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Posts Tagged ‘Apfelkuchen’

So sprach die Kollegin, bei der ich gestern einen Krankenbesuch machte und die damit ihre Begeisterung für die Gemüse-Quiche ausdrücken wollte, die ich ihr am Mittag gebracht hatte. Sie wurde vor zwei Wochen an der Schulter operiert und ihr rechter Arm ist seitdem „stillgelegt“, so dass sie in ihren Möglichkeiten, sich selbständig zu versorgen sehr eingeschränkt ist. Ich hatte angeboten, ihr etwas Leckeres zu Essen vorbeizubringen, Essen auf Rädern sozusagen, und eine Gemüse-Quiche vorgeschlagen, da ich weiß, dass sie sich vegetarisch ernährt.

Gestern Mittag habe ich sie besucht und hatte neben der versprochenen Gemüse-Quiche auch eine Tarte aux Pommes, einen französischen Apfelkuchen im Gepäck, die wir gemeinsam gekostet, fotografiert und für gut befunden haben. Und die zu der Aussage „Du musst eine Bloggerin werden!“ führte. Bin ich ja bereits, aber das weiß die Kollegin nicht. Ob ich ihr den Link zu diesem Beitrag schicke?

Der Teig für die Quiche und die Tarte entstand in meiner neuen Küchenmaschine, der Kenwood kmix, die ihre Bewährungsprobe im Bereich Mürbeteig damit bereits bestanden hat. Weitere Herausforderungen werden folgen. Zum Projekt „Küchenmaschine“ wird es bei Gelegenheit einen gesonderten Beitrag geben. Die Küchenmaschine ist mir nicht vom Hersteller zur Verfügung gestellt worden, ich habe sie nach sorgfältiger Recherche käuflich erworben.

Da die Rezepte zu den Bildern den Rahmen diesen Blogeintrags sprengen würden, finden Sie bei Interesse die Rezepte zum Nachbacken der Gemüse-Quiche und des Französischen Apfelkuchens nach dem Klick auf den Link.

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Sie lachten sie mich an im Hofladen meines Vertrauens und riefen: Nimm mich mit. Ich tat ihnen den Gefallen und zum Dank ließen sie sich bereitwillig in  meinen ersten Apfelkuchen dieses Herbstes verwandeln.

Das Rezept habe ich von meiner Mutter übernommen und auch bereits an das große und das kleine Kind weitergegeben. Diesmal habe ich den Herstellungsprozess und seine Besonderheiten im Bild festgehalten.

Sie brauchen eine Springform (26 cm), eine Teigschüssel, einen Sparschäler, einen Apfelteiler (gerade günstig beim blau-gelben Möbelhaus zu erwerben), eine Küchenwaage, Frischhaltefolie, eine Teigrolle, ein Messer und ein bisschen Zeit.

Außerdem Mehl, Zucker, Butter oder Margarine, Backpulver und ein mittelgroßes Ei, eine Prise Salz, ein Kilo Äpfel, eine halbe Limette.

Für den Teig mischen Sie 300 g Mehl mit 1 Teel. Backpulver und 125 g Zucker. Geben Sie 150 g kalte Butter oder Margarine in kleinen Stücken, ein mittelgroßes Ei und eine Prise Salz dazu und verkneten Sie das ganze schnell zu einem Mürbeteig, den Sie in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank bis zur Weiterverwendung parken.

Für die Füllung ein Kilo Äpfel schälen, achteln, kleinschneiden und mit Limettensaft beträufeln.

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Apfelteiler

 

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Apfelstückchen für die Füllung

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank befreien, zwei Drittel davon abnehmen, zwischen Frischhaltefolie ausrollen, in die gefettete Springform geben und einen Rand hochziehen. Wenn der Teig klebt, die Folie benutzen. Anschließend die Apfelstücke darauf geben und gut verteilen.

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Frischhaltefolie erleichtert das Ausrollen

Aus dem restlichen Teigstück (ein Drittel) den Deckel zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen, auf die Äpfel legen, den Rand vorsichtig festdrücken und mit dem Messer die Teigdecke mehrmals einstechen, damit bei Backen der heiße Dampf entweichen kann.

 

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Die dünn ausgerollte Teigdecke

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Erste Folie abziehen und Decke auflegen

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Zweite Folie abziehen und Ränder festdrücken

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Decke mehrfach einstechen

Bei 180° C (Umluft) etwa 45 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen. Servieren und mit oder ohne Puderzucker und mit oder ohne Schlagsahne genießen.

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Gutes Gelingen !

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Aber bitte mit Sahne

Auch wenn Fastenzeit ist, ein Stückchen Kuchen gönnen wir uns zum Monatsanfang. Außerdem ist es Resteverwertung: Sahne mit MHD 16.2. – Äpfel, zum Rohessen zu schrumpelig. Zudem wollte die „Kuchen für Zwei“- Form (20 cm) aus England eingeweiht werden. Da die Äpfel zum Backen nicht wirklich geeignet und der Teig ohne Ei war, entstand eher ein Crumble als ein Kuchen. Aber lecker wars trotzdem.

