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Archive for April 2017

Vor einiger Zeit hatte ich (hier) von unserer Spaghetti-Eis-Ersatztorte berichtet. Die war zwar grundsätzlich lecker, aber als schnelle Torte insofern nicht geeignet, als die Kirschmasse erst am nächsten Tag wirklich schnittfest war. Deshalb habe ich am letzten Sonntag die Torte noch einmal gebacken und diesmal die Flüssigkeitsmenge für die Kirschfüllung reduziert. Statt mit den üblichen 500 ml Flüssigkeit habe ich den Vanillepudding lediglich mit 300 ml Kirschsaft zubereitet, gerade die Menge, die ich beim Abtropfen der Kirschen aufgefangen hatte.

Wenn man die Kirschen unter die fertige Kirschpuddingmasse rührt, wird diese sehr schnell fest. Deshalb muss man sie zügig auf dem Biskuitboden verteilen und mit dem zweiten Biskuitboden abdecken. Nach kurzer Abkühlzeit (ca. 15 Minuten) habe ich die steifgeschlagene Sahne daraufgestrichen und die Torte dann für weitere 45 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Die Torte war schnittfest, obwohl die Kirschen noch lauwarm waren. Es hat uns köstlich geschmeckt. Ich denke, ich werde das Rezept nun so in meine Sammlung für das Sonntagsbacken aufnehmen.

Schneller Sonntagskuchen – Kirsch-Sahne-Torte

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Wenn Sie regelmäßig hier lesen, dann wissen Sie, dass ich mehrmals im Jahr zusammen mit dem Lieblingsmenschen Ausflüge auf meine Lieblingsinsel mache. Wir nehmen gerne das Auto mit auf die Insel, weil wir doch immer die eine oder andere Kleinigkeit finden, die wir einkaufen möchten und da ist so ein Kofferraum in einem Kombi schon sehr praktisch.

Bisher sind wir immer mit der Fähre auf die Insel gefahren. Entweder von Calais oder von Dunkerque (Dünkirchen) in Frankreich. Die Überfahrt dauert 1 Stunde von Calais oder 90 Minuten von Dunkerque. Dazu kommt die Wartezeit beim Check-In und bis zur Abfahrt der Fähre. Bei der Ankunft in Dover dauert es wieder eine ganze Weile, bis wir uns durch den Hafenbereich Richtung Autobahn geschlängelt haben, immer hinter den zahlreichen LKWs her, die mit uns die Überfahrt gemacht haben.

Der schnellere Weg auf die Insel geht durch den Kanaltunnel. Dabei fahren die Autos in Coquelles bei Calais in den Eurotunnel Le Shuttle, einen Autozug, der sie dann durch eine Röhre unter dem Ärmelkanal auf die Insel nach Folkstone transportiert. Fahrer und Mitfahrer bleiben im Fahrzeug sitzen, die Fahrt dauert nur 35 Minuten. Der Check-In erfolgt an einem Automaten und nach der Ankunft in Folkstone ist man nach wenigen Minuten auf der Autobahn A 2o Richtung Norden.

Wir haben in diesen Ferien den Shuttle zum ersten Mal genutzt. Bisher hatten uns zwei Dinge davon abgehalten. Zum einen die Vorstellung, während der Überfahrt unter Wasser in einer Art Metallschachtel eingesperrt zu sein und zum anderen der hohe Preis für eine Unterwasserfahrt. Der Betreiber des Autozugs bietet allerdings zu weniger frequentierten Zeiten und für Kurzaufenthalte günstigere Preise an. So kam es, dass wir am Dienstag vor Ostern für insgesamt 69 Euro einen Kurztrip auf die Insel machen konnten.

Wir waren von der Unterwasserfahrt begeistert, so schnell haben wir es noch nie auf die Insel geschafft. Wir haben zwei erholsame Tage dort verbracht. Wir haben die englische Sonne genossen, ein Castle besichtigt, bei einer Greifvogelschau zugeschaut, Fish and Chips gegessen und ein paar Pfund in den örtlichen Geschäften gelassen und in einem ehrwürdigen Landhotel übernachtet.

Auf dem Rückweg habe ich mit meinem Smartphone einen kleinen Film gedreht, der einen Eindruck von der Einfahrt in den Shuttle gibt:

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In diesem Jahr genieße ich die Osterferien besonders deswegen, weil es keine Korrekturstapel auf dem Schreibtisch gibt. Die Ruhe vor dem (Abitur) Sturm sozusagen. Auch die Aussicht auf einen stark reduzierten Stundenplan, der mir durch den Wegfall von fünf Leistungskursstunden einige kurze Tage bescheren wird, lässt mich entspannt dem Zeitraum bis zu den Sommerferien entgegenblicken.

Bisher waren die Ferien sehr kurzweilig. Der Besuch des Lieblingsbabys bildete den Auftakt, ein kurzer Abstecher auf meine Lieblingsinsel und ein anschließender Ausflug zur besten Freundin am östlichen Rand des Ruhrgebietes stimmten mich auf Ostern ein. Die Highlights der zweiten Ferienwoche waren bisher der gestrige Friseurbesuch und das heutige Mittagessen mit der Lehrerfreundin. Morgen treffe ich das große Kind zum Currywurst-Essen im Medienhafen der Landeshauptstadt und fahre anschließend zum blau-gelben Möbelhaus, um meiner neuen Hausbewohnerin einen Platz neben meinem Schreibtisch einzurichten. (Nein, ich kaufe keinen Hundekorb und auch keinen Kratzbaum für eine Katze!).

