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Archive for Oktober 2010

Arbeit

Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830–1916

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Sonntagsbraten

Passend zur ARD Themenwoche „Ernährung“ gab es gestern dieses köstliche Tellergericht:

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Anders als sonst kam das Fleisch diesmal vom gelben Discounter und nicht vom Lieblingsmetzger in der großen Stadt. Da 3 Personen satt werden sollten und der Gast auch noch eine Portion mitnehmen wollte, empfahl sich der Einkauf von  zwei Fleischpaketen à 600 g. Dadurch war das Bratergebnis zwar unterschiedlich, aber insgesamt stimmte das Preis-Leistungsverhältnis.

Die Klöße waren handgerollt (aus Fertigteig aus dem Kühlregal), das Apfelkompott handgerührt, das Rote ist ein Klecks Preiselbeeren (vom Schweden).

Geschmack und Konsistenz von Fleisch und Soße fanden zwar grundsätzlich die Zustimmung der Mitesser, blieben jedoch auch diesmal wieder hinter dem Produkt „aus Omas Küche“ zurück. Die hatte offensichtlich ihre ganz eigenen Geschmacksverstärker, um den unverwechselbaren „Omageschmack“ zu erzeugen. Ein Spritzer Maggi hier, ein Tröpfchen Essigessenz dort, ein Zwiebelchen, ein Lorbeerblatt, eine Nelke, eine Prise Zucker. Leider hat sie ihre Geschmacksgeheimnisse mit ins Grab genommen und uns bleibt nichts anderes, als immer wieder eigene Kreationen zu versuchen.

Der nächste Versuch dürfte wahrscheinlich vor Weihnachten anstehen, wenn das Fräulein Studentin auf Heimaturlaub weilt.

Ich werde berichten.

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Zusatzkurs Geschichte

Lehrerin:

„Ich habe in der letzten Stunde vor den Ferien einen Ausschnitt aus der Rede von Christian Wulff verteilt. Wer hat die gelesen?“

(einige wenige Wortmeldungen – jedoch eifriges Blättern in den Unterlagen – immerhin …)

Lehrerin (eher scherzhaft):

„Wer ist denn eigentlich Christian Wulff?“

(einige Wortmeldungen, viele leere Blicke …)

Lehrerin (schaut Schüler1 in der ersten Reihe aufmunternd an)

„Nun,  … ???“

Schüler 1: (grübelnd)

„Hab ich schon mal gehört, aber ich komm grad nicht drauf.“

Schüler 2: (hilfsbereit)

„Der Vorsitzende der SPD, glaub ich …“

Es versteht sich von selbst, dass auf dem von mir verteilten Arbeitsblatt nicht nur der (gekürzte) Text der Rede abgedruckt, sondern auch deren Verfasser (Name und Funktion) vermerkt war.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Sorry, Mr President, bei den SchülerInnen meines Zusatzkurses Geschichte haben Sie noch keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sind Sie vielleicht bei F.ace.book, dann könnten Sie uns eine Freundschaftanfrage schicken und wir könnten Sie so  ein bisschen besser kennenlernen.

Früher hing manchmal ein Foto des Staatsoberhaupts in den Schulen, aber irgendwie ist das aus der Mode gekommen.

Vielleicht hätten Sie zu ihrem Amtantritt ein Begrüßungsschreiben an alle SchülerInnen des Abiturjahrgangs schicken sollen, in dem Sie sich vorstellen und ihre Aufgaben beschreiben. Dann hätte heute jeder Bescheid gewusst.

Aber vielleicht tröstet es Sie ein wenig, dass der Schüler Robert H. nicht nur Ihren Namen und ihre Funktion kannte, sondern auch wusste, dass sie vor Ihrer Amtsübernahme Ministerpräsident in Niedersachsen und Vorsitzender der dortigen CDU waren. Dafür hat er doch eine gute Note verdient, finden Sie nicht auch?

Und falls Sie zufällig mal in der Gegend sind, kommen Sie einfach vorbei und stellen Sie sich meinen SchülerInnen vor. Sie müssten allerdings früh aufstehen, denn die Doppelstunde beginnt montags um 8 Uhr.

Wir kommen aber auch gerne zu Ihnen, schicken Sie uns eine Einladung , dann werde ich meinen Chef umgehend von der Notwendigkeit einer Reise nach Berlin überzeugen und um Unterrichtsbefreiung bitten.

Bis dahin – machen Sie es gut.

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Ring frei zur zweiten Runde

Getreu dem Motto „nach den Ferien ist vor den Ferien“ ging es heute morgen um 8 Uhr in die zweite Runde des 1. Schulhalbjahres.

Viele Mütter und Väter genießen die Zeit am Tag, wenn ihre kleinen und großen Kinder in der Obhut hochmotivierter Pädagogen an Ganztagsschulen fürs Leben lernen.

Sie dürfen die Idylle genau 9 Wochen genießen, dann sind Weihnachtsferien.

Something to look forward to.

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Nachdem die Schnitzel aus dem Sonderangebot des Discounters in luftdichter Verpackung tapfer und ohne schlecht zu werden auf meine Rückkehr von der Insel gewartet hatten, durften Sie gestern zunächst ein Bad in Ei und Paniermehl nehmen und dann in heißem Öl 10 Minuten genüsslich vor sich hin brutzeln.

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Abschließend präsentierten sie sich zusammen mit „beans and carrots“ als köstliches Abendessen. -> Enjoy your meal!

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Wochenende

Wie es begann:

  • Ausschlafen
  • Frühstück mit frischen Brötchen
  • Zeitung lesen

So macht das Wochenende Spaß.

Noch auf der Liste:

  • Sauerbraten einkaufen fürs Sonntagsmenu mit „dem kleinen Kind“
  • Im blau-gelben Möbelhaus nachschauen, welche unwiderstehlichen Weihnachtsartikel dort auf mich warten.

Der Blick aus dem Fenster verspricht einen schönen, sonnigen Herbsttag.

Kalt ist’s, ziehen Sie sich warm an.

Ein schönes Wochenende allerseits.

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Desperate Dan

Darf ich vorstellen: Desperate Dan. Diesen „starken Schotten“ traf ich vor wenigen Tagen in Dundee.

Desperate Dan ist „der stärkste Mann der Welt“, so stark, dass er eine Kuh mit einem Arm hochheben kann. Wahrscheinlich nur, um sie anschließend zu seiner Lieblingsspeise „cow pie“ zu verarbeiten – einer überdimensionalen Fleischpastete, aus der die Hörner noch herausgucken.

 

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