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Archive for April 2013

Da werde ich sein, kommen Sie doch auch, dann feuern wir gemeinsam „unsere“ Highlander  [LINK] an.

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Es ist nicht das Abitur, das mich vom Bloggen fernhält, es ist ein Projekt, das ich vorbereitet habe und das wir in der letzten Woche mit den 7. Klassen durchgeführt haben. Sie raten sicher, worum es ging?

Der 2. Tag

Morgen um 15.30 Uhr wird der letzte Teil des Projektes stattfinden, danach erzähle ich hier ein bisschen mehr davon und zeige Ihnen auch ein paar Bilder.

Abitur ist auch noch und noch ein Projekt und noch eins … Ich frage mich gerade, ob da auch noch irgendwo Zeit für den ganz normalen Wahnsinn Unterricht bleibt … und für mich.

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Paula freut sich über die Fortsetzung der Erlebnisse ihrer literarischen Hundefreundin „Luna“.

Riecht schon mal gut …

Hundebesitzer, Blogautor und Schriftsteller Michael Frey Dodillet hat nach „Herrchenjahre“ nun mit „Herrchenglück“ sein zweites Buch veröffentlicht und das Fräulein Paula ist eine der ersten, die sich darauf freut, dass Frauchen ihr von den Abenteuern der „Schäferhundpumakängurumischlingshündin“ vorliest. So cool, wie die drauf ist, da kann man bestimmt noch was lernen. Und den kleinen „Wiki“, Zweithund im Hause Dodillet, möchte sie natürlich auch gerne kennenlernen.

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Wenn Sie mehr oder weniger regelmäßig hier lesen, dann wissen Sie, dass ich im März in Berlin war und dort meinen Geburtstag gefeiert habe. Vielleicht habe Sie auch die Fotos angeschaut, die ich nach meiner Rückkehr zu einer Collage zusammengestellt habe. [LINK] Fotos von U-Bahnhöfen waren nicht dabei, obwohl wir viele davon gesehen und an einigen sogar mehrfach ein- oder ausgestiegen sind. Besonders auf unseren zwei Reisen zu den Endstationen der U2 (Pankow) und U3 (Krumme Lanke) sind mir die vielen unterschiedlichen und teilweise sehr schön restaurierten unterirdischen Stationen aufgefallen. Fotografiert haben wir nur die Stationen, an denen wir ein-, aus- oder umgestiegen sind.

Eine Berliner Fotografin, Kate Seabrook, fuhr mit allen 10 U-Bahn-Linien, stieg an jeder Haltestelle  aus, machte ein Foto und fuhr mit dem nächsten Zug weiter. Von Endstation zu Endstation, ein sicher mehrwöchiges Projekt, das sie nun unter dem Namen „Endbahnhof“ veröffentlicht hat. Die ZEIT zeigt in ihrer Online-Ausgabe die Bilder dieser Fotoreihe. [LINK] Ich war beeindruckt und habe natürlich sofort in meinen Berlin-Bildern gestöbert, um zu schauen, welche U-Bahn-Stationen wir in den zwei Tagen Berlin-Aufenthalt fotografiert haben.

Hier ist das Ergebnis:

Die Ausbeute ist klein, aber hinter jedem Bild verbirgt sich eine Berlin-Erinnerung.

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Heute erwartet man mich erst um 13.40 Uhr in der Schule zum Unterricht. Da sollte man meinen, ich könne den freien Vormittag genießen. Kann ich auch, aber nur mit Einschränkung. Schon mehrfach habe ich meinen Stundenplan kontrolliert, auf die Uhr geschaut, überlegt, wann ich losfahren muss. Dazwischen habe ich so allerlei erledigt

  • Ebay-Päckchen für den Versand fertig gemacht
  • Toner-Kartusche gewechselt und alte Kartusche zum Recyceln verpackt
  • Beide Päckchen zum Postladen gebracht, weil der um 12 Uhr schließt (hier auf dem Dorf gibt es noch Mittagspause)
  • Zum Lieblings-Hofladen gefahren und Fleisch, Wurst, Käse, Eier und Gemüse eingekauft

schafe-stautenhof

Und jetzt genieße ich noch einen Tee und dann mache ich mich auf den Weg. 15 Minuten Hinfahrzeit, 45 Minuten Unterricht, 15 Rückfahrzeit – es wird Zeit, dass der Stundenplan den fehlenden Abiturienten angepasst wird.

