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Archive for the ‘Anschauliches’ Category

Ein besonderes Datum. Für Hochzeitstage zum Beispiel. Oder auch für Fotoaktionen. Ich habe am Siebten im Siebten weder geheiratet noch sieben Fotos gemacht. Gerade mal vier Fotos kann ich Ihnen bieten, die meine Aktivitäten am Siebten im Siebten zeigen, denn ich war beim Möbelschweden.

Dort habe wieder einmal festgestellt, dass Einkaufen in Zeiten von Corona keinen Spaß macht. Und das liegt nicht an der Mund-Nasen-Bedeckung, die im Möbelhaus Pflicht ist. Es liegt auch nicht am Abstand von 1,5 m, den es einzuhalten gilt. Es liegt vielleicht ein kleines daran, dass das Restaurant geschlossen ist und es keinen Kaffee, keine Mandeltorte und keine Fleischbällchen gibt. Vor allem liegt es aber wohl daran, dass ich eigentlich nichts aus dem Sortiment brauche. Ich habe schon alles. Nur eben nicht genug Kunststoffkisten zur Aufbewahrung meiner Nähutensilien im neu gestalteten Regal. Und da mir der Möbelschwede im Juni einen Gutschein geschenkt hat, um mich wieder einmal in seine Hallen zu locken, bin ich gestern diesem Ruf gefolgt.

Fünf neue Stapelboxen habe ich in den Einkaufswagen gepackt und danach den obligatorischen Blick in die Fundgrube geworfen. Dort bin ich tatsächlich fündig geworden und habe 6 Weißweingläsern für je 50c ein neues Zuhause gegeben.

Leider hat der Möbelschwede nicht meinen gesamten Einkauf bezahlt, da in meinem Überraschungsgutschein nur die garantierten 5 € versteckt waren.

Am Abend wurde das besondere Datum dann mit einem besonderen Abendessen gefeiert: Schweinefilet aus dem Backofen und als Vorspeise Ochsenherztomaten mit Mozarella auf Blattsalat.

Dazu gab es Weißweinschorle aus den neuen Gläsern.

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Es ist halb rum, das Jahr 2020. Ist das jetzt eine optimistische oder eine pessimistische Aussage? So wie bei dem Glas, das (schon) halb leer oder (noch) halb voll ist.

Um das herauszufinden, blicke ich mal zurück auf mein persönliches Jahr 2020 bis jetzt. Und ich verspreche, das Thema Corona nicht in den Mittelpunkt des Rückblicks zu stellen, auch wenn es 15 Wochen und 2 Tage des vergangenen halben Jahres bestimmt hat und mit Sicherheit auch das zweite Halbjahr bestimmen wird. Mehr oder weniger, wir werden sehen.

Januar 2020

Wir begrüßen das neue Jahr auf Texel mit dem „Nieuwjaarsduik“, dem Neujahrsschwimmen, bei dem sich hunderte Texelaner (und einige Touristen) leicht bekleidet in die kalte Nordsee stürzten. Ich habe immerhin die Füße hineingetaucht.

Februar 2020

Am 1. Februar feiern wir Karneval mit den Feetzen, die auf jecke 33 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Das Karnevalswochenende verbringen wir erneut auf Texel. Wir wohnen bei Marten, dem Strandräuber, der mit seiner Familie ein kleines, feines Hotel in De Waal, dem kleinsten Ort der Insel betreibt.

März 2020

Ich feiere meinen Geburtstag mit der Familie und zwei Freundinnen, die liebste Freundin vom östlichen Rand des Ruhrgebiets kann wegen Krankheit nicht kommen. Es gibt Buttercremetorte, Kartoffelsalat, Würstchen und selbstgebackenes Baguette mit Kräuterbutter. Eine Woche später feiern wir den 30. Geburtstag vom kleinen Kind, auch sie wünscht sich eine Buttercremetorte. Kurz darauf unterbricht „das (der) Virus“ alle meinen sozialen Kontakte bis auf Weiteres. Der Mann im Haus geht ins Homeoffice, wir überprüfen unsere Vorräte an Toilettenpapier und Seife, bestellen Lebensmittel online und bleiben zu Hause. Ich starte Stoff- und Wollprojekte, nähe Mund-Nasenschutz und allerlei Nützliches für den „Babymann“, der im Mai erwartet wird und sich dann bereits Anfang April auf den Weg macht.

