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Archive for Juni 2011

Hagelschaden

Liegt hier vielleicht die Antwort auf die Frage nach der Herkunft der EHEC-Keime? Seien Sie vorsichtig beim nächsten Hagelsturm, lassen Sie Hagelkörner nicht in der Hand schmelzen, im Inneren ist es supergefährlich. Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden??

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British Day – Teil 1

„Can I have my Handy on the desk for the photos?“, fragt mich eine der jungen Damen aus der 7, die heute wie besprochen im blau-weiß-roten Outfit in die Schule gekommen ist. „You can have your mobile on the desk for photos“, korrigiere ich den „false friend„.  Es wird reichlich fotografiert im Laufe des Vormittags und so manches Foto wird wohl heute mittag schon im Online-Bilderbuch zu sehen sein.

Ich bewundere die verschiedenen „Schuluniformen“. Outfits in den Landesfarben am „British Day“, so war es abgesprochen und (fast) alle haben sich daran gehalten. Nur einer der Jungen hat ein braunes T-Shirt gewählt, alle anderen Shirts waren wohl gerade in der Wäsche. Für einige ist es kein Problem, Fragen und Antworten auf Englisch zu formulieren, andere bleiben hartnäckig bei Deutsch.

Wir sammeln Dinge an der Tafel, die „typically British“ sind und klären die Frage, warum die britische Flagge aus so vielen verschieden Kreuzen zusammengesetzt ist. Eine Umrissskizze der „British Isles“ muss beschriftet und farblich gestaltet werden. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Leider haben nicht alle daran gedacht Farbstifte mitzubringen.

Zur Frühstückspause gibt es für jeden eine Kostprobe aus der mitgebrachten Riesen-Chipstüte. „salt and vinegar„, „steak and onion„, „cheese and onion„, „roast chicken“ und „smoky bacon“ stehen zur Auswahl. Nicht alle sind so mutig, eine unbekannte Geschmacksrichtung zu probieren und bleiben bei „ready salted“. Es wird getauscht und gelegentlich auch einmal eine Fehlentscheidung über dem Mülleimer korrigiert.

Gegen Mittag steht das Highlight des Tages auf dem Plan: Watching an Englisch movie:  Bend it like Beckham.

Leider sind die zur Verfügung stehenden Boxen in der Aula nicht leistungsstark genug, so dass die Dialoge nicht auf allen Plätzen deutlich zu verstehen sind. „Can we watch the film in German?“ – No, you can’t. „Can we have „Untertitel“?“ – No, the film doesn’t have any. „Can we eat, drink, …“ – No, you can’t. Das richtige Kino-Feeling will nicht aufkommen, doch alle halten tapfer bis zur nächsten Pause durch.

Am Freitag gibt es den 2. Teil der „British Days“, eine Kollegin übernimmt meine Truppe. Die Themen „Food“ und „Sport“ stehen auf dem Programm, es gibt ein englisches Frühstück mit Rührei und Würstchen, Toast und Marmelade und anschließend „Highland Games“, ein sportlicher Wettkampf nach schottischem Vorbild. Das würde ich gerne sehen, doch werde ich mich wohl zu dem Zeitpunkt in luftiger Höhe von Baum zu Baum schwingen. Oder zumindest dabei zuschauen, wie sich die Schülerinnen und Schüler meiner Klasse von Baum zu Baum schwingen.

Bitte Daumen drücken für trockenes Wetter. Dankeschön.

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Heute habe ich sie kennengelernt. Die 21 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse, die nicht mit auf die ‚Language Farm‘ fahren wollten, konnten oder durften und die am kommenden Mittwoch mit mir einen „British Day“ erleben sollen. Heute gab es Arbeitsaufträge und eine Liste mit Dingen, die mitgebracht werden sollen: Stifte, Papier, Schere, Kleber – was man als Schüler so braucht, um kreativ werden zu können. Wir werden „Schuluniform“ tragen, passend zum Anlass sind nur Kleidungsstücke in den Farben der britischen Flagge erlaubt: blau-weiß-rot. So mancher Schüler wollte gar nicht glauben, dass am Mittwoch und Freitag nur Englisch gesprochen werden soll, dass Mathe, Deutsch, Französisch und diverse andere, eher ungeliebte Fächer ausfallen werden und dass die Schule erst um 9 Uhr beginnt. Das allein ist Motivation genug, sich auf das Abenteuer einzulassen.

Ich werde berichten.

