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Posts Tagged ‘2019’

… und ich weine ihm nicht nach. Ein neues Jahr bitte, aber bitte ohne all das, was mich traurig gemacht hat oder wütend, hilflos, fassungslos, sprachlos oder mich frustriert, irritiert oder mit jeglicher Kombination dieser Eigenschaftswörter konfrontiert hat.

Ich hätte gerne ein neues Jahr, das Lösungen bringt für die Herausforderungen, die das alte Jahr zurück lässt. Ein Jahr, das Begonnenes zu einem guten Ende bringt und Lösungen anbietet für das, wofür bis jetzt noch keine Lösungen in Sicht sind.

Das alte Jahr brachte das lang ersehnte Ende meiner aktiven Berufszeit. Ich wollte die Füße hochlegen und das Leben ohne Schule genießen und nicht mehr von Stunden- und Dienstplänen fremdbestimmt werden. Stunden- und Dienstpläne konnte ich hinter mir lassen, Fremdbestimmung bekam neue Gesichter. Denn wie schrieb schon John Lennon:

Life is what happens to you while you’re busy making other plans.

Zusammen mit Familie und Freunden habe ich mich den Herausforderungen von 2019 gestellt und bin nicht untergegangen. Am letzten Abend des alten Jahres werde ich an Bord eines Schiffes sein und mich in ein neues Jahr hineinfahren lassen. Und ich werde mir anschließend, bevor ich mich zu Hause den Herausforderungen des neuen Jahrzehnts stelle, zusammen mit dem Lieblingsmann noch ein paar Tage lang den Wind auf Texel um die Nase wehen lassen.

Mein Motto für den Jahresanfang

Und dann schaun wir mal, wie es weiter geht. Denn es geht immer weiter, irgendwie.

Ich werde dieses Blog wieder zum Leben zu erwecken und hoffe, dass mir bei all den Herausforderungen, die es zu meistern gilt, genug Zeit bleibt, Sie an meinem Alltag teilnehmen zu lassen.

Auf geht’s in ein neues Jahrzehnt, lassen Sie uns das Beste daraus machen. Ich wünsche uns allen Glück, Gesundheit und Freude am Leben.

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Wenn meine guten Vorsätze zu Beginn des neuen Jahres gewesen wären, jeden Tag einen Beitrag für mein Blog zu schreiben, dann wäre ich schon jetzt damit gescheitert. Deshalb habe ich mir ein derartiges Ziel gar nicht erst gesetzt. Aber ein bisschen öfter möchte ich in diesem Jahr doch zur Unterhaltung meiner treuen Leser beitragen und auch einige neue Blogbesucher gewinnen, die dann vielleicht gelegentlich einen Kommentar hier lassen, das wäre schön.

Das neue Jahr begann dort, wo ich am liebsten bin, auf einem Schiff, auf dem Wasser, zwischen Ijmuiden und Amsterdam. Ein wirklich gelungener Start, eine empfehlenswerte Mini-Kreuzfahrt mit DFDS-Seaways. Die Reederei bezahlt mich für diese Werbung (leider) nicht, wir nutzen deren Schiffe jedoch gerne, wenn wir nach England oder Schottland fahren.

Am 2. Tag des Jahres ging der Lieblingsmann dann wieder wie gewohnt zur Arbeit und ich hätte eigentlich ausschlafen können. Eigentlich, hätte Frau Magenta nicht dafür gesorgt, dass ich bereits am frühen Morgen unter (!) meinem Schreibtisch saß und fasziniert auf grüne und rote Kontrollleuchten starrte, um dann wenig später zu erfahren, dass Internet und Telefon bis zum Abend nicht funktionieren würden. Auf diese Weise war ich bei den Korrekturen einer Klausur und dem Erstellen von Aufgaben für eine mündliche Prüfung ganz ungestört von den Versuchungen, die das Internetz so bereit hält.

Frau Magenta brauchte dann noch bis zum Nachmittag des 3. Tages im neuen Jahr, um unser Haus wieder mit der Welt zu verbinden. Die internetfreie Zeit nutzte ich für einen Besuch bei den hiesigen Discountern und Supermärkten zwecks Beschaffung von Jahresanfangslebensmitteln und für einen Ausflug zum Buchhändler meines Vertrauens, der mir die „Heimathäppchen“ aus NRW (in Buchform) für die beste Freundin am Rand des Ruhrgebiets verkaufte, die genau wie ich ein Kind des Ruhrgebiets ist.

Bei eben dieser Freundin vom östlichen Rand des Ruhrgebiets war ich am 4. Tag des Jahres zu einer kleinen Nachgeburtstagsfeier mit ganz viel analogem Mädchenchat, Wellness im nagelneuen Saunahaus, Hundekuscheln und natürlich allerlei kulinarischen Genüssen eingeladen.

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Ein guter Plan für das neue Jahr: Let’s make a difference in people’s lives in 2019. Für diejenigen unter Ihnen, die nicht ganz so sicher in der englischen Idiomatik sind:  to make a difference (Linguee Online Wörterbuch) bedeutet, etwas zu bewegen, so dass sich das Leben unserer Mitmenschen zum Positiven verändert und dadurch letztendlich auch unser Leben.  Dann, so meint Michelle Obama, dürfen wir uns „erfolgreich“ nennen.

Wir müssen also nicht alles anders machen im neuen Jahr, das wird sowieso nicht funktionieren. Wir müssen keine großen Projekte realisieren. Niemand muss als Entwicklungshelfer(in) nach Afrika gehen oder versuchen, die bedrohte Tierwelt zu retten. Es reichen kleine Veränderungen im Alltag, zum Beispiel weniger (Plastik)-Müll zu verursachen, weniger wegzuwerfen, Reste zu verwerten.

Wünschen wir uns also gegenseitig viel Erfolg bei allem was wir in 2019 tun. Möge es „den Unterschied machen“, etwas bewegen, für andere und für uns.

P.S.: Das Zitat fand ich auf einem Poster, das in der Damentoilette auf der Princess Seaways hing, dem Schiff, mit dem ich ins Neue Jahr gefahren bin.

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