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Posts Tagged ‘Backen’

So sprach die Kollegin, bei der ich gestern einen Krankenbesuch machte und die damit ihre Begeisterung für die Gemüse-Quiche ausdrücken wollte, die ich ihr am Mittag gebracht hatte. Sie wurde vor zwei Wochen an der Schulter operiert und ihr rechter Arm ist seitdem „stillgelegt“, so dass sie in ihren Möglichkeiten, sich selbständig zu versorgen sehr eingeschränkt ist. Ich hatte angeboten, ihr etwas Leckeres zu Essen vorbeizubringen, Essen auf Rädern sozusagen, und eine Gemüse-Quiche vorgeschlagen, da ich weiß, dass sie sich vegetarisch ernährt.

Gestern Mittag habe ich sie besucht und hatte neben der versprochenen Gemüse-Quiche auch eine Tarte aux Pommes, einen französischen Apfelkuchen im Gepäck, die wir gemeinsam gekostet, fotografiert und für gut befunden haben. Und die zu der Aussage „Du musst eine Bloggerin werden!“ führte. Bin ich ja bereits, aber das weiß die Kollegin nicht. Ob ich ihr den Link zu diesem Beitrag schicke?

Der Teig für die Quiche und die Tarte entstand in meiner neuen Küchenmaschine, der Kenwood kmix, die ihre Bewährungsprobe im Bereich Mürbeteig damit bereits bestanden hat. Weitere Herausforderungen werden folgen. Zum Projekt „Küchenmaschine“ wird es bei Gelegenheit einen gesonderten Beitrag geben. Die Küchenmaschine ist mir nicht vom Hersteller zur Verfügung gestellt worden, ich habe sie nach sorgfältiger Recherche käuflich erworben.

Da die Rezepte zu den Bildern den Rahmen diesen Blogeintrags sprengen würden, finden Sie bei Interesse die Rezepte zum Nachbacken der Gemüse-Quiche und des Französischen Apfelkuchens nach dem Klick auf den Link.

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Gerade arbeite ich mit „meinen“ Fünftklässlern am Thema „Birthday party“. Sam, eines der Schulbuch-Kinder hat bald Geburtstag. Mit Hilfe seiner Großmutter backt er einen Geburtstagskuchen. Dabei lernen die SchülerInnen allerlei Wortschatz, der zum Verstehen englischer Backrezepte nützlich sein kann. Im Buch lesen wir ein Rezept für chocolate crispies.

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English for chocolate junkies

Wir schreiben eine Einkaufsliste, auf der nur drei Dinge stehen, Schokolade (Zartbitter), Reiscrispies oder Cornflakes und Rosinen. Das Entschlüsseln der Zubereitung ist für Sprachanfänger nicht ganz so einfach. Doch mit vereinten Kräften finden wir heraus, dass wir keinen Backofen brauchen. Wir müssen die Schokolade schmelzen. Nein, nicht in der Microwelle und auch nicht im heißen Wasser, sondern in einer Schüssel über heißem Wasser. (Keiner kennt das Wort „Wasserbad“). Dann 4 (besser 5!) Esslöffel Reiscrispies dazu. Nein, nicht mit dem Mixer rühren, sondern mit dem Löffel mischen (mix).

Kurz vor Ende der Stunde haben wir das Rezept endlich entschlüsselt, wichtige Wörter an die Tafel und ins Heft geschrieben und uns eine Belohnung verdient. Ich hole eine Schüssel aus dem Beutel, der sonst zum Transport der Klassenarbeitshefte dient und lasse sie herumgehen. Jeder und jede darf sich ein chocolate crispy herausnehmen und probieren.

Anmerkung: Ich habe die Zutaten aus dem Rezept verdoppelt, damit es für 33 SchülerInnen reicht. Statt jedes crispy in ein Papierförmchen zu tun, habe ich sie auf Backpapier erkalten lassen. Ich habe nur 25 g Zartbitterschokolade verwendet und 100 g Vollmilch-Schokohase. Eine gute Resteverwertung.

Nachdem auch die zufällig hereinkommende Klassenlehrerin eine Kostprobe bekommen hatte, blieb ein Stück übrig.

Bitte bedienen Sie sich:

chococrispies

 

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Am Samstag waren wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, zu der jeder Gast etwas mitbringen sollte. Endlich einen Gelegenheit, das neue Rezept für herzhafte Muffins aus dem Prospekt des Pfennig-Discounters auszuprobieren.

