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Archive for the ‘Häusliches’ Category

Der Wetterbericht hatte uns darauf vorbereitet, so dass der Blick aus dem Fenster am Sonntagmorgen um 6 Uhr keine große Überraschung bot. Es hatte tatsächlich auch hier am linken Niederrhein in der Gartenstadt geschneit.

Morgens um 6 ist die Welt noch in Ordnung

Nur Lucy, die Katze der Nachbarn, war schon unterwegs und hatte ihre Spuren im Schnee hinterlassen.

Gegen Mittag beschloss ich, einen Schneespaziergang ums Haus zu machen. Beim kleidungstechnischen Aufrüsten (dicke Jacke, Strickschal, Mütze, Handschuhe) musste ich feststellen, dass die winterwarmen Gummistiefel noch im Kofferraum meine Autos lagen. Doch diesen zu öffnen war eine Herausforderung, da alle Eiskratzer ebenfalls im Inneren des Autos aufbewahrt waren.

Natürlich war das Auto unter der dicken Schneehaube völlig vereist und alle Türen sowie die Kofferraumklappe fest zugefroren.

Zum Glück fand ich im Keller eine gut gefüllte Dose Enteisungsspray, im Gartenhaus einen Handfeger und in der Küchenschublade einen Teigschaber aus Kunststoff. Bewaffnet mit diesen Hilfsmitteln und warmen Handschuhen machte ich mich an die Enteisung der für eine elektrische Öffnung der Türen notwendigen Ritzen und Dichtungen. Zum Öffnen der Türen fährt der Käfer die Seitenscheiben ein Stück herunter. Das geht aber nur, wenn diese nicht in der Führung festgefroren sind. Nach Einsatz von reichlich Enteisungsspray und dem Teigschaber, ließen sich die Türen und auch die Kofferraumklappe schließlich öffnen und ich konnte die Gummistiefel aus dem Kofferraum und einen Eiskratzer aus dem Wageninneren befreien. Abschließend habe ich die Gummidichtungen reichlich mit Melkfett eingerieben, damit sie in den kommenden Tagen bei den angekündigten zweistelligen Minustemperaturen nicht festfrieren. So jedenfalls die Theorie.

Anschließend drehte ich mit winterwarmen Gummistiefeln an den Füßen eine Runde ums Haus und durch den Garten, um den Wintereinbruch zu dokumentieren.

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Nu isser wech

Am Mittwoch gab es einen letzten Blick auf den geschmückten Weihnachtsbaum, dann verschwanden die Kugeln und Kerzen im Karton, bis zum nächsten Jahr. Den Baum haben die Müllwerker am Donnerstag mitgenommen. Tschüss Baum, danke dass du so schön für uns geleuchtet hast.

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Das neue Jahr hat begonnen, Frau Ladybird ist weiterhin zu Hause und verlässt das Haus lediglich zum Einkaufen. Einkaufen war allerdings bisher nicht nötig, da die Vorräte der Feiertage noch aufgebraucht werden mussten.

Der Mann im Haus hat noch zwei Tage Urlaub, dann wird er wieder unter dem Dach sein Homeoffice beziehen und von dort mit der Welt kommunizieren.

Frau Ladybird telefoniert ab und an mit der besten Freundin, die bis zum östlichen Rand des Ruhrgebiets Abstand hält und zu Hause bleibt.

Gestern wurden die „Numberpeople“ geboren, kleine Strickmännchen, deren Körper aus einer Ziffer besteht und die nun allein oder in kleinen Gruppen über Blätter auf meinem Schreibtisch tanzen. Einige von ihnen tummeln sich bereits in meinem Instagram Account. Gerade sprang eines aus dem Tageskalender, um diesen Blogbeitrag zu zieren.

Sollte sich Herr Lauterbach mit seiner Forderung nach einem unbeschränkten Lockdown über den Januar hinaus durchsetzen, werde ich genug Zeit haben, um Skizzenbücher mit den kleinen Figuren zu füllen.

