Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for November 2016

Ich weiß nicht, ob Sie heute schon gespart haben. Ich jedenfalls habe gerade dreiundachtzig Euro und neunundachtzig Cent bei meiner Autoversicherung gespart. Und das allein durchs Lesen des Kleingedruckten ganz unten auf der Beitragsrechnung meines Lieblingsversicherers.

vers_klein_gedrucktHeute läuft die Kündigunsmöglichkeit für aktuelle KfZ-Versicherungsverträge ab. Obwohl ich bis heute morgen der Ansicht war, bei einem der klassischen Versicherer mit einem Online-Vertrag für Angestellte im öffentlichen Dienst gut und günstig versichert zu sein, habe ich dies noch einmal von einem der Vergleichsportale im Internet überprüfen lassen. Dort wurde mir eine Ersparnis bei der Teilkasko-Versicherung in Höhe von mehr als hundert Euro in Aussicht gestellt. Allerdings hätte ich dafür zu einem mir relativ unbekannten Direkt-Versicherer wechseln müssen. Ich war skeptisch und habe auf der Online-Seite meines Versicherers den Wunsch nach Änderung meines Versicherungsvertrages eingegeben.

Nach einem gefühlt endlosen Prozess, bei dem ich alle Daten aus meinem KfZ-Schein sowie Schuh-, Hut- und Körbchengröße in ein Onlineformular eintippen musste, ploppte bei der Eingabe meiner Schadenfreiheitsklasse ein Fenster auf, das mir ein Geheimnis verriet: Die Versicherung belohnt mehr als 25 schadensfreie Beitragsjahre, jedoch nur dann, wenn man die genaue Zahl dieser Jahre in einer Fußnote, winzig klein und verschlüsselt, auf der aktuellen Beitragsrechnung (s.o.) ausfindig macht.

Gesucht, gefunden und gespart. 🙂

Nun warte ich auf den neuen Versicherungsschein, der mir bereits per Mail angekündigt wurde und mir schriftlich bestätigen wird, dass ich im nächsten Jahr achtzig Euro aus der Autokasse für die Urlaubskasse verwenden kann.

Read Full Post »

Falls Sie am Freitag keine Zeit, keine Lust oder schon Wochenende hatten, nutzen Sie unseren Dienst am Kunden heute: erweiterte Öffnungszeiten von 16.00 bis 19.30 h. Es gibt noch freie Termine um 19.10 h und 19.20 h. Kommen Sie doch vorbei. Ich freue mich auf Sie. Hätte heute Abend eh nichts Besseres vorgehabt.

Read Full Post »

Das Frau-Ladybird-Bilderrätsel

Raten Sie, was ich da fotografiert habe? Der Mann im Haus und das große Kind dürfen nicht mitraten, der Mann war beim Fotografieren dabei und das Kind hat schon geraten. Fragen Sie das Lieblingsbaby, der kennt das Dings rechts unten. Dadadah 😉

20161125_212220

Wassis datt denn?

Read Full Post »

Mein erster Advent war (und ist) eine bunte Mischung aus der üblichen Sonntags-Korrektur-Arbeit, einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in der benachbarten Kleinstadt und einem Sonntagsbraten zum Abendessen.

Die Kerzen brennen still vor sich hin … 

Noch warte ich auf das Gefühl weihnachtlicher Vorfreude, da ist noch zu viel Alltag im Kopf.

Read Full Post »

Später vielleicht, wenn ich um 18.30 h die anstehenden Elterngespräche am heutigen Elternsprechtag überstanden habe. Fortsetzung folgt am kommenden Dienstag, dann bis 19.30 Uhr. Ich liebe meinen Beruf …

Read Full Post »

Mittwochs habe ich erst die Mittagsschicht in der Schule. Meist nutze ich den Vormittag für Schreibtischarbeit. Die blieb gestern liegen, weil das Lieblingsbaby seine Mama überredet hatte, bei der Oma Leberwurstbrötchen zu essen. Außerdem wollte er gerne wieder in der Küche für Ordnung sorgen, die Apfelsaftvorräte kontrollieren und die Kindersicherheit der Treppe inspizieren. Nachdem das alles erledigt war, hatte er noch Zeit für einen Rundgang durch den Garten und ein wenig Spaß auf dem Sofa. Danach nutzte er die Heimfahrt für ein Mittagsschläfchen, um Kraft zu tanken für das Nachmittagsprogramm zu Hause.

 

Read Full Post »

Heute: das große Kind

Vorteil: es ist nicht nötig, auf allen Vieren durch die Wohnung zu krabbeln, um alle für einjährige Abenteurer potentiellen Gefahrenpunkte zu entschärfen.

Aber Rührei und Leberwurstbrötchen gibt es natürlich auch.

Und Fotos vom Australien-Urlaub.

Ich freue mich.

