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Archive for the ‘Sommerliches’ Category

Die Nacht ist um sechs Uhr zu Ende, weil der kleine Gast feststellt, dass es draußen schon hell ist. Ich hätte gerne noch ein Stündchen geschlafen (mindestens), füge mich aber den Wünschen des jungen Herrn.

Sein Frühstück besteht aus einem Becher Kakao, ich trinke einen Kaffee. Anschließend malen wir einen Betonmischer aus, spielen mit Autos, ich baue einen Kran mit dem Holzbaukasten, das schwierigste Modell von allen, die im Bauanleitungskatalog beschrieben sind. Eine echte Herausforderung.

Um zehn Uhr machen wir eine Spielpause und fahren zum Markt. Dort kaufen wir Äpfel und Eier. Die Frage, ob wir braune oder weiße Eier kaufen wollen, entscheidet er mit „die grauen“. Die Marktfrau ist amüsiert und schenkt ihm ein buntes Ei, ein rotes, mit dem Hinweis, leider habe sie kein graues.

Wir kaufen Brötchen und Schinkenwurst („Kreiswurst“) fürs Mittagessen, machen einen kleinen Einkauf im Drogeriemarkt.

Nach dem Mittagessen machen wir einen Ausflug zum Spielplatz. Mit einem „Trommelrutscher“ versucht der Dreijährige den Sand am unteren Ende der Rutsche loszuwerden, erfolglos. Wir finden eine große Elsternfeder und nutzen sie als Minibesen.

Sicher rutschen mit Helm 😀

Wir treffen Rebecca, deren Aufgabe es ist, die Bäume in der kleinen Grünanlage zu überprüfen. Sie klopft mit einem Hammer auf den Stämmen, trägt ein elektronisches Eingabegerät um den Hals. Interessiert schauen wir zu und lassen uns die Arbeit der städtischen Mitarbeiterin erklären.

Weil die dunklen Wolken weggezogen sind, besuchen wir noch einen weiteren Spielplatz. Hier treffen wir die dreijährige Leonie, die mir erklärt, sie sei eine Prinzessin umd einen Jungen, der einen Trecker mit Anhänger dabei hat. Die drei Kids spielen eine Weile friedlich miteinander. Ich sitze derweil beobachtend auf einer Bank. Rentnerinnenleben?

Am späten Nachmittag fahre ich meinen Gast zurück nach Hause. Er verschläft die gut dreißigminütige Fahrt.

Fazit von Tag 3 ohne Schule: Wir hatten Spaß!

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Omaprogramm:

Der junge Herr wünscht am Vormittag von zu Hause abgeholt zu werden. Seinen Rucksack hat er bereits gepackt, das Laufrad steht bereit und auch der Helm darf nicht fehlen. Nur hat er außer einem T-Shirt noch nichts an.

Während der Fahrt über die Autobahn unterhalten wir uns über Autobahnnummern, die Reparatur von Brücken, Kräne, Bagger und Geschwindigkeitsbegrenzungen im Zahlenraum bis 10 (sieben-null, fünf-null).

Beim Discounter kaufen wir kleine Wasserflaschen fürs Auto und eine Ananas, die zu Hause direkt mit dem passenden Schneider zubereitet wird. Aus der Fruchthülle schlürft mein Gast einen Saftcocktail mit Strohhalm.

Zum Mittagessen gibt es Pfannkuchen mit „Apfelpüree“ und zum Nachtisch eine Kugel Eis im Waffelhörnchen. Ist einen“Süßigkeit“ und die darf man nur zum Nachtisch.

Am Nachmittag scheint die Sonne und wir spielen mit der Wasserbahn.

Zum Abendessen habe ich Pizza geplant, doch mein Gast möchte lieber noch einen Pfannkuchen. Der Lieblingsmann bekommt die Pizza und freut sich.

