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Posts Tagged ‘Backrezepte’

Wir sind in der 9. Woche im Homeoffice. Ich habe genug Mehl im Haus, sogar in verschiedenen Ausmahlgraden (Typ 405 und 550), und ich habe genug frische Hefe im Kühlschrank. Da der Mann im Haus und ich zum Frühstück gerne Rosinenstuten essen, suche ich nach einem Rezept dafür und werde in der WDR Mediathek fündig. Dort präsentiert Konditor Marcel Seeger aus Nettetal regelmäßig Rezepte für Kuchen, Torten und Brot. Sein Rezept für Rosinenstuten backe ich nach – und scheitere kläglich.

Erste Zweifel kommen mir schon beim Kneten des Teigs. Die Konsistenz fühlt sich für mich nicht richtig an, zu trocken, obwohl ich mich bei der Zugabe von Ei und Milch genau an das Rezept gehalten habe. Die Gehzeit des Teigs ist wohl deutlich zu kurz, eine Verdoppelung des Teiges findet nicht statt. Mir kommen erneut Zweifel, doch ich arbeite weiter nach Rezept. Auch die angegebene zweite Ruhephase nach dem Unterkneten der Rosinen führt nicht zum Aufgehen des Teiges. Wieder verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl und schiebe die Form in den Ofen. Das Ergebnis nach der angegebenen Backzeit ist nicht genießbar, auch nicht mit gutem Willen. Ich entsorge den Stuten schweren Herzens und bin frustriert.

Doch nach dem Motto „Geht nicht geht anders“ habe ich am nächsten Tag mein eigenes Mandelstutenrezept herausgesucht und zu einem Rosinenstutenrezept umgewandelt. Ich habe dabei die gleiche Hefe verwendet und das gleiche Mehl wie beim ersten, gescheiterten Versuch. Lediglich die Ruhezeiten des Teiges und die Backzeit habe ich verändert.

Und siehe da, das Ergebnis ist sehenswert und köstlich.

Rosinenstuten – wie vom Bäcker

Das Rezept zum Nachbacken nach dem Klick auf Seite 2.

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Wir sind vorbereitet, ich habe Kaffee gekocht und frischen Hefekuchen mit Äpfeln und Streuseln gebacken. Sabine kann kommen.

Für den Hefeteig:

300 g Mehl, 20 g Hefe, 150 ml Milch, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 50 g Margarine verkneten und ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Für den Belag:

1 Päckchen backfeste Puddingcreme nach Anleitung zubereitet
3 Boskop-Äpfel gewürfelt
Streusel aus 200 g Mehl, 100 g Margarine, 50 g Zucker

Bei 200° C Ober-/Unterhitze, vorgeheizt, ca. 30 Minuten backen.

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Mein diesjähriges Mitbringsel zur Familienweihnachtsfeier, aber auch als weihnachtliches Dankeschön für Nachbarn, die Pakete für mich annehmen und für eine liebe Freundin, die uns heute Abend zum nachweihnachtlichen „Resteessen“ eingeladen hat.

Aus 100 g Zartbitter-Kuvertüre, 200 g Butter, 175 g Mehl, 25 g Kakaopulver, 3 Teelöffeln Backpulver, 4 Eiern, 1 Prise Salz, 200 g Puderzucker und 100 g Vollmilchjoghurt entstand ein Schokoladen-Rührteig.
Dazu musste ich zunächst die Kuvertüre zusammen mit der Butter schmelzen, danach die Eier mit Puderzucker und Salz schaumig rühren und dann mit der abgekühlten Schokoladenbutter und dem Mehl-Kakao-Backpulver-Gemisch zu einem glatten Teig vermischen. Den fertigen Schokoladenteig habe ich dann zu zwei Dritteln in 6 gefettete und mit Grieß ausgestreute Marmeladengläser gefüllt.
Diese habe ich im vorgeheizten Backofen bei 170° C Umluft (190° C Ober-/Unterhitze) ca. 35 Minuten gebacken (Stäbchenprobe!), kurz abkühlen lassen und noch warm mit den passenden Deckeln verschlossen.
Bei einigen Gläsern ragte der Kuchen über den Glasrand hinaus, diesen Teil habe ich mit einem scharfen Messer abgeschnitten und direkt verkostet. Sehr lecker. Etiketten aus dem Labelprinter, passendes Band und Geschenkanhänger vervollständigten das süße Geschenk.

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