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Archive for the ‘Herbstliches’ Category

Max Raabe besingt den perfekten Ferientag. Nachahmenswert.

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Heute habe ich auch ein Herz für Sie, liebe Frau Waldspecht. Es ist mir einfach so vor die Füße gefallen auf dem Lehrerparkplatz.

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Der alte Rosenstock im Garten blüht wieder, ein letztes Aufbäumen vor der Winterpause? Ich weiß nicht, ob der alte Herr den kommenden Winter unbeschadet überstehen wird, ich hoffe mal und drücke ihm meine so gar nicht grünen Daumen.

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Während draußen die Sonne auf die bunten Blätter der Bäume scheint, prüfe ich zusammen mit einer Kollegin die Schülerinnen und Schüler meines Leistungskurses im 30-Minuten-Takt. Diese Kommunikationsprüfung ersetzt eine Klausur in der Qualifikationsphase.

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So schön können Prüfungen in der Schule sein …

Zentrales Thema ist „Science and Technology“ (Wissenschaft und neue Technologien) mit den Schwerpunktthemen „künstliche Intelligenz“, „Überwachungsstaat“,Genetisch Modifizierte Organismen“ und „Human Cloning“.
Die Prüflinge beschreiben, analysieren und kommentieren einen Cartoon oder ein Bild. Anschließend diskutieren sie mit einem Partner die Chancen und Gefahren ihres Themenbereichs. Oft ist es schwierig, eine Position überzeugend zu vertreten, die nicht der eigenen Einstellung zur Thematik entspricht. Ob man Gegner oder Unterstützer ist, erfährt man erst kurz vor der 30-minütigen Vorbereitungszeit. Neben Sachkompetenz wird vor allem die kommunikative Kompetenz bewertet. Jeder und jede kann punkten, wenn er oder sie Argumente verständlich und nachvollziehbar in der Zielsprache Englisch formuliert.
Die mündliche Kommunikationsprüfung  ist eine Chance für diejenigen, die sich bei einer schriftlichen Textanalyse schwer tun. Den Schülern gefällt es, sich zusammen mit ihrem Wunschpartner auf die Prüfung vorbereiten zu können. Oft werden sie zu einem eingespielten Team, das sich auch bei sprachlichen Schwierigkeiten während der Prüfung unterstützt. „Do I understand you correctly that you mean …?“ Man spielt sich die Bälle zu und reagiert auf die Argumente des Partners.
Es gibt viele sehr gute Prüfungsergebnisse und auch schwächere Schüler erreichen manchmal mehr als ausreichende Leistungen. Ein „mangelhaft“ ist eher eine Seltenheit.
Positiv für mich als Lehrerin: ich muss keine Klausuren korrigieren. Am Ende des Prüfungstages trage ich die erreichten Punkte in das Bewertungsraster ein, errechne die Note, unterschreibe und fertig. Schon in der folgenden Stunde erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse.

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Das große Kind: Guck, so sieht es gerade hier aus!

Frau Ladybird: Guck, so sieht es gerade hier aus!

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Das Bett unterm Dach ist frisch bezogen, Bad und Gästetoilette auf Hochglanz gebracht, die Warmhaltekanne mit frischem Kaffee befüllt. Schnell hängt der Mann im Haus noch drei Bilder im Treppenhaus auf … dann ist sie auch schon da, die beste Freundin vom östlichen Rand des Ruhrgebiets, zum traditionellen Ferienbesuch.

Neben ganz viel Informationsaustausch planen wir auch immer ein touristisches, kulturelles oder kulinarisches Highlight. Als die erste Tasse Kaffee getrunken und die ersten Neuigkeiten ausgetauscht sind, machen wir uns auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle und fahren ins Zentrum der Stadt. Für ein erstes kulinarisches Erlebnis besuchen wir die „SuppKultur“ auf dem Stadtmarkt und entscheiden uns für Kartoffelsuppe mit (Bio)Bockwurst und ein Glas vom Wein der Woche.

So gestärkt laufen wir zum 1897 als Denkmal für Kaiser Wilhelm erbauten Museum der Stadt, das im Sommer 2016 nach 6-jähriger Umbauzeit wieder eröffnet wurde. Die aktuelle Ausstellung heißt „Das Abenteuer unserer Sammlung I“ und zeigt ausgewählte Werke aus dem Fundus des Museums, aktuelle, moderne und alte Kunst, zusammengestellt unter einem thematischen oder stilistischen Thema. Es gibt Gemälde, Skulpturen, Fotos und Installationen. Die bekannteste ist sicherlich die von Joseph Beuys 1984 persönlich für das Museum konzipierte Installation in zwei Räumen (mehr Info hier). Es gibt viel zu entdecken und wir verbringen eine unterhaltsame Zeit.

Als wir das Museum verlassen, fängt es an zu regnen. Wir finden ein trockenes Plätzchen bei Anna und Kathrin im Liesgen. Dort bestellen wir leckeren Milchkaffee und – nach kurzem Zögern (eigentlich sollten wir nicht, oder?) – jeder ein Stück Kirsch-Streusel-Torte. Ein Foto gibt es nicht, Sie dürfen gerne ihre Fantasie bemühen.

Als wir das Café verlassen, hat es aufgehört zu regnen und wir machen noch einen Abstecher zum örtlichen Creativ-Markt. Dort erfüllt mir die beste Freundin den Wunsch nach einem „Zentangle®“-Buch. Dann fährt uns die Straßenbahn zurück.

Um den Urlaubscharakter des Besuchs perfekt zu machen, kochen wir das Abendessen nicht selber, sondern überlassen dies dem Koch im Cafe Kosmopolit. Das Restaurant liegt mitten in der Stadt, versteckt in einem ehemaligen Lagerhaus. Gebaut um die Jahrhundertwende, war es zunächst Kaffeehandlung, danach Fuhrpark und Lager einer örtlichen Möbelmanufaktur. Große Türen, Industriesäulen und die Höhe des Raumes erinnern an die frühere Nutzung des Gebäudes.

Parkplätze in der Nähe des Restaurants sind eher spärlich, doch wir haben Glück, denn der „Lieblingmann“ chauffiert uns und findet eine Lücke direkt vor den Eingang. Wir behaupten, er habe beim Kauf seines Autos nicht nur die Farbe und Ausstattung, sondern auch die Option „freier Parkplatz“ gewählt.

Bei leckerem Essen, weißem Wein und netten Gesprächen lassen wir den Urlaubstag ausklingen. Ein Foto von Salat mit Tandoori-Hühnchen, Lachs auf Kürbisgemüse und Penne mit scharfen Hackfleischbällchen gibt es nicht, auch hier ist wieder Ihre Fantasie gefragt.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen macht sich die beste Freundin wieder auf den Rückweg nach Hause. Schön wars. Wir freuen uns schon auf die nächsten Ferien. Bis dahin werden wir Ideen für weitere gemeinsame Unternehmungen sammeln.

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Wenn keiner der gängigen Deko-Märkte einen jahreszeitlich passenden Schriftzug anbietet, dann muss Frau Ladybird halt selber zu Farbe und Pinsel greifen. Danke an das große Kind für den Tipp mit dem Wasserfarbkasten :-*

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