April 2020

Der Babymann kommt am 6. April einige Wochen zu früh auf die Welt, ist aber gesund und munter, hält Mama und Papa auf Trab und beschert mir weitere Stoff- und Wollprojekte. Der Osterhase bringt Eier und Kekse diesmal kontaktlos. Ich nähe, stricke, halte Kontakt per Whatsapp und Email und hoffe auf ein Ende des Lockdown.

Mai 2020

Im Mai werden die Einschränkungen der sozialen Kontakte nach und nach gelockert. Wir sind weiterhin sehr vorsichtig und bleiben auf Abstand. Eine Freundin hat Geburtstag und ich überreiche ihr mein Geschenk an der Haustür – mit Abstand. Ich bringe Genähtes und Gestricktes zum Babymann – mit Abstand. Der Lieblingsmann feiert Geburtstag. Wir essen Torte mit der Familie – mit Abstand. Das große Kind feiert Geburtstag. Wir frühstücken – mit Abstand. Der Vierjährige besucht mich und wir gehen zum Spielplatz – mit Abstand. Am Vatertag mache ich mit dem Lieblingsmann einen Fahrradausflug. Wir trinken ein Bier – draußen und mit Abstand. Zum Ende des Monats hebt Schleswig-Holstein die Einreisebeschränkungen für Touristen auf. Unser Pfingsturlaub auf Amrum darf stattfinden. Wir genießen eine Woche Meer, Sand, Sonne und Wind.

Juni 2020

Pfingsten auf Amrum – mit Abstand. Es sind weniger Gäste dort als sonst. In den Restaurants müssen Tische reserviert werden. Wir fahren Fahrrad, auch im Regen. Wir mieten an zwei Tagen einen Strandkorb. Wir essen Fischbrötchen und Ostfriesentorte, Scholle und Schnitzel. Wir wandern Dünen hinauf und am Strand entlang.

Wir fahren zurück nach Hause, doch nur um einige Tage später wieder die Taschen zu packen und die Fahrräder aufs Auto zu laden. Wir fahren noch einmal ans Meer, noch einmal nach Texel, noch einmal zur Strandräuberfamilie nach De Waal. Wir halten uns an niederländische Abstandsregeln. Nur auf der Fähre brauchen wir einen Mund- und Nasenschutz, aber wir müssen auch hier Plätze im Restaurant reservieren und vor allem überall 1,50 Meter Abstand halten.

Seit gut zwei Wochen sind wir wieder zurück im NRW Alltag. Der Lieblingsmann ist zurück im Homeoffice. Wir sitzen bei schönem Wetter draußen. Ich ernte die ersten drei Erdbeeren und gehe auf Schneckenjagd.

Der Babymann ist fast 3 Monate alt und sehr niedlich. Er spricht Babysprache (örööh), lacht (immer öfter), pupst (sehr laut) und hält Mama und Papa auf Trab (immer).

Der Vierjährige geht in den Kindergarten und hat Spaß daran.

Das kleine Kind kämpft sich durch das Online-Semester und lernt für Klausuren unter Coronabedingungen.

Ich räume ein Haus aus, damit es renoviert und vermietet werden kann.

Ich kaufe eine Overlock-Maschine und freue mich auf viele neue Stoffprojekte.

Ich treffe mich mit ehemaligen Kolleginnen und erfahre, dass ich mit einigen Stunden zurück an die Schule könnte, um eine Kollegin zu vertreten, die ein Baby bekommt. Ich denke kurz nach und stelle fest: ich möchte das nicht.

