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Archive for 30. Mai 2011

Alle Jahre wieder hat das „große Kind“ Geburtstag. Das allein ist noch nichts außergewöhnliches. Alle Jahre wieder gibt es zum Geburtstag einen (oder auch mehrere) Kuchen. Den Kuchen darf das Geburtstagskind aussuchen. Ich weiß nicht, wann ich die erste „Rote-Grütze-Torte“ hergestellt habe, das erste Foto einer solchen Torte, das auf meinem PC gespeichert ist, ist von 2002. Auch in diesem Jahr, 9 Geburtstage später, wünschte sich das „große Kind“ eine solche Torte. Und versprach, dass es sich diese auch in den kommenden Jahren wünschen würde. Ende offen …

Geburtstagstorte für "das große Kind"

Rote-Grütze-Torte - Modell 2011

Das Rezept für diese Torte stammt von der Tupperberaterin meines Vertrauens und wird „kopfüber“ in einem runden Kunststoffbehälter mit 30 cm Durchmesser hergestellt. Diese Herstellungsart ist Jahr für Jahr ein Abenteuer und hält so manche Überraschung bereit. Mit den Jahren gewann ich bei der Herstellung an Erfahrung. Unter dem Spiegel aus Himbeer-Götterspeise erscheint das Alter des Kindes in Ziffern aus Himbeeren. Bei der Herstellung ist zu bedenken, dass die Früchte spiegelverkehrt eingelegt werden müssen, es empfiehlt sich eine Bleistiftzeichnung als Vorlage. Die Füllung besteht aus Frischkäse, Sahne, roter Grütze und Götterspeise, der Boden ist aus Biskuitteig. Die fertige Torte wird auf eine Kuchenplatte gestürzt, wenn sie zuvor über Nacht im Kühlschrank fest geworden ist. Nicht immer gleitet sie dabei widerstandslos aus der zuvor selbstverständlich gut eingeölten Form. Sehr häufig musste ich mit heißen Tüchern und Messern nachhelfen. In diesem Jahr benahm sie sich vorbildlich und glitt fast völlig ohne Hilfe auf die Glasplatte.

Die Form ist bereits gespült und im Schrank verstaut – bis zum nächsten Jahr.

 

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