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Archive for Juni 2011

Schule am Dienstag

Hitzefrei nach der 5. Stunde, aber nur für die „Kleinen“ (Klasse 5-9). Lehrer und OberstufenschülerInnen waren zum kollektiven Schwitzen verurteilt.

Die letzte Klausur im LK ist zurückgegeben, jetzt beginnt der Endspurt im Kampf um die Noten für die „Sonstige Mitarbeit“. Hausaufgaben und mündliche Unterrichtbeiträge machen immerhin 50 % der Zeugnisnote aus. Das kann hier und da zu deutlichen Veränderungen (in beide Richtungen) führen und erklärt wohl auch, warum ich heute eine Hausaufgabe von einem Schüler erhielt, dessen Name bisher in meiner Hausaufgabenliste sehr selten auftauchte. Wie naiv muss man sein, wenn man denkt, eine positive Einzelleistung könne die Fehlleistungen eines ganzen Unterrichts-Quartals wettmachen?

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Glückwünsch, Mädels

Das erste Spiel, der erste Sieg. 2:1 gegen Kanada. So kann es weitergehen, auch am Donnerstag gegen Nigeria. Ich drücke die Daumen.

Wussten Sie, dass das Trikot der Fußball-Damen mit einer Zeile aus der Nationalhymne – Blüh im Glanze dieses Glückes – im Kragen ausgestattet sind?

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Wohin rollt sie?

Wettervorhersage im Internet haben bereits das Anrollen einer Hitzewelle verkündet. Doch irgendwo scheint jemand die Rolle am Fortkommen zu hindern, hier jedenfalls ist sie noch nicht angekommen. Ich sitze im langärmeligen Shirt am Schreibtisch und denke gerade darüber nach, ob ich Stricksocken anziehen soll. Also falls die Hitzewelle bei Ihnen bereits angekommen ist, lassen Sie sie bitte weiter rollen, ich kann ein bisschen Wärme gebrauchen.

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Let’s get started, Ladies

Fußball-WM der Frauen

Deutschland 26.6-17.7.2011

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Dinner am Donnerstag

Eigentlich sollte es Grillfleisch geben. Doch der Blick zum Himmel machte die Pläne zunichte. Also kamen die Steaks in eine beschichtete Pfanne. Dazu gab es ein leckeres Pfannengemüse, das seine leuchtende Farbe von Ajvar, einer türkischen Gewürzpaste bekommt. Dazu habe ich eine halbe Gemüsezwiebel in 1 Esslöffel Öl angebraten und dann das klein geschnittene Gemüse (Zucchini, Champignons, Paprika, gehäutete Tomaten) hinzugefügt und unter Rühren gedünstet. Salz, Pfeffer, 2 Teelöffel Ajvar und etwas Sahne oder Pflanzencreme dazu – fertig.

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Die Gier ließ mich mal wieder das Fotografieren vergessen. Das Foto vom Tellergericht entstand erst, als die ersten Bissen bereits verspeist waren, deshalb die seltsame Form des Steaks.

Lecker war’s.

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British Day – Die Fotos

Klicken Sie zum Vergrößern auf die Fotos und sehen Sie, wie unterschiedlich die SchülerInnen den Arbeitsauftrag „Colour and label the map“ umsetzen. Leider habe ich vergessen, die fertige Bildergalerie zu fotografieren. Mit etwas Glück hängen die Bilder aber auch am Montag noch an der Wand im Klassenraum. Dann reiche ich den Gesamteindruck nach.

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Brückentag – Vorschau

So mancher genießt morgen einen freien (Brücken) Tag. Mich finden Sie morgen nicht in der Schule sondern beim „Unterricht am außerschulischen Lernort“ –  im Wald, beim Klettern von Baum zu Baum. Schauen Sie ab morgen Abend wieder vorbei, um herauszufinden, ob ich Höhenflüge gemacht habe oder bodenständig geblieben bin. Fotodokumente sind geplant.

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Hagelschaden

Liegt hier vielleicht die Antwort auf die Frage nach der Herkunft der EHEC-Keime? Seien Sie vorsichtig beim nächsten Hagelsturm, lassen Sie Hagelkörner nicht in der Hand schmelzen, im Inneren ist es supergefährlich. Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden??