Es gibt auch noch andere Projekte, die im letzten Jahr entstanden sind und in 2021 weitergeführt werden können. Näh- und Strickprojekte, Koch- und Backprojekte. Und dann ist da auch noch eine Gitarre und ein Keyboard.

Schaun wir mal, wie sich das Jahr so entwickelt.

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Elf

Licht bei den Zügen … nicht nur zu Weihnachten schön.

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Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen, zufällig oder absichtlich eine schöne Adventszeit. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

Erst eins …

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In wenigen Schritten zum selbstgemachten Traubensaft“ versprach die Internetseite [Link] und tatsächlich waren es „nur“ 7 Schritte: waschen – abpulen – kochen – pürieren – pressen – aufkochen – abfüllen. Das Ergebnis, auch wie versprochen, 2 Flaschen Saft und, das stand nicht dabei, Hände wie nach stundenlanger Gartenarbeit ohne Handschuhe.

Bleibt die spannende Frage, wie lange sich der Saft in den Flaschen halten wird. Wahrscheinlich ist er eher zum baldigen Verzehr bestimmt. Aber das dürfte kein Problem sein. Die erste Kostprobe war vielversprechend und sehr lecker. Besonders gut als Schorle.

Es gibt noch eine weitere Schüssel Trauben, die werde ich heute verarbeiten und diesmal beim Auspressen Handschuhe tragen.

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Ein besonderes Datum. Für Hochzeitstage zum Beispiel. Oder auch für Fotoaktionen. Ich habe am Siebten im Siebten weder geheiratet noch sieben Fotos gemacht. Gerade mal vier Fotos kann ich Ihnen bieten, die meine Aktivitäten am Siebten im Siebten zeigen, denn ich war beim Möbelschweden.

Dort habe wieder einmal festgestellt, dass Einkaufen in Zeiten von Corona keinen Spaß macht. Und das liegt nicht an der Mund-Nasen-Bedeckung, die im Möbelhaus Pflicht ist. Es liegt auch nicht am Abstand von 1,5 m, den es einzuhalten gilt. Es liegt vielleicht ein kleines daran, dass das Restaurant geschlossen ist und es keinen Kaffee, keine Mandeltorte und keine Fleischbällchen gibt. Vor allem liegt es aber wohl daran, dass ich eigentlich nichts aus dem Sortiment brauche. Ich habe schon alles. Nur eben nicht genug Kunststoffkisten zur Aufbewahrung meiner Nähutensilien im neu gestalteten Regal. Und da mir der Möbelschwede im Juni einen Gutschein geschenkt hat, um mich wieder einmal in seine Hallen zu locken, bin ich gestern diesem Ruf gefolgt.

Fünf neue Stapelboxen habe ich in den Einkaufswagen gepackt und danach den obligatorischen Blick in die Fundgrube geworfen. Dort bin ich tatsächlich fündig geworden und habe 6 Weißweingläsern für je 50c ein neues Zuhause gegeben.

Leider hat der Möbelschwede nicht meinen gesamten Einkauf bezahlt, da in meinem Überraschungsgutschein nur die garantierten 5 € versteckt waren.

Am Abend wurde das besondere Datum dann mit einem besonderen Abendessen gefeiert: Schweinefilet aus dem Backofen und als Vorspeise Ochsenherztomaten mit Mozarella auf Blattsalat.

Dazu gab es Weißweinschorle aus den neuen Gläsern.

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Nach langer Zeit habe ich wieder einmal einen Zwiebelkuchen mit Hefeteig gebacken und er hat geschmeckt „wie früher“.

Dazu habe ich für den Hefeteig 400 g Mehl in eine Schüssel gegeben und mit 1 Tl Salz verrührt. 25 g frische Hefe und 1 Tl Zucker habe ich in 200 ml lauwarmem Wasser aufgelöst und zusammen mit 50 ml Öl zum Mehl gegeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Den Teig habe ich mindestens eine Stunde zugedeckt gehen lassen (länger ist auch kein Problem).

