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Archive for the ‘Schulisches’ Category

Es mag vielleicht interessieren, dass es mir gelungen ist, einen Teil der letzten Etappe des Korrekturberges zu bezwingen, die Klausuren der bilingualen Q1-Schüler zum Thema Imperialismus sind korrigiert. Die Ergebnisse sind nicht beeindruckend, mein Erwartungshorizont geht weit über das hinaus, was tatsächlich geschrieben wurde. Manch eine bzw. einer der Kandidaten täte besser daran, das Fach mündlich zu wählen, das würde ihr bzw. ihm und mir eine Menge Frust ersparen.

Erwartungshorizont

Morgen kommen die nächsten beiden Stapel zur Korrektur ins Haus. Die 6er schreiben zum Thema Wegbeschreibung und die 8er über die Ureinwohner Amerikas. Ich bin gespannt.

 

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Wir bearbeiten in der heutigen Doppelstunde im Rahmen der Unterrichtsreihe zu „Britishness“ das Thema „The Royals“. Gemeinsam untersuchen wir einen Artikel aus einer britischen Zeitung auf sprachliche Hinweise zur Einstellung des Verfassers zur Monarchie und zur königlichen Familie. Wir finden heraus, dass der Autor eine positive Haltung zeigt und am Ende seines Artikels zu der Überzeugung kommt, die Royals „should be both thanked and pitied„, man müsse ihnen dankbar sein, sie aber gleichzeitig auch bedauern. Die Stunde ist fast vorbei, als in der letzten Reihe Unruhe entsteht. Ich frage nach der Ursache, erkundige mich bei der betreffenden Schülerin, ob sie noch eine Frage zu unseren Ergebnissen der Textanalyse habe. „Nein“, sagt sie, „ich habe mich nur gerade gewundert, dass alle im Kurs blaue Augen haben, nur ich nicht!

Blaue Augen? Royals? Blaues Blut! Ah, verstehe. Lern- und Stundenziel erreicht, oder?

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Englischunterricht in der Oberstufe.

Im Verlauf eines Rollenspiels hören wir folgenden Dialog:

“Is there a kindergarten in the neighbourhood?“
“Yes, there is a kindergarten here.”
“How can my kids go there?”
“They can go there by going there.”

Ah, ja. Wie auch sonst.

Und wie kommen die Kinder nun zum Kindergarten? Klar, zu Fuß natürlich.

“They can walk (zu Fuß gehen) because the kindergarten is in walking distance (zu Fuß zu erreichen).”

English is fun isn’t it?

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Da ich gerade den letzten roten Strich auf die letzte von 16 LK-Klausuren gesetzt habe, belohne ich mich jetzt mit ein bisschen Blog-Zeit.

Statistik gefällig?

Das neue Schuljahr in NRW läuft seit 30 Schultagen und die Herbstferien sind nur noch 8 Schultage entfernt. Die erste Runde der Klausuren und Klassenarbeiten habe ich fast abgeschlossen, bis auf den Geschichtskurs haben alle Schüler ihre Arbeiten abgeliefert. Die Kleinsten haben ihre auch bereits zurückbekommen, die Großen sind am Freitag dran. Bis zum Ferienbeginn verschwinden auch die letzten beiden Stapel von meinem Schreibtisch. So der Plan.

Für die Herbstferien gibt es noch keine konkreten Pläne. Der Mann im Haus hat Urlaub genommen, so werden wir sicher dann und wann einen kleinen Ausflug machen. Vielleicht kommt das Lieblingsbaby der Zweijährige zu Besuch und wir können Sandkuchen backen und in Pfützen springen. Ein Ausflug zum Lieblingswinzer steht auch auf dem Programm, rechtzeitig zum Beginn der kalten Jahreszeit gilt es die Rotweinvorräte aufzufüllen.

