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Archive for the ‘Erfreuliches’ Category

Seit Anfang des Monats habe ich meinem digitalen Hardwarepark ein Gerät hinzugefügt. Ich habe ein 12,9 Zoll großes Apfelbrett Pro der 1. Generation im Kleinanzeigenportal erworben. Nach Jahren mit Android und Windows jetzt also auch noch ein iOS Betriebssystem im Haus. Eine Herausforderung wie sich sehr schnell zeigt.

Der Grund für mein Fremdgehen: Ich möchte mein Zahlenvolk digitalisieren und dazu eine App-Software zum Zeichnen nutzen, die nur in der Apfelwelt zur Verfügung steht.

Die ersten Stunden und Tage mit dem neuen Familienmitglied sind anstrengend. Nichts funktioniert so wie ich es von meinen Androiden oder dem Desktop gewohnt bin. Schon das Installieren ist eine Herausforderung, doch schließlich habe ich das Nötigste eingerichtet und bin bereit zum Lernen der neuen Software und für erste Zeichenversuche.

Das größte Ärgernis bereitet mir der Apfel mit seiner Weigerung, einer Datenübertragung von meinem Androiden oder dem Desktop zuzustimmen. Zunächst lassen sich nur über den Umweg eines Mailanhangs Dateien auf das Apfelbrett übertragen. Das muss doch auch anders gehen.

Ich durchforste zahlreiche Foren und Webseiten nach Ratschlägen und Anleitungen wie man Daten zwischen den beiden feindlichen Familien austauschen kann. Zunächst ohne großen Erfolg. Das Apfelbrett einfach mit einem USB-Kabel mit dem Desktop zu verbinden, erweist sich als unmöglich. Erst mit einer App gelingt das Übertragen von Fotos, jedoch nur dann, wenn diese sich in einem speziellen Verzeichnis im Hauptspeicher der Festplatte befinden. Auf Partitionen meines Desktops will der Apfel nicht zugreifen.

Ich beschließe eine externe Festplatte für die Übertragung von Fotos und Dateien zu nutzen. Dazu ist ein Adapter notwendig, da mein Apfelbrett nur über eine Lighting Schnittstelle verfügt. Ein solcher „Lightning to USB Camera Adapter“ kostet als Original Apfelzubehör ca. 40 €. Zum Glück finde ich im Internetkaufhaus eine Alternative für knapp 10 €. Ich verbinde eine meiner Festplatten mit dem Adapter und dem Apfelbrett und … sehe nichts. Das grüne Licht der Festplatte leuchtet, aber keine Datei wird im Dateienverzeichnis angezeigt. Eine erneute Frage an Frau Gugel bringt Erkenntnis. Herr Apfel möchte eine speziell für ihn formatierte Festplatte. Nun gut, soll er haben. Ich formatiere eine leere Festplatte am Desktop im exFAT Format, kopiere probeweise einige Fotos und Dateien darauf und verbinde diese Festplatte erneut mit dem Apfelbrett.

Tadaaa … die Dateien werden angezeigt und lassen sich widerstandslos auf das Apfelbrett verschieben.

Jetzt kann ich nach und nach mein Zahlenvolk in die digitale Welt zu überführen. Ich werde berichten.

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Ein Monat von 2021 ist geschafft. In einem Blick zurück versuche ich, die positiven Momente nicht aus den Augen zu verlieren. Damit ich mich erinnere, was ich geschafft habe. Leider neige ich immer wieder dazu, mich auf das zu fokussieren, das ich nicht geschafft habe. Ich werde mich bessern.

Im Januar habe ich die Numberpeople, meine Zahlenmännchen erfunden. Es macht mir sehr viel Spaß, die Ziffern zum Leben zu erwecken. Sie angeln, tanzen oder wandern. Sie gehen mit dem Hund spazieren oder sitzen auf einer Bank. Sie fahren Auto oder Fahrrad, sie paddeln, schaukeln oder lesen.

Seit dem 12. Januar gibt es von jeder Ziffer eine postkartengroße Zeichnung. Ich habe sie alle noch einmal hier in einer Collage zusammengefügt. (drauf klicken macht größer)

Auch im Februar wird es Numberpeople geben. Sie dürfen gerne immer wieder vorbeischauen. Und wenn Sie eine Idee haben, was die Zahlenmännchen noch erleben können, dürfen Sie mir gerne schreiben. Ich freue mich über neue Inspirationen. Ob ich sie umsetzen kann, wird sich zeigen. Manchmal schafft es eine Idee aus meinem Kopf auch nicht aufs Papier.

