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Archive for November 2010

Haben Sie einen Adventskalender? Dann sollten Sie morgen früh daran denken, das erste Türchen zu öffnen.

Der teuerste Adventskalender der Welt wurde in diesem Jahr im Londoner Nobelkaufhaus Harrods angeboten. Für 1 Million US-Dollar kann bzw. konnte man dort ein 1,75 m hohes Exemplar aus Aluminium erstehen, hinter dessen Türen sich eine goldene Armbanduhr, ein Boot, eine Designerküche und diverse andere Luxusgüter verbergen. 5 exklusive Exemplare waren im Angebot, angeblich sollen alle einen Käufer gefunden haben.

Lediglich Schokolade findet der Besitzer nicht hinter den Türen seines Luxus-Adventskalenders. Ob das eine Enttäuschung ist?

Erste Adventskalender wurden von Eltern im 19. Jahrhundert erfunden, die ihre Kinder auf das Weihnachtsfest einstimmen wollten. Sie malten 24 Kreidestriche an die Tür zur „guten Stube“, von denen jeden Tag einer weggewischt werden durfte, bis dann am Heiligen Abend die Tür zum „Weihnachtszimmer“  geöffnet wurde.

Die Zeiten haben sich geändert.

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Punktlandung

Erfreuliches am Montag.

Pünktlich zum Wintereinbruch am linken Niederrhein wurden bei meinem Auto die Winterräder montiert. Dass dabei ein Radbolzen erneuert werden musste, weil beim letzten Reifenwechsel offensichtlich die Schrauben zu fest gezogen wurden, trübt die Freude darüber ein wenig.

Dennoch, das Auto ist nun für den Winter gerüstet und hat seine erste Fahrt durch den Winterwald heute morgen erfolgreich absolviert.

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Verständigungsprobleme

Thema im Unterricht: Sätze mit „have got“ und „has got„.

An der Tafel befinden sich zahlreiche  Wortkärtchen mit Satzbausteinen. Blaue Kärtchen für Objekte, gelbe für das Verb und rote für das Subjekt. Nach der englischen Satzbauregel „S-V-O“ bilden die SchülerInnen Sätze.

Es klappt wunderbar, jeder und jede möchte einen Satz nennen.

Alle Objekte müssen verwendet werden, schlaue Schüler haben bereits herausgefunden, dass es 80 mögliche Satzvarianten gibt, wenn man jedes der 5 Subjekte einmal mit allen 8 zur Verfügung stehenden Objekten kombiniert. Den Mathelehrer wird so viel fächerübergreifendes Arbeiten freuen.

Plötzlich kommt die Satzkette ins Stocken. „a Discman“ steht auf dem blauen Kärtchen, das bisher noch niemand benutzt hat.

„What is „a Discman„, werde ich gefragt.
„Can you explain?“, frage ich in die Runde.
… Schweigen …
„Ein tragbarer CD-Spieler“, erläutere ich.
„Was ist das denn?“, fragen meine 10-jährigen Gesprächspartner.
„Du kannst damit unterwegs deine CDs hören“, antworte ich.
„Dafür habe ich mein Handy“, meint einer der Fragesteller.
„Oder den MP3-Player“, ergänzt sein Freund.

Ach so.

Ich bin froh, dass ich nicht „cassette recorder“ auf eines der blauen Kärtchen geschrieben habe. In der nächsten Stunde werde ich „a Discman“ durch „a mobile phone“ ersetzen. Ich bin ja lernfähig. 🙂

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Die Friseurin des Vertrauens hat meine Eigenleistung in Bezug aufs Färben mit Fassung getragen und sich beim Schneiden einigermaßen zurückgehalten. Nach 60 Minuten durfte ich den Salon wieder verlassen, um einige 100 g Haare und 38 € leichter. Nächster Termin: 18. Dezember.

Genau um 12 Uhr begab ich mich auf einen Bummel durch die Geschäfte der Seidenweberstadt. Das Wetter war mild und sonnig, von dem morgigen Schneetreiben war nur noch wenig zu erkennen.

4 Stunden 30 Minuten Parkzeit später konnte ich zum Auto zurückkehren, im Gepäck 4 Kerzenhalter für den Adventskranz, einen „Glitzerblazer“ für den Weihnachtsball und 10 Wattwürmer. Im Magen eine Portion gebratene Nudeln vom China-Imbiss und ein Kakao mit Amaretto vom Glühweinstand meines Vertrauens.

Nun bin ich zurück in der Idylle hinterm Wald, wo noch immer eine dünne Schneeschicht auf Dächern, Hecken und Bäumen vom Wintereinbruch zeugt und wo der Nachbar gerade genau diese Idylle mit dem Geräusch seiner motorbetriebenen Heckenschere stört.

Erfreuliches heute: Es ist Wochenende.

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Dunkelblond

Erfreuliches heute:

Meine Haare sind wieder gleichmäßig dunkelblond.

Selbst ist die Frau – mit einem kleinen bisschen männlicher Unterstützung an den Stellen, die frau auch bei abenteuerlichsten Verrenkungen nicht erreichen kann. Das Schneiden überlasse ich morgen gerne der Fachfrau. Die wird hoffentlich einsehen, dass „diesmal nicht ganz so kurz“ nicht der Wunsch nach einer praktischen Kurzhaarfrisur ist.

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Besuch von der Insel

Erfreuliches heute:

Das große Kind ist auf Stippvisite in der Heimat. Ich „durfte“ sie vom Flughafen in Weeze abholen.

Wir haben gemeinsam Kaffee getrunken und „Himmel und Hölle“ gefalten, über lila Plastikweihnachtsbäume, das Christkind und Santa Claus geplaudert, Termine für Weihnachten abgesprochen und Reibekuchen in Wartesaal 1. Klasse des hiesigen „Gare du Nord“ genossen. Schön war’s.

Der Rest des Kurzbesuchs gehört dem Tochterfreund, dem Pflegepferd, der kleinen Schwester und der Oma, dem Weihnachtsmarkt und den Kommilitonen an der Fachhochschule. Bis Sonntag ist der Terminkalender gut gefüllt.

Bleibt zu hoffen, dass dem linken Niederrhein die Schneekatastrophe erspart bleibt, damit der Flieger am Sonntag pünktlich abhebt und „das große Kind“ am Montag wieder pünktlich in der Uni sein kann.

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Erfreulich

Für diesen Blogeintrag habe ich extra eine neue Kategorie eingerichtet: Erfreuliches

Ab sofort werde ich versuchen, täglich hier etwas Erfreuliches hier zu posten.

Heute:

Ein Blumenstrauß, den ich beim Nachhausekommen auf dem Küchentisch fand.  Rosen, einfach so, ohne besonderen Anlass.

Dankeschön 🙂

 

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