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Archive for April 2012

Heute feiern William Mountbatten-Windsor und seine Frau Catherine, the Duke and the Duchess of Cambridge,  ihren 1. Hochzeitstag.

Best wishes and many happy returns.

Anlässlich des Jahrestages der königlichen Hochzeit fertigte ein weltweit bekannter Modepuppenhersteller Barbie-Kate und Ken-William im Maßstab 1:6 an. In Amerika ist das königliche Paar angeblich bereits ausverkauft.

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Können Sie bitte unseren Klassenraum aufschließen, ich habe meine Jacke vergessen.“

Ich begleite die beiden Fünftklässlerinnen zu ihrem Klassenraum und schließe auf. Eines der Mädchen blickt sich suchend im Klassenraum um. Die Jacke ist nicht zu sehen.

Überleg mal, wo du noch gewesen bist, vielleicht ist die Jacke in einem anderen Raum!“

Das Mädchen ist sicher, dass die Jacke nur in diesem Raum sein kann, schaut noch einmal genauer. In dem Moment kommen zwei Klassenkameradinnen auf uns zu, eine schwenkt einen dunkelblauen Anorak.

Ich habe die Jacke mitgenommen, ich weiß, dass sie dir gehört und du sie bestimmt schon vermisst hast.“

Woher hast du gewusst, dass es meine ist?“

Ich habe daran gerochen und sie roch nach dir!“

Die beiden können sich offensichtlich gut riechen.

Danke trotzdem fürs Aufschließen„, sagt die Jackenbesitzerin, bevor die kleine Gruppe lachend Richtung Treppenhaus verschwindet.

Nette kleine Mädchen, in der Klasse würde ich gerne unterrichten.

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Wetten haben in England eine große Tradition und einen hohen Stellenwert. „The daily punt„, die tägliche Wette, ist fester Bestandteil des britischen Alltags. Man sagt, in Großbritannien könne man auf nahezu alles wetten, nicht nur auf Fußball, Tennis, Pferde oder Hunde.

Ob die Buchmacher auch eine Wette auf Abiturklausurthemen angenommen hätten? Wenn ja, hätte ich heute meinen Wetteinsatz bestimmt vervielfältigt, da ich auf Shakespeare gesetzt hätte und ein Auszug aus William Shakespeares „Sommernachtstraum“ machte heute das Rennen.

Eine besonders hohe Quote wäre auch denen gewiss gewesen, die ihren Einsatz für das Thema „social-networking“ gemacht hätten. Wer konnte damit rechnen, dass ein derartig populäres und schülerfreundliches Thema Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Englisch gestellt werden würde? Und wen wundert es, dass alle meine LK-Schüler über Mark Zuckerberg geschrieben haben?

Armer William, du bist einfach nicht mehr zeitgemäß und hast gegen Mark keine Chance auf den Titel „Person of the Year„.

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Lehrerspeak

Ich bin morgen 71 links.“ „Ich hab Klo.“

Für Nicht-Lehrer:

Die Kollegen haben morgen Klausuraufsicht im Klausurraum bzw. vor den Toiletten, die an diesem Tag ausschließlich den Abiturienten zur Verfügung stehen.

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… hat mir heute Unterrichtsschluss bereits um halb eins beschert. Da blieb genügend Zeit zum Faulenzen, Shoppen, Schleppen der Wörterbücher vom Erdgeschoss in die 2. Etage, damit sie dort morgen unseren SchülerInnen bei der Abi-Klausur im Fach Englisch zur Verfügung stehen. Ich bin ganz sicher, dass Sie, falls Sie Kinder haben, diesen ein eigenes Wörterbuch angeschafft haben oder anschaffen werden, wenn Sie den Schritt in die Oberstufe machen. An unsere Schule ist diese Anschaffung eher die Seltenheit.

