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Archive for Oktober 2010

Harke oder Kuh – Sprachunterschiede

Während ein erboster Deutscher seiner Wut Ausdruck verleiht, indem er seinem Gegenüber „zeigt, was eine Harke ist“, wird sein britischer Nachbar dem Kontrahenten eher vorführen, „wie die Kuh den Kohl fraß“ => „he tells him how the cow ate the cabbage

Was für ein schönes Bild. Schade, dass ich nicht zeichnen kann.

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Englisches

Eine neue Kategorie, in der ich alles ablegen werde, dass mit Englisch im weiteren Sinn zu tun hat.

Das können interessante Ausdrücke (idioms) sein, die ich in den Daily Writing Tips gelesen habe und von denen ich denke, dass sie meine Leserinnen und Leser interessieren oder manchmal auch einfach nur zum Schmunzeln bringen könnten. Das können aber auch Zitate aus Texten bzw. Romanen sein, die ich lese oder gelesen habe.

Lassen Sie sich einfach überraschen.

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Personas for Firefox: Red Ladybug

Nach der Neuinstallation meines Browser wurde mir dieses Design angeboten:

Personas for Firefox | Red Ladybug.

Da konnte ich nicht widerstehen!!

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Die Liste

Als einen der letzten Einträge in meinem alten Blog hatte ich eine -> diese Einkaufsliste veröffentlicht und Ihnen versprochen, den Verwendungszweck der verschiedenen Gegenstände zu erläutern.

Nachdem diese Erläuterungen nun bereits angemahnt wurden, sollen sie hier nachgeliefert werden.

Druckerpatronen, Salatsoße, Brotbackmischung, Bratwürstchen und Kontaktlinsenflüssigkeit standen auf einem Wunschzettel des Fräulein Studentin, Dinge, die sie hoch oben auf der Insel entweder nicht oder nur zu erheblichen höheren Preisen als in hiesigen Supermärkten erwerben kann.

Die zu gießenden Blumen standen auf Terasse und Fensterbank. Sie haben die mehrtägige Abwesenheit ihrer Besitzer gut überstanden. Lediglich ein Efeu in einem Zimmer außerhalb meines Verantwortungsbereichs starb an Austrocknung, doch gelang es, dafür am letzten Wochenende im  blau-gelben Möbelhaus Ersatz zu beschaffen. Ich wünsche der Pflanze ein langes Leben.

Der Schlafsack fand nicht den Weg in den Norden der Insel, er wurde zwar wunschgemäß beim Freund der jungen Dame abgeholt, anschließend jedoch im mütterlichen Kofferraum vergessen.

Der Wintermantel fand den Weg zum Bestimmungsort und durfte dort zunächst eine Runde in einer der wenigen zur Verfügung stehen Waschmaschinen der Studentenunterkunft drehen. Es ist überliefert, dass er nun angenehm duftet. Hoffentlich hält er auch ausreichend warm. Ansonsten gibt es zum Glück den örtlichen „Low-cost“-Designermarkt 😉

Falls das rauhe Inselklima doch zu Halsschmerzen und Schnupfen führen sollte, wird er Einkauf in der Apotheke hoffentlich eine Auswahl an geeigneten Heilmitteln bieten.

Und last but not least wird das (einsprachige) Englisch-Wörterbuch hoffentlich beim Schreiben von 2500 Wörtern für eine Semesterarbeit gute Dienste leisten.

Neugierde befriedigt?

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Gruselig

Der Brief, den ich kurz vor dem Nachhausegehen in meinem Postfach im Lehrerzimmer fand, hat mir – zumindest kurzfristig – einen Schreck versetzt. Eine Todesanzeige hatte ich noch nie darin, doch war die Schuladresse wohl die einzige, welche die Absenderin ausfindig machen konnte, um mir den Tod ihres Vaters, der ein langjähriger Freund meines verstorbenen Vaters war, mitzuteilen.

Die beigefügte Einladung zur Beisetzungsfeier am Samstag werde ich nicht annehmen, die passenden Worte für die Beileidskarte werden mir hoffentlich am Wochenende einfallen.

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Thema im LK Englisch:

British and American traditions and visions

Eines der Unterthemen:

What does it mean to be British / American?

Thema zum Ende der heutigen Stunde:

What does it mean to be German? Typisch deutsch?

Logisch, oder?

Wir machen eine kurze, schriftliche Umfrage, in der man so viele Aspekte nennen darf wie man möchte. Von 18 Anwesenden haben 15 einen deutschen Pass, 1 einen deutschen und einen türkischen Pass, 1 einen türkischen Pass und 1 einen britischen und einen deutschen Pass. Es konnten 17 Umfragen ausgewertet werden.

Hier die Top 10 der Antworten (im Original) sortiert nach der Häufigkeit der Nennung:

  1. Demokratie
  2. gute Ausbildung
  3. Nationalstolz
  4. Freiheit
  5. Menschenrechte
  6. Chancengleichheit
  7. soziale Sicherheit
  8. Erfolge im Sport (Fussball, Leichtathletik, Formel 1)
  9. deutsche Sprache
  10. Bier

Weitere Aspekte lassen sich entweder den oben genannten Oberbegriffen zuordnen oder sind Einzelnennungen. Hierbei tauchen auch Begriffe wie „Großzügigkeit“ „strenge Jugendschutzgesetze“ und „funktionierendes politisches System“ auf, sowie einzelne „preußische Tugenden“ wie „Pünktlichkeit“ und „Disziplin“. Auch „Gastfreundschaft“ wird als „typisch deutsch“ beschrieben.

