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Archive for the ‘Tierisches’ Category

Hedi lebt auf einem Biobauernhof am linken Niederrhein. Sie fühlt sich dort sauwohl. Sie wohnt dort zusammen mit vielen Freundinnen in einer Mutter-Kind-WG, in der die Sauen nicht nur eine Nummer sondern auch einen Namen haben. Mütter und Kinder haben freien Auslauf im gesamten Stall und die vielen kleinen Ferkel haben Freunde zum Spielen und Raufen. Da hat Mama auch mal Zeit für sich oder für ein Schläfchen oder sie kann mit ihren Freundinnen in einer der zahlreichen gemütlichen Boxen chillen bis die Kids wieder zum Trinken vorbeischauen.

Am Wochenende hatten Hedi und die gesamte Schweinebande Besuch von Menschen, die freigiebig Streicheleinheiten verteilten und sich von rosa Schweineschnäuzchen beschnuppern ließen.

Hallo, wer bist denn du?
Nicht alle Ferkel sind rosa!

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Das Catsitting ist in die zweite Phase eingetreten. Bisher war es meine Aufgabe, den Katzen der Nachbarn morgens ihr Futter für den Tag hinzustellen, Wasser aufzufrischen, ein paar Streicheleinheiten zu verteilen, fertig.

Seit Montag ist auch das Abendprogramm hinzugekommen, da der über achtzigjährige Katzensitter für die Abendschicht eine Radtour entlang der Ems angetreten hat. Mehr als zweihundert Kilometer, zwar mit dem E-Bike, aber immerhin, Respekt.

Also werde ich bis Freitag auch am Abend von der kleinen Tigerkatze erwartet. Für das Gute-Nacht-Programm. Die Unterhaltung ist sehr einseitig. Ich bekomme keine Antwort auf meine Frage, ob sie einen schönen Tag verbracht habe und welche Abenteuer sie erlebt hat auf ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft. An Gute-Nacht-Geschichten von der Stadtmaus und der Landmaus ist sie nicht interessiert. Immerhin nimmt sie gnädig ein paar Leckerchen, die ich ihr vor die Nase lege. Und streicheln darf ich auch.

Mau 🙂

Catsitting – Frühstückszeit

Und falls Sie sich gefragt haben, warum ich nur von und mit einer Katze rede, die andere lässt sich in der Wohnung nicht blicken, wenn ich da bin. Von ihrer Anwesenheit zeugt lediglich ein leergeschlecktes Tellerchen mit Dosenmilch, die nur sie mag.

Sie liegt tagsüber gerne hinter meinem Lavendel oder Minzestrauch, vn ihr gab es hier bereits ein Bild.

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Am Dienstag fahren wir mit dem Fahrad zur Rhineside und warten gemeinsam mit vielen anderen Menschen auf das Höhenfeuerwerk, das trotz der großen Hitze und Trockenheit nach Einbruch der Dunkelheit vom Duisburger Rheinufer aus gezündet werden darf. Wir blicken auf den Rhein, sehen die Schiffe vorüberfahren, es wird dunkel. Irgendwann ein lauter Knall – das Feuerwerk beginnt. Eine halbe Stunde lange leuchten die Feuersterne am Himmel.

Feuerwerk an der Rhineside

Am Mittwoch ist es heiß, sehr heiß. Im Haus ist es kaum auszuhalten. Ein Ventilator bewegt die Luft ein wenig. Ich hasse das Geräusch von Ventilatoren. Vom Windzug muss ich niesen.

Am Abend sitze ich im Garten, die Füße zeitweise im Mini-Planschbecken. Das Wasser kommt aus acht Metern Tiefe und ist angenehm kalt. Im Becken wird es sehr schnell angewärmt. Dann ist es keine wirkliche Erfrischung mehr.

Balance-Übung

Am Donnerstag erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt. Trotzdem treffe ich das große und das kleine Kind in einem japanischen Restaurant. Sie haben mich zum Sushi-Essen eingeladen.

Am Freitag kühlt es endlich ein wenig ab. Kurzfristig sind die Temperaturen draußen niedriger als drinnen. Es dauert eine ganze Weile, bis die Wärme wieder aus dem Haus hinausgelüftet ist. Der Ventilator läuft während ich am Schreibtisch sitze und Unterlagen und Rechnungen für die Steuererklärung heraussuche. Es fehlen immer noch wichtige Belege, die ich erst bei den entsprechenden Behörden anfordern muss.