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British Day – Teil 1

„Can I have my Handy on the desk for the photos?“, fragt mich eine der jungen Damen aus der 7, die heute wie besprochen im blau-weiß-roten Outfit in die Schule gekommen ist. „You can have your mobile on the desk for photos“, korrigiere ich den „false friend„.  Es wird reichlich fotografiert im Laufe des Vormittags und so manches Foto wird wohl heute mittag schon im Online-Bilderbuch zu sehen sein.

Ich bewundere die verschiedenen „Schuluniformen“. Outfits in den Landesfarben am „British Day“, so war es abgesprochen und (fast) alle haben sich daran gehalten. Nur einer der Jungen hat ein braunes T-Shirt gewählt, alle anderen Shirts waren wohl gerade in der Wäsche. Für einige ist es kein Problem, Fragen und Antworten auf Englisch zu formulieren, andere bleiben hartnäckig bei Deutsch.

Wir sammeln Dinge an der Tafel, die „typically British“ sind und klären die Frage, warum die britische Flagge aus so vielen verschieden Kreuzen zusammengesetzt ist. Eine Umrissskizze der „British Isles“ muss beschriftet und farblich gestaltet werden. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Leider haben nicht alle daran gedacht Farbstifte mitzubringen.

Zur Frühstückspause gibt es für jeden eine Kostprobe aus der mitgebrachten Riesen-Chipstüte. „salt and vinegar„, „steak and onion„, „cheese and onion„, „roast chicken“ und „smoky bacon“ stehen zur Auswahl. Nicht alle sind so mutig, eine unbekannte Geschmacksrichtung zu probieren und bleiben bei „ready salted“. Es wird getauscht und gelegentlich auch einmal eine Fehlentscheidung über dem Mülleimer korrigiert.

Gegen Mittag steht das Highlight des Tages auf dem Plan: Watching an Englisch movie:  Bend it like Beckham.

Leider sind die zur Verfügung stehenden Boxen in der Aula nicht leistungsstark genug, so dass die Dialoge nicht auf allen Plätzen deutlich zu verstehen sind. „Can we watch the film in German?“ – No, you can’t. „Can we have „Untertitel“?“ – No, the film doesn’t have any. „Can we eat, drink, …“ – No, you can’t. Das richtige Kino-Feeling will nicht aufkommen, doch alle halten tapfer bis zur nächsten Pause durch.

Am Freitag gibt es den 2. Teil der „British Days“, eine Kollegin übernimmt meine Truppe. Die Themen „Food“ und „Sport“ stehen auf dem Programm, es gibt ein englisches Frühstück mit Rührei und Würstchen, Toast und Marmelade und anschließend „Highland Games“, ein sportlicher Wettkampf nach schottischem Vorbild. Das würde ich gerne sehen, doch werde ich mich wohl zu dem Zeitpunkt in luftiger Höhe von Baum zu Baum schwingen. Oder zumindest dabei zuschauen, wie sich die Schülerinnen und Schüler meiner Klasse von Baum zu Baum schwingen.

Bitte Daumen drücken für trockenes Wetter. Dankeschön.

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Heute habe ich sie kennengelernt. Die 21 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse, die nicht mit auf die ‚Language Farm‘ fahren wollten, konnten oder durften und die am kommenden Mittwoch mit mir einen „British Day“ erleben sollen. Heute gab es Arbeitsaufträge und eine Liste mit Dingen, die mitgebracht werden sollen: Stifte, Papier, Schere, Kleber – was man als Schüler so braucht, um kreativ werden zu können. Wir werden „Schuluniform“ tragen, passend zum Anlass sind nur Kleidungsstücke in den Farben der britischen Flagge erlaubt: blau-weiß-rot. So mancher Schüler wollte gar nicht glauben, dass am Mittwoch und Freitag nur Englisch gesprochen werden soll, dass Mathe, Deutsch, Französisch und diverse andere, eher ungeliebte Fächer ausfallen werden und dass die Schule erst um 9 Uhr beginnt. Das allein ist Motivation genug, sich auf das Abenteuer einzulassen.

Ich werde berichten.

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