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Archive for the ‘Wissenswertes’ Category

Bei kaltem, ungemütlichen Erkältungswetter mag ich gerne eine heiße Suppe, am liebsten Hühnersuppe. Dazu muss keine Suppenhuhn in den Topf, ich koche meine Hühnersuppe am liebsten von einer Karkasse. Falls Sie diesen Begriff noch nicht gehört haben, hier die Erklärung von Frau Wikipedia:

Karkasse (frz. carcasse „Gerippe“) nennt man das nach dem Tranchieren meist kleinerer Tiere zurückbleibende Knochengerüst samt eventuell anhaftender Fleisch- und Hautreste, speziell von Geflügel und Fischen, sowie die ausgenommenen Panzer von Krustentieren. Der Begriff kann auch ein unvollständiges Gerippe bezeichnen, etwa das von Geflügel nach dem Abtrennen von Kopf, Keulen und Flügeln und dem Herausschneiden der Brustfilets.

Karkassen dienen als Grundlage für Suppen und Saucen, denen sie ein kräftiges Aroma verleihen. In der professionellen Küche werden Karkassen nach dem Auskochen noch mit einer Entenpresse ausgedrückt, um allen Fleischsaft zu gewinnen.

Und wenn Sie sich jetzt, genau wie ich, beim Lesen der o.g. Erklärung gefragt haben, was eine Entenpresse ist, kommt hier gleich die Erklärung:

Eine Entenpresse oder Geflügelpresse ist ein Küchengerät zum Auspressen von Karkassen, den nach dem Braten und Zerlegen von Geflügel zurückbleibenden Knochenresten, um den enthaltenen Saft für die Zubereitung einer Sauce zu verwenden. Sie dient auch zum Auspressen der Schale von Krustentieren.

Entenpressen sind wie alte Wein- oder Druckerpressen als Spindelpresse konstruiert. Über einem Topf mit Auslass am Boden befindet sich eine Scheibe, die mittels einer an einem Bügel über dem Topf angebrachten Gewindestange und einem Drehrad oder Drehgriffen mit hoher Kraft auf den Topfboden gedrückt werden kann. Sie bestehen in der Regel aus rostfreiem Stahl oder Messing.

Warum die Geflügelpresse „Enten“presse heißt, lesen sie bei Interesse bitte unter dem entsprechenden Link nach, klingt ziemlich gruselig.

Ich habe keine Entenpresse verwendet, sondern meine beiden Karkassen mit einem Gesamtgewicht von einem Kilo in ca. 1,5 l Wasser, in das ich 2 Teelöffel Salz und ein Bund sehr fein geschnittenes Suppengemüse hinzugefügt habe, kalt aufgesetzt und dann bei geringer Hitze ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Das ergab eine schmackhafte Brühe, die nicht mehr nachgewürzt werden musste.

Meine Karkassen hatten noch sehr viel Fleisch auf den Knochen, das das große Kind in mühevoller Kleinarbeit abgezupft hat. In der fertigen Brühe habe ich Suppennudeln quellen lassen und einen Eier-Einlauf hinzugefügt. Dabei bildet das mit einer Gabel verquirlte Ei, sobald es mit der kochenden Brühe in Kontakt kommt, großflockige, dekorative Gebilde. Man kann natürlich auch einen Eierstich herstellen oder die Brühe anderweitig aufpeppen. Mir hat ein wenig frisch gehackte Petersilie zur Dekoration gereicht.

20170112_192203Eine solche Suppe ist schnell gemacht und preiswert. Der Kilo-Preis von Karkassen in hiesigen Geflügelhof beträgt 1 Euro.

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Haben Sie eine Payback-Karte?“ Ja, hab ich. Und das schon seit vielen Jahren. Jeden Monat kommt ein Prämienkatalog. Vor einigen Jahren habe diesen mit Interesse durchgeblättert und das ein oder andere Teil für meinen Haushalt mit Punkten bezahlt. Eine Küchenwaage, einen Wasserkocher, eine Nageletui. Nützliche Dinge von guter Qualität. Inzwischen interessieren mich die Sachprämien nicht mehr und die Punkte liegen auf dem Konto nutzlos herum.

