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Archive for the ‘Häusliches’ Category

Ein besonderes Datum. Für Hochzeitstage zum Beispiel. Oder auch für Fotoaktionen. Ich habe am Siebten im Siebten weder geheiratet noch sieben Fotos gemacht. Gerade mal vier Fotos kann ich Ihnen bieten, die meine Aktivitäten am Siebten im Siebten zeigen, denn ich war beim Möbelschweden.

Dort habe wieder einmal festgestellt, dass Einkaufen in Zeiten von Corona keinen Spaß macht. Und das liegt nicht an der Mund-Nasen-Bedeckung, die im Möbelhaus Pflicht ist. Es liegt auch nicht am Abstand von 1,5 m, den es einzuhalten gilt. Es liegt vielleicht ein kleines daran, dass das Restaurant geschlossen ist und es keinen Kaffee, keine Mandeltorte und keine Fleischbällchen gibt. Vor allem liegt es aber wohl daran, dass ich eigentlich nichts aus dem Sortiment brauche. Ich habe schon alles. Nur eben nicht genug Kunststoffkisten zur Aufbewahrung meiner Nähutensilien im neu gestalteten Regal. Und da mir der Möbelschwede im Juni einen Gutschein geschenkt hat, um mich wieder einmal in seine Hallen zu locken, bin ich gestern diesem Ruf gefolgt.

Fünf neue Stapelboxen habe ich in den Einkaufswagen gepackt und danach den obligatorischen Blick in die Fundgrube geworfen. Dort bin ich tatsächlich fündig geworden und habe 6 Weißweingläsern für je 50c ein neues Zuhause gegeben.

Leider hat der Möbelschwede nicht meinen gesamten Einkauf bezahlt, da in meinem Überraschungsgutschein nur die garantierten 5 € versteckt waren.

Am Abend wurde das besondere Datum dann mit einem besonderen Abendessen gefeiert: Schweinefilet aus dem Backofen und als Vorspeise Ochsenherztomaten mit Mozarella auf Blattsalat.

Dazu gab es Weißweinschorle aus den neuen Gläsern.

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Nach langer Zeit habe ich wieder einmal einen Zwiebelkuchen mit Hefeteig gebacken und er hat geschmeckt „wie früher“.

Dazu habe ich für den Hefeteig 400 g Mehl in eine Schüssel gegeben und mit 1 Tl Salz verrührt. 25 g frische Hefe und 1 Tl Zucker habe ich in 200 ml lauwarmem Wasser aufgelöst und zusammen mit 50 ml Öl zum Mehl gegeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Den Teig habe ich mindestens eine Stunde zugedeckt gehen lassen (länger ist auch kein Problem).

Während der Teig ging, habe ich zwei Gemüsezwiebeln (ca. 1 kg) halbiert und in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne habe ich Speckwürfelchen in 1 El Öl ausgelassen, die Zwiebeln hinzugefügt, unter Rühren glasig gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und abkühlen lassen.

Nach der Gehzeit habe ich den Teig noch einmal geknetet, auf einem gefetteten Backblech ausgerollt, einen Rand hochgezogen, das Blech mit einem Tuch abgedeckt und den Teig noch einmal für ca. 10 Minuten gehen lassen.

Nun habe ich 3 Eier mit 200 g Creme Fraiche verquirlt, die Hälfte davon mit den gedünsteten Zwiebeln vermischt und noch einmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Die Zwiebelmasse habe ich auf der Teigplatte verteilt, dann die andere Hälfte der Ei-Sahne-Masse darüber gegossen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten hellbraun gebacken.

Wer mag kann etwas geriebenen Bergkäse unter die Zwiebelmasse mischen und/oder auch mit Kümmel würzen.

Der Zwiebelkuchen lässt sich sehr gut einfrieren und im Backofen wieder aufbacken.

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Geburtstagskinder dürfen sich einen Kuchen von mir wünschen. Der Lieblingsmann hatte gestern Geburtstag und wünschte sich eine Schwarzwälder Kirschtorte. Diesen Wunsch konnte ich ihm erfüllen, allerdings ohne Kirschwasser, den schließlich war auch der Vierjährige zur Geburtstagskaffeeparty eingeladen.

Schwarzwälder Kirschtorte – Außenansicht

Wenn Sie auch so eine Torte backen möchten, dann lesen Sie auf Seite 2 weiter.

