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Archive for 23. April 2014

Wenn ich, so wie gestern, zur besten Freundin fahre, dann muss ich vom linken Niederrhein bis an den östlichen Rand des Ruhrgebiets. Bei der Fahrtstrecke habe ich die Wahl zwischen „obenrum“ über die A42 – A43 – A2 – A1 oder „untenrum“ über die A44 – A3 – A 46 – A1 oder einfach „mittendurch“ über den als „Ruhrschnellweg“ (A40) bekannten Teilabschnitt der ältesten und wichtigsten Verkehrsachse Deutschlands, der Bundesstraße 1.

Am liebsten fahre ich, wenn es die Verkehrsverhältnisse zulassen, „mittendurch“, auch wenn das Geschwindigkeitsbegrenzungen, Baustellen und eine lange Ortsdurchfahrt bedeutet. Denn zum Einen ist diese Strecke die kürzeste und zum Anderen weckt sie, egal in welche Richtung, zahlreiche Erinnerungen. Wäre die A 40 ein Zeitstrahl, so ließe sich daran so manche Station meines Lebens darstellen.

Ruhrschnellweg

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Wer hätte gedacht, dass es mich eines Tages zunächst auf die linke Seite der Ruhr und schließlich sogar auf die linke Seite des Rheins verschlagen würde. So richtig lange Wurzeln habe ich weder hier noch dort geschlagen. Und ich wünsche mir manchmal, eines Tages wieder in der Nähe jener besonderen Straße zurückzukehren, wieder „mittendrin“ im Ruhrgebiet zu leben.

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