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Archive for the ‘Finanzielles’ Category

Die Steuern sind fertig. Belege wurden zusammengesucht, eingescannt und dem Steuerberater digital übermittelt. Endlich. Für 2018 dürfte es noch einmal eine Erstattung geben, im nächsten Jahr wird sie dann deutlich geringer ausfallen. Werbungskosten wie Fachliteratur und Arbeitsmaterialien fallen für Rentnerinnen nicht mehr an, brauchen sie doch weder Berufshaftpflicht noch Arbeitszimmer.

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Am Montag erledige ich Bankgeschäfte in der alten Heimat. Dort habe ich immer noch Konten beim städtischen Geldinstitut. Ich lege mein rotes Sparbuch vor und will es auflösen lassen. Es ist bereits aufgelöst, sagt die Mitarbeiterin. Wie jetzt? Ich habe es doch in der Hand! Ich hätte es vor knapp zwei Jahren verloren gemeldet. Ach, wirklich? Ich bekomme ein Dokument, das die Verlustmeldung und den Transfer des Geldes auf eines meiner anderen Konten bestätigt. Ach wirklich? Nun gut, muss ich wohl verdrängt haben.

Das zweite rote Buch, das ich vorlege, kann aufgelöst werden. Auch dafür erhalte ich eine Quittung. Eine Ära geht zu Ende, auch mein Geld hat nun, mehr als vierzig Jahre nach mir, die alte Heimat verlassen. Künftig wird es in Frankfurt verwaltet und von mir per Internetbanking kontrolliert. Viel zu tun hat das Geld ja nicht mehr auf meinem Konto. Früher musste es arbeiten und bekam einen Lohn dafür. Heute kann es froh sein, wenn es kostenlos auf dem Konto auf einen sinnvollen Einsatz warten darf.

Bevor ich zurück fahre, gebe ich noch ein bisschen von dem gerade auf mein Girokonto transferierten Geld aus. Ich esse einen Salat, trinke eine Limo und gönne mir zum Nachtisch eine Kugel Saure-Sahne-Eis im Eiscafé.

Italian Chef by immergruen

[wird fortgesetzt]

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Es geht mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf, die Sache mit dem Hut. Dem virtuellen. Vielleicht lesen Sie auch in solchen Blogs, in denen der Verfasser / die Verfasserin am Ende des Beitrag darauf hinweist, man könne Geld in den virtuellen Hut werfen, will heißen auf ein Konto überweisen? Haben Sie schon mal Geld in einen solchen Hut geworfen? Wenn ja, warum? Und wie viel?

Ich frage mich, was bringt Menschen dazu, für das Lesen in einem Blog bezahlen zu wollen? Ich lese in vielen Blogs, da kämen einige Euronen zusammen, wenn ich überall einen Obulus im virtuellen Hut hinterlassen würde.

Wird es demnächst in den Blogs so sein wie bei den Online-Angeboten der großen Magazine? Wird es Beiträge geben, die man nur lesen kann, wenn man das (oder den?) Blog abonniert und monatlich für das Lesen bezahlt?

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Ich weiß nicht, ob Sie heute schon gespart haben. Ich jedenfalls habe gerade dreiundachtzig Euro und neunundachtzig Cent bei meiner Autoversicherung gespart. Und das allein durchs Lesen des Kleingedruckten ganz unten auf der Beitragsrechnung meines Lieblingsversicherers.

vers_klein_gedrucktHeute läuft die Kündigunsmöglichkeit für aktuelle KfZ-Versicherungsverträge ab. Obwohl ich bis heute morgen der Ansicht war, bei einem der klassischen Versicherer mit einem Online-Vertrag für Angestellte im öffentlichen Dienst gut und günstig versichert zu sein, habe ich dies noch einmal von einem der Vergleichsportale im Internet überprüfen lassen. Dort wurde mir eine Ersparnis bei der Teilkasko-Versicherung in Höhe von mehr als hundert Euro in Aussicht gestellt. Allerdings hätte ich dafür zu einem mir relativ unbekannten Direkt-Versicherer wechseln müssen. Ich war skeptisch und habe auf der Online-Seite meines Versicherers den Wunsch nach Änderung meines Versicherungsvertrages eingegeben.

Nach einem gefühlt endlosen Prozess, bei dem ich alle Daten aus meinem KfZ-Schein sowie Schuh-, Hut- und Körbchengröße in ein Onlineformular eintippen musste, ploppte bei der Eingabe meiner Schadenfreiheitsklasse ein Fenster auf, das mir ein Geheimnis verriet: Die Versicherung belohnt mehr als 25 schadensfreie Beitragsjahre, jedoch nur dann, wenn man die genaue Zahl dieser Jahre in einer Fußnote, winzig klein und verschlüsselt, auf der aktuellen Beitragsrechnung (s.o.) ausfindig macht.

Gesucht, gefunden und gespart. 🙂

Nun warte ich auf den neuen Versicherungsschein, der mir bereits per Mail angekündigt wurde und mir schriftlich bestätigen wird, dass ich im nächsten Jahr achtzig Euro aus der Autokasse für die Urlaubskasse verwenden kann.

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