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Archive for September 2012

Die Klassenarbeit ist zurückgegeben, nun soll die Berichtigung angefertigt werden.

Lehrerin: „Bitte nummeriert eure Grammatikfehler (Gr) und schreibt in einer Liste im Klassenarbeitsheft neben die Ziffer, welche Grammatikregel ihr nicht beachtet habt, z.B. G1: ‚he, she, it, das „s“ muss mit.‘ Anschließend berichtigt ihr dann den Satz und unterstreicht die korrigierte Stelle, so wie immer. Alles klar?“

Schüler: „Auch die Wortfehler (W)?“

Ich habe es wohl nicht gut genug erklärt.

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… Unterrichtsstunden am morgigen Freitag, dann darf ich schon wieder ein Wochenende genießen. LehrerIn muss man sein 😉

Die letzten beiden Abende standen ganz im Zeichen der Korrektur der Klassenarbeit „meiner Klasse“. Nun ist es geschafft, morgen gebe ich sie zurück. Niemand bekommt ein „mangelhaft“, die Durchschnittsnote ist 3,2. Das ist „befriedigend“ und entspricht dem Bild, das ich seit Beginn des Englischunterrichts in Klasse 5 von diesen Schülerinnen und Schülern habe. Da ist noch „Luft nach oben“.

Jetzt gönne ich mir ein Fläschchen meiner neuen „Lieblingsbrause“. Bisher die beste von denen, die ich probiert habe, leider auch die teuerste.

Schauen Sie unter diesen edlen Verschluss (klick!)

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… wenn alle anwesenden SchülerInnen ihre Englisch-Hausaufgaben „Write an argumentative essay“ dabei haben, so dass die von mir geplante „peer correction“ auch tatsächlich in Gruppen durchgeführt werden kann.

… wenn SchülerInnen eine gute Wahl treffen bei den Hausaufgaben, die vor dem Plenum vorgelesen werden sollen. Ich lobe Einzelne (guter Wortschatz, gute Struktur, gute Sachargumente) und alle (Ich freue mich, dass alle ihre Hausaufgaben sorgfältig angefertigt haben!)

So ganz mögen einige Mädchen dem Urteil der MitschülerInnen nicht vertrauen und sie bitten mich, Ihre Hausaufgabe zu benoten. Getreu meinem Vorsatz für dieses Schuljahr, mir nicht mehr Hausaufgaben mitzunehmen, als ich bis zur nächsten Stunde korrigieren kann, vertröste ich sie auf die nächste Woche und empfehle, die Arbeiten bis dahin auf der Grundlage des Evalutionsbogens noch einmal zu überarbeiten.

Hoffentlich bleibt es bei diesem Arbeitseifer.

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Weil ich beim Backen des Sonntags-Pflaumen-Apfelkuchens nur die Hälfte des Hefepäckchens verbraucht hatte, gab es gestern wieder Hefeteig, diesmal jedoch mit pikantem Belag.

Der Backofen musste bis zum Äußersten gehen und wurde auf 250° C (Ober-Unterhitze) aufgeheizt.

Die Hefe habe ich zusammen mit einem Teelöffel Zucker in 170 ml lauwarmem Wasser aufgelöst, 350 g Mehl mit 1 gestrichenen Teelöffel Salz vermischt und 3 Esslöffel Öl dazu gegeben. Dann die Hefe-Wassermischung dazu und das ganze zunächst mit dem Kochlöffel verrührt und dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verknetet (Sie erinnern sich – glatt wie Kinderpopo).

Während der Teig in der zugedeckten Schüssel gehen durfte, habe ich 200 ml Schmand mit Milch zu einer dickflüssigen Soße verrührt (muss sich leicht gießen lassen) und mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß abgeschmeckt. Man kann auch noch ein wenig Knoblauch hinzugeben.

Den Teig habe ich auf einem Backblech ausgerollt, eine große Zwiebel in dünnen Scheiben und 200 g durchwachsenen Speck in kleinen Würfeln darauf verteilt und dann die Schmandsoße gleichmäßig darüber verteilt.

Dann kam das Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und blieb dort für 15 Minuten. Bereits nach wenigen Minuten wölbte sich der Teig an verschiedenen Stellen und die Speckwürfel fingen an zu brutzeln, ein Zeichen, dass es richtig schön heiß im Ofen war.

Den fertigen Kuchen habe ich sofort vom Blech genommen und auf einem Rost auskühlen lassen, damit der Boden schön knusprig bleibt.

Ein Stückchen ist noch übrig …

Eine Hälfte haben wir sofort gegessen, der Rest wartet im Kühlschrank auf den heutigen Abend. Flammkuchen lässt sich aber auch sehr gut einfrieren und bei 150° C wieder aufbacken. Ein schnelles Rezept, das sich auch für Gäste gut vorbereiten lässt.