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Wenn nach grauen Tagen endlich mal wieder die Sonne kurz durchs Schlafzimmerfenster scheint, dann schmückt sich der Kleiderschrank mit Sternenmuster. Ein ganz besonderes Fensterbild. ⭐⭐⭐

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Texel heißt Urlauber wieder willkommen, so dass wir unseren ausgefallenen Osterurlaub nun nachholen dürfen. Das Motto der Texelaner für ihre Insel heißt: „anderhalve Meter“ – Urlaub mit Abstand.

Es gibt keine Maskenpflicht, außer in den öffentlichen Verkehrsmitteln (dem Inselbus). Während der Überfahrt auf der Fähre darf man das Auto nicht verlassen (machen wir eh nicht), beim Gang zur Toilette braucht man eine Maske (ein Tuch als Mund-Nasen-Bedeckung wird nicht akzeptiert). Bordrestaurant und Shop sind geschlossen.

In den Restaurants auf der Insel muss man für das Abendessen einen Tisch reservieren. Es gibt Zeitfenster von 2 Stunden. Auf den Strandterassen (Paal) muss man tagsüber nicht reservieren, man bekommt einen Platz zugewiesen – immer mit „anderhalve Meter“ Abstand. Ein Kopje Koffie oder Chocomel und ein Appelgebak oder ein Kaltgetränk kann man also auch spontan genießen. Das finde ich gut.

„Unser“ Hotel vermietet nur eine reduzierte Anzahl der Zimmer, damit die Gäste genug Platz haben. Das Frühstück kann man auch im Zimmer einnehmen oder es wird im Frühstücksraum serviert.

Ich bin gespannt auf die Insellösung unserer niederländischen Nachbarn und freue mich mit Abstand aufs Meer.

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Seit heute wissen wir, dass unser Pfingsturlaub auf der Insel Amrum stattfinden darf. Wir freuen uns.

Der Weg zum Strand ist wieder freigegeben 🙂

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Donnerstags ist Markt hier im Stadtteil. Ein kleiner, überschaubarer Markt. Es gibt Fisch, Fleisch, Wurst, Käse, Gemüse, Kartoffeln, Geflügel, Eier. Es gibt frisch gebackene Reibekuchen. Es gibt einen Stand mit Bio-Gemüse und einen Bio-Bäcker. Es gibt Blumen, Gewürze und sogar einen Stand mit günstiger Kleidung. Der Markt ist ein beliebter Treffpunkt für alle die, die vormittags nicht arbeiten müssen. Markt ist vormittags, erst seit ich nicht mehr arbeite, gehe ich außerhalb der Ferien dort einkaufen.

Am Käsestand ist eine lange Schlange. Frauen und Männer warten darauf bedient zu werden. Die Verkäuferin fragt nach dem nächsten Kunden, ich schaue die beiden älteren Herren, die links und rechts von mir stehen, fragend an. „Machen Sie nur, ich bin Rentner, ich habe Zeit“, sagt der eine. „Ja, wir haben Zeit“, bestätigt der andere. „Danke,“ sage ich und verrate nicht, dass ich auch Rentner(in) bin. Offensichtlich sieht man mir meinen Status (noch) nicht an.

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Leben ohne Schule – das erste Halbjahr verging ohne Entzugserscheinungen.

Vom viel gerühmten Ruhestand bin ich allerdings noch meilenweit entfernt. Es gibt zu viele Dinge, die mich beschäftigen und viel zu wenige, mit denen ich mich beschäftige.

Ich speichere diesen Beitrag bewusst in einer neuen Kategorie: „Erfreuliches“ 🙂

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Das Lieblingsbaby 2015
Das Lieblingsbaby 2019

Heute Nachmittag wird gefeiert. Chase und Skye werden auch dabei sein:

Schokocupcakes „Skye“ und „Chase

Zutaten für die Muffins: 150g Butter, 150g Zucker, 1 Prise Salz, Vanille, 2 Eier, 160g Mehl, 30g Kakao, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron, 50 ml Milch.

Daraus einen Rührteig herstellen, in 12 Muffinförmchen füllen und ca. 15 Minuten bei 170°C (Umluft) backen. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Creme: 150 ml Sahne, 100 g Zartbitterschokolade

Die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade in kleine Stücken brechen und in die heiße Sahne geben. Rühren bis sich alles aufgelöst hat. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.

Mit dem Handrührer cremig aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins spritzen. Nach Wunsch dekorieren.

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Der Lieblingsmann hat einen Termin in Heidelberg an einem ganz normalen Dienstag. Er fragt, ob ich mitfahre. Ich denke, das geht doch nicht, hab ich denn Zeit, so mitten in der Woche? Bis mir auffällt, dass es natürlich geht, weil mich kein Stundenplan mehr an derartig spontanen Ausflügen hindert.

