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Archive for 3. Januar 2011

Vom Aussterben bedroht?

Der Stern hat die Top 10 der Dinge, die nach Meinung der Redaktion im Jahr 2011 vom Aussterben bedroht sein werden, veröffentlicht und ich habe mir so meine Gedanken dazu gemacht.

Platz 1:    Handschriftliche Briefe
Briefe schreibe ich so gut wie gar nicht mehr mit der Hand seit es E-Mail gibt. Für einige besondere Freunde schreibe ich Geburtstagskarten mit der Hand, auch Karten aus dem Urlaub und Weihnachtskarten schreibe ich manuell und nicht elektronisch.

Platz 2:    Postkarten
Postkarten schreibe ich nur dann, wenn es sich um Urlaubsgrüße (s.o.) handelt. Früher brauchte ich Postkarten für die gelegentliche Teilnahme an Gewinnspielen aus der Fernsehzeitung. Gewonnen habe ich nie.

Platz 3:    Papierfotos
Papierfotos drucke ich selber aus am Fotodrucker des Lieblingsdrogeriemarktes. Meist zum Ende des Schuljahres, wenn es um die aktuellen Klassenfotos geht. Oder um das besonders schöne Winter-Weihnachtsfoto für die selbstgemachte Weihnachtsgrußkarte. So schnell werden die Papierfotos bei mir also nicht aussterben.

Platz 4:    Lexika und Wörterbücher
Das DTV-Taschenlexikon verstaubt im Regal, das Geschichtslexikon ebenfalls. Lediglich die ein- und zweisprachigen Englisch-Wörterbücher kommen aus beruflichen Gründen gelegentlich zum Einsatz, doch freunde ich mich hier auch immer mehr mit den kostenlos im Internet zur Verfügung stehenden Online-Ausgaben an.

Platz 5:    Die CD
Um die CD mache ich mir noch keine Sorgen, auch wenn meine Einkäufe in den einschlägigen Abteilungen der Elektronik-Fachmärkte stark zurück gegangen sind. Mir fehlt einfach die Zeit zum entspannten Musikhören.

Platz 6:    2D-Filme
Wegen mir müssen Filme nicht im 3D-Format gedreht und abgespielt werden. Zu teuer und für mich als Brillenträgerin durch die Notwendigkeit der 3D-Brille auch nicht wirklich komfortabel zu betrachten.

Platz 7:    Festnetztelefonate
Hab ich, nutze ich, will ich auch weiter nutzen.

Platz 8:    Diskussionen
Die gibt es durchaus, beruflich und privat. Vielleicht nicht mehr ganz so hitzig wie früher. Sie ergeben sich immer dort und dann, wo ich mit Freunden oder Bekannten zusammensitze und ein tagesaktuelles Stichwort zum Austausch konträrer Meinungen anregt.

Platz 9:    Wecker
Mein Handy weckt mich nur auf Reisen und im Urlaub. Ansonsten vertraue ich dem batteriebetriebenen, funkgesteuerten, digitalen Kleingerät neben meinem Bett, das erst nach 3-maligem Stummschalten seine Weckversuche für den aktuellen Tag einstellt.

Platz 10: Echte Freunde
Hab ich und will ich auch behalten.  Internetbekanntschaften habe ich auch. Viele nette Menschen sind das, einige kenne ich sogar persönlich, unterhalte mich angeregt und manchmal auch sehr offen mit ihnen. Ich weiß so manches von ihnen und sie kennen einige meiner „Geheimnisse“. Als „echte“ Freunde würde ich sie dennoch nicht bezeichnen, dafür sehen wir uns zu selten, machen kaum etwas gemeinsam, haben sehr unterschiedliche Hobbys und Interessen.

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