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Pech und Glück

Pech ist …

… wenn man bei der Bestellung der Kaffeegetränke feststellt, dass die Sonderaktion der Coffee-Company nur bis 12 Uhr geht und man statt 1,50 € für die Kaffeespezialität des Monats 4,10 € bezahlen muss 😦

Glück ist …

… wenn gerade in dem Moment, wenn man die Zapfpistole in den Tank hält, der Preis für Superbenzin um 4 Cent gesenkt wird 🙂

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Wenn Sie hier regelmäßig lesen, werden Sie sich an die Misserfolgsstory erinnern. Heute gab es einen neuen Pflauenkuchen-Versuch. Da ich nur 500 g Pflaumen hatte, musste der vordere Teil des Backblechs mit Apfelstückchen gefüllt werden. Das Ergebnis nach 20 Minuten Backzeit:

Pflaumen-Apfel-Hefekuchen

So ganz ohne Saft und klebriges Backblech ging es auch dieses Mal nicht. Doch habe ich diesmal die Fettpfanne verwendet, so dass der Pflaumen-Apfelsaft wenigstens nicht in den Backofen getropft ist.

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Nun endlich gibt es den zweiten Teil der Schottland-Impressionen.

Unter der Überschrift Boats on the Water finden Sie auf der Seite Schottland 2012 eine Auswahl der Boote, die uns auf dem Caledonian Canal begegnet sind. Natürlich ist auch das Boot zu sehen, das uns 7 Tage ein treuer Begleiter war, die „Mountain Star“.

Gerne dürfen Sie wieder Ihr persönliches Lieblingsboot wählen. Viel Spaß beim Anschauen.

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In der Oberstufe ist die mündliche Leistung der SchülerInnen eine „Bringschuld“, ich bin als Lehrerin nicht verpflichtet, jemanden zur Mitarbeit aufzufordern, der die Bereitschaft dazu nicht durch eine Wortmeldung anzeigt. Dennoch spreche ich gelegentlich den oder die notorischen Schweiger an und fordere sie zu einem Beitrag auf. Schließlich muss ich die „Sonstige Mitarbeit“ benoten, die zu 50% der Endnote ausmacht. Zudem ist es meine Aufgabe, jede und jeden so zu fördern und zu fordern, dass er oder sie Leistungen im Rahmen seiner Möglichkeiten erbringen kann.

Deshalb bitte ich heute im Verlauf der 6. Stunde den „Linksaußen“, der in diesem Schuljahr noch kaum zum Unterrichtsgepräch beigetragen hat, einige Aussage des ihm vorliegenden Textes zu kommentieren. Keine schwierige Aufgabe, um ihn herum gehen schon viele Finger hoch, die diese Aufgaben gerne übernehmen wollen. „Linksaußen“ jedoch schweigt. Auf meine Frage, wann er damit beginnen wird, für seine SoMi-Note zu arbeiten, antwortet er: „Heute nicht.“

Ich habe ihm daraufhin versprochen, ihn nicht mehr während des Unterrichts mit meinen Fragen und Aufforderungen zu „belästigen“. Manch einer will eben nicht gefördert und schon gar nicht gefordert werden.

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Heute vor 11 Jahren, am 11. September 2001,  zerstörten Terroristen die Twin-Tower des World Trade Center. Terroranschläge, die die Welt veränderten. Die Erinnerung daran wird vielfältig wachgehalten. Die Universität Duisburg-Essen hat eine Pilotstudie durchgeführt zum Thema „Gibt es eine Generation 9/11? Der WDR berichtet darüber auf seiner Internetseite. Dort findet man auch Fotos und Rückblicke auf die Ereignisse in New York vor 11 Jahren. Lesenswert wie ich finde.

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… bin ich bis 16 Uhr in der Schule. Und immer wieder montags versuche ich zwischen 15.15 und 16 Uhr achtundzwanzig (28) kleine Sechstklässler, früher nannten wir sie „Quintaner“, im Englischen zu fördern. Der Klassenraum hat keine Vorhänge, die Außenjalousien sind schon seit Jahren außer Betrieb, da es für eine notwendige Reparatur keine Ersatzteile mehr gibt. Also scheint die Sonne ungehindert in den Klassenraum. Die Hitze verlangsamt den Denkprozess und es fällt schwer, unregelmäßige Verbformen zu bilden, den Unterschied zwischen einem positiven Aussagesatz und einem negativen Aussagesatz zu erkennen und  Satzbausteine entsprechend zu Sätzen zu verbinden. Alle sind froh, als er Gong uns nach Hause schickt.

Und heute abend darf ich noch einmal in die Schule, es ist Elternabend in meiner Klasse.

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