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Archive for 10. April 2013

Abitur 2013, heute war Tag 1 der schriftlichen Prüfungen an unserer Schule. Deutschklausuren wurden geschrieben, in Grund- und Leistungskursen. Jeder Prüfling hatte die Wahl zwischen 3 Texten mit den dazugehörigen Aufgaben. Ein Gedicht war dabei, ein Sachtext und eine Dramenanalyse. Ich hatte Aufsicht im Klausurraum der Grundkurse. 24 Prüflinge saßen mehr oder weniger gebeugt über ihren Klausurbögen, als ich um 10.50 Uhr den Raum betrat. Die Luft war nach fast zwei Stunden Arbeitszeit schon sehr verbraucht. Also öffnete ich erst einmal die Fenster. Danach ging ich durch die Reihen und schaute nach dem Rechten (und Linken!). Dabei fiel mir die Wahl der Stifte auf, mit denen die AbiturientInnen ihre Klausur zu Papier brachten. Eine kleine Statistik gefällig?

24 Prüflinge schrieben mit 6 Füllern, einem „Inky“ und 17 Kugelschreibern. Von den 17 Kugelschreibern waren 12 Werbegeschenke, nur 5 stammten aus einem Schreibwarengeschäft oder vom Discounter.

Es überkamen mich nostalgische Gefühle, als ich an meine Abiturklausuren vor x-zig Jahre zurückdachte, die ich mit meinem Lieblingsfüller und ganz ohne Tintenlöscher geschrieben habe. Selbstverständlich wird die Anzahl der Klausurpunkte und die Abiturnote nicht positiv vom Schreibgerät beeinflusst, aber für mich passen eine Staatsprüfung und ein Werbekugelschreiber nicht zusammen.

Um 12.30 Uhr war für die Grundkurse der Spuk vorbei die erste Hürde genommen. Morgen geht es weiter, dann habe ich 45 Minuten Aufsicht vor den Toiletten, eine langweilige Angelegenheit.

Am Freitag schreibt „mein Grundkurs“ Englischklausur. Ich bin schon sehr gespannt auf die Textauswahl der Bezirksregierung – und auf die Schreibgeräte „meiner“ Prüflinge.

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