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Archive for 18. Februar 2013

…, wenn um 8 Uhr morgens das Telefon klingelt und im Display „Schule“ angezeigt wird.

So blieb denn heute morgen der Toast im Toaster und der Kaffee in der Tasse, damit ich rechtzeitig zur zweiten Stunde im Kunstraum unserer Schule eintreffen konnte. Dort war ich gefordert, den Fortgang der Arbeiten am Projekt „Kammer des Schreckens“ zu beaufsichtigen, bei dem 28 SchülerInnen einer 6. Klasse Schuh- und andere Kartons schwarz, grau oder schmutig-grün bemalen, Pfeifenputzer zu Spinnen und Styropor zu Totenschädeln formen und alles mehr oder weniger geschickt in den „Kammern“ plazieren.

Die Aufforderung „Gucken Sie mal!“ habe ich endlos oft befolgt und auf die Frage „Wie finden Sie das?“ habe ich fast immer wahrheitsgemäß „sehr eklig!“ oder „wirklich gruselig!“ geantwortet. Zur Belohnung wurde ich vom Geburtstagskind des Tages mit einem Päckchen Kaubonbons bedacht. Am Ende der Stunde haben wir die halbfertigen „Schreckenskammern“ sicher in den Regalen des Nebenraums verstaut. Zum Glück ist kein Wasserglas umgefallen und kein Klebstoff auf Pullover oder Hosen geraten. Lediglich einige Spinnenbeine lagen noch auf dem Fußboden, als ich den Kunstraum abschloss. Hätte wir fegen sollen? 😉

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