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Archive for September 2019

Das Lieblingsbaby 2015
Das Lieblingsbaby 2019

Heute Nachmittag wird gefeiert. Chase und Skye werden auch dabei sein:

Schokocupcakes „Skye“ und „Chase

Zutaten für die Muffins: 150g Butter, 150g Zucker, 1 Prise Salz, Vanille, 2 Eier, 160g Mehl, 30g Kakao, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron, 50 ml Milch.

Daraus einen Rührteig herstellen, in 12 Muffinförmchen füllen und ca. 15 Minuten bei 170°C (Umluft) backen. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Creme: 150 ml Sahne, 100 g Zartbitterschokolade

Die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade in kleine Stücken brechen und in die heiße Sahne geben. Rühren bis sich alles aufgelöst hat. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.

Mit dem Handrührer cremig aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins spritzen. Nach Wunsch dekorieren.

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Der Lieblingsmann hat einen Termin in Heidelberg an einem ganz normalen Dienstag. Er fragt, ob ich mitfahre. Ich denke, das geht doch nicht, hab ich denn Zeit, so mitten in der Woche? Bis mir auffällt, dass es natürlich geht, weil mich kein Stundenplan mehr an derartig spontanen Ausflügen hindert.

Also fahren wir gemeinsam recht früh am Morgen Richtung Süden. Der Termin ist in Wieblingen, einem Stadtteil von Heidelberg. Von dort fährt eine Straßenbahn in 15 Minuten in die Innenstadt, zum Bismarckplatz, direkt am Anfang der Hauptstraße, die parallel zum Neckar durch die Innenstadt bis in die Altstadt von Heidelberg führt.

Vom Bismarckplatz starte ich kurz vor zehn Uhr meinen kleinen Ausflug entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten der ehemals kurfürstlichen Residenzstadt.

Startpunkt: Haltestelle Bismarckplatz

Da es noch früh am Morgen ist und die meisten Geschäfte gerade erst öffnen, sind erst wenige Menschen unterwegs. Dafür rangieren auf der Einkaufsstraße Lieferantenfahrzeuge und Müllwagen sammeln vor den Geschäften die leeren Pappkartons vom Vortag ein.

Mein erster Weg führt mich in eine Buchhandlung (nein, ich bin nicht die Frau am Kartenständer!), ich überlege einen Reiseführer zu kaufen für meinen Rundgang, finde aber nichts, das mir gefällt.

Da ich von einem früheren Besuch weiß, dass die Hauptstraße parallel zum Neckar verläuft und direkt in die Altstadt und zum Heidelberger Schloss führt, laufe ich einfach los. Ich finde in regelmäßigen Abständen einen Übersichtsplan zur Orientierung.

Übersichtsplan Heidelberg

Der Himmel ist an diesem Vormittag so unverschämt blau, so dass die restaurierten Fassaden der Museen, Geschäfts- und Wohnhäuser besonders gut zur Geltung kommen.

Mein Weg führt vorbei an historischen Plätzen und Gebäuden, ich blicke in hübsche Gassen, die weg von der Hauptstraße in die Altstadt oder zum Fluss hinunter führen.

Auf meinem Weg kaufe ich ein Viertel von einem vier Kilogramm schweren Brotlaib und lasse mir einen Scheibe abschneiden, die ich unterwegs essen möchte. Das Brot ist sehr köstlich, bringt allerdings den Nachteil, dass meine Umhängetasche, die ich noch einige Stunden durch Heidelberg tragen muss, ein Kilogramm schwerer ist.

Bei der Bäckerei Gundel kaufe ich die süße Kugel, deren Entstehungsgeschichte sie hier bereits lesen konnten. Die findet auch noch Platz in meiner Tasche, dazu kommen zwei Ansichtskarten, die ich später noch schreiben und verschicken will.

Inzwischen füllt sich die Innenstadt, amerikanische und asiatische Reisegruppen folgen ihren Reiseführerinnen entlang der Sehenswürdigkeiten. Ich mache einen Abstecher an den Fluss und bewundere die Aussicht.

Ich gehe zur Alten Brücke und schaue von dort noch einmal über den Neckar.

Diese schöne Aussicht hat Kurfürst Karl-Theodor auf der nach ihm benannten Brücke den ganzen Tag.

Gegen Mittag hat der Lieblingsmann seinen Geschäftstermin erfolgreich beendet und wir besuchen gemeinsam Die lachende Kuh am Universitätsplatz.

Zwei köstliche Burger später machen wir uns gemeinsam auf den Rückweg und beenden den Tag in Heidelberg am „Schmelzpunkt“, wo ich auch die am Morgen gekauften Postkarten schreibe.

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Geschichte hat mich schon immer interessiert. Besonders Geschichte von Städten und ihren Bewohnern. Einer meiner Studienschwerpunkte war Industriegeschichte.

Gestern hatte ich Gelegenheit für einen kurzen Besuch in Heidelberg, eine Stadt voller Geschichte und Geschichten. Unter anderem der Geschichte von Konditormeister Gundel, der im 19. Jahrhundert den Auftrag bekam, zur Erinnerung an die Liebesgeschichte zwischen dem Kurfürsten Friedrich V. und der englischen Königstochter Elisabeth Stuart eine süße Spezialtät zu kreieren.

So entstand die Kurfürsten-Kugel, eine Riesenpraline mit Nougstcremefüllung und Marzipanhülle, bis heute eine Heidelberger Spezialität und sehr köstlich.

Die Kugel hat die Reise heil überstanden
Das Innenleben der Kugel

Mehr zur romantischen Geschichte des Kurfürsten und seiner englischen Frau und zur Entstehung der Süßigkeit finden Sie auf der Webseite der Konditorei (hier klicken). Für die Werbung werde ich (leider) nicht bezahlt, ich habe das Fotoobjekt selbst bezahlt und zu Hause mit dem Lieblingsmann genossen. Der Name der Riesenpraline ist urheberrechtlich geschützt.

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Mittwoch – in NRW der erste Schultag nach den Ferien – ohne mich.

Am Morgen bekomme ich die eine oder andere Grußbotschaft von ehemaligen Kolleginnen, die nun ohne mich ihren Stundenplan abarbeiten, aber auch von der besten Freundin, die schon ein Jahr Übung hat mit dem Leben ohne Stundenplan.

Am Abend feiern wir in „Deutschlands größtem Filmpalast“ zusammen mit 1500 anderen Runrig-Fans die Deutschlandpremiere des Konzertfilm unserer schottischen Lieblingsband, sie erinnern sich, ich berichtete hier schon einmal davon.

Dem Anlass entsprechend gekleidet …

Noch einmal erleben wir The Last Dance auf der Leinwand, singen die Lieder mit, noch einmal Gänsehautfeeling. Vier der sechs Bandmitglieder sind zur Premiere gekommen, beantworten vor Filmbeginn einige Fragen der Fans, bekommen von der Plattenfirma einen Preis überreicht, weil ihr Album in der Woche nach der Veröffentlichung den 1. Platz der Albumcharts erreicht hat und singen zum Abschluss den Refrain von „Hearts of Olden Glory“ a capella mit den anwesenden Fans.

Ein gelungener Auftakt meiner stundenplanlosen Zeit.

Das Feiern mit Musik und Gesang wird noch weitergehen. Am 7. September wird Herbert auf Schalke für mich singen. Open Air in der Arena. Ich werde berichten. Glückauf!

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