Ein interessantes, wenn auch nicht repräsentatives Ergebnis. Eine gesunde Mischung aus Realität und Stereotypen. Besonders gefällt mir Punkt 10, hier wurde einmal sogar „the German beer culture“ genannt.

Die Schülerin mit ausschließlich türkischem Pass hat die Aufgabenstellung entsprechend verändert.

Typisch türkisch sind nach ihrem Dafürhalten:

  1. eine große und weit verzweigte Familie
  2. enge familiäre Bindungen
  3. Respekt
  4. Nationalstolz

 

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Unverhofft

„Ich hab so Bauchgrummeln“,  sagt Tom aus der 6, als er den Heftestapel sieht, den ich aufs Pult legte. Die Klassenarbeit wird zurück gegeben.

„Damit hätte ich jetzt aber nicht gerechnet“, sagt er wenig später, nachdem er die gute Note unter seiner Arbeit gelesen hat.

Schön, wenn Überraschungen am frühen Morgen so positiv ausfallen.

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Arbeit

Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830–1916

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Sonntagsbraten

Passend zur ARD Themenwoche „Ernährung“ gab es gestern dieses köstliche Tellergericht:

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Anders als sonst kam das Fleisch diesmal vom gelben Discounter und nicht vom Lieblingsmetzger in der großen Stadt. Da 3 Personen satt werden sollten und der Gast auch noch eine Portion mitnehmen wollte, empfahl sich der Einkauf von  zwei Fleischpaketen à 600 g. Dadurch war das Bratergebnis zwar unterschiedlich, aber insgesamt stimmte das Preis-Leistungsverhältnis.

Die Klöße waren handgerollt (aus Fertigteig aus dem Kühlregal), das Apfelkompott handgerührt, das Rote ist ein Klecks Preiselbeeren (vom Schweden).

Geschmack und Konsistenz von Fleisch und Soße fanden zwar grundsätzlich die Zustimmung der Mitesser, blieben jedoch auch diesmal wieder hinter dem Produkt „aus Omas Küche“ zurück. Die hatte offensichtlich ihre ganz eigenen Geschmacksverstärker, um den unverwechselbaren „Omageschmack“ zu erzeugen. Ein Spritzer Maggi hier, ein Tröpfchen Essigessenz dort, ein Zwiebelchen, ein Lorbeerblatt, eine Nelke, eine Prise Zucker. Leider hat sie ihre Geschmacksgeheimnisse mit ins Grab genommen und uns bleibt nichts anderes, als immer wieder eigene Kreationen zu versuchen.

Der nächste Versuch dürfte wahrscheinlich vor Weihnachten anstehen, wenn das Fräulein Studentin auf Heimaturlaub weilt.

Ich werde berichten.

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Zusatzkurs Geschichte

Lehrerin:

„Ich habe in der letzten Stunde vor den Ferien einen Ausschnitt aus der Rede von Christian Wulff verteilt. Wer hat die gelesen?“

(einige wenige Wortmeldungen – jedoch eifriges Blättern in den Unterlagen – immerhin …)

Lehrerin (eher scherzhaft):

„Wer ist denn eigentlich Christian Wulff?“

(einige Wortmeldungen, viele leere Blicke …)

Lehrerin (schaut Schüler1 in der ersten Reihe aufmunternd an)

„Nun,  … ???“

Schüler 1: (grübelnd)

„Hab ich schon mal gehört, aber ich komm grad nicht drauf.“

Schüler 2: (hilfsbereit)

„Der Vorsitzende der SPD, glaub ich …“

Es versteht sich von selbst, dass auf dem von mir verteilten Arbeitsblatt nicht nur der (gekürzte) Text der Rede abgedruckt, sondern auch deren Verfasser (Name und Funktion) vermerkt war.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Sorry, Mr President, bei den SchülerInnen meines Zusatzkurses Geschichte haben Sie noch keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sind Sie vielleicht bei F.ace.book, dann könnten Sie uns eine Freundschaftanfrage schicken und wir könnten Sie so  ein bisschen besser kennenlernen.

Früher hing manchmal ein Foto des Staatsoberhaupts in den Schulen, aber irgendwie ist das aus der Mode gekommen.

Vielleicht hätten Sie zu ihrem Amtantritt ein Begrüßungsschreiben an alle SchülerInnen des Abiturjahrgangs schicken sollen, in dem Sie sich vorstellen und ihre Aufgaben beschreiben. Dann hätte heute jeder Bescheid gewusst.

Aber vielleicht tröstet es Sie ein wenig, dass der Schüler Robert H. nicht nur Ihren Namen und ihre Funktion kannte, sondern auch wusste, dass sie vor Ihrer Amtsübernahme Ministerpräsident in Niedersachsen und Vorsitzender der dortigen CDU waren. Dafür hat er doch eine gute Note verdient, finden Sie nicht auch?

Und falls Sie zufällig mal in der Gegend sind, kommen Sie einfach vorbei und stellen Sie sich meinen SchülerInnen vor. Sie müssten allerdings früh aufstehen, denn die Doppelstunde beginnt montags um 8 Uhr.

Wir kommen aber auch gerne zu Ihnen, schicken Sie uns eine Einladung , dann werde ich meinen Chef umgehend von der Notwendigkeit einer Reise nach Berlin überzeugen und um Unterrichtsbefreiung bitten.

Bis dahin – machen Sie es gut.

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