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Archive for August 2019

In der letzten Ferienwoche wird mir so langsam klar, dass die Ferien für mich nicht enden werden. Ein gutes Gefühl, ich muss mich nicht so wie sonst in den letzten Tagen der Sommerferien auf meine neuen Lerngruppen vorbereiten. Ich habe gar keine neuen Lerngruppen. Und ich muss auch nicht dem traditionellen Schulbesuch am Donnerstag der letzten Ferienwoche entgegenfiebern, an dem es den neuen Stundenplan gibt … wenn es ihn dann überhaupt schon gibt. Ich brauche keinen Stundenplan mehr.

Statt Unterricht bereite ich mein erstes Nähprojekt vor und nähe „mal eben“ einen Tischläufer. Entstanden ist die Idee aus der Tatsache, dass der aktuelle (gekaufte) Tischläufer aus einer Weihnachtskollektion stammt. Zwar sind Sterne zeitlos, doch möchte ich gerne einmal ein neues Erscheinungsbild für meinen Esstisch haben.

In der Nachbarschaft gibt es ein Stoffgeschäft und dort werde ich fündig. Der Stoff hat ein nähanfängerfreundliches Kästchenmuster und ist doppelt gewebt, man kann den Läufer also theoretisch von beiden Seiten benutzen. Sehr praktisch, wenn mal ein Fleck drauf ist.

Gerade Nähte beherrschen meine Nähmaschine und ich bereits perfekt, auch das Wenden des Stoffes zum Richtungswechsel bereitet keine Probleme. Für die Ecken habe ich mir allerdings zum ersten Mal „Briefecken“ vorgenommen und dazu schon seit einigen Tagen die entsprechenden Anleitungsvideos im Internet studiert. Hat so ein bisschen was von Unterrichtsvorbereitung.

Bügeln, bügeln, bügeln …

Vor dem Nähen kommt das Bügeln, je besser man bügelt, desto leichter fällt das Nähen. Also bügle ich die Säume und vor allem die Ecken nach Anleitung, spule den farblich passenden Unterfaden und lege los.

Nähen, nähen, nähen …

Ich starte das Nähprojekt kurz nach der Tagesschau und während der Mann im Haus einige Folgen seiner aktuellen Lieblingsserie schaut, lasse ich in meinem Arbeitszimmer die Nähmaschine rattern. Zwei Stunden später ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen und der für den nächsten Morgen vom Lieblingsmann bereits vorbereitete Frühstückstisch erstrahlt im neuen Outfit.

Fertig !

Ich sitze noch eine Weile vor meinem Werk und fühle so etwas wie Stolz. Dabei kommt der Wunsch nach zum Tischläufer passenden Sets auf, am liebsten in verschiedenen zu den Kästchen im Läufer passenden Farben. Da wird wohl wieder mal ein Ausflug zum Stoffgeschäft nötig sein. Ich habe ja jetzt Zeit.

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Nach dem Software Update meines Android Smartphones sind alle Termine aus dem Kalender verschwunden. Ich frage Frau Gugel, doch die bietet nur fünf Jahre alte Antworten in den einschlägigen Foren. Ich lösche trotzdem die versteckten Daten der App (cache (frz.) = Versteck) – et voilà … die Termine kehren zurück.

Verstehen tue ich es nicht, freue mich aber am Ergebnis und bin nun auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Kalenderdaten zu sichern ohne den Kalender von Frau Gugel zu verwenden.

Vielleicht werde ich zunächst meinen Lehrerkalender des letzten Schuljahres weiterführen, es sind noch Seiten frei. Der Kalender ist im A5-Format, eher ungeeignet für die kleine Handtasche und einen Stift muss man auch immer dabei haben.

Septembertermine 🙂

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Das Wochenende begann am Freitagabend mit einem Ausflug ins „Wirtshaus“, die kleine Eckkneipe in der Innenstadt, in der es immer freitags einen leckeren Spießbraten mit genauso leckerem Kartoffelsalat gibt. Den Spießbraten bereitet der Kneipenwirt persönlich, den Kartoffelsalat die Mutter der Wirtin zu. Echt lecker. Das Wetter erlaubte uns, das Abendessen draußen zu genießen. Dazu gab es einen und später noch einen Aperol Spritz für mich und ein (und danach noch ein) alkoholfreies Weizenbier für den Lieblingsmann. Der musste ja das Auto wieder nach Hause fahren, für das er wundersamerweise immer sehr nah am Wirtshaus einen Parkplatz findet. Werksseitig einprogrammiert, der Parkplatz nah am Ziel. VIP-Funktion des Leasingpartners wahrscheinlich.

