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Archive for the ‘Schnell und Lecker’ Category

Der Mann im Haus wollte gerne Blumenkohl. Er isst ihn am liebsten mit viel Holländischer Sauce und einem Stück Fleisch. Da ich aber versuche, unseren Fleischkonsum ein wenig einzuschränken, habe ich einen Blumenkohlauflauf vorgeschlagen, auch mit Holländischer Sauce und mit Schinken und Kartoffeln. Und mit Käse überbacken.

Die Idee für das Rezept kommt aus dem Mauskochbuch, aus dem das kleine Kind gerne und erfolgreich kocht.

Die Holländische Sauce kam aus dem Päckchen und ich habe sie mit Milch „verlängert“. Ich habe ca. 500 g Blumenkohl und 500 g Kartoffeln genommen und etwa 8 Minuten in Salzwasser vorgekocht.

Wir haben zu Zweit den ganzen Auflauf geschafft. Der Mann im Haus war positiv beeindruckt und hat eine Wiederholung genehmigt. 😉

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Als ich klein war, gab es Spinat bei uns zu Hause nicht aus dem Tiefkühler. Meine Mutter kaufte ihn im „Gemüsegeschäft“ oder auf dem Markt. Sie hat ihn zunächst ausgiebig gewaschen und dann in einem großen Topf in kochendem Wasser blanchiert. Danach wurde er auf einem Holzbrett mit dem großen, scharfen Messer gehackt. Das Brett war anschließend immer ganz grün. Der Spinat kam dann in einen Topf, in dem vorher Speck und Zwiebeln ausgelassen worden waren, so ein großer scharzer Topf war das. Wenn er gar war, wurde er noch mit Stärkemehl und Milch angedickt – für den rahmigen Geschmack. An einen „Blubb“ kann ich mich nicht erinnern, mit Sahne wurde bei uns nicht gekocht, die gab es auf dem Kuchen.

Heute ist Spinat ein schnelles Essen. Ich nehme Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe und mache lediglich das Kartoffelpüree selber. Und die Spiegeleier brate ich in Butter. Sehr köstlich. Wir haben ein ganzes Paket Spinat und Kartoffelpüree aus 500 g Kartoffeln geschafft gestern. Die wahre Völlerei. Dafür gab es dann keinen Nachtisch 😉

Aber ein Gesicht für die gute Laune gab es auf dem Teller.

Das Monster mit den grünen Haaren 🙂

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Pfannkuchen mache ich eigentlich, wenn der Vierjährige zu Besuch ist. Wir sind dann immer sehr gespannt, welches Bild sich nach dem Wenden auf der Oberseite des Pfannkuchen zeigt. In Zeiten von Corona darf der Vierjährige leider nicht hier sein, dafür habe ich gestern für den Lieblingsmann und mich Bilderpfannkuchen gebacken. Dazu gab es selbstgemachtes Apfelkompott.

Für den Pfannkuchenteig habe ich 3 Eier schaumig geschlagen und mit 150 ml Milch, 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker verrührt. Dann habe ich 250 g Mehl nach und nach dazu gegeben und mit dem Schneebesen glatt gerührt. Anschließend kamen noch 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure hinzu, das macht den Pfannkuchen locker. Den Teig habe ich in der Schüssel abgedeckt 30 Minuten stehen lassen. Dadurch quillt das Mehl auf und die Pfannkuchen werden beim Backen fluffig.

In einer Pfanne (24 cm) habe ich dann etwas Pflanzenöl erhitzt. Wichtig ist, die Pfanne nicht zu heiß werden zu lassen (mittlere Hitze), damit der Pfannkuchen nicht verbrennt. Wenn die Pfanne heiß ist, gebe ich eine Kelle Teig hinein und brate bis die Oberfläche kaum noch flüssig ist. Dann wenden und das Bild betrachten.

Der erste Pfannkuchen wird meist nicht so schön, die Pfanne muss sich erst ein wenig „einbraten“. Auch diesmal war das zweite Bild deutlich eindrucksvoller.

