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Archive for Januar 2015

Die Vier

In meinen letzten Beitrag stand die Fünf im Mittelpunkt. Diesen Beitrag möchte ich nun der Vier widmen. Eine schwindende Vier ist es. Eine Vier, die als einzige übrig blieb, als die Drei, die Zwei und die Eins schon lange dahingeschmolzen waren. Lassen Sie uns Abschied nehmen von der Vier. Freuen wir uns auf die Fünf.

vier

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Fünf sollen sich freuen dürfen. Fünf sollen überrascht werden. Fünf sollen Bloggen. Fünf sollen kommentieren. Fünf sollen Fünf überraschen. Fünf mal Fünf … Wow, so viele Überraschungen in 2000-Fünf-10.

So jedenfalls habe ich es bei Frau Tonari gelesen, die es wiederum bei Frau Chinomso gelesen hat,die es bei … Sie wissen schon, Schneeballsystem. Also hüpfe ich jetzt mal in den Lostopf, damit ich vielleicht bald zu den glücklichen Fünf gehöre, die eine dieser mysteriösen Kleinigkeiten in ihrem Briefkasten finden.

Mir gefällt, dass Frau Tonari allen eine Chance gibt, die kommentieren und nicht nur den Schnellsten. Und deshalb denke mir auch gerne für Sie eine Überraschung aus, wenn Sie einen Kommentar schreiben und einen Link zum Beitrag in ihrem Blog posten.

Was müssen Sie tun?

Bis zum 15. Januar 2015 hier kommentieren, dass Sie gerne mitmachen möchten und einen Link zu Ihrem Blogbeitrag hinterlassen.

Ich bin gespannt auf die glücklichen Fünf. Wir lesen uns.

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Am letzten Mittwoch haben wir mit dem letzten Abiturthema „Global Perspectives“ begonnen. Über Globalisierung wird in vielen Fächern der Oberstufe gesprochen (z.B. Erdkunde, Sozialwissenschaften …), deshalb ist es manchmal schwierig, die Aufmerksamkeit noch ein weiteres Mal zu wecken. Wenn ich zum Einstieg nach einer Definition des Begriffes frage, geht ein kollektives Stöhnen durch die Reihen. „Globalization is … ööhm … means … ääh … ) Dieser Tafelanschrieb weckte jedoch Interesse:

The truest definition of Globalization is Princess Diana’s death.

Äh, wie jetzt? How come?

An English princess with an Egyptian boyfriend chrashes in a French tunnel, driving a German car with a Dutch engine, driven by a Belgian who was drunk on Scottish whiskey, followed closely by Italian paparazzi, on Japanese motorcycles; treated by an American doctor, using Brazilian medicines. You’re probably reading this information on your computer, that uses Taiwanese chips, and a Korean monitor, assembled by Bangladeshi workers in a Singapore plant, transported by Indian lorry-drivers, hijacked by Indonesians, unloaded by Sicilian longshoremen, and trucked to you by Eastern-European drivers.

Es folgte eine lebhafte Diskussion, unter anderem darüber, aus welchem Land der eigene Monitor stamme, und ob man „computer“ nicht besser durch „Smartphone“ ersetze. Eine Schülerin ergänzte die Definition:

We are reading this sitting here in jeans bought in Europe, sewn in India, made of cotton grown in Africa.

 

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Während die Küche vom „großen Kind“ noch darauf wartet, bezogen und mit Geschirr, Töpfen und vor allem mit Leben und Geschichten gefüllt zu werden, hat diese Küche schon so einiges erlebt und kann so manche Geschichte erzählen. Der Herd und das Ceranfeld z.B. kennen Apfelkuchengeschichten, Frikadellengeschichte, Sauerbraten- und Pizzageschichten seit mehr als zehn Jahren.

Doch die ältesten Geschichten kennt die Küchenmaschine, sie hat schon der Oma vom „großen Kind“ zur Seite gestanden. Da gibt es Geschichten von Hefezöpfen und Marmorkuchen, von Buttercremetorten und Tortenböden, Kartoffelkloßgeschichte sowie Spekulatius- und Spritzgebäckgedichte. Später kamen dann Getreide- und Paniermehlgeschichten dazu. Auch der Kühlschrank kennt einige dieser Küchengeschichte, aus der Zeit, die er in Omas Küche verbracht hat.

Die Mikrowelle, die Spülmaschine und die Unterschränke sind zwar jünger, aber ebenfalls ein erfahrenes Team. Die „Alten“ werden nun versuchen, mit den „Jungen“, den schicken, neuen Oberschränken, der Dunstabzugshaube, der Spüle und der Arbeitsplatte, zu einem erfolgreichen Küchenteam zusammenzuwachsen, um gemeinsam viele neue Küchengeschichten zu schreiben.