Doch seit Kurzem gibt es im hiesigen Supermarkt einen Automaten, an dem man Paybackpunkte in Einkaufsgutscheine verwandeln kann. Es gibt unterschiedliche Staffelungen. 5 €, 10 €, 20 € und auch individuell einstellbare Summen. Genial, denke ich und drucke beim ersten Mal direkt einen 20 € – Gutschein aus. An der Kasse muss ich enttäuscht feststellen, dass er nicht eingelöst wird, weil ich die Einkaufssumme von 20 € wegen eines gleichzeitig eingelösten Pfand-Bons knapp nicht erreiche. Teilbeträge lassen sich nicht einlösen. Dumm gelaufen. Zwar verfällt der Gutschein nicht, aber es dauert einige Zeit, bis ich beim Einkauf in dem besagten Supermarkt auf einen Betrag von mehr als 20 € komme und der Gutschein eingelöst wird.

Die Kassiererin gibt mir den Tipp, beim nächstem Mal mehrere Gutscheine mit kleineren Summen zu aktivieren. Gute Idee, denke ich und aktiviere heute zweimal 10 € am Automaten des Supermarktes. Die Einkaufssumme an der Kasse beträgt mehr als 20 €. Ich freue mich über die Gutscheine und bin kurz drauf irritiert, weil nur 10 € von der Bon-Summe abgezogen werden.

Die Kassiererin klärt mich auf: „Pro Einkauf wird nur ein Gutschein eingelöst!

Wie jetzt? Warum das?  Wie blöd ist das denn?

Ist so,“ sagt die Dame an der Kasse, „verstehe ich auch nicht.

Fazit: Es ist nicht einfach, an sein Prämiengeld zu kommen und meckern bei Payback wird nichts bringen, da sich diese Regelung bestimmt irgendwo im Kleingedruckten der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nachlesen lässt, die ich immer kommentarlos akzeptiere.

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Ich fühle mich zur Zeit wie Herkules, jener Held der griechischen Mythologie, der den Kampf mit Hydra, einem vielköpfigen Ungeheuer aufnahm. Anders als Herkules ist es mir bisher jedoch noch nicht gelungen, das Monster zu besiegen.

Meine persönliche Hydra ist die Schule, der Ort, an dem ich den größten Teil meines Tages verbringe, und der mir auch noch genug Arbeit für die Abendstunden und das Wochenende beschert. Alle Aufgaben rund um Unterricht und sonstige schulische Aufgaben schreibe ich seit Wiederbeginn des Unterrichts im neuen Jahr in eine Kladde. Dazu kommen private Aufgaben und Termine, die genauso meine Aufmerksamkeit und Zuwendung beanspruchen wie Schule und Schülerinnen und Schüler.

Wenn eine Aufgabe erledigt ist, streiche ich sie mit Freude durch und setze einen Haken in eine extra dafür eingerichtete Spalte in der Kladde. Und hier lauert die Hydra. Denn kaum habe ich einen Termin oder eine Aufgabe erledigt und somit der Hydra einen Kopf abgeschlagen, schon wachsen ihr zwei Köpfe nach und ich muss neue Aufgaben und Termine eintragen, die sich im Verlauf des Schultages ergeben.

Ein Beispiel:

Gestern vor dem Unterricht wollte ich Folien für meinen Geschichtsunterricht kopieren und damit eine Aufgabe aus der Kladde erledigen. Als ich im Schulsekretariat die dazu nötigen Leerfolien holte, sprach mich die Schulsekretärin auf das traditionell im März stattfindende Ehemaligentreffen an unserer Schule an. Mir wurde sofort klar,  dass ich die notwendige Organisation dieser Veranstaltung dringend in Angriff nehmen und die dafür notwendigen „Hilfstruppen“ rekrutieren muss. Plopp, meine Hydra hat einen neuen Kopf und meine Kladde einen neuen Eintrag.

