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Archive for the ‘Schulisches’ Category

… kann man auch ohne Stimme. Dabei fehlen mir sowie ganz oft die Worte. Also brauche ich nur genügend heißen Tee, Papiertaschentücher und Halspastillen der Sorte „tut dem Hals gut“ und schon merkt man kaum noch was von der gesundheitlichen Einschränkung. Sprechen muss ich ja erst am Montag wieder.

Anmerkung: Es ist mir ein Rätsel, warum der Editor statt „Halspastillen“ „Hauspostille“ vorschlägt. Wer schreibt denn über „Hauspostillen“?

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At the end of the rainbow, there is a pot of gold.

Blick aus dem Lehrerzimmer, Dienstag, 15 Uhr, Ende des 2. Schultags nach den Weihnachtsferien. Ein schnelles Handyfoto dokumentiert den ersten Regenbogen des Jahres. Wie bunt die Bäume noch sind. Auf den ersten Blick denkt man nicht an Januar. Doch dann sieht man den Weihnachtsbaum auf dem Dach.

Auf dem Parkplatz wartet mein Auto. Wenn Sie öfters hier lesen, dann wissen Sie bestimmt, welches es ist.

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Es ist 5-Minuten-Pause. Auf dem Weg zum Lehrerzimmer treffe ich vor einem Klassenraum auf eine Gruppe Oberstufenschüler (nur Jungs), die heftig und laut diskutieren und dabei den Durchgang versperren. Als sie mich sehen, machen sie Platz. Ich frage, was sie so aufregt und zur Rudelbildung auf dem Flur veranlasst.

„Essen Sie das, was beim Huhn hinten raus kommt?“

„Ja, warum nicht? Ich mag Eier.“

„Igitt, wie eklig. Was haben sich die ersten Menschen nur dabei gedacht, als sie sich entschieden, das zu essen, was beim Huhn hinten raus kommt. Woher wussten die, dass man das essen kann?“

„Vielleicht ist ein Ei heruntergefallen, kaputt gegangen und sie haben gesehen, was drin ist und es probiert?“

„Igitt, man kann doch keine rohen Eier essen.“

„Doch kann man. Man macht Mayonaise draus, oder Eierlikör.“ (spricht die Hausfrau)

„Aber essen, was bei einem Tier hinten raus kommt, das geht gar nicht!“

Ich erspare den Schülern eine Nachhilfestunde in Biologie und erzähle nichts vom Legedarm, der das Ei vor Verschmutzung schützt. Stattdessen frage ich:

„Isst du Bratwurst?“

„Ja, warum? Da sind doch keine Eier drin?“

„Die ist im Naturdarm, und was war im Darm vorher drin?“

„Iiiiih, ich werde Vegetarier.“

„Wie kommt ihr überhaupt auf so ein Thema? Habt ihr gerade Biologie?“

„Nein, Sport-LK!“

Ja dann …

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Beim Verlassen des Klassenraums einer 6. Klasse fiel mein Blick auf den Kalender, der dort neben der Tür hängt und in dem die Klasse Geburtstage notiert. Ob der Kalenderspruch auch für die Vokabelarbeit im Englischunterricht genutzt wird (to complain about sth. – sich über etwas beschweren)? Oder als Beispiel für die Verwendung des Gerundiums (spending – complaining)? Oder als Impuls für einen argumentativen Essay (Comment on that statement)?

Wenn ich das nächste Mal in diesem Klassenraum bin, werde ich die anderen Kalendersprüche auch lesen. Vielleicht ist noch etwas Interessantes / Inspirierendes dabei, das einen Blogeintrag wert ist.

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Im Vokabeltest in der 7. Klasse soll das Wort „rope“ ins Deutsche übersetzt werden.

Hier der Übersetzungsvorschlag einer Schülerin, mit Erklärung:

Ich werde sie fragen, wie eine Raupe räuptet. Ist das eine Fortbewegungsart? Vielleicht an einem Seil (rope) entlang? Das Mädel ist sehr fantasiebegabt, hat sie doch auch den Bürgersteig (Gehweg) mit „footgoeinger zoneway“ übersetzt. Hat etwas niederländisches, dieses Wort. Einen Sonderpunkt für originelle Wortschöpfungen hat sie sich auf jeden Fall verdient.

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Mein Englisch-Grundkurs schreibt Klausur. Thema ist das Analysieren einer politischen Rede. Die Aufgabenstellung ist wie üblich dreigeteilt, die erste Aufgabe lautet: Outline the speaker’s main ideas.

Am Ende der ersten Arbeitsstunde meldet sich einer meiner Schüler. Ich gehe zu seinem Arbeitsplatz, er zeigt auf den Text, in dem er zahlreiche Textstellen mit unterschiedlichen farbigen Stiften markiert hat und fragt mich: „Reicht Ihnen das so für „Outline …“ oder soll ich alles noch mal abschreiben?“ Ich schaue einen Moment verständnislos auf sein Blatt, dann wird mir sein Problem klar. „Es heißt „outline“, nicht „underline“, erkläre ich dem verdutzten Schüler.“ „Ah, eine Zusammenfassung“, entgegnet er und macht sich erneut an die Arbeit.

Zum besseren Verständnis für Nicht-LehrerInnen: In den Klausuren benutzen wir für die Aufgabenstellungen sogenannte „Operatoren“, die auch in den von der Bezirksregierung zentral gestellten Abituraufgaben verwendet werden. Diese werden gleich zu Beginn der Oberstufe besprochen, so dass die SchülerInnen eigentlich wissen, dass sich hinter dem Begriff „Outline“ die strukturierte Darstellung inhaltlicher Aspekte verbirgt. Eigentlich …

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Sollte ich bei der nächsten Klausur besser „Sum up the speaker’s main ideas.“ in die Aufgabenstellung schreiben? Aber vielleicht wird das dann mit einer Rechenaufgabe verwechselt und führt zu der Antwort: „The speaker has 5 main ideas in his speech.

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Warten auf …

einen Anruf. Oder vielmehr hoffen auf keinen Anruf. Dabei gestiefelt und gespornt neben gepackter Schultasche am PC sitzen, Blogeinträge hier und dort lesen … das ist „Bereitschaft“.

Offensichtlich ist aber niemand plötzlich erkrankt oder von Halloweengeistern überfallen worden, so dass das Telefon schweigt und ich diesen Beitrag ungestört abschicken kann.

Danach bleiben mir noch 45 Minuten für eine weitere Tasse Kaffee und einen Blick in die Online-Ausgabe der Zeitung, das Befüllen der Waschmaschine, das Ausräumen der Spülmaschine und was es sonst noch so an hausfraulichen Frühmorgentätigkeiten gibt.

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