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Archive for the ‘Dekoratives’ Category

In der letzten Ferienwoche wird mir so langsam klar, dass die Ferien für mich nicht enden werden. Ein gutes Gefühl, ich muss mich nicht so wie sonst in den letzten Tagen der Sommerferien auf meine neuen Lerngruppen vorbereiten. Ich habe gar keine neuen Lerngruppen. Und ich muss auch nicht dem traditionellen Schulbesuch am Donnerstag der letzten Ferienwoche entgegenfiebern, an dem es den neuen Stundenplan gibt … wenn es ihn dann überhaupt schon gibt. Ich brauche keinen Stundenplan mehr.

Statt Unterricht bereite ich mein erstes Nähprojekt vor und nähe „mal eben“ einen Tischläufer. Entstanden ist die Idee aus der Tatsache, dass der aktuelle (gekaufte) Tischläufer aus einer Weihnachtskollektion stammt. Zwar sind Sterne zeitlos, doch möchte ich gerne einmal ein neues Erscheinungsbild für meinen Esstisch haben.

In der Nachbarschaft gibt es ein Stoffgeschäft und dort werde ich fündig. Der Stoff hat ein nähanfängerfreundliches Kästchenmuster und ist doppelt gewebt, man kann den Läufer also theoretisch von beiden Seiten benutzen. Sehr praktisch, wenn mal ein Fleck drauf ist.

Gerade Nähte beherrschen meine Nähmaschine und ich bereits perfekt, auch das Wenden des Stoffes zum Richtungswechsel bereitet keine Probleme. Für die Ecken habe ich mir allerdings zum ersten Mal „Briefecken“ vorgenommen und dazu schon seit einigen Tagen die entsprechenden Anleitungsvideos im Internet studiert. Hat so ein bisschen was von Unterrichtsvorbereitung.

Bügeln, bügeln, bügeln …

Vor dem Nähen kommt das Bügeln, je besser man bügelt, desto leichter fällt das Nähen. Also bügle ich die Säume und vor allem die Ecken nach Anleitung, spule den farblich passenden Unterfaden und lege los.

Nähen, nähen, nähen …

Ich starte das Nähprojekt kurz nach der Tagesschau und während der Mann im Haus einige Folgen seiner aktuellen Lieblingsserie schaut, lasse ich in meinem Arbeitszimmer die Nähmaschine rattern. Zwei Stunden später ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen und der für den nächsten Morgen vom Lieblingsmann bereits vorbereitete Frühstückstisch erstrahlt im neuen Outfit.

Fertig !

Ich sitze noch eine Weile vor meinem Werk und fühle so etwas wie Stolz. Dabei kommt der Wunsch nach zum Tischläufer passenden Sets auf, am liebsten in verschiedenen zu den Kästchen im Läufer passenden Farben. Da wird wohl wieder mal ein Ausflug zum Stoffgeschäft nötig sein. Ich habe ja jetzt Zeit.

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Im Rahmen der Umgestaltung meines Arbeitszimmers habe ich nicht nur zahlreiche Kartons mit alten Unterrichsmaterialien entsorgt, sondern nun auch endlich die Gardine entfernt, die schon seit unserem Einzug ins Haus vor dem Fenster hing. Es werde Licht.

Ausblick

Statt einer Gardine schützt nun eine Fensterfolie vor ungewollten Einblicken. Die Orchideen fühlen sich befreit, müssen sich nicht mehr hinter der Gardine verstecken.

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Während im Fachgeschäft meines Vertrauens der Inhaber zwei Ballonzahlen mit Edelgas füllt, betritt eine Mutter mit zwei Teenager-Mädchen den Laden. „Ach guck,“ kommentiert die Frau Mama, „da bekommt jemand mit 61 noch Ballons.“ „Kann doch auch 16 sein“, entgegnet eines der Mädchen. Die Mutter schaut mich an, ich lächle und schweige.

Happy Birthday!

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Hiermit ist der Winter beendet. Da die Hortensie im Pflanztopf vor der Haustür noch lange nicht wieder blühen wird und deren kahle Triebe keine Frühlingsstimmung aufkommen lassen, habe ich heute Forsyzienzweige besorgt und in den Topf gesteckt. Dazu eine Schachtel Dekoeier aus Glas, die der Discounter reduziert anbot und schon ist die Osterdekoration an der Eingangstür fertig. Kannst kommen, Osterhase.

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Im November hatte Bea in ihrem Blog ihre Gedanken sprudeln lassen und heraus kam diese Aktion:

Und pünktlich kurz vor Weihnachten erreichten mich drei wunderschöne Sternenkarten, liebevoll gestaltet und mit lieben Grüßen von drei mir bis dahin völlig unbekannten Menschen. Vielen Dank an alle drei.

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Aus unserem Esszimmerfenster haben wir einen gardinenfreien Blick in den Garten. Das soll auch so bleiben. Da jedoch auf dem kurzen Wandstück links neben dem Fenster die Heizungsrohre senkrecht von der Decke zum Boden verlaufen, wollte ich diese gerne hinter einer Gardine oder einem Vorhang verstecken.

Gestern fand ich endlich einen halbtransparenten fertigen Vorhang in Farbe und Muster ganz nach meinem Geschmack. Beim Aufhängen stellte sich heraus, dass er für unser Fenster eigentlich zu kurz ist, der Hersteller hatte das Aufhängen mithilfe von Schlaufen an einer Gardinenstange vorgesehen, an unserem Fenster ist aber eine Gardinenschine direkt unter der Decke montiert.

So hing der schöne Vorhang gestern nachmittag zwar sehr dekorativ neben dem Fenster und kaschierte wie gewünscht die Heizungsrohre, hatte jedoch unten herum „Hochwasser“.

Der Mann im Haus fand das Ganze wenig dramatisch, er meinte, man gewöhne sich daran. Ich war mir da nicht so sicher und grübelte über Lösungmöglichkeiten.

Umtauschen kam nicht in Frage, da ich bereits die Schlaufen abgeschnitten und den Vorhang auf die gewünschte Breite eingekräuselt hatte.

Das Herauslassen des Saums brachte nur einen Zentimeter, bis zum Boden fehlten weitere 11 Zentimeter. Es musste eine Verlängerung her.

Da traf es sich günstig, dass ich am Wochenende beim Möbelschweden hellgraue Vorhänge für einen anderen Raum gekauft hatte. Dort haben die Vorhänge eine Standardlänge von 300 Zentimetern und ich hatte 45 Zentimeter abschneiden müssen, um die Vorhänge der Deckenhöhe anzupassen. Aus dem Rest ließen sich bequem die fehlenden 12 Zentimeter gewinnen und mit der Nähmaschine an den Vorhang annähen.

Selbstverständlich erspare ich Ihnen die Beschreibung der kleinen Missgeschicke auf dem Weg zur Fertigstellung. Sie wollen gar nicht wissen, dass ich den Stoffstreifen zunächst verkehrt herum angenäht habe, dass mir beim Nähen eine Nadel abgebrochen ist und dass der verlängerte Vorhang schließlich zwei Zentimeter zu lang war und deshalb noch nachträglich mit der Hand umgesäumt werden musste.

Ich freue mich über mein neues „Fensterbild“.

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