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Archive for the ‘Erfreuliches’ Category

Wenn meine guten Vorsätze zu Beginn des neuen Jahres gewesen wären, jeden Tag einen Beitrag für mein Blog zu schreiben, dann wäre ich schon jetzt damit gescheitert. Deshalb habe ich mir ein derartiges Ziel gar nicht erst gesetzt. Aber ein bisschen öfter möchte ich in diesem Jahr doch zur Unterhaltung meiner treuen Leser beitragen und auch einige neue Blogbesucher gewinnen, die dann vielleicht gelegentlich einen Kommentar hier lassen, das wäre schön.

Das neue Jahr begann dort, wo ich am liebsten bin, auf einem Schiff, auf dem Wasser, zwischen Ijmuiden und Amsterdam. Ein wirklich gelungener Start, eine empfehlenswerte Mini-Kreuzfahrt mit DFDS-Seaways. Die Reederei bezahlt mich für diese Werbung (leider) nicht, wir nutzen deren Schiffe jedoch gerne, wenn wir nach England oder Schottland fahren.

Am 2. Tag des Jahres ging der Lieblingsmann dann wieder wie gewohnt zur Arbeit und ich hätte eigentlich ausschlafen können. Eigentlich, hätte Frau Magenta nicht dafür gesorgt, dass ich bereits am frühen Morgen unter (!) meinem Schreibtisch saß und fasziniert auf grüne und rote Kontrollleuchten starrte, um dann wenig später zu erfahren, dass Internet und Telefon bis zum Abend nicht funktionieren würden. Auf diese Weise war ich bei den Korrekturen einer Klausur und dem Erstellen von Aufgaben für eine mündliche Prüfung ganz ungestört von den Versuchungen, die das Internetz so bereit hält.

Frau Magenta brauchte dann noch bis zum Nachmittag des 3. Tages im neuen Jahr, um unser Haus wieder mit der Welt zu verbinden. Die internetfreie Zeit nutzte ich für einen Besuch bei den hiesigen Discountern und Supermärkten zwecks Beschaffung von Jahresanfangslebensmitteln und für einen Ausflug zum Buchhändler meines Vertrauens, der mir die „Heimathäppchen“ aus NRW (in Buchform) für die beste Freundin am Rand des Ruhrgebiets verkaufte, die genau wie ich ein Kind des Ruhrgebiets ist.

Bei eben dieser Freundin vom östlichen Rand des Ruhrgebiets war ich am 4. Tag des Jahres zu einer kleinen Nachgeburtstagsfeier mit ganz viel analogem Mädchenchat, Wellness im nagelneuen Saunahaus, Hundekuscheln und natürlich allerlei kulinarischen Genüssen eingeladen.

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Noch 148 Arbeitstage, dann werde ich diese Schlüssel nicht mehr benötigen.

Dann wird die Ente von der Kette gelassen, die schon viele Jahre dafür sorgt, dass man mir das Schlüsselbund zuordnen kann, falls ich es mal liegen lasse. Das passiert gerne im Kopierraum oder im Sekretariat. Dank der kleinen gelben Ente und dem roten Band hat es bisher noch immer zu mir zurückgefunden. Sie wird wohl einen besonderen Platz auf meinem dann korrekturenfreien Schreibtisch erhalten.

Heute verbrachte sie allerdings mit den Schlüsseln den Tag zu Hause, weil ich am Morgen zwar die Jacke, aber nicht den Inhalt der Jackentaschen gewechselt hatte. Deshalb stand ich ohne mein Schlüsselbund vor der Schule und musste den Hausmeister um einen Ersatzschlüssel bitten, den er mir nicht ohne ein Grinsen und die freche Bemerkung „Schon wieder?“ aushändigte. Wie gemein! Seit Beginn des Schuljahres habe ich noch niemals meinen Schlüssel vergessen und im letzten Schuljahr auch waren es auch nur ein oder zwei Mal, vielleicht drei Mal … höchstens 🙂

Wollen wir hoffen, dass es „das letzte Mal“ war.

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Am letzten Mittwoch habe ich zum letzten Mal den Unterricht eines neuen Schuljahres begonnen.

So ist zumindest meine Planung, von der ich annehme, dass sie am 31.7.2019 Realität wird. Die Mitarbeiterin beim Dezernat für Personalangelegenheiten für Lehrerinnen und Lehrer hat mir den Eingang meines „Antrages auf vorzeitige Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses mit Ablauf des 31.7.2019“ bestätigt. Wenn ihr die Zustimmung des schulfachlichen Dezernats vorliegt, wird sie sich wieder bei mir melden. Ich habe keine Ahnung, ob selbiges Dezernat die Zustimmung verweigern kann, gehe einfach mal davon aus, dass diese Zustimmung lediglich eine Formsache ist und freue mich auf mein letztes Schuljahr.

Ab sofort werde ich in der Schule viele Dinge zum letzten Mal machen. Zum letzten Mal Konferenz zum Schuljahresbeginn, zum letzten Mal Klassenpflegschaftssitzung, zum letzten Mal Klassenlehrerin.

Auch zum letzten Mal fahre ich mit einer Abschlussklasse auf Kursfahrt. Am kommenden Sonntagabend um 20 Uhr geht es los. Wir fahren nach Cornwall und hoffen auf ein wenig spätsommerlichen Sonnenschein an der Atlantikküste. Wäre doch angemessen bei meiner letzten Kursfahrt, oder?

Von all den anderen Dingen, die ich in den kommenden Wochen und Monaten „zum letzten Mal“ mache, werde ich gerne in der  Kategorie „Letztmaliges“ hier berichten.

Ich freue mich schon jetzt auf ein Leben ohne Schule, das ich mir ein gutes Jahr vor dem gesetzlichen Rentenalter gönnen werde. Und damit ich mich schon einmal üben kann, wie es ist, weniger Zeit in der Schule und mehr zu Hause zu verbringen, sieht mein Stundenplan in diesem Schulhalbjahr einen freien Tag am Freitag vor.

Der Stundenplan für zukünftige Rentnerinnen

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Das große Ereignis rückt näher, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: In 18 Tagen wird das große Kind heiraten.

Am Samstag flogen die Scherben.

Scherben bringen Glück!

Erstaunlich, wie hartnäckig sich die eine oder andere Tasse oder Schüssel weigerte, in Glücksscherben zu zerbrechen. Aber wehe, sie wäre beim Spülen aus der Hand und auf den Fliesenboden der Küche gefallen.

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… das Schuljahr 2017/18. Bis zum letzten Tag hat es mich auf Trab und in Atem gehalten, doch dann ist es um 11 Uhr tatsächlich geschafft. Mein Tisch im Lehrerzimmer ist freigeräumt von Handcreme, leeren Wasserflaschen und allerlei Papierkram. Das Postfach ist geleert, die Unterrichtsverteilung für das kommende Schuljahr in der Tasche verstaut.

Blick nach vorn – Unterrichtsverteilung

Noch hier und dort eine Umarmung und gute Wünsche für die Ferien, dann geht es nach Hause. Geschafft. Ferien.

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Omas Schlafplatz für das Lieblingsbaby

Nachdem sie sich das Matratzenlager in der letzten Nacht friedlich mit ihm geteilt haben, erwarten Mr Z und Gisela Giraffe den Zweieinhalbjährigen für ein weiteres Sleepover am nächsten Wochenende.

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Vor einigen Stunden geboren, ein neuer Bewohner (oder eine Bewohnerin) meines Lieblingsbauernhofes. Mama und Kind spazierten bereits über die große Wiese und ließen sich von Mensch und Tier bestaunen.

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