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Archive for 5. Februar 2013

Heute gab es im Einführungskurs Englisch eine Gruppenarbeit. Auf der Grundlage eines Kapitels des Romans „Looking for Alaska„, den der Kurs seit Anfang Januar liest, sollten vier verschiedene Arbeitsaufträge erledigt werden.

Ich verteile die Abschnitte mit den Arbeitsaufträgen A – D an die anwesenden Schüler. Die Schüler setzen sich in arbeitsgleichen Gruppen an Tische in den jeweiligen Ecken des Klassenraums. Alle haben ihre Bücher dabei. Ich vergewissere mich, dass jede Gruppe weiß, welchen Arbeitsauftrag sie hat. Ich mache klar, dass jeder und jede die Arbeitsergebnisse aufschreiben muss, weil die Präsentation der Ergebnisse dem Zufall überlassen bleibt. Alle beginnen mit der Arbeit. „Speak English, please!“

Ich gehe von einer Gruppe zur anderen, helfe bei Vokabelfragen, erläutere erneut die Aufgabenstellung – „Speak English, please!“

Als ich bei Gruppe C angekommen bin, wundere ich mich, dass eine Schülerin aus dem Roman vorliest, während die anderen ebenfalls aufmerksam in ihre Bücher schauen. „What are you doing?“ frage ich. Es stellt sich heraus, dass sie den Text mit verteilten Rollen lesen. Als ich darauf hinweise, dass ihre Aufgabe doch die Charakterisierung der weiblichen Hauptfigur sei, protestieren sie. „Aber im Arbeitsauftrag steht doch:  Read the text.“

Niemand hat sich den Unterschied zwischen ‚lesen‘ (read) und ‚vorlesen‘ (read out) klar gemacht. Und niemand hat sich darüber Gedanken gemacht, wie 20 Minuten Arbeitszeit für das laute Vorlesen von 5 Buchseiten und die anschließende Bearbeitung einer Aufgabe ausreichen könnten.

Einführungskurs eben, bis zum Abitur ist ja noch ein bisschen Zeit.

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Ich meine die Sache mit dem Wetter. Irgenwie hatte ich heute morgen das Gefühl, es würde nun besser und der Winter sei auf dem Rückzug. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich heute morgen mittag erst um 12 Uhr das Haus verlassen musste. Und natürlich daran, dass die Sonne schien und auch jetzt noch scheint.

Muss ja auch besser werden und trockener und wärmer, denn wir werden das kommende Karnevalswochenende auf der Insel verbringen. Diesmal nehmen wir Freunde mit und denen wollen wir „unsere Insel“ in den schönsten Farben zeigen. Dazu ist Sonne unbedingt nötig, finde ich. Die „White Cliffs of Dover“ sind nur dann wirklich weiß, wenn die Sonne drauf scheint und auch „der Garten Englands“ macht seinem Namen im Regen wenig Ehre.

Also drücken Sie bitte alle verfügbaren Daumen, essen Sie brav ihre Teller leer, dann bringe ich Ihnen bestimmt einige schöne Fotos mit.

 

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