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Archive for the ‘Persönliches’ Category

Der Essener Grugapark feiert an diesem Wochenende seinen 90. Geburtstag, eine Veranstaltung, die ich gerne besucht hätte, mit Musik im Park und eine Lasershow am Grugaturm statt Feuerwerk. Doch am Ende des Tages sorgte das Tiefdruckgebiet Bernd dafür, dass wir keinen Ausflug in die alte Heimat gemacht haben.  

Dafür gucken wir ein  Fußballspiel, das torlos unentschieden endet und weder bei mir noch beim Mann an meiner Seite für Begeisterung bezüglich der Leistung unserer jeweiligen Lieblingsmannschaft führt.

Zum Abendessen in der Halbzeitpause habe ich eine Quiche vorbereitet. Mit Blattspinat, Zwiebeln und Speckwürfeln aus einer Packung, die zum Glück noch nicht gemerkt hat, dass ihr „Verfallsdatum“ schon zwei Wochen zurückliegt. Insgesamt eine sehr köstliche Kreation, die wir bestimmt wiederholen werden. Es blieben drei Stück übrig, die nun im Kälteschlaf liegen.

Rezept für Spinat-Quiche nach dem Klick auf das Foto!

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They say the hardest things to say in life are the first hello and the last good bye. But before we go we want you to know that we have always respected your loyalty that we have always valued your friendship and we will always be grateful for this amazing life you’ve given us. No sad good byes tonight for wherever we go from this day forward you will be in our hearts. God bless you all.

Bruce Guthro, Runrig, Stirling Castle, Scotland, August 2018

Wir waren live dabei, als sich die Jungs von Runrig an zwei Tagen zum letzten Mal mit 50.000 Fans aus aller Welt vor der historischen Kulisse von Sterling Castle zum „Last Dance“ trafen und sich nach 45 Jahren aus dem Musikgeschäft verabschiedeten. Ein historischer Moment und ein beeindruckendes Konzert.

17. August 2018 – Stering Castle, Scotland

Ein Jahr später gibt es die DVD und die CDs zum Abschiedskonzert in einem Sammelalbum zusammen mit einem sogenannten „coffeetable book“, in dem Mitglieder der Band ihre persönlichen Erinnerungen an die letzten beiden Konzertabende schildern. Dazu einige der schönsten Fotos des Konzerts. Eine schöne Erinnerung in einer limitierten Ausgabe von 9000 Exemplaren. Meins hat die Nummer 4626.

Collector’s Edition No 4626 – Erinnerung in Bild und Ton

„Music lives on, Runrig lives on.“

Donnie Munro bei seinem Abschied von der Band 1997

Eine Kostprobe aus dem Konzert im August 2018 für alle, die Runrig nicht kennen:

We will remember – this book of golden stories, these days of olden glory

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Die Steuern sind fertig. Belege wurden zusammengesucht, eingescannt und dem Steuerberater digital übermittelt. Endlich. Für 2018 dürfte es noch einmal eine Erstattung geben, im nächsten Jahr wird sie dann deutlich geringer ausfallen. Werbungskosten wie Fachliteratur und Arbeitsmaterialien fallen für Rentnerinnen nicht mehr an, brauchen sie doch weder Berufshaftpflicht noch Arbeitszimmer.

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Im Rahmen der Umgestaltung meines Arbeitszimmers habe ich nicht nur zahlreiche Kartons mit alten Unterrichsmaterialien entsorgt, sondern nun auch endlich die Gardine entfernt, die schon seit unserem Einzug ins Haus vor dem Fenster hing. Es werde Licht.

Ausblick

Statt einer Gardine schützt nun eine Fensterfolie vor ungewollten Einblicken. Die Orchideen fühlen sich befreit, müssen sich nicht mehr hinter der Gardine verstecken.

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Seit Donnerstag, 1. August 2019 bin ich nicht mehr Angestellte im Öffentlichen Dienst des Landes NRW. Für meinen Lebensunterhalt zahlt jetzt die Bundesrepublik Deutschland, also Sie und Du und Ihr. Vielen Dank.

Blumentorte

Ein Grund zum Feiern fand ich und lud die liebste Freundin, das kleine Kind, den Dreijährigen, den Papa vom Dreijährigen und den Lieblingsmann ein.

Am Nachmittag fuhren drei Frauen und ein kleiner Mann zum Bauerncafé, aßen riesige Tortenstücke, tranken Kaffee, Cappucchino und Limonade und kauften anschließend auf dem Bio-Bauernhof meines Vertrauens Grillfleisch und Grillwürstchen.

Am Abend kamen der Papa vom Dreijährigen und der Lieblingsmann dazu, und wir aßen Kartoffelsalat „wie von Oma“ und Leckeres vom Grill.

Mit der liebsten Freundin saß ich noch lange nachdem die Familie nach Hause gefahren und der Lieblingsmann zu Bett gegangen war, und wir redeten – über neue und alte Zeiten, über Schule, Kinder, Kochrezepte und natürlich auch über Männer. Erst sehr weit nach Mitternacht gingen wir schlafen.