Sie dürfen gerne kommentieren, welche Tiere oder Figuren Sie auf den Pfannkuchen sehen.

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Diesmal habe ich in der Mikrowelle gekocht. Man sollte ein Mikrowellengeschirr mit 1,5 l Fassungsvermögen verwenden, dann ist genug Platz zum Rühren.

Ich habe 3 Paprika, 2 Zwiebeln und eine Knoblauchzehe in kleine Würfel geschnitten, mit 3 EL Öl im Mikrowellenbehälter verrührt, bei 600 W für 3 Minuten vorgegart und anschließend gut umgerührt.

Dazu kamen 250 g kleingewürfelte Fleischwurst, 200 g stückige Tomaten (Dose), 5 EL Ketchup, 3 EL saure Sahne/Schmand/Creme fraiche, 1 TL Basilikum (getrocknet), 1 TL Oregano (getrocknet). Alles gut verrühren und dann für 15 Minuten bei 600 W garen. Zwischendurch 1-2 Mal rühren. Anschließend 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Dazu haben wir Reis gegessen, es passen aber auch Nudeln oder Kartoffelpüree.

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Im Kühlschrank war noch ein halber Würfel Hefe, im Keller noch eine Tüte Äpfel und im Schrank war noch Mehl. Was lag also näher, als einen leckeren Apfelstreuselkuchen zu backen.

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Mein diesjähriges Mitbringsel zur Familienweihnachtsfeier, aber auch als weihnachtliches Dankeschön für Nachbarn, die Pakete für mich annehmen und für eine liebe Freundin, die uns heute Abend zum nachweihnachtlichen „Resteessen“ eingeladen hat.

Aus 100 g Zartbitter-Kuvertüre, 200 g Butter, 175 g Mehl, 25 g Kakaopulver, 3 Teelöffeln Backpulver, 4 Eiern, 1 Prise Salz, 200 g Puderzucker und 100 g Vollmilchjoghurt entstand ein Schokoladen-Rührteig.
Dazu musste ich zunächst die Kuvertüre zusammen mit der Butter schmelzen, danach die Eier mit Puderzucker und Salz schaumig rühren und dann mit der abgekühlten Schokoladenbutter und dem Mehl-Kakao-Backpulver-Gemisch zu einem glatten Teig vermischen. Den fertigen Schokoladenteig habe ich dann zu zwei Dritteln in 6 gefettete und mit Grieß ausgestreute Marmeladengläser gefüllt.
Diese habe ich im vorgeheizten Backofen bei 170° C Umluft (190° C Ober-/Unterhitze) ca. 35 Minuten gebacken (Stäbchenprobe!), kurz abkühlen lassen und noch warm mit den passenden Deckeln verschlossen.
Bei einigen Gläsern ragte der Kuchen über den Glasrand hinaus, diesen Teil habe ich mit einem scharfen Messer abgeschnitten und direkt verkostet. Sehr lecker. Etiketten aus dem Labelprinter, passendes Band und Geschenkanhänger vervollständigten das süße Geschenk.

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Vor einiger Zeit hatte ich (hier) von unserer Spaghetti-Eis-Ersatztorte berichtet. Die war zwar grundsätzlich lecker, aber als schnelle Torte insofern nicht geeignet, als die Kirschmasse erst am nächsten Tag wirklich schnittfest war. Deshalb habe ich am letzten Sonntag die Torte noch einmal gebacken und diesmal die Flüssigkeitsmenge für die Kirschfüllung reduziert. Statt mit den üblichen 500 ml Flüssigkeit habe ich den Vanillepudding lediglich mit 300 ml Kirschsaft zubereitet, gerade die Menge, die ich beim Abtropfen der Kirschen aufgefangen hatte.