Die Klausurbögen habe ich abgezählt, jeder Prüfling bekommt 5 Doppelbögen, die mit dem Schulstempel versehen wurden. Dazu drei weiße Vorschreibblätter, ebenfalls gestempelt. Ich bin sicher, dass trotz all meiner Hinweise und Empfehlungen viele Vorschreibbögen unbenutzt bleiben werden.

Morgen um 9 Uhr ist es so weit. Dann wird das Geheimnis um die Klausurtexte für das diesjährige Zentralabitur in NRW gelüftet. Ich bin gespannt …

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Alltag

„Wir haben keine Englischsachen dabei.“
„Warum nicht?“
„Wir haben noch keinen neuen Stundenplan!“.

Ah, verstehe. Vor den Ferien war dienstags nie Englisch, die Klassenlehrer haben den geänderten Plan noch nicht bekannt gegeben. Ist ja auch erst der zweite Schultag nach den Ferien.

Bleibt die spannende Frage, warum Ganztagsschüler keine Englischsachen in der Schule haben? Wofür gibt es die Fächer im Klassenraum, in denen die Schulsachen deponiert werden? Niemand muss Bücher oder Hefte mit nach Hause nehmen, die Hausaufgaben Übungsaufgaben werden in der Schule erledigt.

Wir verteilen die vorhandenen Bücher so auf den Tischen, dass immer zwei SchülerInnen ein Buch haben.

„Und wenn wir alle kein Buch gehabt hätten?“
„Englischunterricht geht auch ohne Buch.“
„Wirklich?“

Ich verspreche, in einer der nächsten Stunden den Beweis anzutreten.

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Der Wecker klingelt zur gewohnten Zeit, es kann nicht schaden, das frühe Aufstehen schon einmal zu proben, denn am Montag geht das Alltagsleben weiter.

Wie jeden Freitag holt der MiH frische Brötchen zum Frühstück und ich kümmere mich um Kaffee und gekochte Eier. So gestärkt starten wir in den Tag und machen uns auf den Weg nach Westen. Wir überqueren die Grenze und fahren Richtung Meer. Noch ist das Wetter grau und dunstig, aber der Wetterbericht hat „sonnige Abschnitte“ versprochen, so sind wir zuversichtlich, diese auch noch zu finden.

Bereits zweieinhalb Stunden später fahren wir über die längste Brücke der Niederlande, die Zeelandbrug, und befinden uns auf der Insel Schowen-Duiveland in der niederländischen Provinz Zeeland. Es ist deutlich heller geworden, blauer Himmel ist gelegentlich zwischen den Wolken zu erkennen.

Unser erstes Ziel ist Zeriksee, das sich „Monumentenstad aan de Schelde“ nennt (Denkmalstadt)  und dessen Wahrzeichen ein dicker, ehemaliger Kirchturm, der „Monstertoren“ (Monster Münsterturm)  ist.  Wir finden einen Parkplatz ganz in der Nähe der Fußgängerzone, machen einen Stadtrundgang und eine Kaffeepause.

Unser nächstes Ziel ist Brouwershaven. Dort treffen wir Rehe, die über Brücken gehen, einen Pfau, der im Baum wohnt und weder für mich noch für seine zwei Frauen ein Rad schlagen möchte und essen Kibbeling vom örtlichen Fischhändler. Die im Hafen festgemachten Segelboote liegen noch fast alle im Winterschlaf.

Am Deich entlang geht die Fahrt weiter zum Nordseestrand. Wir machen einen Spaziergang am Meer, schauen den Strandreitern hinterher, trinken Kakao und Eistee und finden allerlei Spuren im Sand:

Wissen Sie, wer vor uns am Strand entlang gelaufen ist?

wird fortgesetzt !

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Ménage à trois

Mr Gugel erinnert mit seinem Doodle heute an einen berühmten französischen Fotografen, der heute vor 100 Jahren geboren wurde. Sein berühmtes schwarz-weiß Foto (Der Kuss vor dem Rathaus) haben sicher viele Menschen gesehen, ohne den Namen des Fotografen zu kennen. Heute wird an ihn gedacht.