Während der Teig ging, habe ich zwei Gemüsezwiebeln (ca. 1 kg) halbiert und in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne habe ich Speckwürfelchen in 1 El Öl ausgelassen, die Zwiebeln hinzugefügt, unter Rühren glasig gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und abkühlen lassen.

Nach der Gehzeit habe ich den Teig noch einmal geknetet, auf einem gefetteten Backblech ausgerollt, einen Rand hochgezogen, das Blech mit einem Tuch abgedeckt und den Teig noch einmal für ca. 10 Minuten gehen lassen.

Nun habe ich 3 Eier mit 200 g Creme Fraiche verquirlt, die Hälfte davon mit den gedünsteten Zwiebeln vermischt und noch einmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Die Zwiebelmasse habe ich auf der Teigplatte verteilt, dann die andere Hälfte der Ei-Sahne-Masse darüber gegossen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten hellbraun gebacken.

Wer mag kann etwas geriebenen Bergkäse unter die Zwiebelmasse mischen und/oder auch mit Kümmel würzen.

Der Zwiebelkuchen lässt sich sehr gut einfrieren und im Backofen wieder aufbacken.

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Geburtstagskinder dürfen sich einen Kuchen von mir wünschen. Der Lieblingsmann hatte gestern Geburtstag und wünschte sich eine Schwarzwälder Kirschtorte. Diesen Wunsch konnte ich ihm erfüllen, allerdings ohne Kirschwasser, den schließlich war auch der Vierjährige zur Geburtstagskaffeeparty eingeladen.

Schwarzwälder Kirschtorte – Außenansicht

Wenn Sie auch so eine Torte backen möchten, dann lesen Sie auf Seite 2 weiter.

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Wir sind in der 9. Woche im Homeoffice. Ich habe genug Mehl im Haus, sogar in verschiedenen Ausmahlgraden (Typ 405 und 550), und ich habe genug frische Hefe im Kühlschrank. Da der Mann im Haus und ich zum Frühstück gerne Rosinenstuten essen, suche ich nach einem Rezept dafür und werde in der WDR Mediathek fündig. Dort präsentiert Konditor Marcel Seeger aus Nettetal regelmäßig Rezepte für Kuchen, Torten und Brot. Sein Rezept für Rosinenstuten backe ich nach – und scheitere kläglich.

Erste Zweifel kommen mir schon beim Kneten des Teigs. Die Konsistenz fühlt sich für mich nicht richtig an, zu trocken, obwohl ich mich bei der Zugabe von Ei und Milch genau an das Rezept gehalten habe. Die Gehzeit des Teigs ist wohl deutlich zu kurz, eine Verdoppelung des Teiges findet nicht statt. Mir kommen erneut Zweifel, doch ich arbeite weiter nach Rezept. Auch die angegebene zweite Ruhephase nach dem Unterkneten der Rosinen führt nicht zum Aufgehen des Teiges. Wieder verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl und schiebe die Form in den Ofen. Das Ergebnis nach der angegebenen Backzeit ist nicht genießbar, auch nicht mit gutem Willen. Ich entsorge den Stuten schweren Herzens und bin frustriert.

Doch nach dem Motto „Geht nicht geht anders“ habe ich am nächsten Tag mein eigenes Mandelstutenrezept herausgesucht und zu einem Rosinenstutenrezept umgewandelt. Ich habe dabei die gleiche Hefe verwendet und das gleiche Mehl wie beim ersten, gescheiterten Versuch. Lediglich die Ruhezeiten des Teiges und die Backzeit habe ich verändert.

Und siehe da, das Ergebnis ist sehenswert und köstlich.

Rosinenstuten – wie vom Bäcker

Das Rezept zum Nachbacken nach dem Klick auf Seite 2.

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