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Archive for the ‘Technisches’ Category

Als ich um viertel nach drei den Klassenraum der 6a betrete, um die Lernzeit zu betreuen, bietet sich mir ein seltsames Bild. Mehrere Schülerinnen und Schüler stehen mit gezückten Smartphones in der Mitte des Raumes und blicken zu Decke. Zwei Mädchen recken die Smartphones dem Ding entgegen, dass sich dort über ihnen befindet.

Wassndas? Dusche? Lampe?

Auf den ersten Blick sieht das Ding aus wie eine Dusche. Mehr SchülerInnen kommen  hinzu. Wassn das?, fragen die später Hinzugekommenen und zücken ebenfalls die Mobiltelefone. Ich erinnere mich an ein Informationsschreiben, dass ich in den letzten Tagen in meinem Postfach im Lehrerzimmer hatte. Die Schule wird „ausgeleuchtet“, d.h. die Möglichkeiten für Wlan-Empfang in den verschiedenen Räumen wird getestet.

Langsam legt sich die Aufregung, nachdem sich auch die/der letzte davon überzeugt hat, dass WLAN  nicht geht. Noch nicht. Wann? Wissen wir nicht. Wir müssen auf Schule 2.0 noch weiter warten.

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Nach wochenlanger Abstinenz wegen zahlreicher Erkältungssympthome war heute endlich Gelegenheit, das Schwimmtraining wieder aufzunehmen. Zu Herbert Grönemeyers „Schiffsverkehr“ fiel es mir gar nicht schwer, gleichmäßige Bahnen zu ziehen. Schiffe sind mir zum Glück nicht in die Quere gekommen.

swim_with_musicDa Herbert nach 30 Minuten Schwimmen noch nicht mit seinen Liedern fertig war, durfte er mich auch noch unter die Dusche begleiten.

Danke an das große und das kleine Kind, die mir diesen wasserfesten MP3-Player zu Weihnachten geschenkt haben. Bisher empfehlenswert, hoffentlich besteht das Gerät auch den Langzeittest.

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Ein Gerät zur Wiedergabe von Fernsehsendungen heißt heutzutage nicht mehr „Fernseher“ sondern „Smart-TV“.

Smart“ ist englisch und bedeutet „schlank„, „schlau“ oder „klug„, aber auch „gerissen„.

Unser neues „Gerät[es] zur Wiedergabe von Fernsehsendungen“, hat uns mit all seiner „Gerissenheit“ fast das ganze Wochenende auf Trab gehalten.

Das Kaufen ging relativ zügig und problemlos über die Mediamarkt-Bühne. Wir wussten, was wir wollten, der Verkäufer war eher Statist bei der Kaufentscheidung und wir kurze Zeit später Besitzer eines smarten Wiedergabegerätes für Fernsehsendungen.

Weil der „Mann im Haus“ mit Holzarbeiten im Keller beschäftigt war, nutzte ich eine Korrekturpause, um „mal eben“ das neue Gerät aufzubauen. So jedenfalls der Plan.

Bis ich den mitgelieferten Billig-Plastikfuß am Monitor befestigt hatte, vergingen bereits kostbare Minuten meiner Lebenszeit.

Die mitgelieferte Schnellstart-Anleitung versprach einfachste Installation mit Hilfe von Bildschirmsteuerung. Die ließ sich zunächst  problemlos umsetzen, auch wenn mich die Eingabe meiner endlos langen WLAN-Kennung mit Hilfe einer TV-Fernbedienung weitere Minuten kostbarer Lebenszeit kostete.

Ein automatischer Sendersuchlauf sollte die Installation abschließen, die Bildschirmanzeige versprach: „Sie können nun mit dem Fernsehen beginnen.

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Es passiert überraschend, etwa Mitte August, der Urlaub ist vorbei. Ich schließe mein ebook-Lesegerät an das Ladegerät an, die Ladeanzeige leuchtet, alles wie immer. Kurze Zeit später blinkt die Ladeanzeige. Ich wechsle das Ladegerät, dann die Steckdose, das Kabel, ich schalte das Gerät aus und wieder ein, schließe das Ladegerät wieder an, es blinkt weiter. Ich schalte das Gerät wieder aus und nach angemessener Wartezeit wieder ein. Ich bin überrascht, als ich auf das Display schaue:

kindle_defektIch wähle die Nummer des Kundenservices, werde mit einer Fachabteilung verbunden. Die Mitarbeiterin dort stellt fest, dass die Herstellergarantie für das Gerät seit 10 Tagen abgelaufen ist, deshalb kann sie nichts machen. Ich kann ein neues Gerät zu einem Sonderpreis bekommen, 107 €. Wie bitte? Ich will kein neues Gerät, ich will das alte Gerät reparieren lassen, so wie es das Display anzeigt. Das geht nicht, sagt die Dame am Telefon, es tut ihr leid. Aber sie wird mir einen Gutschein von 5 € auf mein Kundenkonto buchen, damit ich getröstet bin. Ich will nicht getröstet werden, ich will meinen Reader repariert haben. Das geht nicht, sagt die Dame wieder, aber sie will eine Mail an eine Abteilung schreiben (an welche?) und sehen, was die antworten und mir dann Bescheid geben. Aber sie glaubt nicht, dass etwas getan werden kann, aber sie will es versuchen. Das Gespräch ist beendet. Und jetzt?

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Wir sind umgezogen, Festnetztelefon und DSL-Anschluss auch nach einer Woche leider noch nicht. Der Anbieter kann die Störung nicht beheben, reicht den Fall weiter an den Netzbetreiber. Endlich kündigt ein Techniker seinen Besuch für heute zwischen 13 und 17 Uhr an. Wir sind ab 12 Uhr anwesend. Um 12.45 Uhr finde ich im Briefkasten eine Benachrichtigung: Der Techniker hat mich um 13.05 Uhr nicht angetroffen, ich soll mich an meinen Anbieter wenden. Der Anbieter kann nichts machen, muss auf die Rückmeldung des Technikers warten. Ansprechpartner? Fehlanzeige! Ich bin wütend und unheimlich machtlos.

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Aufräumen mache ich gerne in den Ferien, da habe ich Zeit dazu. In diesen Ferien habe ich mein Email-Postfach aufgeräumt. Ich habe zahlreiche Mails nur aus einem einzigen Grund geöffnet: um sie abzubestellen. Dabei habe ich festgestellt, dass es gar nicht immer so einfach ist, die „Rundbriefe“ (ich nehme mal das deutsche Wort, weil ich mir bei der Verwendung des Plurals von Newsletter nicht sicher bin *grins*) wieder loszuwerden. Manchmal reicht es den Button „Unsuscribe“ anzuklicken oder „Newsletter abbestellen“ zu wählen und man erhält die Nachricht „Ihre Adresse wurde aus unserem Verzeichnis gelöscht“. Ganz oft muss man sich erst wieder auf der entsprechenden Seite einloggen, um den Newsletter abzubestellen. Oft habe ich das Passwort für diese Seite gar nicht mehr parat und muss dann erst umständlich über „Passwort vergessen“ ein neues erstellen, um mich anschließend von diesem Anbieter vollständig verabschieden zu können.

Ob mein Aufräumen nachhaltig erfolgreich ist, werden die nächsten Wochen zeigen.

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Das Einkaufen in den Online-Shops namhafter Kaufhäuser, Elektro-Fachmärkte und Baumärkte ist inzwischen auch vom Smartphone oder dem Tablet möglich. So mancher Online-Händler bietet dafür bereits eine praktische App oder zumindest eine für den kleineren Smartphone- oder Tabletbildschirm optimierte Händlerseite an. Damit lässt sich so manches Schnäppchen auch bequem von unterwegs machen, beim Warten auf den Bus, Zug oder das Flugzeug, aus dem Hotelzimmer oder ganz entspannt bei einer Tasse Kaffee im Lieblingscafé. Oder doch nicht?

Vorsicht! Die Verbraucherzentrale NRW [LINK] hat herausgefunden, dass es erhebliche Preisunterschiede beim mobilen Kauf im Vergleich zum Kauf am heimischen Desktop gibt. Zahlreiche Online-Händler bieten ihre Schnäppchen entweder auf den mobil erreichbaren Seiten gar nicht oder zu deutlich höheren Preisen an. Und das ist noch nicht einmal verboten!

Die Online-Händler gehen offensichtlich davon aus, dass am Smartphone oder Tablet ein Kunde sitzt, der bereit (oder blöd genug?) ist, mehr für ein Produkt auszugeben als der Sparfuchs am heimischen Desktop. Wie dreist ist das denn?

Es empfiehlt sich also, vor dem Kauf, die Online-Angebote genau zu prüfen und gegebenenfalls erst daheim über das Festnetz zu bestellen. Die Shops können erkennen, wer mit dem Smartphone oder Tablet surft, dagegen kann man – glaubt man den Experten – zur Zeit noch nichts unternehmen.

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