Ich muss unbedingt herausfinden, wie es gelingen kann, die Schul-Hydra langfristig zu bezwingen, die Vorgehensweise von Herkules (Köpfe vergraben und Stein drauf wälzen, Ausbrennen der Hälse, Rumpf in zwei Teile teilen [LINK] ) scheint in meinem Fall wenig geeignet.

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St. George, der Drachentöter, sein Tag wird heute gefeiert auf meiner Lieblingsinsel:

St. George's Day 2015

St. George’s Day 2015

 

Was die Legende sagt:

Eine Stadt wird von einem gefährlichen Drachen terrorisiert.

Eine junge Prinzessin soll dem Drachen geopfert werden.

Als George von dem Drachen hört, reitet er in die Stadt.

Er tötet den Drachen mit seinem Schwert und befreit die Prinzessin.

Und in Wirklichkeit:

George wird 270 v.Chr. in der Ost-Türkei geboren. Er ist Christ.

Im Alter von 17 Jahren tritt er in die Römische Armee ein. Er dient unter heidnischen Kaisern, behält jedoch seinen christlichen Glauben.

Als Kaiser Diocletian damit beginnt, die Christen zu verfolgen, bittet George darum, sie zu verschonen. Doch seine Bitten treffen auf taube Ohren und er wird gefoltert, damit er seinen christlichen Glauben verleugnet. George bleibt tapfer und hält an seinem Glauben fest.

Am 23. April 303 v.Chr. wird er in Palästina enthauptet.

1222 erklärt das Konzil in Oxford den 23. April zum St. George’s Day, der 1415 zu einem nationalen Feiertag erklärt wird.

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… passierten wundersame Dinge in der Welt. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtet, dass eine Sonnenfinsternis im Jahre 585 v. Chr. die westiranischen Meder und die kleinasiatischen Lyder nach sechs Jahren Krieg spontan zum Niederlegen der Waffen und zum Friedensschluss bewegte. Das würde ich mir für morgen überall auf der Welt wünschen.

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Noch 10 Türchen am Adventskalender trennen uns von Weihnachten. Und morgen beginnt die letzte Schulwoche …

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In der heutigen Klassenarbeit müssen die Fünftklässler ihre Kompetenzen im Bereich „Hörverstehen“ unter Beweis stellen. Für einige ist es gar nicht einfach, während des Zuhörens im vorgelegten Text die Wortlücken zu füllen. Hier und da bleiben auch nach dem zweiten Hören noch Lücken offen. Viele sind erleichtert, als sie erfahren, dass Rechtschreibfehler bei dieser Aufgabe nicht zu Punktabzug führen.

Im zweiten Teil der Arbeit geht es um die richtige Wortstellung im Satz (S-V-O) und die Anwendung der wohl berühmtesten Regel des Englischunterrichts: „he, she, it – das ’s‘ muss mit!„.

Der letzte Teil verlangt das Verfassen einer Wegbeschreibung. Dabei stellt sich vielen die Frage, wie man „Bachstraße“ ins Englisch übersetzen solle, was „Bach“ heiße (engl.: brook) und ob man Street oder Road schreiben solle. Da es im Stadtplan neben der Bachstraße auch noch die Beethoven- und die Mozartstraße gibt, war mir bei der Erstellung der Aufgaben die Problematik nicht aufgefallen und eine Übersetzungshilfe nicht nötig erschienen. Den Unterschied zwischen „street“ und „road“ muss ein Fünftklässler noch nicht beherrschen. [Für Interessierte: „road“:  a hard surface built for vehicles to travel on – „street“: a public road in a city or town that has houses and buildings on one side or both sides]

Jetzt habe ich wieder was zu Korrigieren …

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