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Archive for Juli 2019

Der Lieblingsmann geht wie immer montags früh aus dem Haus. Anders als sonst macht er die Schlafzimmertür zu als er ins Bad geht. So schlafe ich noch einmal kurz ein und werde erst wach, als er kommt, um sich zu verabschieden. Es ist viertel nach sechs, genau die Zeit, zu der ich normalerweise montags aufstehen muss, um mich für die Schule fertig zu machen.

Ich gehe nach unten und trinke eine Tasse Kaffee, blättere durch die Zeitung, verscheuche zwei Mal ein Taubenpärchen aus dem Garten.

Um sieben Uhr gehe ich nach oben in mein Arbeitszimmer und packe drei Kartons mit alten Büchern und jahrzehntealten Arbeitsblättern. Mein Ziel ist es, das Eckregal leer zu räumen und abzubauen. Ich schaffe nur drei von fünf Fächern.

Um zehn Uhr fahre ich zum Wertstoffhof, kippe den Inhalt meiner drei Kartons in die Papierpresse und packe die leeren Kartons wieder in meinen Kofferraum. Bereit für Neues.

Leider kann ich die beiden leeren Toner-Kartuschen dort nicht entsorgen. Muss ich morgen versuchen, sie im Medienfachmarkt loszuwerden.

Um drei Uhr am Nachmittag kommt der Lieblingsmann von der Arbeit. Wir essen den restlichen Erdbeerkuchen vom Sonntag. Ich habe meine drei leeren Kartons bereits wieder mit Papier gefüllt und wir bauen gemeinsam das Eckregal im Arbeitszimmer ab. Das Tagesziel ist erreicht.

Mal sehen, ob der Mitarbeiter beim Wertstoffhof morgen seltsam guckt, wenn ich wieder vorfahre, um dieselben drei Karton in die Papierpresse zu entleeren.

Um sechs Uhr läutet die Kirche den Abend ein. Ich lege jetzt mal die Füße hoch. Rentnerinnen dürfen das.

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Letzter Schultag in NRW, für Schülerinnen und Schüler, für Lehrerinnen und Lehrer und für mich.

Erster Schultag in NRW am 28. August, für Schülerinnen und Schüler, für Lehrerinnen und Lehrer und NICHT für mich.

Nie mehr Schule, nie mehr Stundenplan, nie mehr Korrekturen, nie mehr Konferenzen … all das werde ich nicht vermissen.

Vermissen werde ich so manche Kollegin, so manchen Kollegen und auch die eine oder andere Schülerin, den einen oder anderen Schüler.

Der Abschied war unspektakulär. Viele Umarmungen, nette Worte, gute Wünsche, dann die Schlüssel beim Hausmeister abgeben, das wars.

20 Jahre habe ich an „meiner“ Schule unterrichtet, habe zwei Schulleiter gehen und eine Schulleiterin kommen sehen. Von den Kolleginnen und Kollegen, die mich damals willkommen geheißen haben, werden nur zwei auch noch nach mir an der Schule sein. Alle anderen haben vor mir die Schule verlassen, haben andere Aufgaben an anderen Schulen übernommen oder sind in den Ruhestand gegangen.

Unterm Strich war es eine gute Zeit, mit Höhen und Tiefen.

Schade, dass du gehst.“ „Wir werden dich vermissen.“

Schade finde ich es nicht, aber vermissen werde ich die Kollegen auch, wenigstens ein bisschen.

Mein Arbeitsvertrag endet offiziell mit dem 31.7.2019. Bis dahin habe ich Ferien, wie alle anderen auch.

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Es geht mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf, die Sache mit dem Hut. Dem virtuellen. Vielleicht lesen Sie auch in solchen Blogs, in denen der Verfasser / die Verfasserin am Ende des Beitrag darauf hinweist, man könne Geld in den virtuellen Hut werfen, will heißen auf ein Konto überweisen? Haben Sie schon mal Geld in einen solchen Hut geworfen? Wenn ja, warum? Und wie viel?

Ich frage mich, was bringt Menschen dazu, für das Lesen in einem Blog bezahlen zu wollen? Ich lese in vielen Blogs, da kämen einige Euronen zusammen, wenn ich überall einen Obulus im virtuellen Hut hinterlassen würde.

Wird es demnächst in den Blogs so sein wie bei den Online-Angeboten der großen Magazine? Wird es Beiträge geben, die man nur lesen kann, wenn man das (oder den?) Blog abonniert und monatlich für das Lesen bezahlt?

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Noch 3 Tage … und der Rest von heute. Unterrichten muss ich nicht mehr, nur noch unterschreiben (Zeugnisse), einkaufen (Getränke für den Abschiedsumtrunk), Aufsicht führen (beim Spiel- und Sportfest am Donnerstag) und aufräumen (mein Schrankfach im Lehrerzimmer, meinen Arbeitsplatz ebenda), den Schlüssel abgeben (am Freitag).

Was machst du dann?“, fragen mich viele Menschen, die hören, dass am Freitag mein endgültig letzter Schultag ist.

Meine Antwort: NICHTS, wenigstens erst einmal.

Wobei NICHTS nicht wirklich GAR NICHTS bedeutet. Es gibt genug zu tun, aber es gibt (noch) keine festen Termine, keine konkreten Pläne.

Erst einmal abwarten …

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Heute der letzte reguläre Unterrichtstag, der Rest ist

Samstag – Sonntag – Zeugniskonferenz – frei – Wandertag – Sportfest – Zeugnisausgabe

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10 – 9 – …

Noch auf der To-Do-Liste:

Abiball – Zeugniskonferenz – Wandertag – Sportfest – Zeugnisausgabe

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