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Archive for Februar 2020

Die schönsten Bilder von Wolken, Sand und Meer sind an unserem letzten Tag auf Texel entstanden. Auf dem Weg zur Fähre zurück aufs Festland, sind wir noch einmal an den Strand gefahren, um uns vom Meer zu verabschieden. Es hat sich von einer seiner schönsten und auch sonnigen Seite gezeigt. Und es war ein perfektes Wetter für Surfer.

Tschüss Meer und bis bald!

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… erfuhren wir an der Kasse des Supermarktes, als wir den Karton mit 12 Paketen H-Milch über das Kassenband schoben und bei der Kassiererin der Eindruck entstand, dass wir Milch hamstern wollten. Dabei kaufen wir die Milch dieser Marke (die blaue Milch) immer dann, wenn sie gerade im Angebot und unser Vorrat nahezu aufgebraucht ist. Und heute war sie besonders günstig und wir hatten nur noch zwei Pakete Milch im Haus.

Die junge Frau an der Kasse sah sich veranlasst, uns von den Hamsterkäufen der Kunden zu berichten, die dazu geführt hätten, dass Mehl ausverkauft sei und die Regale bis Montag leer bleiben würden, weil keiner Zeit habe, Ware nachzufüllen und das Zentrallager auch gar nicht alles liefern könnte, was auf einer Liste der Dinge stünde, die der Supermarkt zu bevorraten habe.

Abschließend erfuhren wir zudem, dass sie kaum noch Lust habe zu arbeiten, weil sie schon seit Tagen ausschließlich an der Kasse säße und der Strom der Kunden seit vorgestern nicht abgerissen wäre. Die Logik hat mir jetzt nicht so eingeleuchtet, aber schön, dass sie mal darüber sprechen konnte.

Ich frage mich ja, ob alle Menschen, die Mehl bevorraten, auch wissen wie man aus Wasser und Mehl Brot herstellt. Haben sie auch Trockenhefe gehamstert und Öl?

Ich frage mich zudem, ob die ganzen Vorräte auch verbraucht werden, wenn die vermeintliche Notlage vorbei ist. Oder landen die billigen Nudeln, der Reis und das Mehl dann irgendwann im Müll, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist und man darüberhinaus keine Lust hat, immer nur Nudeln und Reis zu essen.

Vielleicht ist die Gelegenheit gerade günstig, einmal zu schauen, welche Vorräte sich in meinen Schränken befinden. Auswendig kann ich das nicht sagen.

Und im übrigen halte ich mich an Artikel 3 des rheinischen Grundgesetzes:

Et hätt noch emmer joot jejange.

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Es ist schon Tradition, dass wir die Karnevalstage nicht im Rheinland verbringen, sondern für eine Auszeit auf der Insel nutzen. In diesen Jaht haben wir uns gegen die britischen Inseln entschieden und stattdessen einen Ausflug nach Texel gemacht. Es ist unser insgesamt dritter Aufenthalt auf der Nordseeinsel in Nordholland und schon der zweite in diesem Jahr. Nach De Koog in September 2019 und Den Burg im Januar 2020, sind wir diesmal in De Waal, dem kleinsten Dorf auf der Insel gelandet. Der Ort hat zwei kleine Hotels, ein Museum und eine protestantische Kirche. Es gibt keine Geschäfte, zum Einkaufen muss man in das 2 km entfernte Den Burg fahren.

Hotel De Waal – Texel

Das Hotel ist familiär geführt und bietet sehr schöne, maritim eingerichtete Zimmer. Das Hobby des Besitzers ist „Jutten“, d.h. er sucht den Strand nach brauchbaren Dingen ab. Daraus macht er dann Accessoires und Einrichtungsgegenstände für das Hotel, die man im Aufenthalts- und Frühstücksraum des Hotels, aber auch in den Fluren und in den Zimmer bewundern kann.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, nach Ostern noch einmal für drei Tage wiederzukommen – Meer geht immer und immer wieder.

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Diese Dekoglas stand noch von Weihnachten auf der Fensterbank. Die Holzfiguren unter der Kuppel waren schief befestigt, so richtig schön war es nicht. Jetzt ist eine kleine [Plastik] Pflanze unter die Glaskuppel gezogen. Eine tolle Ganzjahresdeko für meinen Schreibtisch.

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Wir sind vorbereitet, ich habe Kaffee gekocht und frischen Hefekuchen mit Äpfeln und Streuseln gebacken. Sabine kann kommen.

Für den Hefeteig:

300 g Mehl, 20 g Hefe, 150 ml Milch, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 50 g Margarine verkneten und ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Für den Belag:

1 Päckchen backfeste Puddingcreme nach Anleitung zubereitet
3 Boskop-Äpfel gewürfelt
Streusel aus 200 g Mehl, 100 g Margarine, 50 g Zucker

Bei 200° C Ober-/Unterhitze, vorgeheizt, ca. 30 Minuten backen.

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Bea vom Gedankensprudler-Blog lädt zur Teilnahme an einer Postkartenaktion ein und ich habe mich angemeldet.

Im März werde ich eine Karte mit Frühlingsmotiven, ob selbstgemacht oder gekauft muss ich noch entscheiden, in einem Kuvert an jemanden senden, dessen Adresse aus einem Lostopf kommt. Auch ich werde eine Karte bekommen, woher und von wem werde ich am 20. März 2020 wissen, wenn alle Karten geöffnet werden. Dann werde ich natürlich auch hier davon berichten.

Falls Sie auch noch mitmachen möchten, Anmeldeschluss ist der 23. Februar 2020 und >hier< können Sie sich anmelden.

Ich bin schon sehr gespannt auf meine Frühlingspost.

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Donnerstags ist Markt hier im Stadtteil. Ein kleiner, überschaubarer Markt. Es gibt Fisch, Fleisch, Wurst, Käse, Gemüse, Kartoffeln, Geflügel, Eier. Es gibt frisch gebackene Reibekuchen. Es gibt einen Stand mit Bio-Gemüse und einen Bio-Bäcker. Es gibt Blumen, Gewürze und sogar einen Stand mit günstiger Kleidung. Der Markt ist ein beliebter Treffpunkt für alle die, die vormittags nicht arbeiten müssen. Markt ist vormittags, erst seit ich nicht mehr arbeite, gehe ich außerhalb der Ferien dort einkaufen.

Am Käsestand ist eine lange Schlange. Frauen und Männer warten darauf bedient zu werden. Die Verkäuferin fragt nach dem nächsten Kunden, ich schaue die beiden älteren Herren, die links und rechts von mir stehen, fragend an. „Machen Sie nur, ich bin Rentner, ich habe Zeit“, sagt der eine. „Ja, wir haben Zeit“, bestätigt der andere. „Danke,“ sage ich und verrate nicht, dass ich auch Rentner(in) bin. Offensichtlich sieht man mir meinen Status (noch) nicht an.

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