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Archive for the ‘Schulisches’ Category

Aber immerhin unterrichtsfrei, schließlich ist heute der erste Tag der Sommerferien.

Auf meinem Schreibtisch sind die Ferien noch nicht angekommen, da liegen noch die Relikte der letzten Schulwoche. Da sind die Ergebnislisten von sportlichen und sprachlichen Wettkämpfen, die können wohl weg jetzt.

Eine Liste der Zahlungseingänge für die Kursfahrt im September liegt ganz oben auf dem Stapel. Sechs Schüler habe noch nicht bezahlt, obwohl die Frist in der ersten Juliwoche geendet hatte. Ich erinnere die Eltern per Email. Stelle dabei fest, dass mir von einem Schüler Kontaktdaten fehlen. Zum Glück ist die Sekretärin noch in der Schule und kann mir weiterhelfen.

Der Fachbereich Migration und Integration schreibt eine Mail und teilt mit, dass die „Reisendenliste“ für die Kursfahrt im September fertig ist und abgeholt werden kann. Gegen Bares natürlich, 12 € kostet das Blatt, das einem Schüler ohne EU-Ausweispapiere die Einreise nach Großbritannien ermöglicht.

Das Erstellen der beiden Klassenarbeiten für die Nachprüfungen zu Beginn des neuen Schuljahres verschiebe ich auf morgen, oder übermorgen oder überübermorgen.

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… das Schuljahr 2017/18. Bis zum letzten Tag hat es mich auf Trab und in Atem gehalten, doch dann ist es um 11 Uhr tatsächlich geschafft. Mein Tisch im Lehrerzimmer ist freigeräumt von Handcreme, leeren Wasserflaschen und allerlei Papierkram. Das Postfach ist geleert, die Unterrichtsverteilung für das kommende Schuljahr in der Tasche verstaut.

Blick nach vorn – Unterrichtsverteilung

Noch hier und dort eine Umarmung und gute Wünsche für die Ferien, dann geht es nach Hause. Geschafft. Ferien.

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Während die Temperaturen draußen ganz langsam in den Plusbereich steigen (aktuell sind es 1,5 °C), sitze ich am Schreibtisch im warmen Arbeitszimmer und korrigiere 29 Bildbeschreibungen. Da steht ein Pony mitten auf einer Landstraße, verursacht einen langen Stau und lässt sich weder von frischem Heu aus der Hand eines Jungen noch durch eifriges Schieben des Bauern dazu bewegen, die Straße freizugeben. Einigen Sechstklässlern gelingt es bereits gut, die Situation anschaulich und nachvollziehbar strukturiert zu beschreiben, andere haben noch große Schwierigkeiten, vor allem mit der Wortstellung im englischen Satz und der Verwendung der richtigen Zeitformen der Verben.

The pony queue

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Fast alle Lehrerinnen und Lehrer, die ich kenne, sitzen im Laufe des Sonntags irgendwann am Schreibtisch und arbeiten für die Schule. Sie korrigieren oder/und bereiten den Unterricht für die kommende Woche oder zumindest für den Montagmorgen vor. Das mache ich genauso. Noch gibt es natürlich keine Korrekturen, deshalb habe ich mich heute eher mit der Vorbereitung des Unterrichts für den morgigen Tag beschäftigt.

Ein neues Halbjahr beginnt, es hat Zeugnisse gegeben, und da ist es schön, wenn der Unterricht auch mit einem neuen Thema beginnt. Für mich ist eine neue Lerngruppe dazugekommen. Die 9. Klasse hat im 2. Schulhalbjahr vier Stunden Geschichtsunterricht bilingual. Morgen werden wir mit einer kurzen Wiederholung der Ereignisse des „Great War“, des 1. Weltkriegs, in die neue Unterrichtsreihe einsteigen, die sich dann im Verlaufe des Halbjahres mit den Folgen des 1. Weltkrieges, dem Versailler Vertrag und der Republik von Weimar befassen wird. Anschließend werden wir den Weg in den 2. Weltkrieg und die Ereignisse nach 1945 betrachten, um dann kurz vor den Sommerferien mit dem Blick auf Wiedervereinigung das curriculare Ziel des Geschichtsunterrichts der Sekundarstufe I zu erreichen. Hoffentlich, wir werden sehen. Da es ein bilingualer Kurs ist, werden wir hoffentlich möglichst viel Englisch sprechen und die Ereignisse immer wieder aus dem Blickwinkel der englischsprachigen Beteiligtem am Geschehen (GB und USA) betrachten.

Ein neues Thema wird es zur Mitte der Woche auch für meinen Leistungskurs geben: India – From Raj to Modern Democracy. Geplant habe ich ein Multimedia-Projekt „India – a kaleidoscope“, bei dem die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aspekte des modernen Indiens präsentieren sollen. Das ist auch für mich ein neues Feld und ich hoffe, dass es allen Beteiligten Spaß machen wird, kleine Videoclips, Radiointerviews oder Musikstücke anzufertigen und zu präsentieren.

