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Archive for the ‘Persönliches’ Category

Wenn meine guten Vorsätze zu Beginn des neuen Jahres gewesen wären, jeden Tag einen Beitrag für mein Blog zu schreiben, dann wäre ich schon jetzt damit gescheitert. Deshalb habe ich mir ein derartiges Ziel gar nicht erst gesetzt. Aber ein bisschen öfter möchte ich in diesem Jahr doch zur Unterhaltung meiner treuen Leser beitragen und auch einige neue Blogbesucher gewinnen, die dann vielleicht gelegentlich einen Kommentar hier lassen, das wäre schön.

Das neue Jahr begann dort, wo ich am liebsten bin, auf einem Schiff, auf dem Wasser, zwischen Ijmuiden und Amsterdam. Ein wirklich gelungener Start, eine empfehlenswerte Mini-Kreuzfahrt mit DFDS-Seaways. Die Reederei bezahlt mich für diese Werbung (leider) nicht, wir nutzen deren Schiffe jedoch gerne, wenn wir nach England oder Schottland fahren.

Am 2. Tag des Jahres ging der Lieblingsmann dann wieder wie gewohnt zur Arbeit und ich hätte eigentlich ausschlafen können. Eigentlich, hätte Frau Magenta nicht dafür gesorgt, dass ich bereits am frühen Morgen unter (!) meinem Schreibtisch saß und fasziniert auf grüne und rote Kontrollleuchten starrte, um dann wenig später zu erfahren, dass Internet und Telefon bis zum Abend nicht funktionieren würden. Auf diese Weise war ich bei den Korrekturen einer Klausur und dem Erstellen von Aufgaben für eine mündliche Prüfung ganz ungestört von den Versuchungen, die das Internetz so bereit hält.

Frau Magenta brauchte dann noch bis zum Nachmittag des 3. Tages im neuen Jahr, um unser Haus wieder mit der Welt zu verbinden. Die internetfreie Zeit nutzte ich für einen Besuch bei den hiesigen Discountern und Supermärkten zwecks Beschaffung von Jahresanfangslebensmitteln und für einen Ausflug zum Buchhändler meines Vertrauens, der mir die „Heimathäppchen“ aus NRW (in Buchform) für die beste Freundin am Rand des Ruhrgebiets verkaufte, die genau wie ich ein Kind des Ruhrgebiets ist.

Bei eben dieser Freundin vom östlichen Rand des Ruhrgebiets war ich am 4. Tag des Jahres zu einer kleinen Nachgeburtstagsfeier mit ganz viel analogem Mädchenchat, Wellness im nagelneuen Saunahaus, Hundekuscheln und natürlich allerlei kulinarischen Genüssen eingeladen.

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Ein guter Plan für das neue Jahr: Let’s make a difference in people’s lives in 2019. Für diejenigen unter Ihnen, die nicht ganz so sicher in der englischen Idiomatik sind:  to make a difference (Linguee Online Wörterbuch) bedeutet, etwas zu bewegen, so dass sich das Leben unserer Mitmenschen zum Positiven verändert und dadurch letztendlich auch unser Leben.  Dann, so meint Michelle Obama, dürfen wir uns „erfolgreich“ nennen.

Wir müssen also nicht alles anders machen im neuen Jahr, das wird sowieso nicht funktionieren. Wir müssen keine großen Projekte realisieren. Niemand muss als Entwicklungshelfer(in) nach Afrika gehen oder versuchen, die bedrohte Tierwelt zu retten. Es reichen kleine Veränderungen im Alltag, zum Beispiel weniger (Plastik)-Müll zu verursachen, weniger wegzuwerfen, Reste zu verwerten.

Wünschen wir uns also gegenseitig viel Erfolg bei allem was wir in 2019 tun. Möge es „den Unterschied machen“, etwas bewegen, für andere und für uns.

P.S.: Das Zitat fand ich auf einem Poster, das in der Damentoilette auf der Princess Seaways hing, dem Schiff, mit dem ich ins Neue Jahr gefahren bin.