Am Samstag machten wir einen Ausflug über die Grenze zum niederländischen Nachbarn, der Kaffeevorrat musste aufgefüllt werden. Der Rest des Tages fiel dann buchstäblich ins Wasser. Das freute die Wiese im Garten und die Blumen im Beet, machte mir jedoch schlechte Laune, hatte ich doch geplant, den 90. Geburtstag der Gruga zu feiern und am Abend die Lasershow am Grugaturm zu besuchen.

Auch der Sonntag startete nass und ungemütlich. Immerhin konnten wir am Nachmittag die wahrscheinlich letzte Erdbeertorte der Saison genießen. Drinnen versteht sich. Ab jetzt wird es wohl eher Pflaumen- und Apfelkuchen geben.

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Der Essener Grugapark feiert an diesem Wochenende seinen 90. Geburtstag, eine Veranstaltung, die ich gerne besucht hätte, mit Musik im Park und eine Lasershow am Grugaturm statt Feuerwerk. Doch am Ende des Tages sorgte das Tiefdruckgebiet Bernd dafür, dass wir keinen Ausflug in die alte Heimat gemacht haben.  

Dafür gucken wir ein  Fußballspiel, das torlos unentschieden endet und weder bei mir noch beim Mann an meiner Seite für Begeisterung bezüglich der Leistung unserer jeweiligen Lieblingsmannschaft führt.

Zum Abendessen in der Halbzeitpause habe ich eine Quiche vorbereitet. Mit Blattspinat, Zwiebeln und Speckwürfeln aus einer Packung, die zum Glück noch nicht gemerkt hat, dass ihr „Verfallsdatum“ schon zwei Wochen zurückliegt. Insgesamt eine sehr köstliche Kreation, die wir bestimmt wiederholen werden. Es blieben drei Stück übrig, die nun im Kälteschlaf liegen.

Rezept für Spinat-Quiche nach dem Klick auf das Foto!

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They say the hardest things to say in life are the first hello and the last good bye. But before we go we want you to know that we have always respected your loyalty that we have always valued your friendship and we will always be grateful for this amazing life you’ve given us. No sad good byes tonight for wherever we go from this day forward you will be in our hearts. God bless you all.

Bruce Guthro, Runrig, Stirling Castle, Scotland, August 2018

Wir waren live dabei, als sich die Jungs von Runrig an zwei Tagen zum letzten Mal mit 50.000 Fans aus aller Welt vor der historischen Kulisse von Sterling Castle zum „Last Dance“ trafen und sich nach 45 Jahren aus dem Musikgeschäft verabschiedeten. Ein historischer Moment und ein beeindruckendes Konzert.

17. August 2018 – Stering Castle, Scotland

Ein Jahr später gibt es die DVD und die CDs zum Abschiedskonzert in einem Sammelalbum zusammen mit einem sogenannten „coffeetable book“, in dem Mitglieder der Band ihre persönlichen Erinnerungen an die letzten beiden Konzertabende schildern. Dazu einige der schönsten Fotos des Konzerts. Eine schöne Erinnerung in einer limitierten Ausgabe von 9000 Exemplaren. Meins hat die Nummer 4626.

Collector’s Edition No 4626 – Erinnerung in Bild und Ton

„Music lives on, Runrig lives on.“

Donnie Munro bei seinem Abschied von der Band 1997

Eine Kostprobe aus dem Konzert im August 2018 für alle, die Runrig nicht kennen:

We will remember – this book of golden stories, these days of olden glory

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Die Steuern sind fertig. Belege wurden zusammengesucht, eingescannt und dem Steuerberater digital übermittelt. Endlich. Für 2018 dürfte es noch einmal eine Erstattung geben, im nächsten Jahr wird sie dann deutlich geringer ausfallen. Werbungskosten wie Fachliteratur und Arbeitsmaterialien fallen für Rentnerinnen nicht mehr an, brauchen sie doch weder Berufshaftpflicht noch Arbeitszimmer.

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Im Rahmen der Umgestaltung meines Arbeitszimmers habe ich nicht nur zahlreiche Kartons mit alten Unterrichsmaterialien entsorgt, sondern nun auch endlich die Gardine entfernt, die schon seit unserem Einzug ins Haus vor dem Fenster hing. Es werde Licht.

Ausblick

Statt einer Gardine schützt nun eine Fensterfolie vor ungewollten Einblicken. Die Orchideen fühlen sich befreit, müssen sich nicht mehr hinter der Gardine verstecken.

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