Waren die Osterferien früher nicht 3 Wochen lang? Ich hätte nichts dagegen, noch eine weitere Woche ohne Stundenplan zu leben.

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Ferien zu haben gibt mir die Möglichkeit, schon am frühen Vormittag zum Einkaufen in den Nachbarstadtteil zu fahren. Dort gibt es Bettwäsche beim Discounter und nach dem Einkauf bleibt noch Zeit für einen kurzen Abstecher zum Rhein. Der Himmel bietet ein beeindruckendes Bild.

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Auf der Mehltüte fand ich ein interessantes Rezept für Käsekuchen, das ich am Wochenende direkt ausprobiert habe. Es braucht ein bisschen mehr Zeit, weil Stehzeiten berücksichtigt werden müssen, aber die Zubereitung ist einfach und das Ergebnis köstlich.

Zunächst habe ich 260 g Mehl, 130 g Zucker, 130 g Margarine, 1 Ei und 1Prise Salz zu einem Mürbeteig verknetet und im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten kaltgestellt.

Von 1 Glas Kirschen habe ich den Saft über einem Sieb abgegossen und die Kirschen gut abtropfen lassen.

Dann habe ich 500 ml Milch unter Aufsicht zum Kochen gebracht, 80 g Weichweizengrieß hineingerührt und die Masse zum Quellen und Abkühlen zur Seite gestellt. Ab und zu Umrühren hat nicht geschadet.

Den Backofen habe ich auf 200° C (Ober/Unterhitze) vorgeheizt. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser habe ich gefettet und mit Gries ausgestreut,  den gekühlten Mürbeteig zwischen Frischhaltefolie ausgerollt und in die Form gelegt. Der Rand lässt sich mit Hilfe der Folie und den Fingern hochziehen. Dann habe ich den Teigboden mit einer Gabel mehrfach eingestochen und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten vorgebacken.

Anschließend habe ich 4 Eier getrennt, das Eiweiß steif geschlagen und kalt gestellt.

Die 4 Eigelb habe ich mit der abgekühlten Griesmasse, 750 g Magerquark, 200 g Zucker1 Teel. Backpulver und abgeriebener Zitronenschale verrührt, danach das steif geschlagene Eiweiß untergezogen.

Nun habe ich zunächst die abgetropften Kirschen und dann die Käsemasse auf dem vorgebackenen Mürbeteigboden verteilt, die Form war fast gestrichen voll. Meine Bedenken, der Teig könne während des Backens in den Ofen laufen, waren unbegründet.

Den Kuchen habe ich 50 Minuten bei 200° C (Ober/Unterhitze) gebacken und danach noch 1 Stunde im abgeschalteten Ofen stehen gelassen.

Der Teig ist sehr schön aufgegangen und nach dem Backen kaum eingefallen.

Es empfiehlt sich, den Kuchen einen Tag vor dem Servieren zu backen, dann kann er über Nacht abkühlen. Allerdings hat er uns am Sonntag auch lauwarm und mit Sahne sehr gut geschmeckt.

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Ferienbesuch vom Lieblingsbaby. Wir hatten einen für alle Beteiligten abwechslungsreichen Sonntag. Das Lieblingsbaby ist inzwischen fast 19 Monate alt und weiß sich mit Einwortsätzen gut zu verständigen. „Komm“ „Hol“ „Sassa (Wasser)“ „Abeit“

Wie gut, dass vom Neuverlegen der Terrassenplatten noch genug Sand und Split zur freien Verfügung stand. Zusammen mit Wasser ließ sich daraus eine herrliche Matschepampe erstellen.

Für weitere Unterhaltung sorgte die „Kassa“ der Nachbarn, die neugierig zu Besuch kam und der ein „Ball“, den der Nachbarjunge über den Zaun reichte.

Gemeinsam mit dem Lieblingsbaby konnte ich, ohne neugierig zu wirken, Ausflüge entlang der Grundstücksgrenzen der Nachbarn machen.

Getreu dem Motto „nach dem Essen sollst du ruh’n, oder tausend Schritte tun“ begaben sich Frau Ladybird und das Lieblingsbaby nach Kaffee und Käsekuchen mit Sahne auf eine Fitnessrunde mit dem Buggy durch die Grünanlagen im Stadtteil. Das Lieblingsbaby übernahm das „ruh’n“ und machte einen 45-minütigen Nachmittagsschlaf, während Frau Ladybird einen entsprechend langen Fitness-Walk  von gefühlt mehr als tausend Schritten absolvierte.

Danach wurden die Erdarbeiten im Garten fortgesetzt: „Omma“ „komm“ „hol“ „Sassa“. Der kleine Mann weiß klare Arbeitsanweisungen zu geben.

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Man (zumindest ich!) musste zunächst ein wenig nachdenken, um das Motto der Abiturienten von 2017 zu verstehen.

In diesem Jahrgang machen tatsächlich die letzten in den 90er Jahren geborenen Kinder Abitur. Das ist schon etwas Besonderes. Da waren die meisten Lehrer auch gerne mal bereit, bei Singstar mitzumachen oder  im Lehrerzimmer durch ein Bällebad aus Luftballons zu kriechen, um darin versteckte Sterne zu finden.

Im nächsten Jahrgang erwarten wir dann die „Millennium-Babys“.

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