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Archive for Januar 2012

Geschafft

Alle Korrekturen für das 1. Schulhalbjahr erledigt, Noten in diverse Listen eingetragen, neue Listen für das 2. Halbjahr erstellt. Nun darf sich kurzfristig ein Gefühl der Erleichterung breit machen. Es wird wieder Zeit fürs Bloggen geben, für Telefongespräche mit lieben Freundinnen, für Shopping, für Wäsche und für Hausputz. Wobei ich auf letzteres auch gerne verzichten würde, aber „wat mutt, dat mutt“.

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Freitag, der 20.

Genau eine Woche ist vergangen seit dem letzten Eintrag. Danke, dass Sie gelegentlich vorbeischauen, ich verspreche, bald wieder regelmäßiger zu schreiben. Aber erst dann, wenn ich

  • die Klassenarbeit der 5b komponiert habe
  • die Klassenarbeit der 6c und die Klausur der Oberstufenschüler korrigiert habe
  • die Aufgabenkarten für die mündliche Prüfung der 9er erstellt habe
  • den Kopf von lästigen Schulpflichten befreit habe

Und so nebenbei forsche ich nach einem günstigen Angebot für das Smartphone meiner Wahl und ärgere mich mehrmals täglich über die Menschen, die sich mit ihren Smartphones aus der Vertragsverlängerung eine goldene Nase verdienen. Bereits mehrfach habe ich im Kleinanzeigenportal des Internetauktionshauses mein Kaufinteresse bekundet, doch die Anbieter hielten es nie für nötig, darauf zu reagieren. Nicht das feinste Geschäftsgebaren.

Suche ich also weiter und fasse ich in Geduld.

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Freitag, der 13.

Ein insgesamt gelungener Tag:

  • eine Stunde früher nach Hause gegangen, weil für die Abiturienten heute Zeugnistag war
  • mit dem Kollegen den Zeitplan und das Bewertungsraster für das „Oral Exam“ der 9er erstellt
  • das Abschlusswochenende für unsere 9. Klassen „eingestielt“ – vielleicht klappt die Fahrt mit dem Plattbodenschiff auf dem Ijsselmeer nun doch noch, auch wenn wir mal wieder spät dran sind.
  • mit dem Installateur meines Vertrauens die Geheimnisse der Badewannenarmatur ergründet und das Wasser wieder zum Laufen gebracht.

Jetzt darf ich einen freien Freitagabend genießen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

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Schule am Montag

Start im Schongang, nur 4 Stunden. Ein Schwerpunkt ist die Vorbereitung meiner Klasse auf die mündliche Prüfung in Englisch. Die heutigen Übungen zeigen, dass es noch viele Defizite aufzuarbeiten gibt.

Die Kleinen formulieren englische Klassenregeln (Rules for the classroom). Der Favorit ist „Don’t fight in the classroom.“ Spricht man da aus leidvoller Erfahrung?

Kolleginnen und Kollegen wünschen ein gutes neues Jahr.

Der Kopierer verschluckt eine Folie.

Willkommen im Alltag.

Die nächsten Ferien gibt es Ende März.

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Gestern nachmittag fand bei Frau Ladybird eine Schokoladenverkostung statt. Die lila Kuh feiert „111 zarte Jahre“ und zur Geburtstagsfeier gibt es drei außergewöhnliche Sorten: Vanillepudding, Bunte Kakaolinsen und Knister.

Das Ergebnis meiner ganz privaten Verkostung:

Milka à la Vanillepudding

Vanillepudding - lecker, aber langweilig

Milka-Bunte Kakaolinsen

Schoko in Schoko - schön bunt, aber nicht mein Ding

Milka mit Brausegranulat

Schokoladenerlebnis - prickelt auf der Zunge, prasselt im Kopf

Fazit: Ich feiere den Schokoladengeburtstag mit Knisterschokolade – macht gute Laune.

Hinweis: Dies ist keine Werbeanzeige! Ich habe die abgebildeten Schokoladentafeln selbst eingekauft und bezahlt und die Verkostung ohne notarielle Aufsicht durchgeführt.

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Lakritz und Schokolade“ ist der Name des Blogs von Nicole, der „Lakritzefrau“, das ich schon seit längerem abonniert habe. Bei neuen Beiträgen bekam ich immer eine Mail.  Zunächst kamen regelmäßig Mails, doch irgendwann blieben sie aus, im Blog der Lakritzefrau gab es keine Neuigkeiten mehr. Ihr letzter Beitrag trug den Titel „Frau Lakritze baut was“. Im Beitrag sieht man Bilder von einem „shabby chic“-Schuhschrank, eine tolle Idee um ein profanes Plastikteil vom Möbelschweden „aufzuhübschen“.

Ich machte mir Gedanken, warum Sie nicht mehr schrieb, aber es blieb bei den Gedanken, ich fragte nicht nach.