Die 8. Klasse muss ich auf eine zentrale Prüfung, die sogenannte „Lernstandserhebung“ im März vorbereiten, bei der Hör- und Leseverstehen überprüft wird. 90 Minuten lang müssen die Schülerinnen und Schüler Texte lesen und hören und auf vierschiedene Weise ihr Verständnis dieser Texte unter Beweis stellen. Es gilt, Wahres von Falschem zu unterscheiden, Sätze zu ergänzen oder Bilder zuzuordnen oder Inhaltsfragen zu beantworten. Dabei geht es nicht um Rechtschreibung und Grammatik, so dass ein Kandidat auch dann die volle Punktzahl einer Aufgabe erreicht, wenn seine Antwort dem Englischlehrer sprachlich die Haare zu Berge stehen lässt. Manchmal ist beim Korrigieren sehr viel Phantasie nötig, um die richtige Antwort zu erkennen. Benotet wird die Prüfung nicht. Für die Note müssen vor und nach den Osterferien zwei Klassenarbeiten geschrieben werden, in denen dann Schreiben und Grammatik wieder im Vordergrund stehen und Hör- und Leseverstehen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Die 7. Klasse wird sich in den kommenden Wochen mit Irland beschäftigen, der grünen Insel, und ich freue mich auf viele schöne, grüne Poster und die dazugehörigen Präsentationen zum Thema „Typically Irish“.

In der 6. Klasse liefen schon zum Ende des 1. Schulhalbjahres die Vorbereitungen für die mündliche Prüfung am Ende des Schuljahres auf Hochtouren. Die ersten Dialoge „In the shop“ wurden bereits auswendig gelernt und die Bildschreibung klappte bei vielen Schülerinnen und Schülern auch schon recht gut.

In der nächsten Woche wird mein Stundenplan hoffentlich noch einmal überarbeitet, damit die Zahl der „Springstunden“ (früher: Freistunden) noch reduziert wird. Ich werde berichten.

Zum Abschluss ein Blick aufs Sonntagswetter, aufgenommen heute vormittag:

Das wird ein Schneemann, ganz bestimmt …

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Geschafft

Der letzte Korrekturberg ist bezwungen, sehen Sie hier ein Gipfelfoto:

Erfreulicherweise gab es bei diesem Berg auch eine echte Spitze:

Der Rest der Schulwoche steht im Zeichen der Notenfindung, damit wir gerüstet sind für die Zeugniskonferenz am kommenden Montag.

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Das Schuljahr geht noch zwei Wochen, noch immer sind nicht alle Klassenarbeiten korrigiert und noch längst nicht alle Zeugnisnoten für das Halbjahr festgelegt. Es liegt also noch ein arbeitsreiches Wochenende vor mir, bis zum kommenden Dienstag müssen die Noten für die Sek I, bis Mittwoch die Noten für die Sek II eingetragen werden.

Gestern war die letzte Klassenarbeit für die 7er geplant und dann kam Friederike – bzw. ihr Kommen wurde uns angekündigt. 23 von 30 Kinder wollten die letzte Klassenarbeit des Halbjahres nicht verpassen und kamen pünktlich zur Schule, die übrigen 7 blieben zu Hause. Ich habe die Arbeit schreiben lassen, die fehlenden Kinder hatten heute die Gelegenheit, eine von der Aufgabenstellung gleiche Arbeit mit anderen Materialien nachzuschreiben. Bildbeschreibung, eine Hörverstehensaufgabe und einen Text zum Leseverstehen galt es zu bearbeiten.

Zwei Drittel der Arbeiten habe ich bis heute Abend korrigiert, der Rest bleibt für morgen auf dem Schreibtisch.

Jetzt möchte ich die Jubliläumssendung der NDR-Talkshow sehen. Ein bisschen Vergnügen darf es auch für Korrekturlehrer geben, oder?

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Es mag vielleicht interessieren, dass es mir gelungen ist, einen Teil der letzten Etappe des Korrekturberges zu bezwingen, die Klausuren der bilingualen Q1-Schüler zum Thema Imperialismus sind korrigiert. Die Ergebnisse sind nicht beeindruckend, mein Erwartungshorizont geht weit über das hinaus, was tatsächlich geschrieben wurde. Manch eine bzw. einer der Kandidaten täte besser daran, das Fach mündlich zu wählen, das würde ihr bzw. ihm und mir eine Menge Frust ersparen.

Erwartungshorizont

Morgen kommen die nächsten beiden Stapel zur Korrektur ins Haus. Die 6er schreiben zum Thema Wegbeschreibung und die 8er über die Ureinwohner Amerikas. Ich bin gespannt.

 

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