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Archive for Juni 2012

Auch am 5. Spieltag der EM 2012 gilt es, ein Gericht passend zu einer der an diesem Tag spielenden Mannschaften auszuwählen. Es „nicht einfach, weil ich wenig Zeit für die Vorbereitung habe und zudem aktuell kein „Mitesser“ zur Verfügung steht.

So bleibt die Küche heute kalt und es  gibt zu Ehren der polnischen Mannschaft einen Krakauer Wurstsalat.

Polnischer Wurstsalat

Dazu habe ich 100 g Krakauer in dünne Scheiben geschnitten und diese geviertelt, eine kleine Zwiebel und eine halbe Paprika fein gewürfelt und das ganze mit ca. 100 g Zigeunersoße aus dem Glas vermischt. Etwas Pfeffer aus der Mühle und einen Esslöffel frisch gehackte Petersilie dazu und fertig war ein leckeres Abendessen.

Die polnische Mannschaft hat sich angestrengt und mein Abendessen mit einem Unentschieden gegen Russland gewürdigt.

Und morgen wird es orange.

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Heute hatte ich leichtes Spiel bei der Auswahl eines Abendessens passend zum vierten Spieltag der EM 2012. Es gibt Fast Food von der Insel, Beans on Toast, dazu Cider, beides aus der Dose.

Beans on Toast

Offensichtlich habe ich die richtige Wahl getroffen, denn gerade trifft England gegen Frankreich zum 1:0.

Weiter so, Jungs, ich habe noch genug Cider im Vorrat, um euch zum Sieg zu trinken.

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Irisch kochen ist eine Herausforderung, wenn man sich spontan dazu entscheidet und auf die Vorräte angewiesen ist, die ein deutscher Kühlschrank an einem Sonntagnachmittag zu bieten hat. Da fallen so Dinge wie Irish Stew oder Guinness-Cake von vornherein aus. Zum Glück finden sich noch einige Kartoffeln, zwei Zwiebeln, Knoblauch, Milch, Brühwürfel, geriebener Käse und irische Butter in der Vorratshaltung. Daraus lässt sich eine wunderbar cremige Irische Kartoffelsuppe zubereiten.

Irish Traditional Potatoe Soup

Ich habe 3 große Kartoffeln und 2 mittlere Zwiebeln in feine Scheiben geschnitten, 2 Esslöffel (irische) Butter in einem Topf geschmolzen, die Kartoffel- und Zwiebelscheiben zusammen mit 1 Würfel Hühnerbrühe und einer gepressten Knoblauchzehe angedünstet, Salz und Pfeffer und zwei Esslöffel Wasser hinzugefügt und bei kleiner Hitze abgedeckt 20 Minuten gedünstet.

Man muss immer mal umrühren, damit sich der Brühwürfel auflöst und das Gemüse nicht braun wird.

Danach habe ich 2 Tassen (etwa 400 ml) Milch hinzugefügt und das Ganze mit dem Stabmixer püriert. Eine Tasse geriebenen Käse zufügen und unter Rühren schmelzen lassen.

Fertig.

Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber super lecker und cremig.

Gerne hätte ich dazu ein Glas Cider serviert, doch der, den ich im Kühlschrank habe, ist nicht irisch, sondern englisch und kann deshalb erst morgen getrunken werden.

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Mit Stielmus zum Sieg.

Stielmus – Rübstiel mit Mettwurst

Stielmus war eines der Lieblingsgerichte meines Vaters. Es ist ein schnelles Eintopgericht, das im Frühsommer am besten schmeckt. Stielmus ist eine Rübenpflanze (Rübstiel), deren Rüben allerdings nicht genießbar sind. Man verwendet lediglich die Stiele und die jungen, hellgrünen Blätter.

Für 4 Personen benötigt man 500 g Stielmus, 500 g Kartoffeln, 100 g durchwachsenen, gewürfelten Speck und 1 gewürfelte Zwiebel.

Die Speckwürfel brät man in einem Topf langsam aus, fügt die Zwiebelwürfel hinzu und lässt sie unter Rühren glasig werden. Dann gibt man das gewaschene und in ca. 1 cm breite Streifen geschnittene Stielmus dazu und dünstet es kurz an. Mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen und im verschlossenen Topf etwa 20 Min bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Die Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und nach 20 Minuten zu dem Stielmus geben. Weiter 20 Min kochen lassen.

Wenn die Kartoffeln weich sind, den Eintopf leicht stampfen und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu kann man Mettwurst, Brühwürstchen oder Kassler servieren.

Schmeckt aufgewärmt noch besser.

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Früher nutzten wir jede Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen. Gemeinsame Zeit war kostbar, sie zu nutzen hatte Vorrang vor Alltäglichkeiten. Nachdem gemeinsame Zeit zur Normalität und planbar wurde, ging das Besondere verloren. Gemeinsame Zeit wurde Alltag.

