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Posts Tagged ‘Auto’

„Oma Auto rot“ weiß der Zweijährige zu berichten. Ich bin gespannt, was er morgen zu diesem Bilderbuch sagt.

Und nein, dies ist kein Bilderbuch über eine Katzenfamilie, die in einem roten Käfer namens „Moritz“ durch die Gegend fährt. Es ist ein Buch mit allerlei liebevoll gezeichneten Fahrzeugen. Und ein Bagger ist natürlich auch drin … Muss  ja auch, denn Bagger mag der Zweijährige besonders gerne.

Und ja, Frau Ladybird fährt tatsächlich „Käfer“, der aber mit dem Käfer, der mich durch meine Studienzeit begleitet hat, nicht mehr viel zu tun hat.  Der sah eher so aus wie der auf der Titelseite des Bilderbuches. Nur war er hellblau und nicht rot.

Und nein, Frau Ladybird fährt kein Cabrio, mein „Beetle“ hat lediglich ein Panoramadach.

Und ja, mein „Beetle“ ist kinderfreundlich, er hat einen Kindersitz. Damit der Zweijährige mitfahren kann im „Oma Auto rot“.

Und nein, Oma wird sich keinen Hut und ein lila Kleid mit rosa Tupfen kaufen.

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Ein Stempel besiegelt das Ende einer beinahe 9-jährigen Freundschaft:

Nu isser fort, der Ford. Doch was kommt danach?

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Ich weiß nicht, ob Sie heute schon gespart haben. Ich jedenfalls habe gerade dreiundachtzig Euro und neunundachtzig Cent bei meiner Autoversicherung gespart. Und das allein durchs Lesen des Kleingedruckten ganz unten auf der Beitragsrechnung meines Lieblingsversicherers.

vers_klein_gedrucktHeute läuft die Kündigunsmöglichkeit für aktuelle KfZ-Versicherungsverträge ab. Obwohl ich bis heute morgen der Ansicht war, bei einem der klassischen Versicherer mit einem Online-Vertrag für Angestellte im öffentlichen Dienst gut und günstig versichert zu sein, habe ich dies noch einmal von einem der Vergleichsportale im Internet überprüfen lassen. Dort wurde mir eine Ersparnis bei der Teilkasko-Versicherung in Höhe von mehr als hundert Euro in Aussicht gestellt. Allerdings hätte ich dafür zu einem mir relativ unbekannten Direkt-Versicherer wechseln müssen. Ich war skeptisch und habe auf der Online-Seite meines Versicherers den Wunsch nach Änderung meines Versicherungsvertrages eingegeben.

Nach einem gefühlt endlosen Prozess, bei dem ich alle Daten aus meinem KfZ-Schein sowie Schuh-, Hut- und Körbchengröße in ein Onlineformular eintippen musste, ploppte bei der Eingabe meiner Schadenfreiheitsklasse ein Fenster auf, das mir ein Geheimnis verriet: Die Versicherung belohnt mehr als 25 schadensfreie Beitragsjahre, jedoch nur dann, wenn man die genaue Zahl dieser Jahre in einer Fußnote, winzig klein und verschlüsselt, auf der aktuellen Beitragsrechnung (s.o.) ausfindig macht.

Gesucht, gefunden und gespart. 🙂

Nun warte ich auf den neuen Versicherungsschein, der mir bereits per Mail angekündigt wurde und mir schriftlich bestätigen wird, dass ich im nächsten Jahr achtzig Euro aus der Autokasse für die Urlaubskasse verwenden kann.

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Das große Kind leidet, der Mann im Haus niest … und Schuld an allem ist SIE:

Die Übeltäterin

Die Übeltäterin

Ich reagiere zum Glück nicht so heftig auf die Birkenpollen, meine große Stunde kommt erst, wenn das Getreide blüht, aber mein Auto erstickt gerade unter einer grüngelben Pollenschicht. Da ist wohl bald ein Ausflug zur Waschanlage angesagt.

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Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon gestern schreiben, direkt nachdem ich am Nachmittag zu Hause war. Doch anderes kam dazwischen. Und eigentlich hätte ich den Beitrag gerne in Echtzeit gepostet. Das hätte sich dann vielleicht so gelesen:

12.00 Uhr:

Frau Ladybird verlässt das Haus, die Sonne scheint, die Vögel singen. Menschen sind nicht zu sehen, als sie sich auf den Weg zum Vorstadtbahnhof macht. Ihr Weg führt vorbei an den Vorgärten der Siedlungshäuser, in deren Vorgärten die Blumen leuchten. Menschen sind nicht zu entdecken. Aus Richtung des nahen Kindergartens klingen die Stimmen der spielenden Kinder.