Ich mag mein Leben ohne Schule.

Heute, 1. Juli 2020

Willkommen zweites Halbjahr, ich bin gespannt, was du für mich und uns bereit hältst.

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Seit dem 24. Juni gibt es „die Neue“ auf meinem Nähtisch – wenn Sie mal schauen möchten:

Bernina L 450
Die Neue – startklar

Über mögliche Kandidatinnen hatte ich mich bereits vorher informiert, so dass ich im Geschäft die Fragen nach meinen Wünschen an eine neue Maschine gut beantworten konnte. Ein helles Arbeitslicht und einen leichte Einfädelmöglichkeit der 4 Fäden für eine klassische Overlocknaht gehörten dabei zu den wichtigsten Punkten auf meiner Liste. Und auch ein finanzielles Limit hatte ich mir gesetzt.

Nach einem ersten Beratungstermin, zu dem mich der Lieblingsmann begleitete, musste ich mich für eine von zwei möglichen Kandidatinnen entscheiden. Zusammen mit der besten Freundin gab es einen zweiten Termin, zu dem ich meinen eigenen Stoff mitbringen und vor Ort probenähen durfte. Auch die 4 Fäden habe ich bei beiden Maschinen selber eingefädelt. Danach fiel die Entscheidung für die (in Thailand produzierte) Schweizerin und gegen die japanische Mitbewerberin. Auch die beste Freundin, die schon seit Jahren mit den Japanerinnen arbeitet, war mit meiner Entscheidung mehr als einverstanden und stattete die Neue noch mit vier Garnrollen in meiner Wunschfarbe dunkelblau aus.

Zu Hause ging das Einfädeln zunächst nicht ganz so zügig vonstatten, doch inzwischen habe ich schon ein wenig Übung. Mein erstes Projekt war ein Haarband aus Bündchenstoff. Das Zusammennähen des Schlauchs klappte schnell und problemlos. Nachdem ich den Schlauch zum Ring geschlossen hatte, selbstverständlich mit einer Wendeöffnung, durfte ich gleich das Auftrennen einer Overlock-Naht üben. In der Eile hatte ich die Schlauchenden so zusammengenäht, dass beim Wenden die Naht außen gewesen wäre. Aber mein Freund der Nahttrenner kam auch mit einer 4-Faden-Naht zurecht.

Als nächstes durfte „die Neue“ den ziemlich ausgefransten Rand eines fertig zugeschnittenen Tischläufers begradigen und versäubern, bevor „die Alte“ morgen die Briefecken und den Saum nähen wird. Dazu habe ich nur zwei Fäden benutzt, das gab eine schöne, flache, saubere Kante.

Meine erste richtige Herausforderung wird das Nähen eines T-Shirts sein, für das ich am Wochenende einen Übungsstoff auf dem Stoffmarkt in Krefeld-Uerdingen gekauft habe. Selbstverständlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, die vom Veranstalter gut umgesetzt wurden.

T-Shirt to be …

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Schon seit 5 Jahren fahren wir zu Pfingsten nach Amrum. Da Ferienwohnungen auf Amrum sehr gefragt sind, reservieren wir immer ein Jahr im Voraus und freuen uns auf ein paar Tage Auszeit am Meer. Zum Glück sind Gäste auf Amrum seit Mitte Juni wieder willkommen und so machen wir uns am frühen Samstagmorgen auf den Weg zur Insel.

Die Autobahnen nach Norden sind zu dieser frühen Stunde erfreulich leer. Der Hamburger Hafen begrüßt uns um 5.30 Uhr mit wunderschönem Sonnenlicht.