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Das „große Kind“ hat eine neue Küche und Mama durfte sie als erste bewundern. Und weil die „Lieblingspatentante“ anlässlich ihrer Geburtstagsfeier am Wochenende nicht nur Geschenke bekommen, sondern auch welche verteilt hat, konnte die neue Küche auch gleich in den Lieblingfarben vom „großen Kind“ dekoriert werden. (klick macht größer)

Viel Platz in Schubladen und hinter Schranktüren, viele nützliche Details, eine Küche, in der das Kochen und Backen Spaß machen wird. Ich bin sicher, ich darf mal kommen und die einzelnen Elemente ausprobieren.

Anmerkung:
Im Backofen wurde noch nicht gebacken, dort parkt der Apfelkuchen, mit dem wir die Küche (im Stehen) willkommen geheißen haben.

 

 

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Wenn sich fünf Menschen und ein Hund am Sonntagnachmittag zum Kaffeetrinken treffen, dann reicht eigentlich ein Kuchen völlig aus. Doch wenn man ein Rezept ausprobiert, von dessen Erfolg man im Vorfeld nicht wirklich überzeugt ist, dann erweist es sich manchmal als klug, zusätzlich einen zweiten Kuchen nach altbewährtem Rezept herzustellen. Nur so – just in case.

Gebacken habe ich einen Pumpkin Cheesecake mit einem Boden aus zerbröselten Spekulatius und gehackten Mandeln. Darauf eine Füllung aus 800 g Hokaido, gebacken und püriert, 300 g Frischkäse, 3 Eiern und 3 Essl. Ahornsirup sowie 1/4 Teel. Salz. Als Gewürze sah das Rezept Zimt, Muskat und Ingwer vor, was ich wegließ, weil der Mann im Haus Zimt und Ingwer nicht ausstehen kann. Nach einer knappen Stunde Backzeit und einer weiteren Stunde Stehzeit bekam der Kuchen noch eine Deckschicht aus 300 g Schmand, 3 Essl. Honig und einem Päckchen Vanillezucker und musste weitere 10 Minuten gebacken werden. Das Ergebnis war zwar recht flach, aber optisch sehr ansprechend.

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Beim Geschmackstest fiel der Kuchen dann durch. Zwar schmeckte der Spekulatiusboden gut, doch in der Käsefüllung war viel Salz doch ansonsten eher wenig Geschmack. Auf die Gewürze Zimt, Ingwer und Muskat kann man bei diesem Rezept wohl doch nicht verzichten. Wie gut, dass der Apfelkuchen nach Omas Rezept die Geschmacksknospen wieder versöhnen konnte.

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In Zukunft werde ich Kürbis wieder ausschließlich zu Suppe verarbeiten und für Cheesecake ein Rezept suchen, bei dem Zimt, Ingwer und Muskat nicht auf der Zutatenliste stehen.

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Wenn Sie hier regelmäßig lesen, werden Sie sich an die Misserfolgsstory erinnern. Heute gab es einen neuen Pflauenkuchen-Versuch. Da ich nur 500 g Pflaumen hatte, musste der vordere Teil des Backblechs mit Apfelstückchen gefüllt werden. Das Ergebnis nach 20 Minuten Backzeit:

Pflaumen-Apfel-Hefekuchen

So ganz ohne Saft und klebriges Backblech ging es auch dieses Mal nicht. Doch habe ich diesmal die Fettpfanne verwendet, so dass der Pflaumen-Apfelsaft wenigstens nicht in den Backofen getropft ist.

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Am frühen Morgen dieses Tages komme ich zurück von der Insel. Zwar habe ich registiert, dass am Abend die deutsche Mannschaft gegen Dänemark spielen wird, ein passendes Gericht hatte ich aber noch nicht herausgesucht. Der Blick in Kühlschrank und Vorratsschrank war ernüchternd. Kein Brot im Haus, also keine Chance auf Smörebröd. Lediglich 4 Äpfel lagen noch in der Küche, auch Paniermehl und Sahne war im Haus. Genau die richtigen Zutaten für Dansk æblekage (Dänischer Apfelkuchen), einen Apfelkuchen zum Löffeln.

Dansk æblekage – Apfelkuchen zum Löffeln (klick mal drauf!)

Uns hat Dansk æblekage am Nachmittag zum Kaffee geschmeckt, den Dänen hat unsere kulinarische Unterstützung nicht geholfen, die deutsche Mannschaft hat sie uns nicht übel genommen. Auch wenn es zeitweise so aussah, als würde sich meine Prognose eines 2:2 bewahrheiten, hat die deutsche Mannschaft gesiegt. Nicht schön, aber zielführend.

Willkommen im Viertelfinale.

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