Gestern bot sich die Gelegenheit, gemeinsame Zeit einmal „wie früher“ zu gestalten. Der Mann an meiner Seite hatte einen Geschäftstermin im Emsland und ich hatte „Brückentag“. Früher hätte ich alles stehen und liegen lassen, hätte mich gefreut über das Angebot mitzufahren, den Geschäftstermin mit einem Ausflug zu verbinden, mit gemeinsamer Zeit. Diesmal dachte ich zuerst an Klausuren und Korrekturen.

Dann kam der Gedanke an „früher“ und ich entschied mich, Klausuren und Rotstifte in eine Tasche zu packen und den MamS zu begleiten. Nicht nur er, auch der Wettergott hat sich gefreut über meine Entscheidung und uns die Sonne mitgegeben auf die Reise in den Norden.

Während der MamS wichtige Gespräche führte, sorgte ich in Kleinstadtgeschäften für ein wenig Umsatz und erstand Sonnencreme beim Nord-Discounter und einen Sweatshirt Blazer im Textilgeschäft. Ich machte eine Rundfahrt durch Backsteinsiedlungen und kam auch am örtlichen Schulzentrum vorbei, in dem die Kollegen ihrer Arbeit nachgingen. Ich schaffte lediglich die Korrektur einer der mitgebrachten Klausuren, während ich auf das Ende des Geschäftstermins wartete.

Danach gab es gemeinsame Zeit in Papenburg.

Alte Mühle

Wir parkten an der Mühlenbrücke, wanderten entlang des alten Stadtkanals, kauften ein Brot in der Mühle, aßen Fisch und Eis mit Erdbeeren unter großen Sonnenschirmen und beobachteten den Aufbau des am Wochenende stattfindenden Stadtfestes, auf dessen musikalische Eröffnung wir leider nicht warten konnten.

Stattdessen fuhren wir weiter nach Leer.

Lee(h)r-reiches

Dort war es gar nicht leer, denn zahlreiche Bustouristen im Seniorenalter bevölkerten die Altstadtstraßen und Cafés.

Spaziergang

Teestunde

Historischer Briefkasten (klicken!)

Pünktlich zum Beginn der Übertragung der ersten Spiele der Fußball-EM waren wir zurück.

Ein schöner Tag – so wie früher.

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Diese Fans der deutschen Mannschaft fand ich gestern im hohen Norden. Drei der lustigen Gesellen warten schon ganz ungeduldig auf das erste Spiel mit deutscher Beteiligung, nur dem dicken weißen geht es wohl am Arsch Popo vorbei.

EM-Fans

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Nachdem Griechenland unentschieden 1:1 gegen Gastgeber Polen gespielt hatte, verspeisten wir einen kleinen griechischen Salat. Zu mehr Europameisterschaftkochen reichte die Zeit nach unserer Rückkehr von einem Brückentagsausflug ins Emsland nicht.

Griechischer Bauernsalat – Sparausgabe

Eigentlich sollte es dazu noch Saganaki (gebratener Schafskäse) geben, doch der Versuch, den panierten Käse in heißem Olivenöl zu braten, endete in einer weißen, fettigen, ungenießbaren Masse und hatte so gar nichts mit dem köstlichen gebratenen Käse gemeinsam, den wir im letzten Sommerurlaub in Griechenland als Vorspeise kennengelernt hatten.

Grund für das Misslingen war entweder die falsche Käsesorte, die falsche Panade, die fehlenden Friteuse oder alles zusammen. Schade.

Morgen spielt die deutsche Mannschaft ihr erstes EM-Spiel, da dürfte – zumindest kulinarisch – wenig schief gehen.

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In der EM 2012 spielen in der Vorrunde 12 Mannschaften an 12 Tagen. Das bedeutet, dass ich an jedem dieser 12 Tage ein landestypisches Gericht kochen und fotografieren könnte.

Da ich morgen weder Zeit noch Gelegenheit haben werde, tagsüber ein Gericht aus einem der Länder zu kochen, die an den Eröffnungsspielen beteiligt sind, wird es wohl lediglich am Abend einen griechischen Bauernsalat mit Brot und Tzaziki geben.

Lassen Sie sich überraschen. Falls Sie auch europäisch kochen, verlinken Sie ihr Rezept und/oder Bild doch bitte in der Kommentarfunktion. Danke.

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Die Idee habe ich bei Frau Landgeflüster geklaut.  Nun hat auch mich der Ehrgeiz gepackt und ich werde mich auf die Suche nach passenden Rezepten für köstliche Abendessen aus den Teilnehmerländern

Polen – Griechenland – Tschechien – Russland – Dänemark – Deutschland – Portugal – Spanien – Italien – Irland – Kroatien – Ukraine – Schweden – Frankreich – England

machen.

Also ran an die Kochbücher und Rezeptsammlungen. Und falls Sie ein erprobtes Rezept in ihrem Kochbuch oder auf ihrer Festplatte haben, immer her damit.

 

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Ich freue mich

… auf ein langes Wochenende.

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