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Das „große Kind“ hat eine neue Küche und Mama durfte sie als erste bewundern. Und weil die „Lieblingspatentante“ anlässlich ihrer Geburtstagsfeier am Wochenende nicht nur Geschenke bekommen, sondern auch welche verteilt hat, konnte die neue Küche auch gleich in den Lieblingfarben vom „großen Kind“ dekoriert werden. (klick macht größer)

Viel Platz in Schubladen und hinter Schranktüren, viele nützliche Details, eine Küche, in der das Kochen und Backen Spaß machen wird. Ich bin sicher, ich darf mal kommen und die einzelnen Elemente ausprobieren.

Anmerkung:
Im Backofen wurde noch nicht gebacken, dort parkt der Apfelkuchen, mit dem wir die Küche (im Stehen) willkommen geheißen haben.

 

 

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Ich korrigiere LK-Klausuren.

Thema: Shakespeare – Romeo and Juliet.

Aufgabe 1) Summarize … 2) Analyse … 3) Comment on …

Die ersten beiden Aufgaben sind im Ergebnis eher unspektakulär für den korrigierenden Leser. Die Schülerinnen und Schüler fassen zusammen und versuchen, sich dabei auf das Wesentliche zu beschränken ohne das Wichtige zu vergessen. Sie versuchen zu analysieren und dabei wesentliche Stilmittel nicht nur zu benennen, sondern auch deren Funktion und Wirkungsweise zu analysieren und dabei den geforderten Interpretationswortschaft richtig zu verwenden (images, metaphors, personification, repetitions, oxymorons und was sich noch so im Textausschnitt verbirgt). Mit unterschiedlichem Erfolg.

In der 3. Aufgabe haben sie dann die Wahl: Entweder sie schreiben eine Szene, die sich aus dem vorausgegangenen Dialog ergibt (in modernem Englisch) oder sie nehmen Stellung zu der Frage, ob Shakespeare im 21. Jahrhundert noch Faszination auf ein junges Publikum ausüben kann und diskutieren das Für und Wider von Shakespeare im Englischunterricht.

10 von 19 SchülerInnen haben diesmal die Stellungnahme gewählt und manche habe dabei ziemlich dick aufgetragen.

Kostproben gefällig?

Romeo and Juliet was, is and will be the best reading matter for school because it includes everything a pupil wants to read in a drama.“

(Und was genau ist dieses „everything“, das ein Schüler lesen möchte?)

Pupils should study Shakespeare in school because he writes about contemporary problems and about love as the most interesting but also most dangerous experience in our life.“

(Oh, Liebe eine gefährliche Erfahrung … das wäre schon wieder ein Erörterungsthema für sich.“)

I think problems like those in „Romeo and Juliet“ are timeless and always worth dealing with.“

(Ja, durchaus, I agree.)

This story will never grow old.“

(Ein wenig einfallsreiches Statement.)

Although Mr Shakespeare has caused quite a headache and has driven pupils to desperation, he is a genius in what he did.“

(Verstehe ich richtig, Herr Shakespeare ist genial, weil er tausenden Schülern Kopfschmerzen bereitet und sie in die Verzweiflung getrieben hat?)

I think to teach Shakespeare in English classes is important to keep the British culture alive.“

(Nun, dann habe ich mein Bestes getan, um die britische Kultur am Leben zu halten.)

Auch kritische Stimmen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

I understand that Shakespeare’s work is an important part of British literature, but would it not be better if only students in the UK had to read it? They speak English fluently.“

(Ob es britischen Schülern beim Verständnis von Shakespeares Dramen hilft, wenn sie fließend Englisch sprechen?)

If somebody wants to read Shakespeare, they shall do it at home, so they are not forced to understand it and will not get bad marks in school when they do not understand what he wants to say.“

(Verstehe, Shakespeare in der Schule verbieten und dann lesen ihn alle heimlich zu Hause. Das ist cool. Finger hoch, wer ist dafür?)

Und schließlich noch folgende Feststellung:

Reading and understanding Shakespeare costs a lot of time because you have to prepare tons of notes for your exam.“

(Tonnen von Notizen habe ich nicht bei jedem gefunden, dessen Aufzeichnungen aus dem Unterricht ich eingesammelt habe.)

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Traditionsgemäß erhalte ich zu Beginn des Jahres eine von WordPress erstellte Statistik meiner Blog-Aktivitäten. Zwei Auszüge möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

rueckblick-2014

Ideen anybody, für das Projekt „Ostertorte 2015“ ?

 

rueckblick-2014-comments

Ich überreiche ein virtuelles Fleißkärtchen, dankeschön 🙂

 

Was wäre ein Blog ohne Leserinnen und Leser?

Danke an die Top 5 Kommentatorinnen meines Blogs, die zu vielen meiner Beiträge hier im Blog freundlich Stellung genommen haben.

Danke aber auch an alle die, die mich auf andere Weise motiviert haben, hier weiter zu schreiben, allen voran „das große Kind„, „das kleine Kind“ sowie „die beste Freundin“ und „der Mann im Haus„.

Und danke auch an alle anderen Leserinnen und Leser, bekannt oder unbekannt, fern oder nah.

Danke und „Bleiben Sie uns gewogen.“ (Zitat Jochen Busse in  „7 Tage, 7 Köpfe„)

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