Weil es draußen noch hell ist, fällt das Einschlafen zunächst schwer. Ich muss mich auch ins Bett legen, mein Gast liegt auf einer Matratze neben meinem Bett. Wir erzählen Geschichten, wobei die Themen vom kleinen Gast vorgegeben werden. Die letzte Geschichte handelt wunschgemäß von einem schwarzen Zauberkleiderschrank. In meiner Geschichte bitte ich ihn, mir ein rotes T-Shirt zu zaubern, was mit allerlei Schwierigkeiten verbunden ist (zu groß, zu klein, falsche Farbe, weiße Punkte, lange Ärmel).

Um kurz vor 21 Uhr ist mein Dienst für heute zu Ende. Morgen nach dem Frühstück wollen wir auf dem Markt einkaufen ( Eier, neue Äpfel) und dann steht der Spielplatz auf unserem Programm.

Nachmittags endet dann das Omaprogramm.

Am Freitag ist dann „Programm für Oma“, ich habe einen Termin beim Friseur.

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Workington, Cumbria, UK – August 2017

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Weil wir in Urlaub waren, habe ich erst jetzt Gelegenheit, die Fotocollage meiner bei Instagram veröffentlichten Bilder hier zu zeigen. Das Abreisebild (Warten auf die Fähre am Hafen von Dunkerque) sieht man oben rechts.

Das erste Foto oben links entstand am Rheinufer in Uerdingen, wo man an schönen Sommerabenden bei einem Glas irgendwas die Aussicht genießen kann. Rechts daneben sieht man den Biergarten des Restaurants der Weinbrennerei Dujardin. Wir haben dort nach einer Werksführung das Schuljahresende mit dem Kollegium ausklingen lassen. Das Foto vom alten Werkstelefon in der dritten Reihe links entstand auch bei dieser Besichtigung. Das Bild daneben dokumentiert, dass das Lieblingsbaby manchmal auch Gemüse isst und zwar ganz alleine mit Löffel oder Gabel. In der zweiten Reihe leuchten Herr Apfel und Frau Birne, die den Winterschlaf im Gartenhaus gut überstanden haben. Vier Fotos in der Mitte rechts entstanden in der Heimatstadt beim Mittagsschlafspaziergang mit dem Lieblingsbaby.. Dort haben viele Leute Erinnerungen an Zechentage in ihren Vorgärten plaziert. Solch eine Lore ist als Pflanzbehälter gut geeignet. Mülleimer sind im Rahmen der Aktion „Grüne Hauptstadt 2017“ beklebt worden und finden sich überall in der Stadt. Natürlich war auch der Abschiedsblumenstrauß meines Englisch-LKs ein Highlight im Juli, und in der letzten Reihe erinnern die Fotos an ein leckeres Grillessen (Lachs und Süßkartoffelpommes) im Garten und meinen Besuch bei der besten Freundin am östlichen Rand des Ruhrgebietes.

Ich bin schon gespannt auf die Collage von August, da hat Monthly eine große Auswahl meiner Instagrambilder aus dem Urlaub. Einige Eindruck von unserem diesjährigen Sommerurlaub werde ich aber bestimmt schon vorher hier veröffentlichen. Schauen Sie einfach mal wieder vorbei.

 

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Falls Sie sich fragen, wie ich bisher meine Sommerferien verbracht habe, hier eine kleine Auswahl meiner Aktivitäten der ersten Tage ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in der Reihenfolge beliebig austauschbar.

1 – Lecker essen.

Lachs vom Grill mit Kräutermayonaisenkruste

2 – Ferientermine für das kommende Schuljahr eintragen.

Viele unbeschriebene Blätter

3 – Ordnung schaffen.

Das kann alles weg

4 – Die Finanzen regeln.

Futter für den Steuerberater

5 – Besuch vom (fast) Zweijährigen bekommen.

Unterwegs auch bei Regenwetter

6 – Am nahen Rhein im Liegestuhl den Ausblick genießen.

Rhineside Gallery KR – Uerdingen

7 – Und wieder lecker essen.

Süßkartoffel Pommes aus der Tiefkühltruhe

Und morgen werde ich zwei schöne Tage bei der besten Freundin im östlichen Ruhrgebiet genießen.