Am Abend auf der Terrasse stecken der Lieblingsmann und ich gemeinsam die Füße ins Mini-Planschbecken. Wir haben uns gegen einen Ausflug in die Innenstadt zum traditionellen Freitags-Spießbraten-Essen entschieden. Zu grau sind die Wolken am Himmel. Sie künden von baldigem Regen.

Irgendwann hüpft ein Grashüpfer zu uns ins Wasserbecken. Weil der nicht schwimmen kann, wird er gerettet. Eine ganze Weile sitzt er völlig außer Atem und reglos auf der Tischdecke. Vielleicht ist er tot? Als ich eine Weile nicht hingeschaut habe, ist er verschwunden. Einfach weggehüpft, ins Gras hoffentlich.

Am Samstag regnet es dann ergiebig. So ergiebig, dass ich die Gießkanne unter den Regenablauf am Gartenhaus stellen kann. Während ich vor dem Regen geschützt auf der Mini-Veranda sitze und in den Garten blicke, tropft das Regenwasser vom Balkon direkt in den kleinen roten Eimer, den ich aufgestellt habe, um es zum Gießen der Orchideen zu sammeln.

Regentropfen, die in dem Eimer klopfen …

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Heute Morgen habe ich zwei Damen der Generation 65+ getroffen, die schon früh mit einer ganz besonderen Tätigkeit beschäftigt waren.

Sie standen gemeinsam am Friedhofsbrunnen, jedoch nicht, um die mitgebrachten Wasserkannen zu füllen, sondern um ihrer mitgebrachten Hündin den Po zu waschen.

Während die eine das Wasser mit der Fußtaste zum Laufen brachte, hielt die andere ihre Hündin mit dem Hinterteil unter den Wasserstrahl und reinigte es mit einem Waschlappen. Die Prozedur dauerte eine Weile und nach und nach kamen weitere Friedhofsbesucher zum Brunnen, um ihre Gießkannen zu füllen und so wie ich das Schauspiel zu beobachten. Wir mussten warten, bis die beiden Damen die Säuberung der Hündin in Ruhe zu Ende gebracht und ihr danach mit einem Handtuch das nasse Fell getrocknet hatten. Anschließend füllten sie ihre Wasserkannen und ließen die Hündin daraus trinken, bevor sie sich auf den Weg zu ihren Grabstellen machten.

Richtig zufrieden waren die Beiden mit dem Waschergebnis offensichtlich nicht, hörte ich doch, wie sie im Weggehen einen weiteren Besuch am Brunnen nach Abschluss der Gießarbeiten verabredeten.

Ich hätte von der Aktion gerne ein Foto gemacht, aber ich bin nicht sicher, ob die Damen damit einverstanden gewesen wären.

Ich hätte auch gerne eine kritische Bemerkung zur Zweckentfremdung von Gießwasserbrunnen auf Friedhöfen gemacht, aber ich habe mich dann doch nicht getraut, aus der Menge der schweigenden Beobachter hervorzutreten. Für die war das Schauspiel vielleicht gar nicht neu, weil sie den Friedhof regelmäßig am Morgen besuchen. Man kennt sich dort, man grüßt sich, man steht geduldig mit der Kanne am Brunnen an. Man hat Zeit. Muss ich wohl erst noch lernen.

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Die Nachbarn sind in den Urlaub gefahren und haben uns den Schlüssel für ihre Wohnung und die Verantwortung für ihre Katzen überlassen. Die Katzen sind Freigänger. Morgens, wenn ich Futter und Wasser für den Tag auffülle, werde ich nur von einer der beiden Damen begrüßt. Die andere sehen wir erst tagsüber, wenn sie entweder zwischen unseren Minzebüschen liegt oder majestätisch über unseren Rasten in den Nachbargarten schreitet. Manchmal legt sie auf dem Weg eine Pause ein und lässt sich von einem gerade vorbeikommenden Menschen ein wenig kraulen.

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Es ist 5-Minuten-Pause. Auf dem Weg zum Lehrerzimmer treffe ich vor einem Klassenraum auf eine Gruppe Oberstufenschüler (nur Jungs), die heftig und laut diskutieren und dabei den Durchgang versperren. Als sie mich sehen, machen sie Platz. Ich frage, was sie so aufregt und zur Rudelbildung auf dem Flur veranlasst.