Seit heute weiß ich, warum Sie nicht mehr schreibt, ich bekam eine Mail mit einem neuen Blogeintrag, der jedoch nicht von ihr, sondern von ihrem „Prinzen“ ist. Nicole wurde „vom Schlag getroffen“, sie ist in der Reha-Klinik und arbeitet daran, wieder „auf die Beine zu kommen“.

Ich bin betroffen.

Ich möchte eine Aktion unterstützen, die Freunde von ihr ins Leben gerufen haben. Deshalb habe ich ein Banner in die Seitenleiste meines Blogs eingefügt. Auf der verlinkten Seite kann man alles über die Aktion erfahren und sich, wenn man möchte, in der einen oder anderen Form daran beteiligen.

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Menschen Nicole helfen würden, wieder „auf die Beine zu kommen“.

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Auf tagesschau.de kann man lesen, dass 60% der Bundesbürger dem Bundespräsidenten Wulff eine „zweite Chance“ geben. Das kann der Bundesbürger aber gar nicht, denn er bzw. sie darf den Präsidenten weder wählen noch abwählen. Das macht die Bundesversammlung, die aus den Mitgliedern des Bundestages (also den gewählten Volksvertretern) und einer gleichen Anzahl von Vertretern der 16 Bundesländer. Das war schon einmal anders in Deutschland. Zu Zeiten der Weimarer Republik wählte „das Volk“ den Reichspräsidenten für 7 Jahre.

Während der Bürger und die Bürgerin darüber nachdenken, ob und vor allem wie sie Herrn Wulff eine zweite Chance geben könen und die Frau Bundeskanzlerin ihm erneut ihr Vertrauen aussprecht, stellt man sich auf tagesschau.de bereits die Frage, ob das Amt des Bundespräsidenten überhaupt noch zeitgemäß ist. Er hat wenige Aufgaben (Repräsentieren, Unterschreiben …) und kostet eine Menge Geld (200.000 € im Jahr, lebenslänglich!). Dennoch heben Amtsbefürworter wichtige staatspolitische Aufgaben des Präsidenten hervor. Er soll „das längerfristige Denken repräsentieren – unabhängig von politischen Machtspielen und Wahlkämpfen“ (H.H. von Arnim, Verfassungsrechtler), er muss, so sagt von Arnim,  „ein kühler Staatsmann sein, der den Überblick behält.“ Politikwissenschaftler Christoph Bieber von der Universität Duisburg-Essen attestiert dem Bundespräsidenten zwar „formale Machtlosigkeit“ , sieht in jedoch gleichzeitig in der Rolle eines „Schiedsrichters“ besonders in Krisenzeiten. Weitere Aufgaben, laut Grundgesetz, sind der Vorschlag des Bundeskanzlers zur Wahl im Parlament, das Ernennen und Entlassen von Kanzlern und Bundesministern, immer jedoch  „auf Ersuchen des Parlaments“, also mit Rückendeckung der Volksvertreter. Er unterschreibt Gesetze nach vorheriger Prüfung auf Verfassungsmäßigkeit, die ohne seine Unterschrift keine Rechtsgültigkeit erlangen können.

Die Aufgaben eines Bundespräsidenten erfordern eine gewisse staatsmännische Gelassenheit. Die hat Herr Wulff im Fernsehinterview gelegentlich vermissen lassen, auch wenn er betont, seine Aufgaben mit Freude zu erledigen. In den letzten Tagen dürfte ihm gelegentlich die Freude an der Aufgabe verloren gegangen sein, hoffen wir, dass er sie bald wiederfinden kann.

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Der Herr Bundespräsident hat sich entschieden, nicht zurückzutreten, schreibt tagesschau.de. Frau Merkel hat Vertrauen (dass er alle offenen Fragen beantwortet) und seine Partei spricht ihm ebenfalls das Vertrauen aus.

Einen Bundespräsidenten gegen seinen Willen aus dem Amt zu entlassen, ist nicht so einfach, es bedarf einer Anklage und der Entscheidung von Mehrheiten in der Volksvertretung. So verlangt es das Grundgesetz.

Text Art. 61 GG

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

So muss Herr Wulff schon freiwillig seinen Hut nehmen, die staatlich subventionierte Unterkunft verlassen und in sein günstig finanziertes Eigenheim zurückkehren.

Schaun wir mal, was er „seinem Volk“ und den Journalisten heute abend zu sagen hat.

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Die gute alte Zeit

Ein 4. Januar in den 60er Jahren. Geburtstagsfeier bei Onkel Hugo. Zwei-Zimmer-Wohnung, Wohnküche, das Kaffeewasser wird auf dem Kohleherd gekocht, der Kaffee aus Tassen mit Goldrand serviert. Nach dem Kaffeetrinken sind die Frauen in der Küche, Tante Else spült das Geschirr, die anderen weiblichen Verwandten trocknen ab. Ich darf zugucken und mit den Indianerfiguren von Cousin Horst spielen. Männergespräche gibt es in der „guten Stube“.