Wenn man die Kirschen unter die fertige Kirschpuddingmasse rührt, wird diese sehr schnell fest. Deshalb muss man sie zügig auf dem Biskuitboden verteilen und mit dem zweiten Biskuitboden abdecken. Nach kurzer Abkühlzeit (ca. 15 Minuten) habe ich die steifgeschlagene Sahne daraufgestrichen und die Torte dann für weitere 45 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Die Torte war schnittfest, obwohl die Kirschen noch lauwarm waren. Es hat uns köstlich geschmeckt. Ich denke, ich werde das Rezept nun so in meine Sammlung für das Sonntagsbacken aufnehmen.

Schneller Sonntagskuchen – Kirsch-Sahne-Torte

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Eigentlich wollten wir beim Lieblingsitaliener ein Eis holen gehen. So ein leckeres Spaghetti-Eis am Sonntag Mittag, statt Mittagessen versteht sich. Doch leider hatten noch mindestens 20 andere Menschen dieselbe Idee und standen in einer langen Schlange vor dem Eiscafé. Daraufhin beschloss ich, einen Kuchen zu backen.

Aus 3 Eiweiß und 3 Esslöffeln kaltem Wasser wurde durch kräftiges Schlagen eine erstaunlich große Menge Eischnee und zusammen mit 100 g Zucker und weiteren Umdrehungen des Handrührers eine fluffige Menge Baiser. Dieser erhielt durch Einrühren von 3 Eigelb mehr Konsistenz und eine gelbe Farbe. Nach vorsichtigem Unterheben von 100 g gesiebtem Mehl und einem halben Teelöffel Backpulver entstand ein lockerer Teig, der sich nach 20-minütigem Backen im auf 200 °C vorgeheizten Ofen bei Ober- und Unterhitze in einen lockeren Biskuitboden verwandelte.

Während dieser auf einem Kuchenrost abkühlen durfte, mussten die Kirschen aus dem Glas und sich von ihrem Saft trennen. Der Saft wurde durch Zugabe von einem Päckchen Vanillepuddingpulver und 2 Esslöffeln Zucker unter Zuhilfenahme von großer Hitze und einem Schneebesen zu einem leckeren Kirschpudding, mit dem sich die inzwischen abgetropften Kirschen wieder verbinden durften.

Der Biskuitboden wurde mit dem Brotmesser längs halbiert und die untere Hälfte von einem Tortenring liebevoll umschlungen. Der noch lauwarme Kirschenpudding wurde auf dem Boden verteilt und mit der oberen Biskuithälfte zugedeckt.

250 ml Schlagsahne wurde sehr steif geschlagen, auf den oberen Boden gestrichen und mit Schokoraspeln bedeckt.

Die fertige Torte wanderte in den Kühlschrank. Dort hätte sie nun am besten mehrere Stunden verbracht, um dem Pudding Zeit zu geben, sich untrennbar mit den Kirschen zu verbinden.

Weil wir aber nicht mehr warten wollten und Lust auf die Spaghettieis-Ersatztorte hatten, griffen wir bereits eine halbe Stunde später zum Tortenmesser. Dass die eine oder andere Kirsche beim Essen zwischen den Biskuitschichten herausrutschte, tat dem Genuss keinen Abbruch.

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die in einer meterlangen Schlange vor dem Eiscafé standen. Ohne sie hätten wir keine so leckere Torte genießen können.

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Nach klebrig-süßen Hefeteilchen vom Bäcker zum Nachmittagskaffee, gab es am Samstagabend Lasagne. Der Mann im Haus hatte netterweise am Mittag schnell noch beim Metzger „umme Ecke“ ein Pfund frisch durchgedrehtes Fleisch (halb und halb). Lasagne-Nudeln, Dosentomaten, Zwiebeln und Knoblauch waren im Vorrat, geriebener Mozarella-Käse im Kühlschrank. Parmesan war aus, ging aber auch ohne.

Die Idee kam von Herrn Buddenbohm (nachzulesen hier). Das Rezept findet sich unter dem Titel „Lieblingsspeise der Deutschen – Lasagne Bolognese“ auf der Internetseite von Kateryna Kogan (nachzulesen hier).

Ich habe 9 Lasagne-Platten für 3 Schichten in meiner Auflaufform zurechtgelegt.