„Essen Sie das, was beim Huhn hinten raus kommt?“

„Ja, warum nicht? Ich mag Eier.“

„Igitt, wie eklig. Was haben sich die ersten Menschen nur dabei gedacht, als sie sich entschieden, das zu essen, was beim Huhn hinten raus kommt. Woher wussten die, dass man das essen kann?“

„Vielleicht ist ein Ei heruntergefallen, kaputt gegangen und sie haben gesehen, was drin ist und es probiert?“

„Igitt, man kann doch keine rohen Eier essen.“

„Doch kann man. Man macht Mayonaise draus, oder Eierlikör.“ (spricht die Hausfrau)

„Aber essen, was bei einem Tier hinten raus kommt, das geht gar nicht!“

Ich erspare den Schülern eine Nachhilfestunde in Biologie und erzähle nichts vom Legedarm, der das Ei vor Verschmutzung schützt. Stattdessen frage ich:

„Isst du Bratwurst?“

„Ja, warum? Da sind doch keine Eier drin?“

„Die ist im Naturdarm, und was war im Darm vorher drin?“

„Iiiiih, ich werde Vegetarier.“

„Wie kommt ihr überhaupt auf so ein Thema? Habt ihr gerade Biologie?“

„Nein, Sport-LK!“

Ja dann …

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Im Regenwald Biom des Eden Project in Cornwall gibt es nicht nur Pflanzen, sondern auch diese lustigen Vögel.

Diese beiden, Vater und Kind, traf ich im September in Cornwall beim Besuch des Regenwald Bioms im Eden Project in Cornwall. Roul Rouls heißen sie dort, eine Abwandlung ihres wissenschaftlichen Namens „Rollolus rouloul“ – Straußenwachteln. Sie laufen flink und mutig zwischen den Besuchern herum. Die Mütter haben ein fast leuchtend grünes Gefieder und tragen keinen so hübschen Hut auf dem Kopf wie die Väter. Das Küken war nach Aussage der Mitarbeiter zu dem Zeitpunkt etwa 4 Tage alt.

Rollolus Rouloul – Straußenwachtel – Vater mit Kind

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Vor einigen Stunden geboren, ein neuer Bewohner (oder eine Bewohnerin) meines Lieblingsbauernhofes. Mama und Kind spazierten bereits über die große Wiese und ließen sich von Mensch und Tier bestaunen.

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Omma … Daah !!

Am „Oma-Sonntag“ machen wir diesmal einen Ausflug in den Krefelder Zoo. Wir besuchen die neue Erdmännchen-Anlage und Toni Erdmann und seine beiden Frauen sind zu allerlei Späßen bereit. Der kleine Mann ist sichtlich begeistert von putzigen Tierchen.

Wir besuchen auch die anderen großen und kleinen Tiere und das Lieblingsbaby staunt und kommentiert die Aktivitäten der Zoobewohner. Mit „Hopp“ spornt er die Pinguine an, wenn sie noch zögern, ins Wasser zu springen.

Mit „Rrrahh“ werden die Wildkatzen begrüßt und den Zebras wird ein freundliches „wiihihii“ zugerufen. Für andere Tiere muss ein einfaches „Daah“ reichen.

Zum Abschluss unseres Rundgangs besuchen wir den Zoospielplatz und der kleine Mann teilt ziemlich unbeeindruckt die Schaukel mit einem blonden Mädchen. Dann geht es zurück zum Auto.

Wir verlängern die Rückfahrt wegen „Power-Napping“ mit einem Abstecher zum Lieblings-Eiscafé, wo wir Eisbecher und ein Sahnehörnchen für die geplante Kaffeepause im Garten einkaufen. Das Lieblingsbaby mag kein Eis, schüttelt entschieden den Kopf: „Kalt„!

Selbstverständlich darf ein Besuch bei „Omma“ nicht zu Ende gehen, ohne dass einige Kannen „Sassa“ portionsweise in Schüsseln und Töpfchen gegossen oder im Garten, auf den Terrassenplatten und den Schuhen verteilt werden.

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Manchmal, wenn seine Mama arbeiten muss und sein Papa geschäftlich unterwegs ist, darf ich das Lieblingsbaby einen Tag lang bespaßen. Gestern war ein solcher Tag.

Wir beginnen mit Leberwurstbrot und Fencheltee zum Frühstück. Der kleine Mann isst fast alle kleinen Brotwürfel, bis auf die mit viel Kruste, die lutscht er ab und reicht sie Fräulein Paula, die während seines Frühstücks aufmerksam neben dem Hochstuhl Wache hält, damit derartige Häppchen gar nicht erst auf dem Fußboden landen. Zwischendurch leckt sie gerne Leberwurstreste von der ausgestreckten Babyhand. Früh übt sich, wer sein Personal im Griff haben will.