Zum Abendessen gibt es Muscheln, die der Onkel persönlich in einem großen schwarzen Emailletopf zubereitet. Ich mag die komischen Viecher nicht, probiere nur sehr zögerlich. Zum Essen gibt es Bier und Korn, den männlichen, markanten, dreifach gebrannten. Die Damen trinken Edelkirsch aus flachen Likörschalen. Ich darf das Glas meiner Mutter auslecken.

Die Toilette ist eine Treppe tiefer, wer ‚muss‘ bekommt einen Schlüssel mit Herzchenanhänger und eine Rolle Toilettenpapier. So braucht man nicht die zurechtgeschnittenen Zeitungsabschnitte benutzen, die an einer Schnur bereithängen. Es ist eisig kalt im Toilettenraum, kein Ort für lange ‚Sitzungen‘.

Bilder im Kopf, Erinnerungen an die „gute, alte Zeit“.

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Das Jahr 2011 – in Bildern, das macht das Erinnern an die großen und kleinen Ereignisse leichter. Die Auswahl ist schwer gefallen und hat in keiner Weise den Anspruch auf Vollständigkeit.

Januar 2011 (kein Foto!)

Wir besuchen die BOOT in Düsseldorf und buchen dort unseren Sommerurlaub.

Februar 2011

Die Jahrgangsstufe 8 fährt zum Skilaufen nach Frankreich. Als Klassenlehrerin muss ich mitfahren, verbringe endlose Stunden im Bus, 8 Tage in einem drittklassigen Quartier, wenige Stunden auf dem Berg und keine einzige Minute auf Skiern. Dafür messe ich Fieber, verordne Bettruhe, Tee und Zwieback und versuche, die Simulanten von den wirklich Kranken zu unterscheiden. Während wir die Koffer für die Rückfahrt packen, endet in der Heimat das Schulhalbjahr. Die TeilnehmerInnen an der Skifahrt müssen auf ihre Zeugnisse noch ein paar Tage warten.

Klassenfahrt nach Chatel - Ski heil!

März 2011

Ich feiere meinen Geburtstag  in Dundee (Schottland) zusammen mit dem „großen Kind“ und dem „kleinen Kind“.

Birthday balloon für Frau Ladybird

April 2011

Wir verbringen einen Teil der Osterferien auf der Lieblingsinsel, wo alles im Zeichen der bevorstehenden königlichen Hochzeit steht.

Königliche Hochzeit - das passende Outfit?

Mai 2011

Der Mai steht im Zeichen von schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen und bringt einen ersten, bescheidenen Ertrag vom Erdbeerstrauch auf dem Balkon.

Eigene Ernte

Juni 2011

Ich singe „Glückauf“ mit Herbert in Hannover, trinke Berliner Weiße am Maschsee und lerne, was ein „Baby-Shower“ ist.

Herbert in Hannover

 Juli 2011

Schülerinnen, Schüler und Eltern einer 6. Klasse erleben ein Wochenende in London, staunen über die Größe von Big Ben, stehen vor dem Buckingham Palace und fragen sich, ob die Queen wohl hinter der Gardine steht. Die coolen Jungs kämpfen im Park von Greenwich erfolglos gegen ihr Schlafbedürfnis nachdem sie zu Fuß unter der Themse durchgelaufen sind.

London - here we come!

August 2011

Ich genieße Sommer, Sonne, Wasser und Tzatziki und Saganaki in Griechenland und hole mir blaue Flecken beim Jollensegeln auf dem Mittelmeer.

Unter weißen Segeln

September 2011

Ein neues Schuljahr beginnt und ein Weltkulturerbe feiert Geburtstag.

Glückauf!

Oktober 2011

Schon wieder Ferien und wieder ein Besuch auf der Insel – die Müsli- und Cidervorräte müssen aufgefüllt werden.

Goldener Oktober

Und weil die Rockhouse Brothers zur Geburtstagsparty einladen, enden die Ferien mit einer Reise nach Hamburg. Dort erfülle ich mir endlich den Wunsch nach einem Spaziergang am Elbstrand und entdecke auf der Fahrt nach Finkenwerder zwei ganz besondere Vögel am Himmel.

Weiße Möven und andere Vögel

November 2011

Besonderes Highlight in diesem Monat ist ein Besuch bei der besten Freundin und meinem Freund, dem „schwarzen Ben“, einem älteren Herrn, der mich wie immer mit der Begeisterung eines Jünglings empfängt.

Mein Freund Ben

Dezember 2011

Weihnachten naht. Ich schaffe es, alle Korrekturen vor den Weihnachtsferien zu beenden und werde mit einem Wochenendausflug nach München belohnt. Ich esse Kartoffelsuppe aus Löwenkopfschälchen mit Marienkäfermotiven auf dem Flughafen und fotografiere das Motiv für meine diesjährigen Weihnachtskarten.

Merry Christmas

Ich bin gespannt, was 2012 mir und uns bringen wird. Schauen Sie gerne hier im Blog vorbei, dann werden Sie an den großen und kleinen Abenteuern von Frau Ladybird teilhaben können.

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