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Archive for Februar 2013

Die „Vorabi“-Klausur ist geschrieben, bleibt die spannende Frage, wie wir die noch verbleibende Zeit bis zum Beginn der Osterferien und dem letzten Schultag verbringen. „Wiederholung“ steht auf dem Stundenplan. Nur 10 von 22 SchülerInnen in meinem Grundkurs haben Englisch als Abiturfach gewählt. Die Motivation der restlichen 12 Nasen für die Mitarbeit im Englischunterricht ist eher gering. In der kommenden Woche sollen sie auf der Grundlage ihrer Aufzeichnungen aus 3 Halbjahren der Sek II Unterrichtsinhalte und Fragestellungen der einzelnen Themengebiete im Plenum präsentieren und ein Thesenpapier erstellen. Auf diese Weise habe ich eine Benotungsgrundlage und die Abiturienten bekommen noch einmal eine Auffrischung dessen, was sie für die Abiturklausur bzw. die mündliche Prüfung wissen müssen.

Mehr oder weniger widerwillig wählt jede/r aus der Liste der Abithemen eines für sein Kurzreferat aus. Als ich mich an den letzten Schüler in der Runde der „Nichtabiturienten“ wende und ihn bitte, das Thema „Arranged Marriages“ zu übernehmen, sagt er: „Kann ich nicht!“ „Natürlich kannst du!“ „Nein, kann ich nicht, ich habe die Unterlagen nicht mehr.“ „Dann übernimmst du ein anderes Thema!“ „Nein, kann ich nicht„, wehrt er sich erneut und ergänzt: „Ich hab meine Unterlagen schon alle weggeworfen.“ Einen Moment lang bin ich sprachlos. Auch die Mitschüler gucken zum Teil ungläubig. Andere sind mit ihm der Meinung, dass man, wenn man Englisch nicht als Abiturfach gewählt hat, keine alten Unterlagen mehr aufheben muss.

Es spricht für den Schüler, dass er die Bereitschaft signalisiert, sich mit Hilfe der Aufzeichnungen seines Freundes und Tischnachbarn auf das geforderte Thema vorzubereiten. Wir dürfen gespannt sein, was daraus wird.

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Die korrekturlose Zeit ging heute zu Ende. 10 Abiturienten schrieben ihre „Klausur unter Abiturbedingungen“.

Pluspunkte in der B-Note

Pluspunkte in der B-Note (Schrift und Gestaltung des Titelblattes)

Abiturbedingungen heißt

  • Einzelplatz
  • Protokollierung des Toilettengangs
  • keine individuellen Hilfen durch den Fachlehrer
  • konsequente Einhaltung der Zeitvorgabe (GK: 3 Zeitstunden)
  • Auswahl zwischen zwei Texten, einem literarischen und einem Sachtext

9 von 10 SchülerInnen entschieden sich für den Sachtext. Nur einer wagte sich an den Romanauszug heran. Bald werde ich wissen, ob seine Entscheidung für ihn die richtige war.

 

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Auf der „Didacta“ – der alljährlichen Fachmesse für Besucher aus Kindertagestätten, Schulen und Hochschule sowie den Bereichen Ausbildung und Weiterbildung  – findet man alles, was auch nur im entferntesten mit den vorgenannten Bereichen zu tun hat. Selbstverständlich gehört ein Besuch bei den großen Schulbuchverlagen für mich zum Standardprogramm. Besonders gefallen mir allerdings die Aussteller, die den Vorschul- und Grundschulbereich abdecken. Hier gibt es wunderschöne Lehr- und Lern- und Arbeitsmaterialien, die alle Sinne ansprechen.

Diese vier lustigen Gesellen begegneten mir am Messestand des Finken-Verlags und sprachen meine Sinne ganz besonders an. Sie fanden sehr schnell den Weg in mein Handgepäck und anschließend auf meinen Schreibtisch.

Fred, Finki und Baldur (von links)

Hi, wir sind Fred, Finki und Baldur (von links)

Dort stehen sie nun und werden versuchen, meine Laune während der bevorstehenden Korrekturphase auf einem positiven Niveau zu halten. Möge es ihnen gelingen.

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Wir waren eingeladen zum Seniorengeburtstag. Der Senior lud zum Essen bei seinem Lieblingschinesen. Als man dort vom Anlass des gemeinsamen Mittagessens erfuhr, gab es als Geburtstagsüberraschung ein Tischfeuerwerk „Made in China“. Leider war die Kamera erst nach dem explosionsartigen „Erblühen“ der Rosette aufnahmebereit, so dass Ihnen das Eröffnungsfeuerwerk vorenthalten bleibt.

Happy Birthday auf Chinesisch

Happy Birthday auf Chinesisch

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Die Bahn war pünktlich. Der Anschlusszug zum „Waldbahnhof“ sollte eigentlich 4 Minuten Verspätung haben. Hatte er dann doch nicht. Gut so, denn es war kalt und zugig auf dem Bahnsteig.

Und weil Frau Ladybird ein gültiges NRW-Anschlussticket in der Tasche hatte, dass sie jederzeit vorzuzeigen bereit und in der Lage gewesen wäre, kam natürlich kein Mitarbeiter der Bahn vorbei, um es zu kontrollieren. Doch wehe, sie hätte keines gehabt … 😉

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Frau Ladybird fährt Bahn

Nach gefühlten 100 Touchscreen-Berührungen bin ich nun im Besitz eines gültigen NRW-Anschlusstickets für den DB Regio 7. Für den Schnäppchenpreis von 9,10 € ist mein Messeticket der Didacta in Köln nun auch im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gültig.

Wenn alles klappt, werde ich in 45 Minuten am Ziel sein. Das hätte ich mit dem Auto zu dem Preis nicht geschafft – Parkgebühren mitgerechnet. Allerdings hätte ich ein bisschen mehr Beinfreiheit gehabt.

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… hat die Sonne ihren Sitz. Diese revolutionäre Entdeckung machte im 16. Jahrhundert Nikolaus Kopernikus, der vor 540 Jahren geboren wurde und dem Mr Gugel heute sein Doodle widmet.

Das heliozentrische Weltbild

Eine wahrhaft revolutionäre Entdeckung, in einer Zeit, da der Mensch glaubte, die Erde stünde im Zentrum des Weltalls. Diese heliozentrische Weltbild wurde lange Zeit von der Kirche angefochten und jeder, der es verteidigte, riskierte es, als Ketzer verfolgt zu werden. So waren die Schriften von Kopernikus lange Zeit verboten, auch wenn seine Theorie von Wissenschaftlern wie Kepler und Galilei gestützt wurden.

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