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Wir sind in der 9. Woche im Homeoffice. Ich habe genug Mehl im Haus, sogar in verschiedenen Ausmahlgraden (Typ 405 und 550), und ich habe genug frische Hefe im Kühlschrank. Da der Mann im Haus und ich zum Frühstück gerne Rosinenstuten essen, suche ich nach einem Rezept dafür und werde in der WDR Mediathek fündig. Dort präsentiert Konditor Marcel Seeger aus Nettetal regelmäßig Rezepte für Kuchen, Torten und Brot. Sein Rezept für Rosinenstuten backe ich nach – und scheitere kläglich.

Erste Zweifel kommen mir schon beim Kneten des Teigs. Die Konsistenz fühlt sich für mich nicht richtig an, zu trocken, obwohl ich mich bei der Zugabe von Ei und Milch genau an das Rezept gehalten habe. Die Gehzeit des Teigs ist wohl deutlich zu kurz, eine Verdoppelung des Teiges findet nicht statt. Mir kommen erneut Zweifel, doch ich arbeite weiter nach Rezept. Auch die angegebene zweite Ruhephase nach dem Unterkneten der Rosinen führt nicht zum Aufgehen des Teiges. Wieder verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl und schiebe die Form in den Ofen. Das Ergebnis nach der angegebenen Backzeit ist nicht genießbar, auch nicht mit gutem Willen. Ich entsorge den Stuten schweren Herzens und bin frustriert.

Doch nach dem Motto „Geht nicht geht anders“ habe ich am nächsten Tag mein eigenes Mandelstutenrezept herausgesucht und zu einem Rosinenstutenrezept umgewandelt. Ich habe dabei die gleiche Hefe verwendet und das gleiche Mehl wie beim ersten, gescheiterten Versuch. Lediglich die Ruhezeiten des Teiges und die Backzeit habe ich verändert.

Und siehe da, das Ergebnis ist sehenswert und köstlich.

Rosinenstuten – wie vom Bäcker

Das Rezept zum Nachbacken nach dem Klick auf Seite 2.

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Frau Ladybird schrieb am 16.3.2020:

Der Mann im Haus hat seinen ersten Homeoffice-Tag offiziell um 16.30 Uhr dadurch beendet, dass er seinen Laptop heruntergefahren hat. Das dienstliche Handy blieb zwar angeschaltet, verhielt sich aber ruhig.

Mein Homeoffice-Tag brachte uns frisch bezogene Betten. Dabei habe ich auch gleichzeitig allen Wollmäuse, die sich offensichtlich bereits seit Wochen ungestört unter dem Bett getummelt hatten, den Garaus gemacht. Die fühlten sich unter dem Bett so wohl, weil sie sich hinter den ausziehbaren Bettschubladen verstecken konnten.

Für unser Abendessen habe ich den restlichen frischen Nudelteig vom Sonntag zu Bandnudeln verarbeitet und aus Speckwürfeln, Zwiebeln, Sahne und Schmelzkäse eine Sauce dazu gemacht.

Diesen Beitrag fand ich unveröffentlicht in meinen Entwürfen. So weiß ich nun, mit welcher Aktivität ich vor mehr als 7 Wochen in meinem Homeoffice gestartet bin: Putzen, Waschen und Kochen. Hier noch einmal das Bild von den Nudeln mit Sahnesoße zur Erinnerung.

Hausgemachte Bandnudeln mit Käse-Sahne-Sauce

Gestern begann nun die 8. Woche im Homeoffice. Meine Stimmung ist schlechter als an Tag 1, ich gehe weniger einkaufen, ich fühle mich eingesperrt, habe schlechte Laune.

Mein Verstand sagt mir, es gibt keinen Grund für schlechte Laune. Es geht mir gut, ich habe Mehl, Hefe, Klopapier und auch genug Mund-Nasen-Schutzmasken. Ich habe einen Garten, ich kann kochen, backen, nähen, stricken. Aber dennoch …

Ich sehne die Lockerungen der Kontaktsperre in NRW herbei und hoffe, dass NRW dem Beispiel der Bayern folgt und Verwandtenbesuche wieder zulässt. Dann darf der Vierjährige wieder zu Besuch kommen! Darauf freue ich mich.