Hausputz wäre eine Option, ein neues Bett hätte ich gerne, ein Besuch bei der besten Freundin wäre schön. Wahrscheinlich werden die Ferien wieder viel zu kurz sein, um alle Vorhaben in die Tat umzusetzen. Let’s wait and see.

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Die letzte Woche der Sommerferien ist angebrochen und so langsam muss ich mich wieder mit dem Thema „Schule“ beschäftigen. Im neuen Lehrerkalender habe ich als erste Amtshandlung Schulferien und Brückentage für das neue Schuljahr eingetragen. Schließlich sind die vielen Ferientage doch das Schönste am Lehrerberuf, oder etwa nicht?

Am Donnerstag bin ich das erste Mal wieder in der Schule und holen meinen Stundenplan. Am Montag beginnt dann das neue Schuljahr offiziell mit einer Lehrerkonferenz und den schriftlichen Nachprüfungen. Am Dienstag folgen mündliche Nachprüfungen und am Mittwoch ist der erste Unterrichtstag, an dem ich schon einen großen Teil meiner alten und neuen SchülerInnen (wieder)sehen werde. Besonders gespannt bin ich auf meinen neuen Leistungskurs und die 8. Klasse, in der ich zwei Jahre lang die stellvertretende Klassenlehrerin sein werde.

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Am Montag beginnt der Countdown in die Sommerferien, die letzte Schulwoche.

Am Montag putzen SchülerInnen und LehrerInnen die Schule, ich putze nicht, ich habe montags meinen freien Tag. Und weil ich in diesem Schuljahr keine Klassenlehrerin bin, muss ich auch nicht in der Schule sein. Ich könnte natürlich, freiwillig, aber …

Am Dienstag betreue ich die Jahrgangsstufe 9 bei ihrem Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ). Dort erfahren sie unter anderem, wie die Agentur für Arbeit Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen oder bei der Wahl des Studienfaches unterstützen kann. Es gibt Internetarbeitsplätze, die nicht nur an diesem Tag kostenlos genutzt werden können. Man kann dort Berufsfelder recherchieren, seine Bewerbung schreiben und ausdrucken und Fragen rund um Studium und Berufswahl klären.

Am Mittwoch ist für mich der letzte „richtige“ Unterrichtstag, an dem ich mit SchülerInnen Vokabel-Bingo spiele, über Ferienpläne spreche und manchmal Kuchen esse, in der einen oder anderen Klasse aber auch schon Pläne für das kommende Schuljahr mache.

Am Donnerstag unterstütze ich den Klassenlehrer einer 9. Klasse beim Spiel- und Sportfest. Motivieren und Anfeuern sind dabei meine Hauptaufgaben. Am Nachmittag verabschieden wir bei einem Grillfest des Kollegiums alle die Kolleginnen und Kollegen, die nach den Sommerferien im wohlverdienten Ruhestand sein werden.

Am Freitag findet eine Siegerehrung für die 5. und 6. Klassen statt, bei der Medallien und Urkunden für erfolgreiche Leistungen in zahlreichen Projekten der Fächer Deutsch, Mathe und Englisch überreicht werden. Ich werde die Jahrgangsstufenbesten im Big Challenge Sprachenwettbewerb ehren. In der 3. Stunde verteilen die KlassenlehrerInnen die Zeugnisse. Da ich in diesem Jahr keine Klassenleitung habe, darf ich mich schon in der großen Pause von den Kolleginnen und Kollegen verabschieden.

Und danach heißt es S O M M E R F E R I E N

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Nun ist es endgültig geschafft. 20 meiner 22 LK-Schülerinnen und Schüler haben am Freitag Ihr Abiturzeugnis erhalten, die anderen beiden bekommen im nächsten Jahr eine zweite Chance.

Beim gestrigen Abiball gab es für alle LK-Lehrer nette Worte, Blumen und Geschenke, für mich einen Korb mit englischen (Über-)Lebensmitteln.

Goodbye LK English

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