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Fast hätte ich es in diesem Jahr geschafft, die Reifenregel „von Oktober bis Ostern“ für meine Winterräder einzuhalten. Mit nur zwei Tagen Verspätung haben zwei fleißige Jungs in blauen Overalls heute morgen um 8 Uhr innerhalb von 15 Minuten die Sommerräder runter und die Winterräder drauf geschraubt. Ratzfatz. Jetzt kann die Kälte kommen.

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Herbstferien, Sie wissen schon, meine letzten …

Mein zweiter unterrichtsfreier Tag beginnt früh heute, es ist noch gar nicht richtig hell draußen. Ich hole mir einen Kaffee an den Schreibtisch und fahre den Computer hoch. Auf dem Schreibtisch liegt der Stapel mit den Arbeiten der 7. Klasse. Nicht immer ist das Titelblatt so einladend wie dieses hier.

Leider ist der Inhalt weniger erfreulich. Heute korrigiere ich den Vokabelteil, es geht darum, verschiedene englische Übersetzungen des deutschen Verbs „gehen“ in einen Lückentext einzusetzen. „How goes you?“ sollte eigentlich niemand mehr schreiben, das haben wir zu Beginn der 5. Klasse schon besser gelernt. Trotzdem muss ich diese Lösung zwei Mal als falsch anstreichen.

In der nächsten Aufgabe muss man sich bei der Bildung von Sätzen zwischen dem Perfekt und dem Präteritum entscheiden, es gibt Signalwörter, die eine Entscheidung leichter machen sollen. Das Ergebnis ist vielfach wenig erfreulich. Die Verwendung der richtigen Zeitformen wird bis zum Abitur ein Problem bleiben, das weiß ich aus leidvoller (Korrektur)-Erfahrung.

Nach einer knappen Stunde lege ich den Rotstift zur Seite. Für heute ist der schulische Teil des Ferien-Pflichtprogramms beendet. Draußen ist es inzwischen hell geworden. Ich trinke einen zweiten Kaffee.

Nächste Ferienprogrammpunkte: Küche und Waschkeller.

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14 Tage unterrichtsfrei mit Zeit für

  • die Korrektur einer Klassenarbeit
  • die Korrektur von 3 Oberstufenklausuren
  • die Erstellung einer 9er Arbeit zum Thema „Applying for a job“
  • die Zusammenstellung der mündlichen Kommunikationsprüfung der Q2 zum Thema „Zukunftsvisionen“
  • einen Besuch bei der besten Freundin am östlichen Rand des Ruhrgebiets
  • Waschen, Putzen, Aufräumen
  • Fotos
  • Faulenzen

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Am letzten Mittwoch habe ich zum letzten Mal den Unterricht eines neuen Schuljahres begonnen.

So ist zumindest meine Planung, von der ich annehme, dass sie am 31.7.2019 Realität wird. Die Mitarbeiterin beim Dezernat für Personalangelegenheiten für Lehrerinnen und Lehrer hat mir den Eingang meines „Antrages auf vorzeitige Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses mit Ablauf des 31.7.2019“ bestätigt. Wenn ihr die Zustimmung des schulfachlichen Dezernats vorliegt, wird sie sich wieder bei mir melden. Ich habe keine Ahnung, ob selbiges Dezernat die Zustimmung verweigern kann, gehe einfach mal davon aus, dass diese Zustimmung lediglich eine Formsache ist und freue mich auf mein letztes Schuljahr.

Ab sofort werde ich in der Schule viele Dinge zum letzten Mal machen. Zum letzten Mal Konferenz zum Schuljahresbeginn, zum letzten Mal Klassenpflegschaftssitzung, zum letzten Mal Klassenlehrerin.

Auch zum letzten Mal fahre ich mit einer Abschlussklasse auf Kursfahrt. Am kommenden Sonntagabend um 20 Uhr geht es los. Wir fahren nach Cornwall und hoffen auf ein wenig spätsommerlichen Sonnenschein an der Atlantikküste. Wäre doch angemessen bei meiner letzten Kursfahrt, oder?

Von all den anderen Dingen, die ich in den kommenden Wochen und Monaten „zum letzten Mal“ mache, werde ich gerne in der  Kategorie „Letztmaliges“ hier berichten.

