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Archive for the ‘Schulisches’ Category

Ich bin froh, nicht mehr im aktuellen Schuldienst zu sein. So brauche ich mir keine Gedanken darum machen, wie ich meine SchülerInnen nach der Schulschließung ab Montag angemessen auf das Abitur vorbereite, falls ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht den gesamten abiturrelevanten Stoff wiederholt habe.

Wohl den Schülerinnen und Schülern, die rechtzeitig selbständiges Lernen gelernt und geübt haben, die über ein gutes Zeitmanagement verfügen und außerdem so diszipliniert sind, dass Sie die Zeit bis zu den Abiturprüfungen in häuslicher Ruhe für die individuelle Vorbereitung nutzen können.

Ich würde ja Hilfe anbieten, in der Nachbarschaft ist ein Gymnasium, da gibt es bestimmt SchülerInnen, die mein Hilfsangebot annehmen würden. Doch leider gehöre ich zur Risikogruppe (60+) und muss nun meine Sozialkontakte einstellen. Das ärgert mich.

Corona macht mir schlechte Laune. Da hilft es auch nicht, wie der Moderator im Lokalradio gerade vorschlägt, aus dem Fenster zu gucken. Außerdem scheint die Sonne gerade gar nicht.

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Letzter Schultag in NRW, für Schülerinnen und Schüler, für Lehrerinnen und Lehrer und für mich.

Erster Schultag in NRW am 28. August, für Schülerinnen und Schüler, für Lehrerinnen und Lehrer und NICHT für mich.

Nie mehr Schule, nie mehr Stundenplan, nie mehr Korrekturen, nie mehr Konferenzen … all das werde ich nicht vermissen.

Vermissen werde ich so manche Kollegin, so manchen Kollegen und auch die eine oder andere Schülerin, den einen oder anderen Schüler.

Der Abschied war unspektakulär. Viele Umarmungen, nette Worte, gute Wünsche, dann die Schlüssel beim Hausmeister abgeben, das wars.

20 Jahre habe ich an „meiner“ Schule unterrichtet, habe zwei Schulleiter gehen und eine Schulleiterin kommen sehen. Von den Kolleginnen und Kollegen, die mich damals willkommen geheißen haben, werden nur zwei auch noch nach mir an der Schule sein. Alle anderen haben vor mir die Schule verlassen, haben andere Aufgaben an anderen Schulen übernommen oder sind in den Ruhestand gegangen.

Unterm Strich war es eine gute Zeit, mit Höhen und Tiefen.

Schade, dass du gehst.“ „Wir werden dich vermissen.“

Schade finde ich es nicht, aber vermissen werde ich die Kollegen auch, wenigstens ein bisschen.

Mein Arbeitsvertrag endet offiziell mit dem 31.7.2019. Bis dahin habe ich Ferien, wie alle anderen auch.

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Noch 3 Tage … und der Rest von heute. Unterrichten muss ich nicht mehr, nur noch unterschreiben (Zeugnisse), einkaufen (Getränke für den Abschiedsumtrunk), Aufsicht führen (beim Spiel- und Sportfest am Donnerstag) und aufräumen (mein Schrankfach im Lehrerzimmer, meinen Arbeitsplatz ebenda), den Schlüssel abgeben (am Freitag).

Was machst du dann?“, fragen mich viele Menschen, die hören, dass am Freitag mein endgültig letzter Schultag ist.

Meine Antwort: NICHTS, wenigstens erst einmal.

Wobei NICHTS nicht wirklich GAR NICHTS bedeutet. Es gibt genug zu tun, aber es gibt (noch) keine festen Termine, keine konkreten Pläne.

Erst einmal abwarten …

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7 Tage noch …

Heute der letzte reguläre Unterrichtstag, der Rest ist

Samstag – Sonntag – Zeugniskonferenz – frei – Wandertag – Sportfest – Zeugnisausgabe

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10 – 9 – …

Noch auf der To-Do-Liste:

Abiball – Zeugniskonferenz – Wandertag – Sportfest – Zeugnisausgabe

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Ich bin live dabei, als sich unsere SchülerInnen durch die Matheaufgaben arbeiten, richtig glücklich sehen sie dabei nicht aus. Aber das ist wohl normal bei Matheklausuren, denke ich.

Mit Mathe habe ich eigentlich nichts zu tun. Doch bei den Klausuraufsichten sind auch fachfremde KollegInnen eingesetzt. Zwei KollegInnen sitzen im Prüfungsraum vor einer Gruppe von Schülern und achten darauf, dass alles ordnungsgemäß abläuft.

Zusammen mit einem Kollegen habe ich Aufsicht in der 5. Stunde, die SchülerInnen haben noch ein gute Stunde Zeit bis zum Abgabetermin. Die Kontrolllämpchen der Taschenrechner leuchten, Formelsammlungen liegen zum Teil auf dem Fußboden, um auf dem Tisch mehr Platz für Arbeitsblätter, Getränke und Nervennahrung zu machen. Gelegentlich gehen wir durch die Reihen der Einzeltische.

Jetzt zum Ende der Prüfungszeit kommen immer wieder Schülerinnen nach vorne und bitten um einen weiteren Klausurbogen. Das Papier wird von der Schule zur Verfügung gestellt, die Grundausstattung für einen Leistungskurs sind 5 Doppelbögen, ein Grundkursschüler erhält 3 Bögen. Weitere Bögen gibt es auf Nachfrage, die Anzahl wird im Klausurprotokoll notiert.

Auch Schüler kommen nach vorne, doch sie benötigen keine Klausurbögen, sie möchten zur Toilette. Dabei werden sie bis vor die Eingangstür zum Toilettenraum begleitet. In den 45 Minuten meiner Aufsicht gebe ich 5 zusätzliche Klausurbögen aus, während der Kollege 5 Schüler zur Toilette bringt.

Sein Fazit: „Mädchen brauchen Papier, Jungs müssen aufs Klo.“

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Er kommt näher, der Tag des Abschieds von der Schule, meiner Schule. Am 12. Juli, dem letzten Tag vor den Sommerferien gebe ich die Schulschlüssel ab und kehre der Schule den Rücken. Für immer.

Zieht man Wochenenden, Oster- und Pfingstferien ab, dann sind es noch genau 53 Schultage.

Ich freu mich drauf.

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