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Falls Sie regelmäßig in meinem Blog lesen, werden Sie festgestellt haben, dass das Thema Kochen in den letzten Wochen ein wenig zu kurz gekommen ist. Nicht, dass Sie meinen, wir würden nicht mehr kochen. Aber seit der Babymann beschlossen hatte, frühzeitig seine warme Bauchhöhle gegen ein kuscheliges Plätzchen bei Mama und Papa zu Hause einzutauschen, haben sich Nähprojekte in den Vordergrund gedrängt.

Doch nun, nachdem der kleine Mann ausgiebig von mir benäht, bestrickt und behäkelt wurde, werden die Mahlzeiten im Ladybird wieder ihren Platz im Blog finden.

Die meisten Teller habe ich fotografiert, so dass ein Rückblick auf unser Essen im April möglich ist. Bis auf die Reibekuchen habe ich alles frisch gekocht. Vieles davon wird bestimmt auch im Mai noch einmal gekocht. Lassen Sie sich überraschen.

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Der Mai hat sich von Corona nicht aufhalten lassen, er ist jetzt da und ich bin gespannt, was er mitgebracht hat.

Wir haben ihn gestern mit einem Abendessen begrüßt, dass uns das Team vom Schlüffken zubereitet und sehr liebevoll verpackt zum Abholen bereit gestellt hatte.

Mai-Box für Zwei
Mai-Box – Nahaufnahme
Guten Appetit !

Es war schön, nicht kochen zu müssen und es hat lecker geschmeckt. Wir hoffen, vielleicht noch in diesem Monat Wurst und Bier wieder vor Ort im Nordbahnhof genießen zu können. So lange bleiben wir auf Distanz und zu Hause.

Ich hoffe sehr, dass die Hortensien im Garten Fuß fassen und uns im nächsten Jahr an diesen besonderen Maianfang erinnern werden.

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Kein Bild heute, da die Pizza aus einem Fertigteig vom Discounter gemacht wurde, belegt mit frischen Champignons, Salami und Käse. War nach 20 Minuten servierbereit und genau die richtige Menge für Zwei.

Und Freitag gibt es Fisch mit „weißen und grünen Bäumchen“. Und dann auch wieder ein Foto.

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Der Mann im Haus wollte gerne Blumenkohl. Er isst ihn am liebsten mit viel Holländischer Sauce und einem Stück Fleisch. Da ich aber versuche, unseren Fleischkonsum ein wenig einzuschränken, habe ich einen Blumenkohlauflauf vorgeschlagen, auch mit Holländischer Sauce und mit Schinken und Kartoffeln. Und mit Käse überbacken.

Die Idee für das Rezept kommt aus dem Mauskochbuch, aus dem das kleine Kind gerne und erfolgreich kocht.

Die Holländische Sauce kam aus dem Päckchen und ich habe sie mit Milch „verlängert“. Ich habe ca. 500 g Blumenkohl und 500 g Kartoffeln genommen und etwa 8 Minuten in Salzwasser vorgekocht.

Wir haben zu Zweit den ganzen Auflauf geschafft. Der Mann im Haus war positiv beeindruckt und hat eine Wiederholung genehmigt. 😉

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Eigentlich sollte man meinen, es sei total einfach und schnell, „mal eben“ einen Salat zum Abendessen zuzubereiten. Ist es natürlich auch, schließlich muss man nichts kochen. Man muss lediglich „mal eben schnell“:

  • Salat putzen und waschen
  • Tomaten waschen und schneiden
  • Lauchzwiebeln putzen und schneiden
  • Champignons putzen und schneiden
  • Maisdose öffnen und abgießen
  • Möhren raspeln
  • Käse reiben
  • Putenfleisch in Streifen bzw. Würfel schneiden, würzen und braten
  • alle Küchengeräte abspülen, abtrocknen und wegräumen.

Also eigentlich gaar keine Arbeit, oder?

Die rote Beete habe ich nachträglich auf meinem Teller hinzugefügt, weil der Mann im Haus sie nicht mag. Habe ich aus frischen Knollen schon am Wochenende gekocht und süß-Sauer eingelegt. Sehr köstlich – finde ich. 🙂

Das Baguette war der letzte Rest aus dem Tiefkühler, das muss ich fürs Wochenende wieder neu backen.

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