Vorstadtidylle

12.15 Uhr:

Frau Ladybird erreicht den Vorstadtbahnhof und kauft für 2,50 € ein Ticket am Automaten ohne zu wissen, ob dies für die Strecke zur Schule ausreicht. (Sie wird später erfahren, dass ein Ticket dieser Preisstufefür Fahrten im gesamten städtischen Gebiet bis zu einer maximalen Dauer von 9o Minuten gültig ist.)

12.22 Uhr:

Die Schranken schließen sich mit Signalgeräusch, das Zeichen für die baldige Einfahrt des Zuges, der in der Ferne bereits als roter Punkt erkennbar ist.

Der Zug kommt ...

Vorstadtbahnhof – Gleis 1

12.23 Uhr:

Die RB 33 Richtung Wesel verlässt pünktlich den Vorstadtbahnhof. Frau Ladybird hat einen Fensterplatz und genießt den Ausblick auf die sonnigen Felder. Der Zug passiert einen beschrankten Bahnübergang, an dem Frau Ladybird sonst meist auf seine Vorbeifahrt wartet.

12.27 Uhr:

Der RB 33 Richtung Wesel nähert sich planmäßig dem Hauptbahnhof. Die Lautsprecherstimme kündigt „Ausstieg in Fahrtrichtung links“ und gleich danach „Ausstieg in Fahrtrichtung rechts“ an. Frau Ladybird ist verwirrt und positioniert sich in der Mitte des Wagens.

12.28 Uhr:

Der Ausstieg ist nur  „in Fahrtrichtung rechts“ möglich. Zwischen Zug und Bahnsteig ist eine große Lücke – Mind the gap!

12.32 Uhr:

Frau Ladybird steht an der Bushaltestelle vor dem Hauptbahnhof. Die Anzeigetafel verspricht die Abfahrt des Busses in 13 Minuten. Frau Ladybird wartet und beobachtet die Ankunft und Abfahrt der modernen rot-weißen Niederflurbahnen auf den Nachbarbahnsteigen.

12.45 Uhr:

Der Bus kommt pünktlich. Frau Ladybird bewundert das nagelneue Hybrid-Fahrzeug und die sauberen, leuchtendroten Sitzpolster. Dieser Bus wird wohl nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten und schon gar nicht als Schulbus eingesetzt. Frau Ladybird fragt sich, ob sie ihren Fahrschein vor das sensorische Lesegerät halten soll, doch scheint dies den Zeitkartenbesitzern vorbehalten. Eine junge Frau setzt sich auf einen der leuchtendroten Polstersitze und verspeist ein chinesisches Nudelgericht aus der Pappschachtel. Frau Ladybird wundert sich, weil sie im Rahmen der Busschule gelernt hat, dass Essen und Trinken im Bus verboten sind. Doch das Verbot gilt sicher nur für Schülerinnen, Schüler und Lehrer.

Der neue Hybrid-Bus

Der neue Hybrid-Bus

13.02 Uhr:

Frau Ladybird hat dem Fahrer ihren Haltewunsch per Knopfdruck übermittelt und darf an der Zielhaltestelle aussteigen. Die Sonne scheint immer noch. Das Singen der Vögel wird von Autogeräuschen übertönt. Die Ampel ist rot. Schüler oder andere Fußgänger sind nicht zu sehen. Frau Ladybird wartet auf grün.

13.07 Uhr:

Frau Ladybird erreicht den Schulhof und kurz darauf auch das Schulgebäude noch vor Beginn der 3. Pause. Im Lehrerzimmer begrüßt sie die Kollegen, die bereits seit mehreren Stunden im Einsatz sind.

13.40 Uhr:

Frau Ladybird betritt den Klassenraum und unterrichtet 45 Minuten Englisch im Grundkurs. Gemeinsam mit den SchülerInnen bewertet sie die  Präsentation von Kurzreferaten zum Thema „Kruger National Park“. Die Zeit vergeht schnell.

14.25 Uhr:

Der Gong signalisiert das Ende der Stunde. Frau Ladybird wartet, bis auch die letzte Schülerin den Klassenraum verlassen hat, damit sie ihn abschließen kann.

Fazit:

Einschließlich Fußweg zum Bahnhof, Wartezeit vor Antritt der Fahrt und beim Umsteigen sowie Fußweg von der Zielhaltestelle hat Frau Ladybird 67 Minuten für den Weg zur Arbeit benötigt. Die Arbeitszeit an diesem Dienstag betrug planmäßig 45 Minuten. Ein offensichtliches Missverhältnis. Lohnt sich nicht. Wäre es nicht besser gewesen, Frau Ladybird hätte den SchülerInnen per Mail eine Aufgabe gestellt, die diese nach 45 Minuten Arbeitszeit wiederum per Mail zurückgeschickt hätten?

