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Archive for 12. Oktober 2012

Auf der Seite „Schottland 2012“ gibt es neue Bilder aus unserem Urlaub. Diesmal ganz viel Highland-Panorama.

Highland-Views (klick!)

Viel Spaß beim Anschauen.

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„Das war dein bisher bester Kartoffelsalat“, sprach „der Mann an meiner Seite“ gestern Abend, nachdem er die erste Gabel von seinem Teller zum Mund geführt hatte. Ein sehr schönes Kompliment, dankeschön.

Gerne hätte ich auch die Meinung vom „großen Kind“ und „kleinen Kind“ gehört. Ob sie diesmal gesagt hätten: „Wie bei Oma“?

Schließlich versuche ich schon seit Jahren, meinen Kartoffelsalat, sowohl vom Geschmack wie von der Konsistenz, an den Kartoffelsalat anzunähern, den meine Mutter kiloweise in (fast) immer gleichbleibender Qualtiät zubereiten konnte. Ob für Polterabend, Einweihungsparty oder Geburtstagsfeier, fast immer gab es Kartoffelsalat von Mutti, zubereitet aus mindestens 5 Pfund festkochenden Kartoffeln vom Marktstand ihres Vertrauens.

Natürlich habe ich meine Mutter irgendwann nach dem Rezept gefragt. Die Ergebnisse meiner Bemühungen waren immer genießbar, auch lecker, aber selten „so wie bei Oma“. Solange Oma lebte, war es einfacher, sie um eine Schüssel Kartoffelsalat für die Party oder den Kindergeburtstag zu bitten, als selber zu experimentieren. Selbst wenn sie die Kartoffeln besorgte, war das Ergebnis nicht identisch, obwohl die richtige Kartoffelsorte schon einmal eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen des Salates ist. Weiterhin darf man auf keinen Fall Essigessenz durch normalen Essig ersetzten, darf auch die Essenz nicht mit Wasser verdünnen. Die Majonaise muss nicht aus Eigelb durch tröpfchenweises Hinzufügen von Öl hergestellt werden. Einfach ganze Eier verquirlen und mit der gleichen Menge Öl aufschlagen. Dieses sind Erkenntnisse aus meinen zahlreichen Kartoffelsalat-Versuchen, nach dem Tod der „Erfinderin“. Die Größe der Eier und die Menge Öl pro Ei ist nicht überliefert. „Kommt auf die Kartoffeln an“, pflegte meine Mutter zu sagen. Na super.

Gestern habe ich 1 kg kleine, gleichmäßig große,  festkochende Kartoffeln vom Bio-Bauern meines Vertrauens für knapp 2o Minuten (Garprobe!) gekocht. Danach habe ich die Kartoffeln in kaltem Wasser „abgeschreckt“ und dann direkt gepellt und eine Stunde abkühlen lassen.

Ich habe ein ganzes Ei und ein Eigelb von zwei am Morgen auf dem Markt frisch gekauften Eiern Größe L im „Mix-Fix“ geschüttelt, 1 Teel. Senf, eine Prise Salz und einen Spritzer Essig-Essenz dazu und noch einmal geschüttelt. Dann habe ich die Eimenge, es waren 100 ml, mit derselben Menge Sonnenblumenöl aufgefüllt und das ganze wieder kräftig geschüttelt. Daraus entstand eine dickflüssige, gelbe Mayonaise.

Nach einer Stunde Abkühlzeit habe ich die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten. Auf jeweils eine Lage Kartoffelscheiben in der Schüssel habe ich „ein wenig“ Salz gestreut. Danach habe ich 1 Essl. Essig-Essenz und 3 Spritzer Maggie darauf gegeben, die Mayonaise darüber gegossen und den Salat mit zwei Löffeln vermengt. Dann habe ich noch eine kleine Schalotte in winzige Würfel geschnitten und untergemischt. Deckel auf die Schüssel und eine Stunde durchziehen lassen.

Nach einer Stunde habe ich probiert, noch ein wenig Salz und weißen Pfeffer aus der Mühle hinzugegeben. Fertig!

My best potatoe salad ever

Wir haben gebratenes Seelachfilet dazu gegessen, sehr lecker und grätenfrei nach vorheriger Behandlung mit einer Pinzette.

Seelachsfilet „Müllerin“

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In England regnet es „Katzen und Hunde“ (It’s raining cats and dogs), wenn es bei uns aus Eimern schüttet oder Bindfäden regnet. Diese Redewendung ist sicher vielen bekannt.

Gerade habe ich bei „OWAD“ (One word a day) ein neues „idiom“ gelernt:

Was in England „Schaukeln und Karussels“ ist (It’s swings and roundabouts), ist bei uns „gehupft wie gesprungen“, hat genauso viele Vor- wie Nachteile, ist „total egal“ oder „einerlei“. Ich liebe die englische Sprache und ihre Bilder.

OWAD liefert auch gleich noch die Ursprungsgeschichte dieses Idioms dazu:

zitiert aus OWAD vom 12.10.2012

Zitiert wird hier der englische Dichter Patrick Chalmers, der in seinem Gedicht „Roundabouts and Swings“ die Lebenphilosophie eines Schaustellers beschreibt, für den das Leben Höhen und Tiefen hat, mal geht es aufwärts, dann wieder abwärts. Was er auf dem Karussell verliert, kann er auf der Schaukel wieder zurück gewinnen. „What you lose on the swings, you win on the roundabouts.“

Ein schönes Bild und eine interessante Lebenseinstellung.

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