Zunächst den Backofen auf 180°C vorheizen (Umluft 160°C).

20 Muffin-Förmchen auf ein Backblech stellen (Papierförmchen doppelt nehmen)

Muffins-Vorbereitung

270 g Mehl
80 g Haferflocken
1 Päckchen Backpulver
5 EL roher Schinken gewürfelt
3 EL Röstzwiebeln
3 EL gehackter Schnittlauch
2 TL brauner Zucker
1 gestrichener TL Salz

in einer Schüssel mischen.

Muffins-Trockenmischung

180 ml Buttermilch
120 ml Sonnenblumenöl
3 Eier

in einer zweiten Schüssel verquirlen.

Muffins-Mischung-fluessig

60 g Käse reiben

Reibekaese

Die trockenen Zutaten nach und nach in die flüssigen einrühren.

Muffins-Teig

Die Masse auf die Muffin-Förmchen verteilen, den geriebenen Käse darauf streuen.

Muffins-Kaese

Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten backen.

Muffins-fertig

lauwarm oder kalt genießen

Schnell gemacht und lecker. Bestimmt auch gut zu einem Glas Wein am Abend und im Sommer fürs Picknick.

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Sie lachten sie mich an im Hofladen meines Vertrauens und riefen: Nimm mich mit. Ich tat ihnen den Gefallen und zum Dank ließen sie sich bereitwillig in  meinen ersten Apfelkuchen dieses Herbstes verwandeln.

Das Rezept habe ich von meiner Mutter übernommen und auch bereits an das große und das kleine Kind weitergegeben. Diesmal habe ich den Herstellungsprozess und seine Besonderheiten im Bild festgehalten.

Sie brauchen eine Springform (26 cm), eine Teigschüssel, einen Sparschäler, einen Apfelteiler (gerade günstig beim blau-gelben Möbelhaus zu erwerben), eine Küchenwaage, Frischhaltefolie, eine Teigrolle, ein Messer und ein bisschen Zeit.

Außerdem Mehl, Zucker, Butter oder Margarine, Backpulver und ein mittelgroßes Ei, eine Prise Salz, ein Kilo Äpfel, eine halbe Limette.

Für den Teig mischen Sie 300 g Mehl mit 1 Teel. Backpulver und 125 g Zucker. Geben Sie 150 g kalte Butter oder Margarine in kleinen Stücken, ein mittelgroßes Ei und eine Prise Salz dazu und verkneten Sie das ganze schnell zu einem Mürbeteig, den Sie in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank bis zur Weiterverwendung parken.

Für die Füllung ein Kilo Äpfel schälen, achteln, kleinschneiden und mit Limettensaft beträufeln.

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Apfelteiler

 

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Apfelstückchen für die Füllung

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank befreien, zwei Drittel davon abnehmen, zwischen Frischhaltefolie ausrollen, in die gefettete Springform geben und einen Rand hochziehen. Wenn der Teig klebt, die Folie benutzen. Anschließend die Apfelstücke darauf geben und gut verteilen.

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Frischhaltefolie erleichtert das Ausrollen

Aus dem restlichen Teigstück (ein Drittel) den Deckel zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen, auf die Äpfel legen, den Rand vorsichtig festdrücken und mit dem Messer die Teigdecke mehrmals einstechen, damit bei Backen der heiße Dampf entweichen kann.

 

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Die dünn ausgerollte Teigdecke

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Erste Folie abziehen und Decke auflegen

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Zweite Folie abziehen und Ränder festdrücken

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Decke mehrfach einstechen

Bei 180° C (Umluft) etwa 45 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen. Servieren und mit oder ohne Puderzucker und mit oder ohne Schlagsahne genießen.

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Gutes Gelingen !

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In der aktuellen „Für Sie“ fand ich Rezepte für diese kleinen Erdbeerkuchen.

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Vom Rezept …

Und so sahen sie auf meinem Teller aus.

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… auf den Teller

 

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Die Kollegin lud zum Damenkränzchen und servierte einen köstlichen Käsekuchen. Die goldenen Perlen auf der Baiserschicht entstehen über Nacht von ganz allein. Also kein Kuchen für Ungeduldige. Das Rezept gab es von ihr nicht, ein Foto durfte ich aber machen.
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Herr Gugel verriet mir den wahren Namen und auch das Rezept für das goldene Gebäck: Goldtröpfchen-Torte. [LINK]

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