Also fahren wir gemeinsam recht früh am Morgen Richtung Süden. Der Termin ist in Wieblingen, einem Stadtteil von Heidelberg. Von dort fährt eine Straßenbahn in 15 Minuten in die Innenstadt, zum Bismarckplatz, direkt am Anfang der Hauptstraße, die parallel zum Neckar durch die Innenstadt bis in die Altstadt von Heidelberg führt.

Vom Bismarckplatz starte ich kurz vor zehn Uhr meinen kleinen Ausflug entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten der ehemals kurfürstlichen Residenzstadt.

Startpunkt: Haltestelle Bismarckplatz

Da es noch früh am Morgen ist und die meisten Geschäfte gerade erst öffnen, sind erst wenige Menschen unterwegs. Dafür rangieren auf der Einkaufsstraße Lieferantenfahrzeuge und Müllwagen sammeln vor den Geschäften die leeren Pappkartons vom Vortag ein.

Mein erster Weg führt mich in eine Buchhandlung (nein, ich bin nicht die Frau am Kartenständer!), ich überlege einen Reiseführer zu kaufen für meinen Rundgang, finde aber nichts, das mir gefällt.

Da ich von einem früheren Besuch weiß, dass die Hauptstraße parallel zum Neckar verläuft und direkt in die Altstadt und zum Heidelberger Schloss führt, laufe ich einfach los. Ich finde in regelmäßigen Abständen einen Übersichtsplan zur Orientierung.

Übersichtsplan Heidelberg

Der Himmel ist an diesem Vormittag so unverschämt blau, so dass die restaurierten Fassaden der Museen, Geschäfts- und Wohnhäuser besonders gut zur Geltung kommen.

Mein Weg führt vorbei an historischen Plätzen und Gebäuden, ich blicke in hübsche Gassen, die weg von der Hauptstraße in die Altstadt oder zum Fluss hinunter führen.

Auf meinem Weg kaufe ich ein Viertel von einem vier Kilogramm schweren Brotlaib und lasse mir einen Scheibe abschneiden, die ich unterwegs essen möchte. Das Brot ist sehr köstlich, bringt allerdings den Nachteil, dass meine Umhängetasche, die ich noch einige Stunden durch Heidelberg tragen muss, ein Kilogramm schwerer ist.

Bei der Bäckerei Gundel kaufe ich die süße Kugel, deren Entstehungsgeschichte sie hier bereits lesen konnten. Die findet auch noch Platz in meiner Tasche, dazu kommen zwei Ansichtskarten, die ich später noch schreiben und verschicken will.

Inzwischen füllt sich die Innenstadt, amerikanische und asiatische Reisegruppen folgen ihren Reiseführerinnen entlang der Sehenswürdigkeiten. Ich mache einen Abstecher an den Fluss und bewundere die Aussicht.

Ich gehe zur Alten Brücke und schaue von dort noch einmal über den Neckar.

Diese schöne Aussicht hat Kurfürst Karl-Theodor auf der nach ihm benannten Brücke den ganzen Tag.

Gegen Mittag hat der Lieblingsmann seinen Geschäftstermin erfolgreich beendet und wir besuchen gemeinsam Die lachende Kuh am Universitätsplatz.

Zwei köstliche Burger später machen wir uns gemeinsam auf den Rückweg und beenden den Tag in Heidelberg am „Schmelzpunkt“, wo ich auch die am Morgen gekauften Postkarten schreibe.

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Mittwoch – in NRW der erste Schultag nach den Ferien – ohne mich.

Am Morgen bekomme ich die eine oder andere Grußbotschaft von ehemaligen Kolleginnen, die nun ohne mich ihren Stundenplan abarbeiten, aber auch von der besten Freundin, die schon ein Jahr Übung hat mit dem Leben ohne Stundenplan.

Am Abend feiern wir in „Deutschlands größtem Filmpalast“ zusammen mit 1500 anderen Runrig-Fans die Deutschlandpremiere des Konzertfilm unserer schottischen Lieblingsband, sie erinnern sich, ich berichtete hier schon einmal davon.

Dem Anlass entsprechend gekleidet …

Noch einmal erleben wir The Last Dance auf der Leinwand, singen die Lieder mit, noch einmal Gänsehautfeeling. Vier der sechs Bandmitglieder sind zur Premiere gekommen, beantworten vor Filmbeginn einige Fragen der Fans, bekommen von der Plattenfirma einen Preis überreicht, weil ihr Album in der Woche nach der Veröffentlichung den 1. Platz der Albumcharts erreicht hat und singen zum Abschluss den Refrain von „Hearts of Olden Glory“ a capella mit den anwesenden Fans.

Ein gelungener Auftakt meiner stundenplanlosen Zeit.

Das Feiern mit Musik und Gesang wird noch weitergehen. Am 7. September wird Herbert auf Schalke für mich singen. Open Air in der Arena. Ich werde berichten. Glückauf!

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