Guten Morgen Hamburg

Unsere Fähre nach Amrum startet pünktlich von Nordstrand. Am Fährhafen erleben wir zum ersten Mal die Auswirkungen von Corona auf den Urlaub am Meer. Einstieg aufs Schiff mit Abstand und Maskenpflicht an Bord. Ein Einbahnstraßensystem auf den Decks und reduzierte Plätze an den Tischen. Plexiglasscheiben zwischen den einzelnen Sitzgruppen. Der Service an Bord ist wie gewohnt, man kann Kaffee und kleine Snacks kaufen.

Die Überfahrt nach Amrum

Bei der Ankunft auf der Insel erleben wir eine positive, coronabedingte Veränderung: Alle Passagiere werden aufgefordert, ohne Gepäck und Fahrräder das Schiff zu verlassen. Das Personal lädt das Gepäck aus und stellt es am Anleger ab, wo die Gäste es – natürlich mit dem gebührenden Abstand – übernehmen. Diesen Service hätte ich sehr gerne immer, das Aussteigen läuft viel stressfreier und zügiger.

Unsere Ferienwohnung liegt in Wittdün und ist in wenigen Minuten zu Fuß vom Anlieger zu erreichen.

Willkommen in Wittdün

Da wir in diesem Jahr eine ganze Woche auf der Insel sind, haben wir genug Zeit, Sand und Meer zu genießen.

Wir genießen Sand und Meer

Zum ersten Mal mieten wir einen Strandkorb und stellen fest, dass es Preisunterschiede zwischen den einzelnen Stränden gibt. Während im Norden der Insel der Tagespreis für einen Strandkorb nah am Wasser 17 € beträgt, zahlen wir am nächsten Tag am Südstrand nur 15 €. Der Südstrand von unserer Ferienwohnung mit dem Fahrrad schneller zu erreichen, ist also die bessere Wahl für einen reinen Strandtag.

Kulinarisch bietet Amrum einige Abwechslung, auch wenn in diesem Jahr durch die Coronaregeln einiges anders läuft als sonst. Spontane Entscheidungen für ein Abendessen sind schon in normalen Zeiten und vor allen zu Pfingsten kaum machbar. Ohne Reservierung bekommt man in diesem Jahr nirgendwo einen Platz. Dann muss man selber kochen oder eine Fischbude finden, wo man etwas zu Essen abholen kann.

Meinen ersten Drink darf ich am späten Nachmittag an der Strandbar auch ohne Reservierung genießen. Allerdings muss ich meine persönlichen Daten hinterlegen, bei der Bestellung eine Maske tragen und mir die Hände desinfizieren.

Willkommensdrink – Aperol Spritz

Unser Restaurant für das Abendessen am ersten Abend habe ich bereits von zu Hause gebucht. Ich genieße eine lecker Scholle und dazu ein Glas Weißwein. Der Mann bevorzugt ein Schnitzel und ein Weißbier.

In allen Restaurants und Cafés, die wir während unseres Aufenthaltes besuchen, müssen wir Namen, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse hinterlegen. Die Gastwirte haben entsprechende Formulare vorbereitet, die von den Gästen am Tisch oder am Eingang ausgefüllt und dann sicher und für andere Gäste uneinsehbar aufbewahrt werden. Meist wartet man am Eingang und wird zum reservierten Tisch gebracht.

Beim Einkaufen gelten die selben Regeln wie zu Hause. Maskenpflicht, nur eine begrenzte Anzahl Kunden im Geschäft, Einkaufswagen, in kleinen Geschäften Wegmarkierungen. Die Kunden verhalten sich überwiegend verständnis- und rücksichtsvoll. Alle sind froh, dass es wieder die Möglichkeit gibt, Urlaub zu machen.

Der Strand auf Amrum ist so groß, dass Abstand halten kein Problem ist. Strandkörbe stehen weit genug auseinander und auf Spaziergängen in den Dünen trifft man nur wenige Menschen. Das Einhalten der Coronaregeln fällt auf der Insel wirklich leicht. Und die Natur ist von Corona unbeeindruckt.

Auch bei unserem inzwischen fünften Besuch auf der Insel entdecken wir Neues oder machen etwas zum ersten Mal. Diesmal ist es das Café Auszeit, wo wir Kaffee bzw. Tee trinken und leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Waffeln genießen.