Danach räumen wir gemeinsam die Küche auf. Ich wische mit dem Lappen über die Arbeitsplatte, mein Assistent wischt das Innere der Waschmaschine und trocknet die Gummidichtung. Ich bitte ihn, die unteren Bretter seines Hochstuhls zu wischen, was er sofort erledigt.

Danach spielen wir im Wohnzimmer während das Fräulein Paula auf dem Sofa liegt und uns aufmerksam beobachtet. Bevor wir uns um das Mittagessen kümmern machen wir eine kurze Kaffeepause mit einem „Frechen Freund“. Danach ist ein Windelwechsel nötig.

Dann beginnt die Zubereitung des Mittagessens. Im Kühlschrank finden wir alle Zutaten für eine Nudel-Zucchini-Pfanne und machen uns an die Arbeit. Ich hole einen Stuhl, damit das Lieblingsbaby mir an der Arbeitsplatte zur Hand gehen kann. Ich koche knapp 400 g Vollkornspaghetti, schneide 800 g Zucchini mit dem Sparschäler in Streifen und 2 Tomaten in kleine Würfel, hacke ein halbes Bund glatte Petersilie. Mein Assistent sortiert das Gemüse und kontrolliert den Feinschnitt von Tomaten und Petersilie sehr sorgfältig. Das Fräulein Paula sitzt ebenfalls in der Küche, schließlich muss der Fußboden ja sauber bleiben.

Das Lieblingsbaby probiert Tomatenwürfel (lecker), Petersilie (nein, nicht lecker) und gekochte Vollkornspaghetti (ok). Fräulein Paula verzichtet auf Rohkost und probiert Spaghetti. Nach und nach gelangen alle Zutaten in die Pfanne, es kommen Parmesankäse, Milch, Sahne und Gewürze dazu, die gekochten Spaghetti heben wir unter. Dann füllen wir unsere Schälchen und essen zu Mittag. Fräulein Paula übernimmt wieder die Hochstuhlwache und darf zum Schluss den Rest aus unseren Schälchen lecken.

Fazit: Die Nudelpfanne ist sehr lecker, der Käse hat ein bisschen geklumpt, die Zucchini waren ein bisschen groß, um sie mit dem Sparschäler in Streifen zu schneiden. Vollkornspaghetti schmecken dem Lieblingsbaby, müssen aber, gründlich zerkleinert werden, damit sie auf den Löffel passen.

Nach dem Essen räume ich die Küche auf, mein Assistent sortiert die Töpfe im Regal.

Wir trinken einen Kaffee/Fencheltee und essen einen Keks, Fräulein Paula bekommt ein Leckerchen.

Das Lieblingsbaby ist kein Freund von Mittagsschlaf. Gerne lässt er sich von Mama ein wenig im Tragetuch herumtragen, um ein Nickerchen zu machen, ein Service, den ich ihm nicht bieten kann. Stattdessen biete ich eine Ausfahrt im Buggy an und ernte Zustimmung. Der kleine Mann will direkt in der Wohnung einsteigen, ich bestehe jedoch darauf, dass wir zunächst warme Jacken und Mützen anziehen. Wir schicken das Fräulein Paula aufs Sofa zum Mittagsschlaf.

Nachdem ich mehrfach kontrolliert habe, dass ich den richtigen Wohnungsschlüssel in der Tasche habe, trage ich Kind und Buggy die Treppe hinunter und wir machen uns auf den Weg. Die Sonne scheint, Tief Egon ist zum Glück damit beschäftigt, Schnee im Sauerland zu verteilen. Nach 10 Minuten Fahrt ist der kleine Mann eingeschlafen und wacht erst wieder auf, als wir nach 45 Minuten zurück sind.

Inzwischen ist sein Papa zu Hause und übernimmt das Spielprogramm. Wir trinken noch einen Kaffee zusammen und das Lieblingsbaby verputzt eine große Portion Apfelkompott mit Quark. Das Fräulein Paula bekommt nichts, sie hat während unserer Abwesenheit die Box mit den Leckerchen „geknackt“, nachdem „ganz zufällig“ meine Tasche vom Tisch gefallen war.

Als ich kurze Zeit später die Jacke wieder anziehe, um nach Hause zu fahren, will das Lieblingsbaby auf den Arm genommen werden und winkt dem Papa zum Abschied. Die Frage, ob er mitkommen wolle, beantwortet er mit „da“ und lässt sich nur zögerlich davon überzeugen, dass seine Mama traurig wäre, wenn sie nach Hause kommt und ihr Baby ist nicht da.

Es hat Spaß gemacht, den Tag mit dem Lieblingsbaby zu verbringen. Ich freue mich auf den nächsten „Einsatz“.

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