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Vokabeltest in der Klasse 7. Das englische Wort für „Hausfrau“ wurde gelernt und heute im Lückentest abgefragt. Da lese ich bei einem der Jungs „My mum doesn’t work, she is at home, she is a homegirl 😀

Bestimmt ist seine ‚mum‘ noch sehr jung und eine „working mum„. Was ist das auch für ein Begriff – „housewife„. Eine Ehefrau, die im Haus lebt. Very old-fashioned. Ein Begriff aus der Zeit, als eine Ehefrau zu Hause blieb, sich um Mann und Kinder kümmerte und für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit das Einverständnis des Ehemanns brauchte. In Deutschland wurde dieses Gesetz erst 1977 geändert. Ob man in England fortschrittlicher war, habe ich noch nicht herausfinden können.

Vielleicht sollte der junge Mann einen Zusatzpunkt für kreative Wortschöpfung bzw. Modernisierung der Sprache bekommen?

Edit:

Im weiteren lese ich „homelady“. Eines der Mädchen hat diese elegante Variante der Tätigkeitsbezeichnung für die Hausfrau gewählt. Wahrscheinlich in Anlehnung an „cleaning lady„, der englischen Bezeichnung für eine Reinigungskraft.

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Abitur 2013, heute war Tag 1 der schriftlichen Prüfungen an unserer Schule. Deutschklausuren wurden geschrieben, in Grund- und Leistungskursen. Jeder Prüfling hatte die Wahl zwischen 3 Texten mit den dazugehörigen Aufgaben. Ein Gedicht war dabei, ein Sachtext und eine Dramenanalyse. Ich hatte Aufsicht im Klausurraum der Grundkurse. 24 Prüflinge saßen mehr oder weniger gebeugt über ihren Klausurbögen, als ich um 10.50 Uhr den Raum betrat. Die Luft war nach fast zwei Stunden Arbeitszeit schon sehr verbraucht. Also öffnete ich erst einmal die Fenster. Danach ging ich durch die Reihen und schaute nach dem Rechten (und Linken!). Dabei fiel mir die Wahl der Stifte auf, mit denen die AbiturientInnen ihre Klausur zu Papier brachten. Eine kleine Statistik gefällig?

24 Prüflinge schrieben mit 6 Füllern, einem „Inky“ und 17 Kugelschreibern. Von den 17 Kugelschreibern waren 12 Werbegeschenke, nur 5 stammten aus einem Schreibwarengeschäft oder vom Discounter.

Es überkamen mich nostalgische Gefühle, als ich an meine Abiturklausuren vor x-zig Jahre zurückdachte, die ich mit meinem Lieblingsfüller und ganz ohne Tintenlöscher geschrieben habe. Selbstverständlich wird die Anzahl der Klausurpunkte und die Abiturnote nicht positiv vom Schreibgerät beeinflusst, aber für mich passen eine Staatsprüfung und ein Werbekugelschreiber nicht zusammen.

Um 12.30 Uhr war für die Grundkurse der Spuk vorbei die erste Hürde genommen. Morgen geht es weiter, dann habe ich 45 Minuten Aufsicht vor den Toiletten, eine langweilige Angelegenheit.

Am Freitag schreibt „mein Grundkurs“ Englischklausur. Ich bin schon sehr gespannt auf die Textauswahl der Bezirksregierung – und auf die Schreibgeräte „meiner“ Prüflinge.

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