Nun kann es ganz offiziell beginnen, das Abenteuer Rentnerinnenleben. Ich bin gespannt, welche Überraschungen und Herausforderungen es für mich bereithält.

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Das Catsitting ist in die zweite Phase eingetreten. Bisher war es meine Aufgabe, den Katzen der Nachbarn morgens ihr Futter für den Tag hinzustellen, Wasser aufzufrischen, ein paar Streicheleinheiten zu verteilen, fertig.

Seit Montag ist auch das Abendprogramm hinzugekommen, da der über achtzigjährige Katzensitter für die Abendschicht eine Radtour entlang der Ems angetreten hat. Mehr als zweihundert Kilometer, zwar mit dem E-Bike, aber immerhin, Respekt.

Also werde ich bis Freitag auch am Abend von der kleinen Tigerkatze erwartet. Für das Gute-Nacht-Programm. Die Unterhaltung ist sehr einseitig. Ich bekomme keine Antwort auf meine Frage, ob sie einen schönen Tag verbracht habe und welche Abenteuer sie erlebt hat auf ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft. An Gute-Nacht-Geschichten von der Stadtmaus und der Landmaus ist sie nicht interessiert. Immerhin nimmt sie gnädig ein paar Leckerchen, die ich ihr vor die Nase lege. Und streicheln darf ich auch.

Mau 🙂

Catsitting – Frühstückszeit

Und falls Sie sich gefragt haben, warum ich nur von und mit einer Katze rede, die andere lässt sich in der Wohnung nicht blicken, wenn ich da bin. Von ihrer Anwesenheit zeugt lediglich ein leergeschlecktes Tellerchen mit Dosenmilch, die nur sie mag.

Sie liegt tagsüber gerne hinter meinem Lavendel oder Minzestrauch, vn ihr gab es hier bereits ein Bild.

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Am Dienstag fahren wir mit dem Fahrad zur Rhineside und warten gemeinsam mit vielen anderen Menschen auf das Höhenfeuerwerk, das trotz der großen Hitze und Trockenheit nach Einbruch der Dunkelheit vom Duisburger Rheinufer aus gezündet werden darf. Wir blicken auf den Rhein, sehen die Schiffe vorüberfahren, es wird dunkel. Irgendwann ein lauter Knall – das Feuerwerk beginnt. Eine halbe Stunde lange leuchten die Feuersterne am Himmel.

Feuerwerk an der Rhineside

Am Mittwoch ist es heiß, sehr heiß. Im Haus ist es kaum auszuhalten. Ein Ventilator bewegt die Luft ein wenig. Ich hasse das Geräusch von Ventilatoren. Vom Windzug muss ich niesen.

Am Abend sitze ich im Garten, die Füße zeitweise im Mini-Planschbecken. Das Wasser kommt aus acht Metern Tiefe und ist angenehm kalt. Im Becken wird es sehr schnell angewärmt. Dann ist es keine wirkliche Erfrischung mehr.

Balance-Übung

Am Donnerstag erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt. Trotzdem treffe ich das große und das kleine Kind in einem japanischen Restaurant. Sie haben mich zum Sushi-Essen eingeladen.

Am Freitag kühlt es endlich ein wenig ab. Kurzfristig sind die Temperaturen draußen niedriger als drinnen. Es dauert eine ganze Weile, bis die Wärme wieder aus dem Haus hinausgelüftet ist. Der Ventilator läuft während ich am Schreibtisch sitze und Unterlagen und Rechnungen für die Steuererklärung heraussuche. Es fehlen immer noch wichtige Belege, die ich erst bei den entsprechenden Behörden anfordern muss.

Am Abend auf der Terrasse stecken der Lieblingsmann und ich gemeinsam die Füße ins Mini-Planschbecken. Wir haben uns gegen einen Ausflug in die Innenstadt zum traditionellen Freitags-Spießbraten-Essen entschieden. Zu grau sind die Wolken am Himmel. Sie künden von baldigem Regen.

Irgendwann hüpft ein Grashüpfer zu uns ins Wasserbecken. Weil der nicht schwimmen kann, wird er gerettet. Eine ganze Weile sitzt er völlig außer Atem und reglos auf der Tischdecke. Vielleicht ist er tot? Als ich eine Weile nicht hingeschaut habe, ist er verschwunden. Einfach weggehüpft, ins Gras hoffentlich.

Am Samstag regnet es dann ergiebig. So ergiebig, dass ich die Gießkanne unter den Regenablauf am Gartenhaus stellen kann. Während ich vor dem Regen geschützt auf der Mini-Veranda sitze und in den Garten blicke, tropft das Regenwasser vom Balkon direkt in den kleinen roten Eimer, den ich aufgestellt habe, um es zum Gießen der Orchideen zu sammeln.

Regentropfen, die in dem Eimer klopfen …

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