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Archive for 17. März 2013

Auch heute dürfen Sie mich durch den Tag begleiten und Sie haben Glück, es ist ein ganz besonderer Sonntag.

Er beginnt, wie eigentlich jede Woche, mit dem Frühstück, zu dem der Mann im Haus die Sonntagsbrötchen holt und wir auf dem Tisch in der Küche versuchen, neben all den sonntäglichen Frühstückszutaten wie Ei, Schinken, Butter und Marmelade, auch noch die Sonntagszeitung aus Frankfurt zu plazieren. Das Format ist nicht wirklich Frühstückstisch-tauglich, da wäre ein langer Esszimmertisch schon von Vorteil. Doch wer hat schon Lust, das ganze Frühstücksgedöns erst ins Esszimmer und danach wieder zurück in die Küche zu schleppen. Ohne Personal einfach nicht machbar. Heute ist die Zeitung noch weniger geeignet, neben dem Brötchen genossen zu werden. Sie ist zu einem Viertel nass, weil der Zusteller sie nicht in den Briefkasten, sondern in die Zeitungsröhre gesteckt hat.

Nach dem Frühstück quäle ich mich mit den Notenlisten für die Abiturienten, die am kommenden Freitag ihren letzten Schultag haben und dann ihre Zulassung zum Abitur erhalten. Oder auch nicht. Da kann ein Defizit (weniger als 5 Punkte = ausreichend) im Zusatzkurs schon entscheidend sein. Ich freue mich über zwei Schüler, die den Kurs mit voller Punktzahl (15 Punkte = 1+) abschließen. Sie haben von der ersten bis zur letzten Stunde vollen Einsatz gezeigt.

Pünktlich um viertel vor eins klingelt meine Kollegin und wir machen uns auf dem Weg zum Trainingsgelände der Highlander vom Niederrhein, um die Disziplinen kennenzulernen, in denen sich unsere Siebtklässler im April bei ihren 1. Schul-Highland-Games 2013 im Rahmen der „British Days“ messen werden. Wir werden sehr freundlich auf dem Trainingsgelände empfangen und dürfen nicht nur zuschauen, sondern auch gleich selber die Gewichte in Bewegung setzen.

Schwung holen ...

Schwung holen …

... und loslassen

… und loslassen

An der Abwurftechnik muss ich noch arbeiten, aber in der B-Note dürfte ich schon gute Ergebnisse erzielen. Achten Sie besonders auf die Beinstellung, das ist wettkampfreif.

Die Profis haben da jedoch noch ganz andere Bilder zu bieten (klick aufs Bild vergrößert!).

Nach fast zwei Stunden verlassen wir das Gelände und die Highlander und freuen uns auf den 26. April, wenn wir mit den Schülern wiederkommen dürfen. Wenn Sie einmal sehen wollen, wie solche schottischen Spiele ablaufen, dann empfehle ich ihnen den 20-minütigen Film, den das WDR-Fernsehen im letzten Jahr während der Highland Games in Kempen am Niederrhein gedreht hat. [LINK] Leider hat das Wetter sich an jenem Wochenende nicht von seiner besten Seite gezeigt.

Zurück am heimischen Herd gibt es heiße Suppe und danach ein Kirschtörtchen mit Sahne.

Danach noch ein wenig Feinschliff an den Notenlisten, Vorbereitung der 2. Runde Posterpräsentation in Klasse 7 und ein bisschen Surfen von hier nach dort. Schließlich will ich auch erfahren, was die anderen Tagebuchbloggerinnen und -blogger so erlebt haben.

Der Abend wird mit Schweinefilet in Champignonrahm und beim Tatort ausklingen.

Es hat mir Spaß gemacht, Sie an meinen großen und kleinen Abenteuern der letzten Woche teilnehmen zu lassen. Danke Frau Brüllen für die Idee und danke Ihnen fürs Lesen und Kommentieren.

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Morgen früh um acht müssen die ausgefüllten Notenlisten für die Abiturienten abgegeben werden. Deren letzte Schulwoche beginnt am Montag – Mottowoche. Ich bin gespannt, welche Themen sich dieser Abiturjahrgang ausgesucht hat.

Die meisten Noten habe ich ohne langes Nachdenken in die Liste eintragen können. Und wenn ich nicht so chaotisch wäre, dann müsste ich nicht die Fehlstunden der SchülerInnen aus 5 verschiedenen Listen zusammensuchen. Mühsam, mühsam. Jedes Jahr wieder nehme ich mir vor, in dieser Hinsicht ordentlicher zu werden, bis jetzt hat es noch nicht geklappt. Bei einigen SchülerInnen überlege ich noch, ob ich einen Punkt mehr oder weniger geben soll bzw. kann. Das Schulhalbjahr war ausgesprochen kurz für die Abiturienten. Die SchülerInnen im Geschichte-Zusatzkurs habe ich gerade einmal 16 Stunden unterrichten dürfen. Wenn jemand davon noch 6 Stunden gefehlt hat, kann es ihm/ihr nur schwerlich gelingen, das Ergebnis des vorigen Halbjahres zu verbessern. Genausowenig kann ich eine Verschlechterung der Note um mehr als einen Punkt verantworten. Ich wäre dafür, in einem solchen Fach lediglich Teilnahmebescheinigungen auszustellen.

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