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Einmal im Monat bekomme ich eine Collage der Bilder, die ich bei Instagram hochgeladen habe. Auf die Auswahl und Anordnung der Bilder habe ich keinen Einfluss. Ich hätte sicher ein anderes Bild in den Mittelpunkt gestellt. Das Monthly-Team hat die Amrumer Mühle ausgesucht. Am Deutschen Mühlentag hat man dort freien Eintritt ins Mühlen- und Heimatmuseum. Wenn Sie das eine oder andere Foto größer sehen möchten, klicken Sie einfach auf das Stichwort in der Beschreibung.

Oben links sieht man meinen solarbetriebenen Mini-Springbrunnen, der leider nur bei Sonnenschein richtig gut funktioniert, da die Solarenergie nicht in einem Akku gespeichert wird. Daneben ist eine Strandcollage vom Amrumer Nordstrand, gefolgt von den dressierten Rennschweinen auf dem Stautenhof. Dann folgt ein Cartoon zu Trumps Absage an den Klimavertrag.

Darunter das Hinweisschild am Jordsand, der Nordspitze der Insel Amrum. Darunter eine Collage vom Konzert der schottischen Folk-Rock-Gruppe Runrig im Hockeypark in Mönchengladbach, gefolgt von zwei Makro-Aufnahmen (hier die zweite), die ich mit dem neuen Objektiv für mein Smartphone gemacht habe. Das große Foto unten zeigt einen Teil der Gartenbeleuchtung am längsten Tag des Jahres, eine der Solarleuchten hat sich erst kurz nach der Aufnahme eingeschaltet.

Links davon eine Mini-Kröte, die bei der Umgestaltung eines Gartenbeetes die Flucht ergreifen wollte, jedoch für ein kurzes Fotoshooting vom Lieblingsgärtner eingefangen wurde.

Der Blick in den Kaffeebecher zeigt „Ebbe“. Darüber gibt es noch einmal ein Bild aus dem Hockeypark, Eindrücke vor Beginn des Konzerts, wir verbringen die Zeit auf dem Boden vor der Bühne sitzend mit dem Blick auf die noch leeren Sitzreihen. Darüber fliegt der Zeppelin am Sommerhimmel (kein Link) und das Lieblingsbaby begrüßt die Erdmännchen im Krefelder Zoo. Das letzte Bild zeigt meinen Lieblingsspruch aus der Ritter-Sport-Schokoladenkollektion.

Die Collage bietet natürlich nur einen winzigen Ausschnitt aus „meinem“Juni. Vielleicht schaffe ich es, noch ein paar Ergänzungen zu posten. Schauen Sie einfach mal wieder vorbei.

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Omma … Daah !!

Am „Oma-Sonntag“ machen wir diesmal einen Ausflug in den Krefelder Zoo. Wir besuchen die neue Erdmännchen-Anlage und Toni Erdmann und seine beiden Frauen sind zu allerlei Späßen bereit. Der kleine Mann ist sichtlich begeistert von putzigen Tierchen.

Wir besuchen auch die anderen großen und kleinen Tiere und das Lieblingsbaby staunt und kommentiert die Aktivitäten der Zoobewohner. Mit „Hopp“ spornt er die Pinguine an, wenn sie noch zögern, ins Wasser zu springen.

Mit „Rrrahh“ werden die Wildkatzen begrüßt und den Zebras wird ein freundliches „wiihihii“ zugerufen. Für andere Tiere muss ein einfaches „Daah“ reichen.

Zum Abschluss unseres Rundgangs besuchen wir den Zoospielplatz und der kleine Mann teilt ziemlich unbeeindruckt die Schaukel mit einem blonden Mädchen. Dann geht es zurück zum Auto.

Wir verlängern die Rückfahrt wegen „Power-Napping“ mit einem Abstecher zum Lieblings-Eiscafé, wo wir Eisbecher und ein Sahnehörnchen für die geplante Kaffeepause im Garten einkaufen. Das Lieblingsbaby mag kein Eis, schüttelt entschieden den Kopf: „Kalt„!

Selbstverständlich darf ein Besuch bei „Omma“ nicht zu Ende gehen, ohne dass einige Kannen „Sassa“ portionsweise in Schüsseln und Töpfchen gegossen oder im Garten, auf den Terrassenplatten und den Schuhen verteilt werden.

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