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Archive for the ‘Englisches’ Category

Das Schuljahr geht noch zwei Wochen, noch immer sind nicht alle Klassenarbeiten korrigiert und noch längst nicht alle Zeugnisnoten für das Halbjahr festgelegt. Es liegt also noch ein arbeitsreiches Wochenende vor mir, bis zum kommenden Dienstag müssen die Noten für die Sek I, bis Mittwoch die Noten für die Sek II eingetragen werden.

Gestern war die letzte Klassenarbeit für die 7er geplant und dann kam Friederike – bzw. ihr Kommen wurde uns angekündigt. 23 von 30 Kinder wollten die letzte Klassenarbeit des Halbjahres nicht verpassen und kamen pünktlich zur Schule, die übrigen 7 blieben zu Hause. Ich habe die Arbeit schreiben lassen, die fehlenden Kinder hatten heute die Gelegenheit, eine von der Aufgabenstellung gleiche Arbeit mit anderen Materialien nachzuschreiben. Bildbeschreibung, eine Hörverstehensaufgabe und einen Text zum Leseverstehen galt es zu bearbeiten.

Zwei Drittel der Arbeiten habe ich bis heute Abend korrigiert, der Rest bleibt für morgen auf dem Schreibtisch.

Jetzt möchte ich die Jubliläumssendung der NDR-Talkshow sehen. Ein bisschen Vergnügen darf es auch für Korrekturlehrer geben, oder?

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Wir bearbeiten in der heutigen Doppelstunde im Rahmen der Unterrichtsreihe zu „Britishness“ das Thema „The Royals“. Gemeinsam untersuchen wir einen Artikel aus einer britischen Zeitung auf sprachliche Hinweise zur Einstellung des Verfassers zur Monarchie und zur königlichen Familie. Wir finden heraus, dass der Autor eine positive Haltung zeigt und am Ende seines Artikels zu der Überzeugung kommt, die Royals „should be both thanked and pitied„, man müsse ihnen dankbar sein, sie aber gleichzeitig auch bedauern. Die Stunde ist fast vorbei, als in der letzten Reihe Unruhe entsteht. Ich frage nach der Ursache, erkundige mich bei der betreffenden Schülerin, ob sie noch eine Frage zu unseren Ergebnissen der Textanalyse habe. „Nein“, sagt sie, „ich habe mich nur gerade gewundert, dass alle im Kurs blaue Augen haben, nur ich nicht!

Blaue Augen? Royals? Blaues Blut! Ah, verstehe. Lern- und Stundenziel erreicht, oder?

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Englischunterricht in der Oberstufe.

Im Verlauf eines Rollenspiels hören wir folgenden Dialog:

“Is there a kindergarten in the neighbourhood?“
“Yes, there is a kindergarten here.”
“How can my kids go there?”
“They can go there by going there.”

Ah, ja. Wie auch sonst.

Und wie kommen die Kinder nun zum Kindergarten? Klar, zu Fuß natürlich.

“They can walk (zu Fuß gehen) because the kindergarten is in walking distance (zu Fuß zu erreichen).”

English is fun isn’t it?

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Workington, Cumbria, UK – August 2017

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Nun ist es endgültig geschafft. 20 meiner 22 LK-Schülerinnen und Schüler haben am Freitag Ihr Abiturzeugnis erhalten, die anderen beiden bekommen im nächsten Jahr eine zweite Chance.

Beim gestrigen Abiball gab es für alle LK-Lehrer nette Worte, Blumen und Geschenke, für mich einen Korb mit englischen (Über-)Lebensmitteln.

Goodbye LK English

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Während die einen schon feiern oder Urlaub machen, müssen die anderen noch einmal ran und die letzten Punkte für das angestrebte Abitur sammeln. Dazu gibt es mündliche Prüfungen im 1. bis 3. Abiturfach.

Aus meinem LK wird ein Schüler die Jahrgangsstufe wiederholen, er hat sich fest vorgenommen, das Abitur im nächsten Jahr mit 2,0 zu bestehen. Ich wünsche ihm Glück.