Zwei Knoblauchzehen und zwei mittlere Schalotten habe ich fein gehackt und in zwei Esslöffeln Olivenöl bei mittlerer Hitze (6,5 von 9) glasig gedünstet. Dann habe ich 500 g gemischtes Hackfleisch dazu gegeben und bei voller Hitze so lange krümelig gebraten, bis alle Flüssigkeit verkocht war.

Danach habe ich zwei Esslöffel Tomatenmark untergerührt (sorgt später für die Bindung) und eine kleine Dose Tomatenstücke hinzugefügt. Gewürzt habe ich mit Salz, einer Prise Zucker und einer italienischen Gewürzmischung. Dann kam der Deckel auf die Pfanne und ich hatte 30 Minuten Zeit für die Zubereitung der Bechamel-Soße.

bolognese

Dazu habe ich einen Esslöffel Butter auf mittlerer Hitze (s.o.) geschmolzen, einen Esslöffel Mehl hinzugefügt und mit dem Schneebesen gerührt (bitte aufpassen, dass die Butter-Mehl-Mischung nicht braun wird!). Anschließend habe ich unter ständigem Rühren 250 ml Milch hinzugefügt und etwa 5 Minuten weiter gerührt, bis die Soße dicklich wurde und anfing zu kochen. Dann habe ich sie vom Herd genommen und mit Salz und frisch geriebenem Muskat abgeschmeckt.

In die Auflaufform habe ich zunächst eine dünne Schicht Hackfleisch und dann die erste Schicht Nudeln gegeben. Darauf kam wieder Hackfleisch, ein wenig Bechamelsoße, etwas geriebener Mozarella-Käse und wieder Nudeln. Noch einmal Hackfleisch, Bechamel-Soße und Käse und die letzte Lage Nudeln. Darauf das restliche Hackfleisch verteilen, die restliche Bechamel-Soße darauf geben und noch einmal mit Mozarella-Käse bestreuen. Wenn man Parmesan im Haus hat, käme der jetzt dazu.

Das ganze im Backofen bei 200° C (Ober-Unterhitze) auf mittlerer Schiene 35 bis 45 Minuten backen, auf jeden Fall so lange, bis die oberste Schicht hellbraun und knusprig ist.

lasagne-fertig

Es hat sehr gut geschmeckt, zum Glück ist noch etwas übrig und wartet im Gefrierschlaf darauf, aufgepeppt mit einem gemischten Salat, eine schnelle Abendmahlzeit während der Woche zu werden.

lasagne_portion

Guten Appetit!

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Manchmal, wenn seine Mama arbeiten muss und sein Papa geschäftlich unterwegs ist, darf ich das Lieblingsbaby einen Tag lang bespaßen. Gestern war ein solcher Tag.

Wir beginnen mit Leberwurstbrot und Fencheltee zum Frühstück. Der kleine Mann isst fast alle kleinen Brotwürfel, bis auf die mit viel Kruste, die lutscht er ab und reicht sie Fräulein Paula, die während seines Frühstücks aufmerksam neben dem Hochstuhl Wache hält, damit derartige Häppchen gar nicht erst auf dem Fußboden landen. Zwischendurch leckt sie gerne Leberwurstreste von der ausgestreckten Babyhand. Früh übt sich, wer sein Personal im Griff haben will.

Danach räumen wir gemeinsam die Küche auf. Ich wische mit dem Lappen über die Arbeitsplatte, mein Assistent wischt das Innere der Waschmaschine und trocknet die Gummidichtung. Ich bitte ihn, die unteren Bretter seines Hochstuhls zu wischen, was er sofort erledigt.

Danach spielen wir im Wohnzimmer während das Fräulein Paula auf dem Sofa liegt und uns aufmerksam beobachtet. Bevor wir uns um das Mittagessen kümmern machen wir eine kurze Kaffeepause mit einem „Frechen Freund“. Danach ist ein Windelwechsel nötig.

