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Archive for September 2014

Die Elektrikerarbeiten sind nun bald abgeschlossen. Ein äußeres Zeichen des Baufortschritts ist ein Objekt an der rückwärtigen Hauswand – unsere zukünftige Terassenbeleuchtung. Diese heißt jedoch zur Zeit noch „Außen-Wandbrennstelle“ und kostet, zusammen mit der dazugehörigen „Ausschaltung“ 60 € (ohne MWSt). Im Innenraum gibt es diverse „Deckenbrennstellen“ zum selben Preis. Wechselschaltungen mit Decken- oder Wandbrennstelle kosten 79 €. Ich frage mich, ob ich Geld zurück bekomme, wenn ich die hübschen Fassungen mit den Glühbirnen zurückgebe.

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Außen-Wandbrennstelle

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Im neuen Haus haben wir [noch ] keinen Strom und kein fließendes Wasser. Zwar ist die Toilette im Gäste-WC funktionsfähig, doch gibt es dort [noch ] kein Waschbecken und keinen Wasseranschluss. Im Heizungskeller ist eine Wasserstelle eingerichtet. Dort ragt eine alte Küchenarmatur aus der Wand, darunter steht eine Plastikschüssel. Hier kann man das im Haus für die Renovierungsarbeiten benötigte Wasser zapfen und nach getaner Arbeit die Hände waschen.

Der für die Arbeiten im Haus benötigte Strom kommt ebenfalls aus dem Heizungskeller. Dort befinden sich zwei Baustromsteckdosen direkt neben dem zukünftigen Sicherungskasten. Auf den einzelnen Etagen liegen Kabeltrommeln, die den nötigen Strom für Leuchten und Maschinen in den Räumen verteilen. Lichtschalter gibt es noch nicht, Kabelenden gucken dort aus den Wänden, wo hoffentlich bald Schalter sein werden. Oft greife ich, wenn ich die schlecht beleuchtete Treppe im Flur nach oben gehe, ganz automatisch zum zukünftigen Lichtschalter, um Licht zu machen. Ohne Erfolg natürlich.

Kaum vorstellbar, dass es Zeiten gab, in denen Menschen ohne elektrisches Licht zurecht gekommen sind, in denen sie Kerzen und Laternen verwendet haben, um sich im dunklen Haus zu orientieren.

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Immer noch geben sich auf der Baustelle die Handwerker die Klinke in die Hand. Das letzte und im wahrsten Sinne „schwerste“ Gewerk, der Deckenausschnitt zum Dachboden, muss von einer Fachfirma durchgeführt werden. Ein Angebot für diese Arbeit haben wir bereits, ein zweites, hoffentlich günstigeres, erwarte ich morgen.

Bei der Besichtigung der Baustelle fragt mich der Unternehmer heute doch tatsächlich, ob ich den Deckenausschnitt auch entsorgen lassen möchte. Ja, was denn sonst? Soll ich mir das Betondeckenstück als Denkmal in den Garten stellen? Oder vielleicht stückchenweise verkaufen wie die Mauer in Berlin? Manch ein Kunde möchte lieber selber einen Container bestellen und das Deckenstück zusammen mit anderem Bauschutt entsorgen, erklärt mir der Unternehmer seine Frage. Nein, danke, wir haben das Thema Schuttcontainer schon abgehakt (auch wenn noch so ein oder zwei Eimer Bauschutt auf der Terrasse auf ihre Entsorgung warten). Als ich zu bedenken gebe, dass ein Container wegen Platzmangel auch gar nicht vor dem Haus abgestellt werden könne, erfahre ich, dass man „das bisschen Beton“ (immerhin 1,3 Tonnen) mit einem Hänger entsorgen werden, den man „händisch“ vor das Haus bringen werde. Dann werden die Arbeiter die Betonstücke wahrscheinlich auch „händisch“ auf den Hänger befördern müssen. So wie ich die zig Eimer Bauschutt alle „händisch“ aus dem Haus und in den Container geschafft habe.

Bevor die Betonsäger ans Werk gehen, müssen wir noch einmal „händisch“ aktiv werden und eine Wand zu zwei Dritteln entfernen um Platz für den Treppenaufgang zu schaffen. Ob wir die dabei anfallenden Steine mit auf den Hänger schummeln können? Auf ein paar Kilo Steine mehr dürfte es doch nicht ankommen, oder?

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Am Wochenende will ich mit dem Tapezieren im Wohn- und Esszimmer beginnen. Eigentlich wollte ich Raufaser kleben und dann sollte gestrichen werden. Das sind zwar zwei Arbeitsgänge, doch verzeiht die Raufaser eventuelle Ungenauigkeiten beim Kleben.

Jetzt überlege ich, ob ich vielleicht doch eine Vliestapete klebe. Kleister auf die Wand, Tapete drauf, fertig. Ganz ohne Streichen.

Keine einfache Entscheidung.

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