Ein anderer Schüler kam heute zum Vorgespräch und meinte, er habe sich wohl „verzockt“ und müsse jetzt in allen drei Prüfungsfächern noch einmal antreten, um die berühmten 100 Punkte zu erlangen. Mal sehen, auf welches Pferd er diesmal setzt,  die Englischprüfung ist an zweiter Stelle, nach Mathe und vor Erdkunde.

Eine Schülerin erwarte ich morgen noch zum Vorgespräch, wahrscheinlich hat die sich auch „verzockt“, sie muss in zwei Fächern „nachbessern“.

Die Dritte im Bunde ist eine Schülerin, die bereits mit einem 1,x bestanden hat, der jedoch ein Punkt zur nächstbesseren Note fehlt. Und diesen Punkt möchte sie nun in Englisch holen, obwohl Mathe ihr Lieblingsfach ist. Hoffentlich hat sie sich bei dieser Wahl nicht „verzockt“.

Alle Kandidaten und Kandidatinnen versuchen, mich im Vorgespräch über ihre Stärken und Lieblingsthemen zu informieren, in der Hoffnung, dass ich dies bei der Auswahl der Texte berücksichtigen werde. Let’s wait and see, noch habe ich keine Entscheidung getroffen.

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Die schriftlichen Abiturprüfungen sind vorbei, die Klausuren korrigiert, am Mittwoch bei den mündlichen Prüfungen im 4. Abiturfach bin ich nicht im Einsatz. Das Leben könnte so schön sein, hätte nicht einer meiner LK-Schüler auch den zweiten Nachschreibtermin im Zentralabitur wegen Krankheit versäumt. Nun muss ich ganz allein für ihn zwei neue Prüfungsaufgaben erstellen, das Ministerium ist raus aus der Nummer, wird jedoch meine Vorschläge auf das Genaueste prüfen, damit der Kandidat bei seinem dritten und hoffentlich letzten Termin keinerlei Vorteile gegenüber den anderen Prüflingen hat.

Seit letztem Mittwoch verbringe ich jede freie Minute am Schreibtisch, durchforste Bücher und Suchmaschinen, um thematisch passende englische Texte zu finden. Die Aufgabensammlungen der Verlage sind tabu, da der Schüler – zumindest theoretisch – Zugang dazu haben könnte. Die Texte dürfen zudem eine bestimmte Länge nicht überschreiten, müssen also ggf. gekürzt werden, ohne die Aussageabsicht und Argumentationsstruktur des Autors zu verfälschen. Der Prüfling hat Anspruch auf zwei  verschiedene Textvorlagen, einen literarischen Text (Roman- oder Dramenauszug, Kurzgeschichte, Gedicht) und einen Sachtext (Zeitungsartikel, Redebeitrag, Essay), er wählt während der Prüfung einen davon zur Bearbeitung aus.

Zu jedem englischen Text gibt es noch eine Mediationsaufgabe, d.h. der Prüfling bekommt einen deutschen Sachtext, den er für einen fiktiven englischsprachigen Partner sinngemäß zusammenfassen und kommentieren muss.

Ein Aufgabenpaket, den literarischen Text, habe ich heute abgeschlossen. Die meiste Zeit habe ich für die Formulierung der zu erwartenden Schülerleistung gebraucht. Es müssen ganz bestimmte Formulierungen verwendet werden, damit die Fachdezernentin die Aufgaben auch akzeptiert. Am Mittwoch werden meine Vorschläge ins Fachdezernat nach Düsseldorf übermittelt werden, danach heißt es Daumen drücken, dass meine Vorschläge akzeptiert werden. Und dann noch mal Daumendrücken, dass der Prüfling zum dritten Prüfungstermin auch erscheint. Wenn nicht … keine Ahnung wie oft ein Attest akzeptiert wird. Aber das ist nicht meine Entscheidung.

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