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Archive for 17. Juni 2011

Das Schuljahr geht zu Ende – langsam aber stetig. Die letzten Wochen sind angefüllt mit sogenannten „außerschulischen Aktivitäten“. Eine solche Aktivität ist die „Language Farm“ . SchülerInnen der Klasse 7 dürfen daran teilnehmen, fahren eine Woche nach Ostdeutschland, schlafen in Zelten, leben, arbeiten und spielen auf einem Bauernhof und sprechen von morgens bis abends nur Englisch (so der Plan). Zwei Kolleginnen begleiten die Gruppe, der Rest der Jahrgangsstufe hat „normalen“ Unterricht. Damit aber auch diese SchülerInnen ein bisschen „Spaß und Englisch“ haben, gibt es zwei Projekttage. Dafür werden die EnglischlehrerInnen der Klassen freigestellt und gestalten zwei Schulvormittage mit den SchülerInnen nach eigenem Belieben. Da jedoch eine Kollegin mit auf die Farm fährt, braucht deren Klassen Ersatz. Und nun raten Sie, wer dieser Ersatz sein wird. Und sagen Sie bitte nicht, ich hätte „Nein“ sagen können. Hätte ich, aber irgendwie haben die beiden anderen Kollegen so nett gefragt und dann hatte ich auch noch eine Idee für ein Motto der Projekttage (British Days) und für mögliche Aktivitäten (Zeitung, Fotostory, Videoclips, englisches Frühstück). Und freigestellt werde ich auch …

Inzwischen finde ich die Idee zwar immer noch gut, aber auf den organisatorischen Aufwand würde ich gerne verzichten und die entsprechende Klasse ist auch „nicht ohne“ und die Namen der SchülerInnen kenne ich gar nicht. Vielleicht sollte ich ihnen allen englische Namen geben und das direkt zur ersten Aktivtität am ersten Projekttag machen?

Aber sie haben natürlich recht, ich hätte ja „Nein“ sagen können.

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Handschlag

Eine Stunde nach dem vereinbarten Zeitpunkt kommt der Kaufinteressent. Nach einer ersten Besichtigung steigt er ein zur Probefahrt. Kurze Zeit später entlädt sich ein Gewitter und es gibt die angekündigten „wolkenbruchartigen Regenfälle“. Als der Regen nachlässt kommt der harte Teil der Verhandlung. Der Kaufinteressent legt Wert auf ein makelloses Auto, inspiziert jede Steinschlagstelle, jeden Kratzer. Sein Urteil: das Auto ist drei Jahre alt, kein Garagenfahrzeug, nicht regelmäßig gepflegt. Die Farbe gefällt ihm (Männer!!), die Fahreigenschaften ebenfalls, die Musikanlage macht den gewünschten Sound. Sein Preisvorschlag ist zunächst unakzeptabel. Nach zähem Ringen gibt es tatsächlich ein für beide Seiten „unter Schmerzen“ annehmbares Verhandlungsergebnis, das per Handschlag besiegelt wird (Männer!!). Nun bleibt abzuwarten, ob der Käufer das benötigte „Klein“geld heute Abend wirklich bringt, so dass der Austausch von Fahrzeug gegen Geldscheine stattfinden kann.

Wenn alles klappt, dann wird „der Alte“ zukünftig dort parken, wo auch die beste Freundin wohnt. Sein (hoffentlich) neuer Besitzer hat große Pläne mit ihm. Er wird ihn aufpolieren, jeden kleinen Makel im Lack ausbessern und ihn auf Hochglanz polieren. Und dann wird er damit seine umfangreiche Angelausrüstung transportieren. Das wird er schaffen, „der Alte“, ich wünsche ihm noch ein langes Leben.

Sie dürfen noch ein bisschen Daumen drücken.

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