Read Full Post »

Am Sonntag hatte ich ganz besonderen Frühstücksbesuch. Das Lieblingsbaby brachte seine Mama und seinen Papa zum Frühstück mit. Es gab Rührei mit Speck und Leberwurstbrötchen. Nach einer Stunde schickte er Mama und Papa wieder nach Hause *winke, winke*, damit er in Ruhe alle Spielmöglichkeiten in Frau Ladybirds Haus entdecken konnte.

Erfreut begrüßte er zunächst alle Spielsachen, kletterte aufs Sofa um Puppe Mara zu begrüßen, verteilte den Inhalt der Spielkiste auf dem Teppich und ging dann in der Küche an die Arbeit. Der Vorratsschrank benötigte eine gründliche Inspektion und die großen und kleinen Dosen mussten neu angeordnet werden. Dazu musste zunächst alles ausgeräumt werden. Da er mir jedes Teil vorsichtig anreichte, konnte ich Marmeladengläser und Ketchupflaschen diskret in Sicherheit bringen, Dosen und Packungen räumte er anschließend selber zurück in den Schrank.

Danach kümmerte sich der kleine Haushaltshelfer um die Getränkepackungen im Wohnzimmerregal und kümmerte sich vor allem um die Funktionsfähigkeit des Milchkartonverschlusses. Geduldig schraubte er den Verschluss ab und wieder drauf und trug zwischendurch den Milchkarton an der Schlaufe des Sicherheitsverschlusses durch den Raum, der zum Glück seinem Namen Ehre machte und die Packung verschlossen hielt.

llb_131116_1 Danach galt es herauszufinden, ob noch genug Mineralwasser im Haus ist. Dazu nimmt man einfach alle leeren Flaschen aus der Getränkekiste, um dann festzustellen, dass bald Nachschub gekauft werden muss.

llb_131116_2So viel Hausarbeit macht müde, da tut eine kleine Verschnaufpause in der Hängematte auf dem Dachboden gut. Während das Gulasch auf dem Herd schmort, macht der kleine Mann mal für ein Stündchen die Augen zu.

llb_131116_4So ausgeruht schmeckten Nudeln, Gulasch und Karotten-Süßkartoffelpüree besonders gut und gaben Kraft für neue Abenteuer am Nachmittag.

Die ersten Stufen der Treppe zum Obergeschoss wurden hinauf- und hinuntergeklettert, auf allen Vieren und mit einem getrockneten Kiefernzapfen in der einen und einer Trinktasse in der anderen Hand. Da sag noch mal jemand, Männer seien nicht mult-tasking-fähig.

llb_131116_5Zum Abschluss des Sonntagsbesuchs drehte das Lieblingsbaby noch eine Runde durch den Garten, der allerdings keine Gelegenheit für neue Abenteuer bot, weil Frau Ladybird darauf bestand, dass die mit Wasser gefüllte Zinkwanne und die Gießkanne nicht das richtige Spielzeug an einem kalten Novembertag sind, die Katzen der Nachbarn links bei grauem Wetter lieber auf der Heizung liegen als durch den Garten zu spazieren und die Nachbarn rechts mit Sägearbeiten hinter der hohen Hecke beschäftigt waren und auch auf mehrmalige Lockrufe nicht reagierten.

Der Sonntagsbesuch hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und kann gerne wiederholt werden. Danke an den Mann im Haus, der das Programm mitgestaltete und immer dann zur Stelle war, wenn mehr als zwei Hände und zwei Augen für die Bespaßung benötigt wurden.

Read Full Post »

St. Maaatin, St. Maaatin, St. Maaatin ritt durch Schnee und Wind

Im Ruhrgebiet gibt es sie zu St. Martin bei jedem Bäcker, die Martinsbrezel. Hier am linken Niederrhein gibt es nur Weckmänner. Also musste ich selber backen und ein rotes Band fand sich in der Weihnachtskiste.

Ich geh mit meiner Laterne …

Read Full Post »

Seine Lieder haben mich durch meine Jugend begleitet. Ich hatte genau zwei Alben des kanadischen Sängers, Vinyl, sie wissen schon, diese schwarzen Scheiben mit Rillen.

Auf jedem dieser Alben hat sich die Nadel meines weißen Dual-Plattenspielers in den 60er und 70er Jahren tiefer und tiefer eingegraben: Suzanne (Songs of Leonard Cohen, 1967) und Bird on a Wire (Songs from a Room, 1969). Ich konnte so wunderschön allen Herzschmerz meiner Teenagerjahre hineinheulen. Gerade habe ich die beiden Songs seit langem wieder angehört und sie erzeugen immer noch dasselbe Gänsehautfeeling wie vor fast 50 Jahren.

Rest in Peace Leonard Cohen, your songs will stay alive in my head and my heart.

Read Full Post »

Older Posts »