Auszeit bei Kaffee und Waffeln

Die Rückfahrt am Samstag startet fast eine Stunde verspätet, weil Wind und Wellengang den Weg der Fähre durch das Wattenmeer aufhalten. Ein wenig Zeit kann auf dem Weg zurück nach Nordstrand wieder wettgemacht werden. Auch dort dürfen wir wieder den Service des gepäckfreien Ausstiegs genießen.

Insgesamt haben wir eine erholsame Woche mitten im Meer verbracht und werden die Ferienwohnung auch für 2021 wieder reservieren. Dann werde ich auf jeden Fall einen Badeanzug, einen Fleecepulli und eine Regenhose einpacken und dafür ein Paar Schuhe zu Hause lassen.

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Falls Sie regelmäßig in meinem Blog lesen, werden Sie festgestellt haben, dass das Thema Kochen in den letzten Wochen ein wenig zu kurz gekommen ist. Nicht, dass Sie meinen, wir würden nicht mehr kochen. Aber seit der Babymann beschlossen hatte, frühzeitig seine warme Bauchhöhle gegen ein kuscheliges Plätzchen bei Mama und Papa zu Hause einzutauschen, haben sich Nähprojekte in den Vordergrund gedrängt.

Doch nun, nachdem der kleine Mann ausgiebig von mir benäht, bestrickt und behäkelt wurde, werden die Mahlzeiten im Ladybird wieder ihren Platz im Blog finden.

Die meisten Teller habe ich fotografiert, so dass ein Rückblick auf unser Essen im April möglich ist. Bis auf die Reibekuchen habe ich alles frisch gekocht. Vieles davon wird bestimmt auch im Mai noch einmal gekocht. Lassen Sie sich überraschen.

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Der Mai hat sich von Corona nicht aufhalten lassen, er ist jetzt da und ich bin gespannt, was er mitgebracht hat.

Wir haben ihn gestern mit einem Abendessen begrüßt, dass uns das Team vom Schlüffken zubereitet und sehr liebevoll verpackt zum Abholen bereit gestellt hatte.

Mai-Box für Zwei
Mai-Box – Nahaufnahme
Guten Appetit !

Es war schön, nicht kochen zu müssen und es hat lecker geschmeckt. Wir hoffen, vielleicht noch in diesem Monat Wurst und Bier wieder vor Ort im Nordbahnhof genießen zu können. So lange bleiben wir auf Distanz und zu Hause.

Ich hoffe sehr, dass die Hortensien im Garten Fuß fassen und uns im nächsten Jahr an diesen besonderen Maianfang erinnern werden.

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Als ich klein war, gab es Spinat bei uns zu Hause nicht aus dem Tiefkühler. Meine Mutter kaufte ihn im „Gemüsegeschäft“ oder auf dem Markt. Sie hat ihn zunächst ausgiebig gewaschen und dann in einem großen Topf in kochendem Wasser blanchiert. Danach wurde er auf einem Holzbrett mit dem großen, scharfen Messer gehackt. Das Brett war anschließend immer ganz grün. Der Spinat kam dann in einen Topf, in dem vorher Speck und Zwiebeln ausgelassen worden waren, so ein großer scharzer Topf war das. Wenn er gar war, wurde er noch mit Stärkemehl und Milch angedickt – für den rahmigen Geschmack. An einen „Blubb“ kann ich mich nicht erinnern, mit Sahne wurde bei uns nicht gekocht, die gab es auf dem Kuchen.

Heute ist Spinat ein schnelles Essen. Ich nehme Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe und mache lediglich das Kartoffelpüree selber. Und die Spiegeleier brate ich in Butter. Sehr köstlich. Wir haben ein ganzes Paket Spinat und Kartoffelpüree aus 500 g Kartoffeln geschafft gestern. Die wahre Völlerei. Dafür gab es dann keinen Nachtisch 😉

Aber ein Gesicht für die gute Laune gab es auf dem Teller.