Ich freue mich schon jetzt auf ein Leben ohne Schule, das ich mir ein gutes Jahr vor dem gesetzlichen Rentenalter gönnen werde. Und damit ich mich schon einmal üben kann, wie es ist, weniger Zeit in der Schule und mehr zu Hause zu verbringen, sieht mein Stundenplan in diesem Schulhalbjahr einen freien Tag am Freitag vor.

Der Stundenplan für zukünftige Rentnerinnen

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Als „Mutter der Braut“ bin ich nicht nur für das Kleid der Braut sondern auch für die Hochzeitstorte verantwortlich. Freiwillig, versteht sich. Ich backe gerne Kuchen, traditionell jedes Jahr eine Geburtstagstorte für das große und das kleine Kind, also auch die Hochzeitstorte für den großen Tag.

Die Braut darf Wünsche äußern und so wünscht sie sich zunächst „keine Buttercreme“ und „keine Fondanttorte“. Das schränkt die Möglichkeiten der Gestaltung der äußeren Hülle einer solchen Torte schon ziemlich ein. Auf jeden Fall „drei Etagen“ soll sie haben und die Füllung „mit Himbeeren“ aber gerne auch „mit Schokolade“. Oben drauf bitte „kein Brautpaar“. Ah ja.

Das große Kind schickt Bilder von diversen Hochzeitstorten, die Menschen aus aller Welt, Profis und Laien, gebacken und fotografiert haben auf mein Smartphone. Eine „naked cake“ mit Beeren wird zum Favoriten, aber bitte nicht „naked“ sondern ganz weiß, aber „keine Buttercreme“ und „kein Fondant“ (s.o.)

Mir ist ziemlich schnell klar, dass die Torte mit einer weißen Ganache eingestrichen werden wird, damit ist die Aufgabenstellung „keine Buttercreme“ und „kein Fondant“ gelöst.

Für den Boden plane ich zunächst einen Biskuitboden, das klassische Familienrezept, entscheide mich dann aber sehr schnell für den sogenannten „Wunderboden“, der von Tortenbäckern und Bäckerinnen im Internet als besonders geeignet für Hochzeits- und Motivtoren gelobt wird. Eine gewisse Festigkeit des Bodens bei drei Etagen scheint sinnvoll.

Die Zutaten sind Eier, Zucker, Mehl, Backpulver, Öl und eine Flüssigkeit nach Wahl. Sehr häufig wird Eierlikör empfohlen, der den Boden besonders locker und aromatisch machen soll. Klar, Alkohol ist ein Treibmittel. Da bei der Hochzeit aber auch Kinder von der Torte essen werden, entscheide ich mich für Milch.

Im März, zu meinem Geburtstag, gibt es die erste Testtorte. Ein „Wunderboden“ mit Chocomel als Flüssigkeit macht den Boden leicht schokoladig. Das passt zu der Füllung, einer Zartbitterganache. Eingestrichen wird die Torte mit weißer Ganache. Diese Torte soll im Finale die Basis der Hochzeitstorte bilden.

Die Testesser, dabei auch die Braut und der Rest der Familie inclusive Kind, sind mit dem Ergebnis zufrieden.

In den folgenden Wochen und Monaten freut sich der Lieblingsmann über die eine oder andere Mini-Sonntagstorte, bei der entweder eine Variante des Bodens, die Standfestigkeit von Sahne oder eine Himbeerfüllung getestet werden. Ich probiere aus, wie viele Blätter Gelantine nötig sind, um eine Himbeer-Mascarpone-Creme zu versteifen. Familienmitglieder und/oder Nachbarn stellen sich als Kuchentester zur Verfügung. Im Juli, einen Monat vor dem Finale, werden die meisten Tests durchgeführt.

Die Testphase endet heute, 7 Tage vor dem großen Ereignis mit einer Generalprobe: eine Torte mit zwei statt drei Etagen, zwei verschiedene Böden und zwei verschiedene Füllungen. Bericht und Bilder in einem nächsten Beitrag.

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