Dann beginnt die Zubereitung des Mittagessens. Im Kühlschrank finden wir alle Zutaten für eine Nudel-Zucchini-Pfanne und machen uns an die Arbeit. Ich hole einen Stuhl, damit das Lieblingsbaby mir an der Arbeitsplatte zur Hand gehen kann. Ich koche knapp 400 g Vollkornspaghetti, schneide 800 g Zucchini mit dem Sparschäler in Streifen und 2 Tomaten in kleine Würfel, hacke ein halbes Bund glatte Petersilie. Mein Assistent sortiert das Gemüse und kontrolliert den Feinschnitt von Tomaten und Petersilie sehr sorgfältig. Das Fräulein Paula sitzt ebenfalls in der Küche, schließlich muss der Fußboden ja sauber bleiben.

Das Lieblingsbaby probiert Tomatenwürfel (lecker), Petersilie (nein, nicht lecker) und gekochte Vollkornspaghetti (ok). Fräulein Paula verzichtet auf Rohkost und probiert Spaghetti. Nach und nach gelangen alle Zutaten in die Pfanne, es kommen Parmesankäse, Milch, Sahne und Gewürze dazu, die gekochten Spaghetti heben wir unter. Dann füllen wir unsere Schälchen und essen zu Mittag. Fräulein Paula übernimmt wieder die Hochstuhlwache und darf zum Schluss den Rest aus unseren Schälchen lecken.

Fazit: Die Nudelpfanne ist sehr lecker, der Käse hat ein bisschen geklumpt, die Zucchini waren ein bisschen groß, um sie mit dem Sparschäler in Streifen zu schneiden. Vollkornspaghetti schmecken dem Lieblingsbaby, müssen aber, gründlich zerkleinert werden, damit sie auf den Löffel passen.

Nach dem Essen räume ich die Küche auf, mein Assistent sortiert die Töpfe im Regal.

Wir trinken einen Kaffee/Fencheltee und essen einen Keks, Fräulein Paula bekommt ein Leckerchen.

Das Lieblingsbaby ist kein Freund von Mittagsschlaf. Gerne lässt er sich von Mama ein wenig im Tragetuch herumtragen, um ein Nickerchen zu machen, ein Service, den ich ihm nicht bieten kann. Stattdessen biete ich eine Ausfahrt im Buggy an und ernte Zustimmung. Der kleine Mann will direkt in der Wohnung einsteigen, ich bestehe jedoch darauf, dass wir zunächst warme Jacken und Mützen anziehen. Wir schicken das Fräulein Paula aufs Sofa zum Mittagsschlaf.

Nachdem ich mehrfach kontrolliert habe, dass ich den richtigen Wohnungsschlüssel in der Tasche habe, trage ich Kind und Buggy die Treppe hinunter und wir machen uns auf den Weg. Die Sonne scheint, Tief Egon ist zum Glück damit beschäftigt, Schnee im Sauerland zu verteilen. Nach 10 Minuten Fahrt ist der kleine Mann eingeschlafen und wacht erst wieder auf, als wir nach 45 Minuten zurück sind.

Inzwischen ist sein Papa zu Hause und übernimmt das Spielprogramm. Wir trinken noch einen Kaffee zusammen und das Lieblingsbaby verputzt eine große Portion Apfelkompott mit Quark. Das Fräulein Paula bekommt nichts, sie hat während unserer Abwesenheit die Box mit den Leckerchen „geknackt“, nachdem „ganz zufällig“ meine Tasche vom Tisch gefallen war.

Als ich kurze Zeit später die Jacke wieder anziehe, um nach Hause zu fahren, will das Lieblingsbaby auf den Arm genommen werden und winkt dem Papa zum Abschied. Die Frage, ob er mitkommen wolle, beantwortet er mit „da“ und lässt sich nur zögerlich davon überzeugen, dass seine Mama traurig wäre, wenn sie nach Hause kommt und ihr Baby ist nicht da.

Es hat Spaß gemacht, den Tag mit dem Lieblingsbaby zu verbringen. Ich freue mich auf den nächsten „Einsatz“.

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