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Archive for Oktober 2016

Das Lieblingsbaby hatte großen Spaß am Laufen durch die Gänge im Esprit-Outlet. Beim Zusammentreffen mit anderen Kunden wurden diese freundlich begrüßt und angestrahlt, so dass die meisten zu einem kleinen Schwätzchen bereit waren.

Gerne hätte der kleine Mann mit den großen Modepuppen auf den weißen Podesten Freundschaft geschlossen, doch die wollten so gar nicht auf seine freundlichen Zurufe reagieren. Sehr hochnäsig, diese gesichtslosen Gestalten.

Die nette Frau an der Kasse dagegen erlag sofort seinem Charme und griff tief in die Geschenkekiste.

Vielleicht hilft es, wenn man kleine Jungs schon in jungen Jahren mit zum Shoppen nimmt, dann werden sie, wenn sie mal groß sind, ihre Liebsten gerne zum Kleiderkauf begleiten und geduldig vor den Umkleidekabinen stehen und Entscheidungshilfe leisten.

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Wo gibt es denn hier bitte Klamotten für wilde Kerle?

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Humpty Dumpty sat on a wall … no worries – keine Sorge, sie ist nicht von der Mauer gefallen wie der arme Humpty Dumpty im englischen Kinderreim    🙂

 

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Das große Kind: Guck, so sieht es gerade hier aus!

Frau Ladybird: Guck, so sieht es gerade hier aus!

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Vom grauen Herbst in Europa in den (hoffentlich) bunten Frühling an der australischen Ostküste. Gestern Abend ging es los mit dem großen weißen Vogel, zunächst nach Dubai und dann weiter nach Sydney. In ungefähr drei Stunden, wenn in Sydney die Sonne aufgeht, wird das große Kind auf der anderen Seite der Erde landen und hoffentlich drei schöne Urlaubswochen im Land der Koalas und Känguruhs verbringen. Ich bin ein kleines bisschen neidisch.

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Das Bett unterm Dach ist frisch bezogen, Bad und Gästetoilette auf Hochglanz gebracht, die Warmhaltekanne mit frischem Kaffee befüllt. Schnell hängt der Mann im Haus noch drei Bilder im Treppenhaus auf … dann ist sie auch schon da, die beste Freundin vom östlichen Rand des Ruhrgebiets, zum traditionellen Ferienbesuch.

Neben ganz viel Informationsaustausch planen wir auch immer ein touristisches, kulturelles oder kulinarisches Highlight. Als die erste Tasse Kaffee getrunken und die ersten Neuigkeiten ausgetauscht sind, machen wir uns auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle und fahren ins Zentrum der Stadt. Für ein erstes kulinarisches Erlebnis besuchen wir die „SuppKultur“ auf dem Stadtmarkt und entscheiden uns für Kartoffelsuppe mit (Bio)Bockwurst und ein Glas vom Wein der Woche.

So gestärkt laufen wir zum 1897 als Denkmal für Kaiser Wilhelm erbauten Museum der Stadt, das im Sommer 2016 nach 6-jähriger Umbauzeit wieder eröffnet wurde. Die aktuelle Ausstellung heißt „Das Abenteuer unserer Sammlung I“ und zeigt ausgewählte Werke aus dem Fundus des Museums, aktuelle, moderne und alte Kunst, zusammengestellt unter einem thematischen oder stilistischen Thema. Es gibt Gemälde, Skulpturen, Fotos und Installationen. Die bekannteste ist sicherlich die von Joseph Beuys 1984 persönlich für das Museum konzipierte Installation in zwei Räumen (mehr Info hier). Es gibt viel zu entdecken und wir verbringen eine unterhaltsame Zeit.

Als wir das Museum verlassen, fängt es an zu regnen. Wir finden ein trockenes Plätzchen bei Anna und Kathrin im Liesgen. Dort bestellen wir leckeren Milchkaffee und – nach kurzem Zögern (eigentlich sollten wir nicht, oder?) – jeder ein Stück Kirsch-Streusel-Torte. Ein Foto gibt es nicht, Sie dürfen gerne ihre Fantasie bemühen.

Als wir das Café verlassen, hat es aufgehört zu regnen und wir machen noch einen Abstecher zum örtlichen Creativ-Markt. Dort erfüllt mir die beste Freundin den Wunsch nach einem „Zentangle®“-Buch. Dann fährt uns die Straßenbahn zurück.

Um den Urlaubscharakter des Besuchs perfekt zu machen, kochen wir das Abendessen nicht selber, sondern überlassen dies dem Koch im Cafe Kosmopolit. Das Restaurant liegt mitten in der Stadt, versteckt in einem ehemaligen Lagerhaus. Gebaut um die Jahrhundertwende, war es zunächst Kaffeehandlung, danach Fuhrpark und Lager einer örtlichen Möbelmanufaktur. Große Türen, Industriesäulen und die Höhe des Raumes erinnern an die frühere Nutzung des Gebäudes.

Parkplätze in der Nähe des Restaurants sind eher spärlich, doch wir haben Glück, denn der „Lieblingmann“ chauffiert uns und findet eine Lücke direkt vor den Eingang. Wir behaupten, er habe beim Kauf seines Autos nicht nur die Farbe und Ausstattung, sondern auch die Option „freier Parkplatz“ gewählt.

Bei leckerem Essen, weißem Wein und netten Gesprächen lassen wir den Urlaubstag ausklingen. Ein Foto von Salat mit Tandoori-Hühnchen, Lachs auf Kürbisgemüse und Penne mit scharfen Hackfleischbällchen gibt es nicht, auch hier ist wieder Ihre Fantasie gefragt.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen macht sich die beste Freundin wieder auf den Rückweg nach Hause. Schön wars. Wir freuen uns schon auf die nächsten Ferien. Bis dahin werden wir Ideen für weitere gemeinsame Unternehmungen sammeln.

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Fertig für den Ausritt!

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Bei uns am linken Niederrhein hat einer der ausrangierten roten Londoner Busse einen neuen Standplatz gefunden.

rennbahn_busEin bisschen mehr Liebe bei der Restaurierung hätte ich mir gewünscht, doch wahrscheinlich muss sich der Oldie seine Verschönerung erst noch als Party-Location verdienen. Ein Hingucker ist er trotzdem.

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