Der Vollständigkeit halber sei hier auch der weitere Verlauf des bis dahin autofreien Tages dargestellt:

14.35 Uhr:

Frau Ladybird verlässt das Schulgelände und macht sich auf den Heimweg. Dieser führt zunächst zur Autowerkstatt, denn dort hat der Herr TÜV nachgeschaut, ob Frau Ladybird sich ab sofort wieder mit einem technisch mängelfreien Fahrzeug auf den Weg zur Arbeit machen darf.

14.55 Uhr:

Nach Zahlung einer Ablösesumme von 118 € darf Frau Ladybird in ihr Auto einsteigen und nach Hause fahren. Ende des autofreien Tages.

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… spricht „der Mann im Haus“, als er heute morgen um 7 Uhr vom Schnee schieben zurück in die Wohnung kommt, „aber die Autotüren sind alle zugefroren und auf den Scheiben ist eine dicke Eisschicht.“ Nun ja, Angst verspürte ich nicht, wohl aber eine Wut auf das Timing des Wettergottes. Ausgerechnet an einem Montag, dem Tag, an dem ich um 8 Uhr in der Schule sein und bis 16 Uhr bleiben muss.

Selbstverständlich haben wir kein Enteisungsspray im Haus, alle verfügbaren Eiskratzer befinden sich, genauso wie das einzige Paar Handschuhe, dass ich zur Zeit auftreiben kann, im Innenraum des Autos. Ich beschleunige den Ankleideprozess, verzichte auf ein ausgiebiges Frühstück, greife mir Jacke, Tasche und Schlüssel und mache mich auf den Weg zu meinem Auto, dass mir auf den Klick mit dem Schlüssel freundlich zublinkt. Ich fasse den Türgriff der Fahrertür, mache mich auf das Schlimmste gefasst und … die Tür geht auf. Nacheinander probiere ich alle 5 Türen, kein Problem, lediglich die Heckklappe zickt ein wenig herum, lässt sich jedoch kurz darauf ebenfalls öffnen.

Größere Probleme macht das Eis auf den Scheiben. Der Eiskratzer aus unkaputtbarem Kunststoff eines bekannten amerikanischen Kunststoffbehälter-Herstellers kommt nicht wirklich gut mit der dicken Schicht zurecht. Nur mit Mühe kann ich kleine Flächen der Seitenscheiben vom Eis befreien, auf der Frontscheibe habe ich kaum Erfolg. Da hilft nur eins, Motor an und Frontscheibenheizung betätigen. Ich weiß, es ist eine Umweltsünde, nach Starten des Motors nicht sofort loszufahren, ich weiß, es ist nicht gut für den Motor, aber heute morgen gibt es keine Alternative. Keine Minute später kann ich das Eis in dünnen Platten von der Frontscheibe schieben und mich kurz darauf auf den Weg in die Schule machen.

Unterwegs im Radio spricht der Verkehrshinweis von 250 km Stau im Sektor und ich bin froh, dass ich auf keiner der genannten Strecken unterwegs sein muss.

Als ich um 16 Uhr die Schule verlasse, ist mein Auto komplett eisfrei, sogar die dicken schwarzen Eisbrocken in den Radkästen sind abgefallen.

Der Mann im Haus hat inzwischen aufgerüstet und Enteisungsspray bereitgestellt sowie die Türgummis seines Autos mit Melkfett massiert. Ich habe auf derartige Autokosmetik verzichtet und hoffe auch in Zukunft auf die Solidarität meines Kleinwagens, der zur Belohnung für treue Dienste demnächst ein Schlückchen Markenbenzin in seiner Lieblingsfarbe bekommt.

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Winter im Sektor

Wenn die Verkehrshinweise im Radio minutenlang und die Zahl der Staukilometer dreistellig ist, dann ist es Winter im Sektor.

Wenn die Straßen schneebedeckt und die Fahrzeugschlangen auf den Zubringerstraßen zur nahen Autobahn länger als sonst sind, dann ist es Winter im Sektor.

Wenn Frau Ladybird gelassen an der Fahrzeugschlange vorbei fährt und sich nicht hinten anstellt, dann führt ihr Weg in die Stadt hinein und nicht hinaus – und es ist Winter im Sektor.

Wenn Frau Ladybird trotz Schnee und Eis pünktlich bei der Arbeit ist, dann ist es ein Vorteil, draußen vor der Stadt und hinterm Wald zu wohnen – und es ist Winter im Sektor.

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