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Archive for 24. April 2017

Wenn Sie regelmäßig hier lesen, dann wissen Sie, dass ich mehrmals im Jahr zusammen mit dem Lieblingsmenschen Ausflüge auf meine Lieblingsinsel mache. Wir nehmen gerne das Auto mit auf die Insel, weil wir doch immer die eine oder andere Kleinigkeit finden, die wir einkaufen möchten und da ist so ein Kofferraum in einem Kombi schon sehr praktisch.

Bisher sind wir immer mit der Fähre auf die Insel gefahren. Entweder von Calais oder von Dunkerque (Dünkirchen) in Frankreich. Die Überfahrt dauert 1 Stunde von Calais oder 90 Minuten von Dunkerque. Dazu kommt die Wartezeit beim Check-In und bis zur Abfahrt der Fähre. Bei der Ankunft in Dover dauert es wieder eine ganze Weile, bis wir uns durch den Hafenbereich Richtung Autobahn geschlängelt haben, immer hinter den zahlreichen LKWs her, die mit uns die Überfahrt gemacht haben.

Der schnellere Weg auf die Insel geht durch den Kanaltunnel. Dabei fahren die Autos in Coquelles bei Calais in den Eurotunnel Le Shuttle, einen Autozug, der sie dann durch eine Röhre unter dem Ärmelkanal auf die Insel nach Folkstone transportiert. Fahrer und Mitfahrer bleiben im Fahrzeug sitzen, die Fahrt dauert nur 35 Minuten. Der Check-In erfolgt an einem Automaten und nach der Ankunft in Folkstone ist man nach wenigen Minuten auf der Autobahn A 2o Richtung Norden.

Wir haben in diesen Ferien den Shuttle zum ersten Mal genutzt. Bisher hatten uns zwei Dinge davon abgehalten. Zum einen die Vorstellung, während der Überfahrt unter Wasser in einer Art Metallschachtel eingesperrt zu sein und zum anderen der hohe Preis für eine Unterwasserfahrt. Der Betreiber des Autozugs bietet allerdings zu weniger frequentierten Zeiten und für Kurzaufenthalte günstigere Preise an. So kam es, dass wir am Dienstag vor Ostern für insgesamt 69 Euro einen Kurztrip auf die Insel machen konnten.

Wir waren von der Unterwasserfahrt begeistert, so schnell haben wir es noch nie auf die Insel geschafft. Wir haben zwei erholsame Tage dort verbracht. Wir haben die englische Sonne genossen, ein Castle besichtigt, bei einer Greifvogelschau zugeschaut, Fish and Chips gegessen und ein paar Pfund in den örtlichen Geschäften gelassen und in einem ehrwürdigen Landhotel übernachtet.

Auf dem Rückweg habe ich mit meinem Smartphone einen kleinen Film gedreht, der einen Eindruck von der Einfahrt in den Shuttle gibt:

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