Das Monster mit den grünen Haaren 🙂

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Pfannkuchen mache ich eigentlich, wenn der Vierjährige zu Besuch ist. Wir sind dann immer sehr gespannt, welches Bild sich nach dem Wenden auf der Oberseite des Pfannkuchen zeigt. In Zeiten von Corona darf der Vierjährige leider nicht hier sein, dafür habe ich gestern für den Lieblingsmann und mich Bilderpfannkuchen gebacken. Dazu gab es selbstgemachtes Apfelkompott.

Für den Pfannkuchenteig habe ich 3 Eier schaumig geschlagen und mit 150 ml Milch, 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker verrührt. Dann habe ich 250 g Mehl nach und nach dazu gegeben und mit dem Schneebesen glatt gerührt. Anschließend kamen noch 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure hinzu, das macht den Pfannkuchen locker. Den Teig habe ich in der Schüssel abgedeckt 30 Minuten stehen lassen. Dadurch quillt das Mehl auf und die Pfannkuchen werden beim Backen fluffig.

In einer Pfanne (24 cm) habe ich dann etwas Pflanzenöl erhitzt. Wichtig ist, die Pfanne nicht zu heiß werden zu lassen (mittlere Hitze), damit der Pfannkuchen nicht verbrennt. Wenn die Pfanne heiß ist, gebe ich eine Kelle Teig hinein und brate bis die Oberfläche kaum noch flüssig ist. Dann wenden und das Bild betrachten.

Der erste Pfannkuchen wird meist nicht so schön, die Pfanne muss sich erst ein wenig „einbraten“. Auch diesmal war das zweite Bild deutlich eindrucksvoller.

Sie dürfen gerne kommentieren, welche Tiere oder Figuren Sie auf den Pfannkuchen sehen.

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Heute beginnt für den Mann im Haus die zweite Woche Homeoffice und auch ich habe mir wieder einige Dinge vorgenommen, die ich in Haus und Garten erledigen möchte.

Bei der ersten Tasse Kaffee heute Morgen haben wir zusammen einen Essensplan für die kommende Woche erstellt:

  • Montag: Lauchquiche
  • Dienstag: Fleischwursttopf
  • Mittwoch: Pfannkuchen
  • Donnerstag: Spinat mit Spiegelei
  • Freitag: Fisch
  • Samstag: Eintopf
  • Sonntag: …

Ich werde versuchen, die Rezepte für die einzelnen Gerichte aufzuschreiben und damit endlich einmal das Familienkochbuch auf den Weg zu bringen. Mal sehen, wie weit ich komme.

Hier noch einmal ein Blick auf die Gerichte der letzten Woche:

Alle Gerichte habe ich nach Möglichkeit aus frischen Zutaten hergestellt. Die Nudeln, der Kartoffelsalat, der Krautsalat und die Pommes waren selbstgemacht.

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Der Frühling ist angekommen!

Meine Karte kam ganz pünktlich. Vielen Dank, liebe Heike, ich winke in die Nachbarschaft, in meine alte Heimat Ruhrgebiet.

Ein schönes Bild, so könnte ich gerade auf Texel sitzen, beim Lämmerknuffeln, wenn da nicht dieses blöde Virus wäre. Doch es kommen auch bessere Zeiten und die Natur lässt sich vom Virus schon mal gar nicht in die Schranken weisen. Ganz im Gegenteil, sie kann sich jetzt vielleicht sogar ein kleines bisschen freier entfalten.

Hallo Frühling !

Der Brunnen plätschert, das Zebra staunt, das Licht leuchtet und ja, die Tulpen in der Vase sind nicht echt. Die echten wachsen gerade im Hochbeet, sind aber noch nicht reif für die Vase.

Bald ist es so weit 🙂

Danke an Beatrice für die schöne Aktion.

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