Robert Doisneau (1912-1994)

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Fräulein Paula - ganz brav

Wenn Sie regelmäßig oder auch nur gelegentlich hier lesen, dann kennen Sie „Fräulein Paula“, die aus Griechenland kommt und deren Mama und Papa dort auf der Straße lebten. „Fräulein Paula“ hat sich inzwischen hervorragend beim „kleinen Kind“ eingelebt, ist stubenrein, beherrscht diverse „Hundekommandos“ und freut sich, wenn Besuch kommt. Sie hat keine Probleme damit, für ein paar Stunden in der Wohnung alleine zu bleiben, bis Frauchen von der Arbeit, der Uni oder einem sonstigen Termin zurückkommt. Sie liegt dann brav auf dem Sofa auf ihrer Decke, kaut am Knochen oder zernagt den Beipackzettel der Küchenwaage (was liegt der auch auf dem Sofa rum …). Manchmal, wenn die Sehnsucht nach Frauchen ganz groß wird, wandert „Fräulein Paula“ durch die Wohnung auf der Suche nach etwas, das nach Frauchen riecht. Vorzugsweise ein Kleidungsstück, dass möglichst nah am Körper getragen wurde. Dafür schiebt „Fräulein Paula“ dann auch schon einmal den Deckel der Wäschetruhe zur Seite, um an das begehrte Kleidungsstück zu gelangen.

Gestern allerdings plagte das „Fräulein Paula“ wohl weniger die Sehnsucht als der große Hunger. Normalerweise gibt es Futter nur zu Fütterungszeiten und Leckerchen nur als Belohnung und beides steht unerreichbar hoch auf dem Schrank. Gestern jedoch war „Fräulein Paulas“ Glückstag. Sie blieb am Nachmittag allein in der Wohnung zurück, während Frauchen noch einmal schnell zum Discounter fuhr, um ein paar Lebensmittel zu besorgen. Anders als sonst standen die Tüte mit dem Trockenfutter und diverse Kleinbehälter mit Leckerchen auf dem Kühlschrank. Das „Fräulein Paula“ ging nah heran, schnupperte interessiert an all den Köstlichkeiten, die da vor ihr aufgebaut waren. Der weitere Ablauf der Handlung kann nur erahnt werden. Wahrscheinlich fielen die Leckereien ganz von selbst vom Kühlschrank und breiteten sich auf dem Küchenboden aus. Ein solches Festmahl konnte sich „Fräulein Paula“ nicht entgehen lassen, denn wann bekommt sie schon einmal die Gelegenheit zum „All you can eat„?

Auch Frauchens Rückkehr und deren lautes Schimpfen brachten sie nur sehr zögerlich von dem Festmahl ab. Ein Blick auf „Fräulein Paulas“ kugelrunden Bauch machte Frauchen klar, dass hier mehr als die Tagesration vertilgt worden war. Darüberhinaus sprachen leere Kleinbehälter und zerkaute Futterbeutel eine deutliche Sprache.

Es versteht sich von selber, dass „Fräulein Paula“ kein Abendessen bekam. Wahrscheinlich hatte sie schwere Träume, als sie mit prallem Kugelbauch die Nacht in ihrem Körbchen verbrachte.

Die Vorstellung über die Dicke der Haufen, die Frauchen bei den folgenden Gassigängen aufsammeln musste, überlasse ich der Fantasie der Leserinnen und Leser. Leider fehlen jegliche Fotodokumente.

Heute abend ist „Fräulein Paula“ nicht allein zu Haus, das „große Kind“  kommt als Baby Hundesitterin. Also nix mit „All you can eat„.

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Der „K-Stapel“ liegt bereit, der Rotstift ist gespitzt, die Kursliste ist gedruckt …

Jetzt gehts los!

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