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Archive for Oktober 2012

Die einen ziehen sich ein gruseliges Kostüm an und wollen böse Geister vertreiben, die anderen denken an den Tag, an dem der Mönch Martin Luther 95 Thesen veröffentlichte, mit denen er die Reformation der Kirche einleitete.

In einigen Bundesländern im deutschen Osten ist der Reformationstag ein Feiertag, in Niedersachsen können Schüler auf Antrag für die Teilnahme an einem Gottesdienst vom Unterricht befreit werden. An meiner Schule wird am 31. Oktober „normaler“ Unterricht gemacht.

Es traf sich heute gut, dass wir in William Shakespeares blutigstem Drama „Macbeth“  lasen, in dem Macbeth zunächst den König, dann seinen besten Freund ermordet und danach eine ganze Familie abschlachten lässt. Doch das Böse fordert seinen Tribut und so treibt die Schuld die Frau des Mörders in den Selbstmord und lässt den Mörder Geister sehen. Erst einem tapferen Soldaten gelingt es mit Hilfe einer List, den Mörder in einer Schlacht zu besiegen und dem Sohn des ermordeten Königs den Kopf des Bösewichts Macbeth als Krönungsgeschenk zu überreichen. Ehrgeiz und übernatürliche Mächte sind der Antrieb zu derartig brutalen Taten, drei böse alte Frauen verführen durch ihre Prophezeiungen Macbeth zu seinen Greueltaten.

Falls Ihnen heute Nacht drei Hexen begegnen, seien Sie vorsichtig und lassen Sie sich zu nichts verführen. Und wenn Sie die drei alten Weiber einmal in Aktion sehen wollen, dann schauen Sie sich diesen Ausschnitt aus Roman Polanskis berühmter Shakespeare-Verfilmung an, in der die Hexen sich zu einem Treffen mit Macbeth verabreden:

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„If the day ever comes when Shakespeare is no longer acted, read and studied, quoted and loved, western man will be near his end.“J.B. Priestley, Schriftsteller, Journalist, Literaturkritiker (1894-1984)

(Wenn der Tag kommt, an dem Shakespeare nicht mehr aufgeführt, gelesen und studiert, zitiert und geliebt wird, dann ist die westliche Welt dem Ende nahe.)

„I don’t read Shakespeare. I think it’s dull as ditchwater.“ Carol Vorderman, britische Medienpersönlichkeit (*1960)

(Ich lese Shakespeare nicht. Ich finde ihn sterbenslangweilig.)

Im Verlauf der heute beginnenden Unterrichtreihe wird sich zeigen, ob es mir gelingt, das Interesse der SchülerInnen für Großbritanniens berühmtesten Dichter zu wecken.

Und Sie? Mögen Sie Shakespeare?

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Am letzten Wochenende in den Herbstferien durfte ich wieder einmal einen Besuch in meiner Lieblingsstadt machen. Das Wetter war ganz wunderbar und wir haben viele neue Dinge abseits der touristischen Standards entdeckt.

Klicken Sie auf die Fotos und sehen Sie eine kleine Auswahl meiner Lieblingsbilder von 3 Tagen Hamburg im Oktober 2012.

Der Mond ist aufgegangen …

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Auch wenn ich mir vorgenommen habe, bis Weihnachten ein paar Kalorien einzusparen, so soll es doch zum Tee am Sonntagnachmittag eine Kleinigkeit zum Naschen geben.

Mein neues Muffin-Backbuch, das mir eine liebe Freundin schenkte, die selber eine ganz wunderbare und sehr phantasievolle Muffin-Bäckerin ist, schlug Joghurt-Muffins (low-fat) vor und ich habe das Rezept ausprobiert.

Sehen Sie Kalorien? Ich nicht!

Die Konsistenz ist wieder sehr locker, die Muffins duften nach Kirschjoghurt (das ich anstelle des im Rezept angegebenen Vanille-Joghurts verwendet habe) und haben eine leichte Schoko-Note (ich habe das Rezept mit einem Rest geriebener Zartbitter-Schokolade ergänzt). Außer 150 g Mehl, 2 Teel. Backpulver, 100 g Zucker, 2 Eiern und 150 g Kirsch-Joghurt ist nichts darin. Gebacken habe ich 15 Minuten bei vorgeheizten 180°C   (Ober-/Unterhitze).

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Heute nacht beginnt die Winterzeit …

Uhren umstellen nicht vergessen!

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Das „große Kind“ kam zu Besuch. Den ganzen Tag hatte es in der Uni sitzen und langweilige Vorlesungen über sich ergehen lassen müssen. Das macht Hunger und Durst. Wie gut, dass Mama gerade beschlossen hatte, die überreifen Bananen zu Muffins zu verarbeiten. Mit vereinten Kräften erzielten wir dieses köstliche Ergebnis:

Bananenmuffins – fotogen arrangiert

Da wir für die Muffins nur zwei von vier Bananen verbraucht haben, freute sich heute Jacko, der vierbeinige Freund vom „großen Kind“, über die anderen beiden Früchte als Belohnung nach der Reitstunde.

Falls Sie auch 2 überreife Bananen und keinen „Jacko“ haben, dann empfehle ich das folgende Rezept:

  • Heizen Sie den Backofen vor (Ober-/Unterhitze 180°C).
  • Schlagen Sie 1Eiweiß mit einer Prise Salz und 2 Teelöffeln Zucker zu Schnee.
  • Mischen Sie in einer Schüssel 150 g Mehl und 1 Teelöffel Backpulver.
  • Schlagen Sie in einer weiteren Schüssel 75 g weiche Butter/Margarine, 3 Eigelb und 120 g Zucker zu einer hellen Creme.
  • Rühren Sie 2 Esslöffel Ahornsirup, 2 grob zerdrückte Bananen und etwas geriebene Zitronenschale darunter.
  • Fügen Sie die Mehlmischung hinzu und verrühren Sie diese.
  • Heben Sie den Eischnee unter die Masse.
  • Füllen Sie den Teig in ein vorbereitetes Muffinblech, das sie mit Papierförmchen ausgelegt haben.
  • Backen Sie die Muffins in der unteren Hälfte des vorgeheizten Backofens bei 180°C, bis sie goldbraun sind (das dauert ca. 25 Minuten).

 

 

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„Schöne Ferien gehabt?“, frage ich die erste Kollegin, die ich am 1. Schultag nach den Ferien morgens im Kopierraum treffe.

„Nein“, antwortet sie, „ich habe nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe.“

„Schöne Ferien gehabt?“, frage ich den Kollegen, der mir die Türe zum Treppenhaus aufhält.

„Nein“, antwortet er, „zu viel Arbeit. Korrekturen, dazu eine 3-tägige Fortbildung von freitags bis sonntags.“

An meinem Tisch im Lehrerzimmer sitzt ein Kollege. Ich traue mich nicht, ihn nach seinen Ferien zu fragen und sage nur freundlich „Guten Morgen“.

„Schöne Ferien gehabt?“, fragt er mich.

„Ja“, antworte ich.

„Ich auch“, sagt er, „ich habe mich gut erholt.“

Endlich, wenigstens einer.

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