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Archive for the ‘Dekoratives’ Category

Aus unserem Esszimmerfenster haben wir einen gardinenfreien Blick in den Garten. Das soll auch so bleiben. Da jedoch auf dem kurzen Wandstück links neben dem Fenster die Heizungsrohre senkrecht von der Decke zum Boden verlaufen, wollte ich diese gerne hinter einer Gardine oder einem Vorhang verstecken.

Gestern fand ich endlich einen halbtransparenten fertigen Vorhang in Farbe und Muster ganz nach meinem Geschmack. Beim Aufhängen stellte sich heraus, dass er für unser Fenster eigentlich zu kurz ist, der Hersteller hatte das Aufhängen mithilfe von Schlaufen an einer Gardinenstange vorgesehen, an unserem Fenster ist aber eine Gardinenschine direkt unter der Decke montiert.

So hing der schöne Vorhang gestern nachmittag zwar sehr dekorativ neben dem Fenster und kaschierte wie gewünscht die Heizungsrohre, hatte jedoch unten herum „Hochwasser“.

Der Mann im Haus fand das Ganze wenig dramatisch, er meinte, man gewöhne sich daran. Ich war mir da nicht so sicher und grübelte über Lösungmöglichkeiten.

Umtauschen kam nicht in Frage, da ich bereits die Schlaufen abgeschnitten und den Vorhang auf die gewünschte Breite eingekräuselt hatte.

Das Herauslassen des Saums brachte nur einen Zentimeter, bis zum Boden fehlten weitere 11 Zentimeter. Es musste eine Verlängerung her.

Da traf es sich günstig, dass ich am Wochenende beim Möbelschweden hellgraue Vorhänge für einen anderen Raum gekauft hatte. Dort haben die Vorhänge eine Standardlänge von 300 Zentimetern und ich hatte 45 Zentimeter abschneiden müssen, um die Vorhänge der Deckenhöhe anzupassen. Aus dem Rest ließen sich bequem die fehlenden 12 Zentimeter gewinnen und mit der Nähmaschine an den Vorhang annähen.

Selbstverständlich erspare ich Ihnen die Beschreibung der kleinen Missgeschicke auf dem Weg zur Fertigstellung. Sie wollen gar nicht wissen, dass ich den Stoffstreifen zunächst verkehrt herum angenäht habe, dass mir beim Nähen eine Nadel abgebrochen ist und dass der verlängerte Vorhang schließlich zwei Zentimeter zu lang war und deshalb noch nachträglich mit der Hand umgesäumt werden musste.

Ich freue mich über mein neues „Fensterbild“.

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Ich hoffe, Sie konnten einen schönen, geruhsamen 4. Adventssonntag genießen. Bei mir war es etwas trubelig, man könnte sagen, stressig, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Hier habe ich noch einmal meine Adventssonntags-Bilder der vergangenen vier Wochen zusammengefasst. Auch das aktuelle Bild vom 4. Advent ist dabei.

img_20161219_010029.jpgAuf dem Bild vom 3. Adventssonntag können Sie nur eine Kerze sehen. Das ist der Anordnung der Bilder in der Collage geschuldet. Wenn Sie jedoch die strahlenden Gesichter der beiden Elche dazunehmen, dann stimmt die Zahl wieder. 🙂

In diesem Jahr gibt es noch eine ganze Woche Zeit bis zum Heiligen Abend. Das ist auch gut so, denn noch habe ich nicht alles geschafft, das ich bis Weihnachten fertig haben wollte. Was natürlich auch daran liegt, dass ich in der dritten Adventswoche krank war.

Nun gilt es die verlorene Zeit aufzuholen, in der Schule und zu Hause.

Den schlimmsten Tag der Woche habe ich bereits hinter mir: 8 Stunden Unterricht am Montag. Jetzt kann es nur noch besser werden. Hoffentlich.

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Heute Nachmittag hat sie kurz vorbeigeschaut – die Weihnachtsstimmung. Ein gedeckter Adventskaffeetisch, Kerzenschein, Weihnachtsmusik, Duft von Lebkuchengewürz …

Am frühen Abend hat sie sich wieder verabschiedet, wurde verdrängt von Rotstift und Gedanken an den morgigen Schulmontag.

Hoffentlich kommt sie bald wieder.

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Draußen ist es eisig kalt, drinnen brennen nun schon zwei Kerzen. Ich warte immer noch auf die Adventsstimmung. Die wird gerade von einer lästigen und völlig überflüssigen Erkältung zurückgehalten. Vielleicht nächsten Sonntag?

Erst eins, dann zwei ...

Erst eins, dann zwei …

 

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Mein erster Advent war (und ist) eine bunte Mischung aus der üblichen Sonntags-Korrektur-Arbeit, einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in der benachbarten Kleinstadt und einem Sonntagsbraten zum Abendessen.

Die Kerzen brennen still vor sich hin … 

Noch warte ich auf das Gefühl weihnachtlicher Vorfreude, da ist noch zu viel Alltag im Kopf.

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autumn_16

Wenn keiner der gängigen Deko-Märkte einen jahreszeitlich passenden Schriftzug anbietet, dann muss Frau Ladybird halt selber zu Farbe und Pinsel greifen. Danke an das große Kind für den Tipp mit dem Wasserfarbkasten :-*

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„Das große Kind“ bastelt „Winkestäbe“ für die Hochzeit einer Freundin. Drei verschiedene, farbige Schleifenbänder in unterschiedlicher Länge, davon eins mit den Namen des Brautpaares und dem Hochzeitsdatum, müssen zusammen mit einem kleinen, silbernen Glöckchen an einem 50 cm langen Holzstab befestigt werden.

Bandsalat

Bandsalat

Da unsere Lieblingsmänner gestern gemeinsam auf einem Grillevent sind, verbringen wir den Abend mit Basteln. Den ursprünglichen Plan, die Bänder anzukleben, geben wir auf. Zu viel Schmiererei. Annähen wird die Methode unserer Wahl. Während „das große Kind“ zügig die Stäbe mit den Bändern benäht, bin ich für das Verschönern der Bandenden zuständig. Einen Zackenabschluss hätte „das große Kind“ gerne. Ich greife zur Schere und beginne, kleine Dreiecke aus den Bandenden herauszuschneiden. „Das geht einfacher, Mama!“ spricht „das große Kind“ und rät mir die Bandenden längs zur Hälfte zu falten und anschließend schräg abzuschneiden. Tatsächlich. Einmal „schnipp“ und schon hat das Bandende einen wunderschön gleichmäßigen, gezackten Abschluss. Wirklich einfach.

Tanzende Bänder 2

zick und zack

Tanzende Bänder 1

Tanzende Bänder

Vielleicht erinnern Sie sich an die tröstenden Worte, die mir meine türkische Bettnachbarin auf der Wöchnerinnenstation mit auf den Weg gab: „Erstes Kind Mädchen? Gut, kann Mutter helfen!“ Oder erklären, wie man Bandenden verschönert. Das gefällt mir, danke „erstes Kind“.

Falls Sie kein „erstes Kind“ haben oder Ihres kein Mädchen ist, schauen Sie einfach hier, wie ich es gemacht habe (klicken macht größer):

Winkestaebe-gesamt

klick!

 

Am Ende des Abends sind 50 von 80 Winkestäben fertig.

Bis Freitag müssen alle Stäbe fertig werden, damit die Hochzeitsgesellschaft dem Brautpaar am Samstag winken kann.

Ich bin gerne bereit, auch die restlichen Bandenden noch zu verschönern, jetzt weiß ich ja wie es geht:

Falten, Schneiden, Fertig! 🙂

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