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Einfach nur genial, dieser Link, der es möglich macht, ein Schiff der „Hurtigruten“ auf seiner Reise durch Norwegens Fjordlandschaft  live zu begleiten. Macht Urlaubsgefühle. Wenn Sie mitfahren wollen, klicken Sie hier.
Danke an Engelbert von ’seelenfarben.de‘ für den Tipp.

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Genug von Mala

Ich hab genug. Genug gelesen von Mala, der 27-jährigen indischen Frau, die mit einem Mann verheiratet wird, der in Amerika studiert und die diesem in das fremde Land folgt. Genug gelesen von dem distanzierten Verhältnis der beiden, die zwar 5 Tage ein gemeinsames Bett teilen, jedoch jeder auf der eigenen Hälfte bleiben, sie weinend, er lesend. Genug gelesen von einer leidenschaftslosen Beziehung, die sich auch dann nicht bessert, als Mala ihrem Mann nach Amerika gefolgt ist und nun dort ein Apartment mit ihm teilt (und sicher auch ein Bett). Er arbeitet bzw. studiert und sie versorgt den Haushalt, putzt und kocht. Abends sitzt man nebeneinander am Wohnzimmertisch, er mit der Zeitung, sie mit dem Strickzeug. Und manchmal schreibt Mala Briefe nach Hause …

Zwölf Mal habe ich nun eine Zusammenfassung dieser Kurzgeschichte gelesen und versucht, die anschließende Analyse der Beziehung der beiden Protagonisten nachzuvollziehen. Zwölf Mal habe ich falsche Zeitformen und sonderbare Formulierungen positiv korrigiert und zahlreiche Rechtschreibfehler angestrichen. Nun mag ich nicht mehr – morgen ist auch noch ein Tag zum Korrigieren der LK-Klausur.

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Der Alte, der Neue und der kleine Schwarze

Der Alte ist weg. Er parkt jetzt dort, wo die beste Freundin wohnt, unter Platanen. Vielleicht wird mein Freund, der schwarze Ben, ihn einmal auf seinem Spaziergang entdecken?

Der Neue lässt noch auf sich warten, der muss im Land der aufgehenden Sonne erst noch zusammengeschraubt und auf eine lange Reise über das Meer geschickt werden.

Der kleine Schwarze ist wieder da und hat seinen alten Platz an der Hecke eingenommen. Dank an „das kleine Kind“ fürs liebevolle Betreuen.

Falls Sie Daumen gedrückt haben, Dankeschön. Es war eine Freude die rosafarbenen, grünen und braunen Geldscheine zu zählen, mit UV-Licht zu beleuchten und anschließend den gierigen Schlund des Bankautomaten damit zu füllen. Würde ich gerne öfters machen, doch leider haben wir nichts mehr zum Verkauf anzubieten, dass einen solchen Geldscheinstapel einbringen würde.

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Das Schuljahr geht zu Ende – langsam aber stetig. Die letzten Wochen sind angefüllt mit sogenannten „außerschulischen Aktivitäten“. Eine solche Aktivität ist die „Language Farm“ . SchülerInnen der Klasse 7 dürfen daran teilnehmen, fahren eine Woche nach Ostdeutschland, schlafen in Zelten, leben, arbeiten und spielen auf einem Bauernhof und sprechen von morgens bis abends nur Englisch (so der Plan). Zwei Kolleginnen begleiten die Gruppe, der Rest der Jahrgangsstufe hat „normalen“ Unterricht. Damit aber auch diese SchülerInnen ein bisschen „Spaß und Englisch“ haben, gibt es zwei Projekttage. Dafür werden die EnglischlehrerInnen der Klassen freigestellt und gestalten zwei Schulvormittage mit den SchülerInnen nach eigenem Belieben. Da jedoch eine Kollegin mit auf die Farm fährt, braucht deren Klassen Ersatz. Und nun raten Sie, wer dieser Ersatz sein wird. Und sagen Sie bitte nicht, ich hätte „Nein“ sagen können. Hätte ich, aber irgendwie haben die beiden anderen Kollegen so nett gefragt und dann hatte ich auch noch eine Idee für ein Motto der Projekttage (British Days) und für mögliche Aktivitäten (Zeitung, Fotostory, Videoclips, englisches Frühstück). Und freigestellt werde ich auch …

Inzwischen finde ich die Idee zwar immer noch gut, aber auf den organisatorischen Aufwand würde ich gerne verzichten und die entsprechende Klasse ist auch „nicht ohne“ und die Namen der SchülerInnen kenne ich gar nicht. Vielleicht sollte ich ihnen allen englische Namen geben und das direkt zur ersten Aktivtität am ersten Projekttag machen?

Aber sie haben natürlich recht, ich hätte ja „Nein“ sagen können.

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